In Linares wird derzeit wieder eins der stärksten Turniere der Welt gespielt. Bereits 1999 hat der Holländer Dirk Jan ten Geuzendam ein Buch geschrieben, das etwas hinter die Kulissen des "Schach-Mekkas" blickt. Selbst Joel Lautier behauptet, dass es ihm neue Facetten eines Wettkampfes zeigte, von dem er glaubte, bereits alles zu wissen. Jörg Seidel vergleicht das Turniergeschehen mit dem Alltag in einer großen Firma und betont, dass die dortigen Schachhelden Menschen wie Du und ich sind, mit all ihren Marotten. Insgesamt sei Linares nur eines unter vielen hochkarätigen Turnieren, bei dem es vordergründig nur ums Geld ginge. Die Spieler fristen letztlich nur ein trostloses Darstellerdasein in einer Seifenoper, denn auch ohne Linares wäre das Schachspiel immer noch dasselbe.
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Wenig Positives gibt es vom vergangenen Bundesliga-Wochenende aus Plauen zu berichten. Gerade die beiden Heimspiele des SK-Oktetts mutierten zum Debakel. So sieht das auch Mannschaftsleiter Gunter Sandner in seiner Zusammenfassung. Ein Dank für den gelungenen Heimauftritt gilt besonders den wieder zahlreich erschienenen Fans, dem Helferteam aus dem Verein und der Stadtverwaltung Plauen. Dem SK König Plauen bleiben jetzt nur noch drei Wochenenden, um ein Erstligawochenende im Vogtland auch für das nächste Jahr zu garantieren.
Vier weitere kleine Anekdoten sind zu unserer Rubrik "Anekdoten und Aphorismen" hinzugestoßen. Mit dabei diesmal: König Heinrich IV., Samuel Reshevsky, Alexander Aljechin, Siegbert Tarrasch und Emanuel Lasker.
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Aus dem Wunder von Plauen wurde leider nichts. Mit 1½:6½ ist unser Bundesliga-Achter heute sang- und klanglos gegen Meister Lübeck untergegangen. Einzig der Sieg von Alexander Beliavsky gegen GM Speelman belohnte die anwesenden Zuschauer für ihr Kommen. Nur Stefan Kindermann konnte dem noch ein Remis beisteuern. Der vierte Absteiger wird nun wohl zwischen Wattenscheid, Erfurt und Plauen ausgespielt werden. Dass der SK König dabei die schlechtesten Aussichten hat, ist kein Geheimnis. Aber es bleiben ja noch die beiden Spiele gegen Heiligenhaus und Königsspringer Hamburg ...
Matthias Hörr und Etienne Engelhardt sind heute von der Sachseneinzelmeisterschaft U18 zurück gekommen. Beide rissen keine Bäume aus und hatten mit dem Kampf um die Medaillenplätze nichts zu tun. Waren es für Matthias immerhin 3½ Zähler, so musste sich Etienne mit mageren 2½ Punkten aus 7 Runden zufrieden geben.
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Eine gleichfalls
ernüchternde wie erwartete Niederlage setzte es heute für unsere Bundesliga-Mannschaft.
Im Plauener Rathaussaal verlor unser Elite-Achter deutlich mit 2:6 gegen den
Hamburger SK. Wenigstens spielten auch die anderen Teams günstig für Plauen,
denn noch ist der Klassenerhalt möglich. Erfurt verlor parallel mit 3½:4½
gegen Meister Lübeck. Die Überraschung des Tages landete jedoch der
Tabellenletzte Königsspringer Hamburg, der ein für Plauen wertvolles 4:4 gegen
Mitkonkurrent Wattenscheid erzielte.
Nach dem heutigen Ergebnis scheint der morgige Kampf gegen Lübeck fast
aussichtslos, aber nicht nur beim Schlager-Grand-Prix hieß es einst:
"Wunder gibt es immer wieder ..."
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Am kommenden Wochenende ist Plauen zum einzigen Mal in dieser Saison Austragungsort einer Bundesliga-Doppelrunde. Zu Gast im Vogtland sind neben Aufsteiger Erfurter SK noch die Nordlichter vom Hamburger SK und dem amtierenden Deutschen Meister Lübecker SV. Für Spannung ist allemal gesorgt, geht es doch neben dem Kampf um den Abstieg auch um die vordersten Tabellenplätze. Sven Schaller und Gunter Sandner wiegen die Chancen des Plauener Achters ab und prophezeien dabei einen äußerst schweren Stand gegen die haushohen Favoriten aus dem Norden. Mit Heimvorteil, einer großen Portion Kampfgeist und natürlich der mentalen Unterstützung zahlreicher Fans stehen die Könige jedoch nicht ganz auf verlorenem Posten.
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Das 7. Münch-Bräu
Open im oberlausitzischen Leutersdorf bei Zittau endete noch recht verträglich
für die angereisten Schachfreunde des SK König Plauen. Den Rahmen der
Erwartungen konnte jedoch keiner der sieben Vogtländer durchbrechen. Hier die
Platzierungen, die auch auf der offiziellen
Turnierseite nachzulesen sind:
| 12. | FM Gunter Sandner | 2277 | SK König Plauen | 5½ | 45½ |
| 22. | Peter Luban | 1911 | SK König Plauen | 5 | 42 |
| 23. | Lion Pfeufer | 1778 | SK König Plauen | 5 | 42 |
| 30. | Matthias Hörr | 1815 | SK König Plauen | 4½ | 37½ |
| 35. | Andreas Götz | 2110 | SK König Plauen | 4 | 42 |
| 36. | Daniel Butzke | 1777 | SK König Plauen | 4 | 41 |
| 52. | Lars Hernla | 1186 | SK König Plauen | 3½ | 28 |
Mit 6 aus 9 geht für GM Jacek Gdanski das 18. Open im französischen Cappelle La Grande zu Ende. Das bedeutet für ihn unter den vielen internationalen Titelträgern den 57. Platz.
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Auf den Seiten des SC
Oberland findet man sich nun wieder besser zurecht, was eine zuverlässigere
Berichterstattung möglich macht. Dem Zwischenstand
vor der heute stattfindenden 8. Runde in Leutersdorf kann man beispielsweise
einen 10. Platz von Bundesliga-Teamchef Gunter Sandner entnehmen, der 4½ Punkte
erspielt hat. Lion Pfeufer und Peter Luban auf 18 und 19 liegen einen halben
Punkt dahinter. Etwas unter den Erwartungen spielen Andreas Götz und Matthias
Hörr, die beide 3 aus 7 haben. Lars Hernla hat bei miserabler Wertung aber
immerhin schon 2½ Zähler ergattert.
Im A-Finale des Blitzturniers konnte Andreas Götz einen sehenswerten 6. Platz
erzielen, bei dem er u.a. den derzeit im Open führenden GM Alexander Karpatchev
schlug.
Nach drei Siegen in Folge nimmt auch Jacek Gdanskis Ergebnis beim Massenturnier in Cappelle La Grande wieder eine erträgliche Form an. Mit 5½ aus 8 liegt er eine Runde vor Schluss auf dem 57. Platz.
Recht überraschend gewann Stephan Buschmann bei seiner ersten Teilnahme im diesjährigen Vereinscup das Freitagsblitz vor zwei Wochen. Auch gestern wurde wieder geblitzt, weshalb es heute die aktuellen Stände vom Vereinscup und der Blitzelo gibt.
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Nur 60 Teilnehmer zählt das 7. Münch-Bräu-Open
in Leutersdorf. Immerhin sieben Spieler des SK König kämpfen in der Lausitz
wieder um Punkte. Nach 5 von 9 Runden sieht es folgendermaßen aus: FM Gunter
Sandner 3½, Peter Luban 2½, Daniel Butzke 2½, Lion Pfeufer
2½, Matthias Hörr 2, Andreas Götz 1½, Lars Hernla 1½. Auf den Seiten des SC
Oberland fällt es schwer zu navigieren, die Kollegen von
Chess-International
standen uns jedoch hilfreich zur Seite: Hier der
Zwischenstand und die
Partien.
Erstaunlich ist zweifelsohne des Resultat von Trainer Andreas Götz, der in Runde
4 gegen seinen Schützling Daniel Butzke mit wehenden Fahnen unterging. Alles in
allem ist das Turnier aber sehr stark besetzt, sodass es nicht einfach ist, sich
im vorderen Drittel gegen die internationalen Titelträger zu behaupten. Es führt
GM Alexander Karpatchev mit nunmehr 5 aus 5.
GM Jacek Gdanski hat sich beim sowohl qualitativ als quantitativ erstklassig besetzten Open in Cappelle La Grande wieder gefangen und liegt nach 7 Runden mit 4½ Punkten auf einem erträglichen 92. Platz unter 678 (!) Teilnehmern.
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Wer kennt sie nicht, die "Schachnovelle" von Stefan Zweig!? Zwar kündigte Jörg Seidel an, von deren Besprechung abzusehen, unter einem ganz anderen Gesichtspunkt muss er aber doch auf sie zurückkommen. Hierbei handelt es sich um den weitgehend unbekannt gebliebenen deutschen Schriftsteller Jakob Julius David, der ganz im Stile seiner pessimistischen Weltanschauung die Erzählung "Das königliche Spiel" geschrieben hat. Neben einigen schachspezifischen Parallelen zu Emanuel Laskers Stück "Wie Wanja Meister wurde" fällt auf, dass sich Stefan Zweig deutlich von seinem Vorgänger David inspirieren ließ. Schach als Droge, Schicksal und Selbstmordmotiv? Wurden Morphy, Pillsbury, Steinitz von ihm zugrunde gerichtet? Viele Fragen, auf die die Hauptfigur Adolf Adolfi Antwort zu geben versucht.
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Nach 4 Runden rangiert GM Jacek Gdanski mit 2½ Punkten beim Open in Cappelle la Grande auf dem 115. Platz. Man kann ganz klar sagen, dass es schon mal besser für ihn lief. In dem Turnier, an dem sage und schreibe 675 (!) Schachfreunde teilnehme, führen vor der heutigen 5. Runde die GMs Murtas Kazhgaleyev (KAZ/2561) und Vasilios Kotronias (CYP/2568) mit 4 aus 4.
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Klaus Bischoff beendet als undankbarer Vierter das Open in Bad Zwischenahn. War das Remis in Runde 6 gegen GM Lev Gutman noch okay, so hätte er im letzten Durchgang IM Gerlef Meins schlagen müssen, um das Turnier zu gewinnen. Hier der komplette Endstand.
Zum vermutlich letzten Mal endeten gestern die Bezirksmeisterschaften der Altersklassen U12m und U14m in der Plauener Kemmlerschule. Aus vogtländischer Sicht verliefen die Wettbewerbe eher ernüchternd. Bester Plauener wurde Felix Zeuner vom VSC Plauen als Vierter in der U12. Peter Dietsch und Emanuel Barth blieben mit 4 Punkten jeweils im Rahmen ihrer Erwartungen. Etwas enttäuschend bleibt das Abschneiden von Martin Müller, der mit 2 Punkten einen mageren 19. Platz in der U14 einfuhr. Stephan Meyers Ergebnis sollte man nicht überbewerten, denn er darf immerhin noch drei Jahre in der U12 spielen.
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Mit einem 50%-igen Resultat endet das hochdotierte Moskauer Aeroflot Open für unseren Bundesligaspieler Tomasz Markowski. Durch das Unentschieden gegen GM Valerij Fillipov (RUS/2625) in der Schlussrunde erreicht Tomasz bei einem Gegnerschnitt von 2645 Elo-Punkten respektable 4½ Punkte. Alle Paarungen, Endstände und weiterführende Informationen bietet noch einmal die Seite des Veranstalters.
Dem Remis in Runde 4 ließ Klaus Bischoff beim Nordwest-Cup in Bad Zwischenahn einen Sieg folgen. Wertungsbedingt übernimmt er damit vorerst die Führung mit 4½ aus 5 vor den punktgleichen GM Gutman, IM Podzielny und IM Meins. Auf den Seiten von www.chessorg.de erfährt man leider auch nicht viel mehr.
Der Auftakt in Cappelle la Grande (Frankreich) lief für GM Jacek Gdanski sicher nicht wunschgemäß. Wie einige der Favoriten (Movsesian, Nisipeanu, Chuchelov, Rozentalis, ...) musste auch er sich mit einem Remis in der 1. Runde begnügen. Mehr beim veranstaltenden Schachverein.
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Nach 8 von 9 Runden hat Tomasz Markowski beim Aeroflot Open in Moskau 4 Punkte auf seinem Konto. Am heutigen Tag erreichte er zwei Unentschieden, das eine gegen den holländischen Star Loek Van Wely (2697, Nr. 2 der Setzliste), das andere gegen den Russen Alexander Motylev (2639, Nr. 12). Mit einer sehenswerten Performance von 2647 avanciert Tomasz im Mittelfeld damit zur Favoritenbremse und zeigt, dass er es auch mit nominell stärkeren Gegnern aufnehmen kann. Vor der morgigen letzten Runde führen der junge Alexander Grischuk und Alexander Shabalov.
Auch Klaus Bischoff ist derzeit unterwegs: Als Elo-Favorit nimmt er am 4. Nordwest-Cup in Bad Zwischenahn teil. Die drei ersten Runden überstand er ohne Probleme. In Runde 4 bekommt er es mit Tobias Jugelt (2433) vom Delmenhorster SK zu tun. Die schärfsten Mitkonkurrenten sind IM Karl-Heinz Podzielny, GM Lev Gutman und IM Carsten Lingau.
Auch in Plauen wurde heute Schach gespielt. Bei den Bezirksmeisterschaften U12m und U14m sind inzwischen 4 von 7 Runden gespielt. Die Spieler unseres Vereins werden wohl nicht mehr in den Kampf um die Titel eingreifen können. Am besten stehen noch Peter Dietsch in der U12 mit 2 aus 4 und Martin Müller in der U14 ebenfalls mit 2 aus 4.
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Tomasz Markowski liegt in Moskau weiterhin bei 50 Prozent. Nach dem heutigen Weiß-Remis gegen Karen Asrian spielt er bei vergleichsweise guter Performance im Mittelfeld der 128 Teilnehmer des A-Turniers. Es führt immer noch Yemelin mit 5 aus 6 vor einer achtköpfigen Gruppe mit 4½ Punkten. Drei Runden stehen noch aus. Auch die Elo-Favoriten spielen weiter jenseits von Gut und Böse: Smirin bei 3½, genauso wie Dreev, Van Wely sogar bei nur 3 Punkten. Auch die Damen bekommen mächtig Kontra: Galliamova und Vize-WM Kosteniuk bei mageren 2 aus 6. Es scheint, als würden sich die russischen Landsleute das Preisgeld unter sich ausmachen. Im B-Turnier führt Viktor Kupreichik nunmehr mit 5½ aus 6.
Trotz seines Scores von 2½ aus 5 kann man Tomasz Markowski eine gute Leistung beim Moskauer Aeroflot Open nicht absprechen. Denn nach seinen Siegen gegen Ilja Smirin (2702) und Vadim Zvjaginsev (2656) reichte es gestern zu einem weiteren Remis gegen Alexej Dreev (2683), die Nummer 3 der Setzliste. In der heutigen 6. Runde wird sich entscheiden, ob Tomasz in dem überaus stark besetzten Feld noch einmal nach vorne kommen kann. Sein Gegner ist GM Karen Asrian (2599) aus Armenien.
Nun endlich ist das neue Gästebuch online. Leider hat sich der alte Anbieter ohne Vorankündigung vom Anbieterdasein verabschiedet, sodass sämtliche bisherigen Einträge in den Weiten des Internets verloren gegangen sind. Das war für uns Ansporn genug, auch in diesem Belang unabhängig zu werden, weshalb sich der Webmaster die Mühe gemacht hat, ein eigenes Gästebuch zu schreiben, das zugleich flexibel, anpassungsfähig und offen für Verbesserungsvorschläge ist. Wir hoffen deswegen auf viele neue Einträge und eine weiterhin so gute Resonanz.
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Für Tomasz Markowski verlief die 4. Runde in Moskau nicht nach Wunsch. Mit Weiß unterlag er dem Amerikaner Alexander Shabalov. Doch für Tomasz wird es in der Runde 5 keinesfalls leichter. Mit Alexej Dreev (RUS/2683) wartet schon der nächste heftige Brocken auf unseren Bundesligaspieler. Dass er aber auch solchen Topspielern nicht chancenlos gegenübersteht, hat er bereits in den Runden 1 und 3 gezeigt.
Beim Aeroflot Open in Moskau gibt es eine merkwürdige Berichterstattung: Noch immer wird in der Paarung Markowski-Kaidanov ein Sieg für unseren Bundesligaspieler geführt, doch die Rangliste und die Paarungslisten der Runden 3 und 4 sagen etwas anderes aus. Schade, aber offenbar hat Tomasz in der 2. Runde doch verloren. Dennoch gibt es wieder Gutes zu vermelden: Gestern schlug Tomasz den bärenstarken GM Vadim Zvjaginsev (RUS/2656) - jener, gegen den GM Jacek Gdanski zur Weltmeisterschaft gleich in der 1. Runde unterlag. Heute hat Markowski mit GM Alexander Shabalov (USA/2606) wieder eine schwere Aufgabe vor sich.
Apropos Jacek Gdanski: Dieser wird vom 9. bis 16. Februar das ebenfalls sehr stark besetzte 18. Internationale Open von Cappelle la Grande (Frankreich) mitspielen. Die stärksten Teilnehmer sind schon auf der Turnierseite aufgelistet.
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Die Meldung des Tages kommt heute vom Aeroflot
Open 2002 aus Moskau, das mit einer horrenden sechsstelligen Preisgeldsumme
ein überaus attraktives Turnier für die Spitzenspieler aus aller Welt geworden
ist. Mit dabei ist auch der Plauener GM Tomasz Markowski, der wohl in Runde 1
den größten Vogel abgeschossen haben dürfte. Denn mit Schwarz besiegte er den
an Nummer 1 (!) gesetzten GM Ilja Smirin aus Israel, seines Zeichens Nr. 15 der
Welt mit einer Wahnsinns-Elo von 2702 (zum Vergleich: Markowski hat 2524).
Doch unser polnischer Freund zieht weiter seine Kreise: Im zweiten Durchgang
lehrte er dem US-Amerikaner GM Gregory Kaidanov (2596) das Fürchten. Tomasz
gehört damit zu einer elfköpfigen Spitzengruppe, die noch ohne Punktverlust
ist. Immerhin haben namhafte Mitfavoriten wie Van Wely, Dreev und eben Smirin
schon einen ganzen Punkt abgegeben!
Interessante Ergebnisse gab es gestern aber auch in der 5. Runde der laufenden Vereinsmeisterschaft des VSC Plauen, viele Prestigeduelle gingen erfreulicherweise nicht Remis aus. So gewann Jochen Bandt das absolute Spitzenduell gegen Gerhard Rehbein. Ebenfalls Chancen auf den Turniersieg bewahren sich Matthias Hörr, der DWZ-Favorit Thomas Heinz schlug und Lion Pfeufer, der von der merkwürdigen Zeiteinteilung Christof Beyers profitierte. In den Verfolgerduellen siegten Christian Hörr und Peter Luban. In Runde 6 werden sicherlich schon einige Vorentscheidungen um die vorderen Plätze fallen.
Zum Ende der Saison hat Marco Schaarschmidt alle Mannschafts- und Einzelergebnisse aus der 1. Südsachsenliga U16 vervollständigt. Wieder einmal war es eine dürftige Saison, wenigstens sei man nicht abgestiegen. Auch hier werden im Zusammenhang mit dem Zukunftsprojekt U16 noch einige Fragen geklärt werden müssen.
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Wie knapp der Bundesliga-Kampf in Neukölln ausgegangen ist, schreibt uns heute ML Gunter Sandner. Dabei war kurz vor Schluss noch ein Sieg für unser Team abzusehen, aber es kam alles anders, teilweise durch grobe Schnitzer. Hoffentlich kostet uns das am Ende nicht den Klassenerhalt!
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Der SK König Plauen erwischte heute einen
rabenschwarzen Punktspieltag. In der 7. Runde der laufenden Saison haben
tatsächlich alle fünf Mannschaften verloren!
Am schlimmsten wiegt dabei die Niederlage der I. Mannschaft gegen die Sfr.
Neukölln, die zudem mit 3½:4½ noch denkbar knapp ausgegangen ist. Dass es nun
schon verdammt eng aussieht für unser Elite-Team, ist kein Geheimnis. Der Schachbund
meldet folgende Einzelresultate
von heute.
Die Ergebnisse der Teams II - V waren
ebenfalls nicht sehr berauschend:
SK König Plauen II - SC Leipzig-Gohlis
II 2½:5½
SV GW Niederwiesa - SK König Plauen III
4½:3½ + Bericht von Etienne
Engelhardt!
SK König Plauen IV - SV
Markneukirchen 3:5
SK König Plauen V - VfB Adorf 3:5
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Vor dem morgigen Punktspieltag gibt es heute noch ein bisschen Statistik. Aus der letzten Woche reichen wir die kultige 15-min-Eloliste mitsamt des aktuellen Standes im 15-min-Cup nach. Von gestern steht der Vereinscup noch aus, wie immer mit aktuelle Blitzelo-Liste.
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Mit einer grandiosen Leistung (9 aus 11) verabschiedet sich Alexander Beliavsky vom Großmeisterturnier in Ljubljana. Mit einem ausgekämpften Remis im Duell der Generationen gegen Jungspund Andrei Volokitin (UKR/2586) beendet er das Turnier, aus dem er mit überdeutlichen 1½ Punkten Vorsprung als Sieger hervor geht. Alex hat damit wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass er noch immer zur absoluten Weltspitze gehört. Sämtliche Informationen und alle Partien zum Online- Nachspielen auf der vorbildlichen Turnierseite von Metalka Trgovina.
Nun hat auch FM Sven Schaller eine Vorschau auf das verkürzte Bundesliga-Wochenende in Berlin-Neukölln geschrieben. Ähnlich wie ML Gunter Sandner weist er auf die Bedeutung des Kampfes hin. Ganz chancenlos seien die Vogtländer nicht, trotzdem wird es unter keinen Umständen leicht. Viel wird nach seiner Sichtweise von der Tagesform abhängen.
Wider Erwarten hat sich gestern (oder schon eher?) unser Gästebuch verabschiedet. Den kostenlosen Anbieter scheint es nicht mehr zu geben. Mit Hochdruck wird aber sofort an einer selbst geschriebenen Version gearbeitet, die dann auch optisch mehr zu bieten haben soll. Bis dahin können Sie sich aber weiter an christian.hoerr@gmx.de wenden, um Kommentare, Kritiken oder andere Mitteilungen loszuwerden.
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Copyright © 2001 by Christian
Hörr. Aktualisiert am
05. März 2002.