Nicht Mathias Paul, sondern Matthias Hörr sendet uns den Bericht zum 2½:5½-Debakel der Zweiten in Dresden. Im letzten Jahr noch mit 5:3 gewonnen, schienen die Vogtländer diesmal deutlich unterlegen. Auf der Ursache nach der Niederlage ist man auch fündig geworden: Das Musikprogramm von Antenne Thüringen!
Eine beachtliche Delegation des SK König Plauen wird am Wochenende das 16. Turnier der Schachschule Erlangen besuchen. Peter Luban registrierte über 20 Anfragen, wieviele es genau sind, kann eigentlich keiner sagen. Zum Vergleich: Letztes Jahr vereinte das Turnier 77 Teilnehmer, und von den zehn Preisen gingen schon zwei nach Plauen (insgesamt DM 400,-). Nicht auszudenken, was das in diesem Jahr heißt! Noch dazu gibt es Sachpreise für "Schnapszahl-Plätze". Gaudi ist also vorprogrammiert!
Jörg Seidel liefert wieder einen Beitrag zur Rubrik "Schach in der Diskussion". Thema ist diesmal eindeutig die Frage: "Warum der Computer den Menschen nicht besiegen kann". Auf eine theoretische Art und Weise mit fast philosophischen Ansätzen versucht er zu klären, dass Schach noch sehr lange ein "magisches Spiel" bleiben wird, das selbst die besten Computer der Zukunft nicht entzaubern können. Noch sehr lange wird es den Menschen gelingen, die Maschine wortwörtlich in Schach zu halten. Der Zeitpunkt X, an dem der Rechner jedes Mal gegen den Menschen gewinnt, wird nach Jörgs Ansicht nie eintreten.
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Richtig hart hat es die V. Mannschaft am vergangenen Sonntag erwischt. Beim Auswärtsspiel in Crimmitschau unterlag unser Team glasklar mit 1:7. Da werden Erinnerungen an das Abstiegsjahr wach. Wollen wir hoffen, dass es diesmal gut geht, denn die Saison ist ja noch lang.
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Eine derbe Klatsche erfuhr die II. Mannschaft heute beim Dresdner SC III. Mit 2½:5½ unterlagen unsere Männer den Hauptstädtern klar. Die Ursachenforschung erfolgt in den nächsten Tagen.
Mit einem ungefährdeten 5½:2½-Sieg gegen Schwarzenberg hat sich die Dritte von der Niederlage aus Seiffen erholt. Ganze Punkte holten dabei Beyer, Luban und Leonhardt, alle anderen spielten remis. Team III schaut nun wieder nach oben.
Erneut hat die IV. Mannschaft 4:4 gespielt, diesmal gegen den Planitzer SV 97. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, ehe sich die Vierte wieder mit Aufstiegsgedanken tragen kann.
GM Klaus Bischoff ist wieder unterwegs.
Derzeit verweilt er beim 6. Wichern-Open in Hamburg, wo heute schon die letzte
Runde gespielt wird. Klaus startete denkbar schlecht, als er in Runde 1 gleich
einen halben Punkt gegen einen Spieler mit Elo 2075 abgeben musste. Nach drei
Siegen in Folge machte er in Runde 5 Remis gegen IM Arnd Laubner. Jedoch konnte
Klaus auch in der Runden 6 und 7 volle Zähler einfahren, und so meldete er sich
in der Spitzengruppe zurück. In der gestrigen 8. Runde kam es zum Showdown mit
GM Pavel Kotsur (2600) aus Kasachstan, wo sich beide auf ein Unentschieden
einigten.
Vor der heutigen letzten Runde steht Bischoff auf Platz 4. Insgesamt fünf
Spieler haben mit 6½ aus 8 noch Chancen auf den Turniersieg, für Klaus sollte
es jedoch ein ganzer Punkt gegen IM Rahman werden, wenn er trotz seiner
schlechten Wertung noch aufs Treppchen will. Die Rundenergebnisse und die
komplette Rangliste gibt es auf der Barmbeker
Turnierseite.
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Nach dreimonatiger Spielzeit hat der SK König Plauen seiner erste Fernschach-Partie gegen die SG Turm Leipzig gewonnen. Für die Leipziger war nach einem mutigen Figurenopfer keine echte Kompensation zu erkennen, dennoch war es nicht einfach, das entstandene Endspiel zum Gewinn zu führen. Die gesamte Partie können Sie online nachspielen. Auch der Stand im aktuellen Fernschach-Turnier ist interessant, wenngleich sich da die Partien noch in der Anfangsphase befinden.
Bestandsaufnahme in der 2. Südsachsenliga U16: Während Team IV noch Chancen auf die Aufstiegsrunde hat, wird die V. Mannschaft alle Mühe haben, die rote Laterne abzugeben. Dennoch, es geht doch vor allem darum, Wettkampferfahrungen zu sammeln - und dazu haben einige Spieler noch eine Menge Zeit!
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Am gestrigen Freitag wurde wieder geblitzt. Neuzugang Christof Beyer wird erstmalig geteilter Erster - zusammen mit Dieter Kunz, der derzeit seinen zweiten Frühling erlebt. Nach zwei Turnieren führt er mit 68,5 vor Andreas Götz (59,5) und Steffen Bandt (56,5). Dazu der aktuelle Stand im Vereinscup 2001/02 und die Blitzelo.
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Schachzeitschriften gibt es in Deutschland zuhauf, aber alle sind gleichsam trocken und einfarbig. Riskieren wir einen Blick nach England, entdecken wir eine ganz andere Landschaft. "Kingpin" heißt eine Zeitschrift, die vor Humor nur so strotzt. Jörg Seidel ist inzwischen begeisterter Leser derselben und stellt sie uns vor. Ob sowas auch in Deutschland ankommt?
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Vom Bundesliga-Wochenende in Castrop-Rauxel berichtet wie gewohnt Gunter Sandner. Er gibt zu bedenken, dass es bei einer doppelten Niederlage schon wieder arg böse ausgesehen hätte. So ärgert man sich nur über die verpassten Chancen gegen Wattenscheid. Die Mannschaft hofft nun, in den kommenden drei Runden vom 23. bis 25. November sich möglichst bald von den Abstiegsrängen abzusetzen. Durch das WM-bedingte Fehlen unserer Spitzenspieler Beliavsky, Gdanski und Bönsch wird das sicherlich nicht einfach werden.
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Die Fans des SK König Plauen jubeln! Heute schafften die Bundesliga-Cracks einen 4½:3½-Sieg gegen die Mannschaft aus Castrop-Rauxel und starten damit noch besser in die Saison als im letzten Jahr. Pechvogel des Wochenendes bleibt Michael Kuraszkiewicz, der beide Partien verlor, alle anderen holten etwas Zählbares. Ein ausführlicher Bericht von ML Gunter Sandner kommt mit Sicherheit morgen oder übermorgen.
Der Vollständigkeit halber reichen wir den Bericht vom Spiel der III. Mannschaft gegen Seiffen noch nach. Das 3½:4½ war relativ ernüchternd.
Andreas Götz hat den Sommercup
2001 gewonnen. Mit 144 Punkten sicherte er sich den Sieg vor Jürgen Heinz
(128), der erst in den letzten beiden Turnieren einbrach. Dritter wurde Jochen
Bandt (121).
Inzwischen ist schon das erste Turnier für den Vereinscup
2002 über die Bühne gegangen. Parallel dazu eine Aktualisierung der Blitzelo.
Denkbar ungünstig verlief der Auftakt ins dritte Bundesligajahr für unsere Erste. Gestern verlor unsere Mannschaft, die fast in Stammbesetzung angetreten war, klar mit 2½:5½ gegen den SV Wattenscheid. Den einzigen Sieg konnte Neuzugang Tomasz Markowski einfahren. Dass diese Niederlage noch nichts heißen muss, zeigt die vergangene Saison, in der man auch die erste Doppelrunde gegen Wattenscheid und Castrop-Rauxel mit jeweils 3:5 und 3½:4½ verpatzte und trotzdem noch ein Riesen-Ergebnis einfuhr. Vielleicht können unsere Kämpfer heute gegen die Castroper sogar Punkte holen.
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Eine weitere Hürde auf dem Weg zum Bronzerang hat die I. U20-Mannschaft genommen. Im vorgezogenen Spiel gegen die Zweite vom Dresdner SC gewannen die Plauener erneut mit 4:2. Damit hat man weiterhin die Tabellenführung inne und kann nun auf weitere Patzer der Konkurrenz hoffen. Wie der Bericht allerdings zeigt, ging auch dieses Spiel nicht ohne Pannen über die Bühne ...
Am vergangenen Dienstag hat die 5. Offene VSC-Meisterschaft begonnen. Hier nun die Ergebnisse aus Runde 1 und Ansetzungen für den 6. November.
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"O diese Schachspieler!" heißt das Büchlein, das Jörg Seidel diesmal für uns gelesen hat. Es spielt in den 20ern und erhebt keinerlei Anspruch, ein literarisches Meisterwerk zu sein. Volkstümlicher Humor und eine einfach gehaltene Handlung machen es zu einer willkommenen Abwechslung in der sonst so ernsten Schachwelt. Mehr noch: Es wird gefragt, warum man sich bei der Bauernumwandlung eigentlich keinen zweiten König holen darf! - Ein schmuckes Stück für Sammler und Freunde der leichten Unterhaltung!
Heike Sandner war so nett, uns den 1. Spieltag der IV. Mannschaft vom vergangenen Sonntag zusammenzufassen. Wie man herauslesen kann, war es mal wieder ein nervenzerreibendes Match.
Im Sinne der Nachwuchsförderung wurde wieder einiges getan. Beim 1. Turnier des diesjährigen U13-Cups wurde 22 Teilnehmer gezählt, das gibt Hoffnung!
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Gunter Sandner meldet, dass Andrea Hafenstein bald wieder nach Hause kommt. Der Heilungsprozess verlaufe gut und könne ohne weiteres auch zu Hause weitergehen. Erst in einigen Wochen muss Andrea zu Nachuntersuchungen wieder nach Hannover.
Gestern begann die nunmehr 5. Offene Vereinsmeisterschaft des VSC Plauen. In vielerlei Hinsicht gab es traurige Entwicklungen: Nur noch 34 Teilnehmer, die Mehrheit vom SK König und nur ein Spieler über DWZ 2000. Die Verkürzung auf 7 Runden ist da wohl sinnvoll. In der Auftaktrunde gab es keinerlei Überraschungen.
Das II. U20-Team hat das erste Spiel der Saison mit 1:3 verloren. Das ganze lief sehr chaotisch ab: Der einzige Stammspieler Robert Janetzko spielte am 3. Brett, Marcus Ludwig war nicht da. Eine bessere Organisation täte hier ganz gut.
Nicht vergessen: Am Freitag fährt die I. Mannschaft nach Castrop-Rauxel zum ersten Bundesliga-Spiel.
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Copyright © 2001 by Christian
Hörr. Aktualisiert am 04. November 2001.