Alexander Beliavsky wird vom 1. bis 6. Juni Teilnehmer beim FIDE Grand Prix in Moskau sein. Dort misst er sich mit den Besten der Welt, u.a. Garry Kasparov, Ruslan Ponomariov, Evgeny Bareev, Vassily Invanchuk, Alexander Grischuk, nur um einige zu nennen. Im gewohnten K.o.-System wird der Sieger ermittelt. Mehr Infos und alle Details auf der offiziellen Seite der FIDE.
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Schach ist Nonsens – dies ist einer der provokanten Sätze Jörg Seidels in seinem neuen Artikel zu den Sprach- und Schachspielen Christian Morgensterns. Er beruft sich dabei auf ungewöhnliche Dichtungen eines einzigartigen deutschen Lyrikers, der fast nebenbei auch als Schachspieler wiederentdeckt wird. Der Text ist lang und anspruchsvoll. Er verlangt vom Leser Konzentration, guten Willen und eine gehörige Portion Humor, denn über Nonsens und Magie wird nicht nur gesprochen, sondern Nonsens wird auch praktiziert: Er überlagert den fundierten literaturwissenschaftlichen Teil, in dem eines der geheimnisvollsten Gedichte Morgensterns ausgedehnt poetologisch untersucht wird. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber im Schachbetrieb wohl ziemlich einmalig und weit jenseits des täglichen Besprechungsallerleis. Interessant sicherlich auch für viele Nichtschachspieler, für all jene, die sich für moderne Lyrik in umfassendem Rahmen erwärmen können.
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Nach vierwöchiger Pause gibt es heute mal wieder die aktuellen Rankings vom Vereinscup. Inzwischen hat sich Mario Tunger auf den 2. Platz vorgekämpft und liegt nun, dank seiner regen Teilnahme nur noch 6 Punkte hinter dem weiter führenden Andreas Götz. Auf den Folgeplätzen hat sich nur wenig getan. Für die Freunde der Statistik wie immer die Blitzelo dazu.
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Die Meldung der Woche betrifft eindeutig die II. Mannschaft des SK König Plauen: Das Essen aus der Gerüchteküche wurde tatsächlich serviert - die III. Mannschaft vom Dresdner SC verzichtet auf den Aufstieg in die Oberliga Ost! Unserem Team, das in der Sachsenliga auf Rang 2 einkam, steht damit das Recht zu, diesen frei gewordenen Platz einzunehmen. Teamchef Mathias Paul überlegte nicht lang und verkündete nach Rücksprache mit dem Vereinsvorstand den Aufstieg in die Oberliga! Auch durch den Nichtabstieg der Teams I und V endet die Saison für unseren Verein nun doch noch unerwartet positiv! Eine Einschätzung über die Entscheidung am grünen Tisch und die Erwartungen für das kommende Spieljahr wird es sicherlich bald von Mathias Paul geben.
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Auf den Plätzen 3 und 8 beenden GM Tomasz Markowski und GM Jacek Gdanski die 59. Polnischen Meisterschaften. Tomasz (9 Punkte) verlor in 13 Runden nur eine Partie, nämlich gegen den Sieger GM Michael Krasenkow, auf den er eineinhalb Zähler Rückstand hat. Jacek schaffte es nie, aus dem hinteren Mittelfeld herauszukommen und hat mit 6 Punkten die 50%-Marke nicht ganz erreicht.
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Von Donnerstag bis heute dauerten die Sachseneinzelmeisterschaften der Frauen. Kurios: Alle sechs Starterinnen kamen vom SK König Plauen! Clever: Das fünfrundige Turnier fand in Plauen statt. Besonders heiß ging es bei der Titelvergabe her, denn nach Ende der regulären Partien hatten Heike Sandner und Andrea Hafenstein bei gleicher Wertung beide 4,5 Punkte auf dem Konto. Auch der Stichkampf ging nach spannendem Verlauf 1:1 aus. In der alles entscheidenden Partie gelang Andrea mit den weißen Steinen der ersehnte Erfolg. Herzlichen Glückwunsch an ihre Adresse! Nach drei Vizemeisterschaften ist es für Andrea der erste sachsenweite Erfolg. Ausführlicheres incl. aller Ergebnisse und kompletten Berichtes auf den neu gestalteten Seiten von Andrea Hafenstein.
Der Plauener Bundesligaspieler Tomasz Markowski liegt bei den Polnischen Meisterschaften nach 10 von 13 Runden mit 7,5 Punkten auf dem 3. Rang hinter Michael Krasenkow (8,5) und Bartlomiej Macieja (8). Sein Teamkollege Jacek Gdanski bewegt sich mit 4,5 aus 10 weiterhin im Mittelfeld.
Bundesliga-Spitzenbrett Alexander Beliavsky avanciert neben Altmeister Viktor Korchnoi zum besten Spieler beim derzeitigen Mitropa-Cup in Leipzig. Durch seinen entscheidenden Sieg gegen Deutschlands GM Christopher Lutz eroberte er mit Slowenien in der 7. Runde die Tabellenspitze. Mit einer Ausbeute von 6 aus 8 ist Alex maßgeblich am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt. Umfangreiche Berichterstattung auf den Seiten des SV Görlitz.
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Bei den Polnischen Meisterschaften könnte es für Tomasz Markowski und Jacek Gdanski besser laufen. Mit 4,5 aus 7 hält sich Tomasz noch im Verfolgerfeld des führenden Favoriten Michael Krasenkow. Jacek Gdanski rangiert zur Halbzeit mit lediglich 2,5 Punkten im unteren Teil der Tabelle. Das vereinsinterne Plauener Duell am Freitag gewann Markowski mit den weißen Steinen. Das Turnier dauert noch bis zum 12. Mai.
Auch Alexander Beliavsky ist derzeit für seine Wahlheimat Slowenien unterwegs. Beim Mitropa-Cup in Leipzig spielt er das 1. Brett und erreichte aus 3 Partien schon 2 Punkte, davon jeweils ein Remis gegen Viktor Korchnoi (SUI) und Robert Ruck (HUN) und den entscheidenden Sieg gegen Jan Markos (SVK). Ausführlicheres auch über das deutsche Nationalteam auf den Seiten des SV Görlitz.
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"Schöne Frauen haben es im Leben leichter", leitet Jörg Seidel seine heutige Rezension ein. Allerdings handelt es sich bei dem besprochenen Buch weder um ein Werk über Schach und Frauen, noch geht es darin um die Polgar-Schwestern oder Alexandra Kosteniuk. Vielmehr wird das viel gelobte "Philidor. Eine einzigartige Verbindung von Schach und Musik" von Susanna Poldauf thematisiert. Zwar wurde das Buch schon einige Male besprochen, aber Jörg Seidels Rezension ist trotz allem lesenswert. Zum einen weil er das Buch wirklich kritisch betrachtet und sich nicht ungeprüft den Meinungen anderer anschließt, zum anderen aber auch, weil das Buch selbst lesenswert zu sein scheint.
Nüchtern und objektiv berichtet Gunter Sandner vom letzten Bundesligawochenende der Saison 2001/02. Zwei Unentschieden in Hamburg reichten dem Plauener Oktett rein sportlich gesehen nicht zum Klassenerhalt, doch inzwischen ist ja bekannt, dass die Mannschaft aus Castrop-Rauxel auf ihren Startplatz verzichtet. Aus diesem Bericht geht leider auch hervor, dass uns der sympathische Bundestrainer Uwe Bönsch in Richtung Tegernsee verlässt. Welche weiteren Wechsel es bis zum Herbst geben wird, ist noch nicht bekannt.
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Hörr. Aktualisiert am
10. Juni 2002.