News-Archiv Februar 2003

25. Februar 2003

Marco Schaarschmidt berichtet von der neuerlichen Niederlage der II. Mannschaft zu Hause gegen Gera Liebschwitz. Die Devise ist nun klar: Man möchte sich wenigstens mit einem Ehrentreffer aus der Oberliga verabschieden, um möglichst bald einen neuen Versuch um den Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse zu starten.

Unser Nachwuchs war auch in diesem Jahr recht erfolgreich bei den Bezirkseinzelmeisterschaften:
3x Gold (Matthias Hörr, U18m; Theresa Reh, U16w; Rebecca Reh, U14w)
3x Silber (Lion Pfeufer, U20m; Stefanie Wiegandt, U16w; Sandra Meyer, U12w)
4x Bronze (Tobias Franz, U20m; Michael Buschmann, U16m; Jessica Schlegel, U14w, Stephan Meyer, U12m)
Allen Medaillengewinnern herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den Sachsenmeisterschaften! Ein Lob gebührt Katrin Leschner von der USG Chemnitz, die auf deren Jugendseite www.usg-jugendschach.de alle Ergebnisse übersichtlich zusammengefasst hat.

23. Februar 2003

Beim 2½:5½ hatte die II. Mannschaft auch heute keine Chance gegen Gera-Liebschwitz in der Oberliga Ost. Christof Beyer war einmal mehr der einzige Sieger.

Klaus Bischoff ist der erste Deutsche Internetmeister! Das meldet Chessbase. Mit 16 aus 22 setzte sich unser Spitzenspieler gegen ein erlesenes Teilnehmerfeld durch. Auf den Folgeplätzen landeten Blitzguru Robert Rabiega, Jan Gustafsson, Rustem Dautov und Dr. Robert Hübner.

17. Februar 2003

Im Nachholespiel der 2. Bezirksklasse gelang der VI. Mannschaft mal wieder ein Punktgewinn. Die Nachwuchstruppe schaffte ein 4:4 gegen Post Crimmitschau III.

Beim Open in Aosta lief es für Oliver Brendel leider nicht so besonders. Mehr als vier Punkte aus neun Runden wollten dem Wahl-Plauener nicht gelingen. Unter den 186 Teilnehmern bedeutete das den 116. Platz. Chess-International berichtete. Endstand.

Jochen Bandt schickt mal wieder das Neueste vom Vereinscup, der wohl inzwischen zugunsten von Andreas Götz entschieden ist, und die aktuelle Blitzelo.

13. Februar 2003

Mit einem besonders extravaganten Artikel überrascht uns Jörg Seidel heute in seiner Kolumne "Metachess", denn das Thema "Körperwelten" wurde in der Schachwelt wohl noch nie besprochen! Wo Gunther von Hagens' Ausstellung auftaucht, da schlagen die Wogen hoch. Die Konservierung von Leichnamen durch Plastinaton und ihre künstlerische Ausstellung berührt sensible Tabuzonen der modernen Gesellschaft, die leider nur sehr selten unaufgeregt thematisiert werden. Genau dies jedoch versucht Jörg anlässlich des Ausstellungsschlusses in London und des sich androhenden Verbotes in München in "Innenansichten des Schachspielers". Für ihn stellt "das Gestaltplastinat ein philosophisches Argument per se dar"; es darf weltanschaulischen Voreingenommenheiten nicht zum Opfer fallen. Auch nicht in einem marginalen Gebiet wie dem Schach, zu dem von Hagens sowohl als Plastinator als auch als Spieler offensichtlich etwas mitzuteilen hat.

Die 6. VSC-Vereinsmeisterschaft biegt auf die Zielgerade ein. In der fünften von sieben Runden blieben abermals große Überraschungen aus, Arkadi Urytzkyy (SK Hof) und Christof Beyer (SK König Plauen) liegen immer noch mit 4½ Zählern an der Spitze. Mario Tunger, der mit Bernd Hiemer nur einen halben Punkt dahinter liegt, kann nun im direkten Duell mit seinem Vereinskollegen Christof Beyer zeigen, welche Podestplatzambitionen er hat. Aus der Sicht des SK König liegen Stephan Buschmann, Lothar Wagner und Michael Buschmann im erweiterten Mittelfeld.

11. Februar 2003

Gunter Sandner berichtet wie gewohnt vom Wochenende in der Bundesliga. Zwar verharrt seine Mannschaft weiterhin auf dem 13. Tabellenplatz, doch er ist optimistisch, dass es nach der nächsten Runde um mindestens ein bis zwei Plätze nach oben geht. Immerhin hätte selbst der deutlich 5½:2½-Sieg gegen Emsdetten noch höher ausfallen können. Am Sonntag hingegen war unser Team wohl chancenlos.

Auch Marco Schaarschmidt hat ein Resümee von der Doppelrunde am Wochenende. In der Oberliga war für die II. Mannschaft abermals nichts zu holen. Es verbleiben nun noch 3 Runden, um den Verbleib in der Liga zu genießen und vielleicht mit wenigstens einem 4:4 zu versüßen.

9. Februar 2003

Alexander BeliavskySchade, für den zweiten Sieg des Wochenendes hat es heute in Emsdetten nicht gereicht. Gegen die Werderaner aus Bremen kam unser Team nicht über ein 3:5 hinaus. Einziger Sieger: Alexander "Big Al" Beliavsky. Ausgerechnet die Helden von gestern waren die Pechvögel von heute. Durch ungünstige Ergebnisse der Konkurrenz klebt man abermals mit einem Punkt Rückstand auf dem besten Abstiegsrang. Einzig Erfurt, Godesberg und Forchheim werden wohl nicht mehr aufholen können.
So müssen im nächsten Spiel am 8. März Pflichtpunkte gegen den Tabellenletzten her. Denn dann läuft es u.U. auf das absolute Abstiegsendspiel am 30. März vor heimischem Publikum hinaus: Plauen gegen Wattenscheid. Im vorentscheidenden Spiel um die Vergabe des Meistertitels gewann gestern Lübeck gegen Porz. Ausführlicheres gibt es wie immer beim DSB-Ergebnisdienst oder dem Portal Schachbundesliga.de.

Für die II. Mannschaft reichte es auch in der 6. und 7. Oberliga-Runde nicht zu einem Punktgewinn: Gestern wurde es nicht mehr als ein 3:5 gegen den ESV Naumburg und gegen den USV-Halle war man heute mit 2½:5½ unterlegen. Bei den vielen Klatschen sind es dennoch die schönen Einzelergebnisse, mit denen der Nachwuchs glänzt, die Auftrieb geben. Für die Planung in der Sachsenliga im kommenden Spieljahr könnte das eine nicht unwesentliche Rolle spielen.

8. Februar 2003

Matthias HörrWas für ein Tag!! Heute setzte die Bundesligamannschaft des SK König Plauen wahrscheinlich einen der wenigen Saisonhöhepunkte, denn gegen den SK Turm Emsdetten fuhr das Plauener Oktett heute einen deutlichen 5½:2½-Sieg ein. Und das soll noch nicht alles gewesen sein! Matthias Hörr (DWZ 2001), über lange Jahre gehegtes und gepflegtes Plauener Eigengewächs, kam heute zu seinem Debüt in der stärksten Schachliga der Welt und ... GEWANN! Welcher Plauener kann das noch von sich behaupten?! Nichtsdestotrotz haben natürlich besonders GM Stefan Kindermann, FM Gunter Sandner und FM Michael Kuraszkiewicz genauso Anteil am überzeugenden Sieg, denn sie glichen die Niederlage von Uli Dirr aus. Alex Beliavsky schaffte ein Remis gegen den jungen Spanier Vallejo Pons, Klaus Bischoff und Lutz Espig remisierten ebenfalls.
Dieser Sieg kann von enormer Wichtigkeit sein, denn gleichzeitig verlor Erfurt gegen Bremen und Stuttgart kam über ein 4:4 gegen Kreuzberg nicht hinaus. Plauen steht damit zumindest über Nacht wieder auf einem Nichtabstiegsplatz - punkt- und torgleich mit den Stuttgartern auf Rang 12. Mehr beim Ergebnisdienst des DSB oder später auf Schachbundesliga.de.

6. Februar 2003

Gemütlich (?), mit einem Remis gegen GM Shabalov (USA/2613) hat GM Tomasz Markowski das A-Turnier des 20. Bermuda International Chess Festival beendet. Neben der Bronze-Medaille stehen ihm damit immerhin 1.750 US-Dollar Preisgeld zu. Ob er es bis zum Samstag zur Bundesliga nach Emsdetten schaffen wird?

Hingegen wird FM Oliver Brendel wohl nicht dabei sein, wenn man der Berichterstattung von Chess-International Glauben schenken darf - und das darf man im Allgemeinen! ;-) Dieser wird nämlich vom 8. bis 17. Februar beim Open in Aosta (Italien) verweilen und sich einigen Top-100-Spielern stellen müssen. Zum erlesenen Teilnehmerfeld gehören u.a. 32 Titelträger mit Elo > 2500, wie die vorläufige Teilnehmerliste zeigt. (Was hat es wohl mit dem Hotel "Rendez Vous" auf sich?)

5. Februar 2003

Einige Vogtländer werden sich vielleicht noch an die Aufruhr um die im grenznahen Klingenthal entlaufenen Wölfin erinnern. "Bärbel" foppte die Jäger ein ums andere Mal und konnte lange Zeit nicht gefasst werden. Erst kürzlich machte ein niedersächsischer (!) Waidmann der Odyssee ein Ende. Inzwischen konnte auch geklärt werden, wie es zu dem Ausbruch aus dem Klingenthaler Tierpark kommen konnte. Doch was hat das alles mit Schach zu tun? Lesen Sie weiter bei Schachbundesliga.de und staunen Sie, in wessen Gesicht Sie blicken werden!

Mit einem Sieg über GM Larry Christiansen sicherte sich GM Tomasz Markowski beim Bermuda Chess Festival eine Runde vor Schluss bereits den Bronzerang. Inzwischen dürfte seine Performance jenseits von 2700 liegen. Vor ihm liegen aber weiterhin Vescovi und Svidler.

4. Februar 2003

Am kommenden Wochenende stehen die Runden 10 und 11 der laufenden Bundesliga-Saison an und unsere Mannschaft muss in den Norden an die Ems fahren. Dort warten mit Turm Emsdetten und dem SV Werder Bremen zwei schwere, jedoch nicht unbezwingbare Gegner auf unsere Vereinselite. Der Teamchef meint: "Ein Punkt wäre wünschenswert, um den Klassenerhalt wieder in greifbare Nähe zu rücken." Gunter Sandner ist optimistisch, denn noch liegt alles in den Händen seiner Spieler. In seiner Vorschau macht er aber deutlich, dass eventuell die beste Frau der Welt, Judith Polgar, unser Spitzenbrett "Big Al" im Falle eines Einsatzes arg bedrängen könnte.

Thomas Markowski, die dritte Plauener Kraft hinter Alex Beliavsky und Klaus Bischoff, verweilt immer noch auf den ewig-sonnigen Bermudas. Dort balgt er sich mit der erweiterten Weltspitze um saftige Preisgelder und hat zwei Runden vor Schluss gute Aussichten, ein bisschen vom großen Kuchen abzubekommen. Mit 5½ aus 9 liegt er an Position 3 hinter dem Brasilianer Giovanni Vescovi und dem Russen Peter Svidler. Mehr auf den Seiten von Bermuda.bm oder Chess-International.de.

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Copyright © 2001 by Christian Hörr. Aktualisiert am 06. März 2003.