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30. April 2004
Spannend verlaufen die Polnischen
Meisterschaften in Warschau. Fünf Spieler liegen
mit 4½ aus 7 in Front, darunter auch der für
Plauen spielende GM Jacek Gdanski. Einen halben Punkt
dahinter rangiert der amtierende Meister GM Tomasz Markowski.
Im vereinsinternen Duell in Runde 6 trennten sich die
beiden Remis. Sechs Runden sind noch zu spielen und
alles ist noch möglich.
26. April 2004
Heute fand die turnusmäßige
Hauptversammlung des SK König Plauen statt. Auf
der Tagesordnung stand der Bericht der schachlichen
Entwicklung, der Kassenbericht und die Wahl des Präsidiums.
Zwar schmerzt der Abstieg der I. Mannschaft nach fünf
Jahren Bundesliga sehr, doch man will einen Neuanfang
versuchen und mit allen Mitteln in der 2. Bundesliga
bleiben. Die III. Mannschaft schaffte als Neunter der
1. Landesklasse doch noch den Klassenerhalt, da aus
der Oberliga kein sächsischer Verein abgestiegen
ist.
Trotz der finanziell schwierigen Lage kann Schatzmeisterin
Heike Sandner auf eine ausgeglichene Bilanz blicken.
Die Kosten des normalen Spiel- und Vereinsbetriebs können
dank großzügiger Spenden problemlos gedeckt
werden.
Der schönste Teil des Abends war die Wahl des Präsidiums.
Alle vier Mitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern
bestätigt und versprachen, die nächsten zwei
Jahre weiterhin erfolgsorientiert zu arbeiten.
Steffen Bandt berichtet zudem vom
Bundesligaabschied
des SK König Plauen aus Wattenscheid, auch er spricht
vom "geordneten Rückzug" in die 2. Liga.
Der Abgang aus dem Oberhaus war wenig glanzvoll, denn
ausgerechnet gegen die im Bundesligaschnitt eher mittelmäßigen
Wattenscheider setzte es zum Schluss noch ein derbes
0:8.
In der 2. Runde der Polnischen
Meisterschaften konnte Jacek Gdanski den ersten
Sieg verbuchen. Jacek gehört vermutlich zu den
Spielern, die uns auch in Liga 2 erhalten bleiben. Tomek
Markowski, den wir wohl nicht mehr finanzieren können,
unterlag hingegen Kamil Milton (2563). Es führt
der Ex-Europameister Bartlomiej Macieja mit 2 aus 2.
25. April 2004
Boah, was für ein Desaster:
Mit 0:8 hat der SV Wattenscheid heute den SK König
Plauen in die 2. Liga geschickt. Ein schwacher Trost
ist, dass selbst bei einem Sieg der Klassenerhalt nicht
mehr geschafft worden wäre. Mit Plauen steigen
Lübeck, Stuttgart und Hofheim ab; Porz und Baden-Oos
treffen sich zum Stichkampf um die Meisterschaft.
Nach fünf tollen Jahren verabschiedet sich der
SK König nun aus Deutschlands höchster Schachliga,
jetzt ist kontrollierter Rückbau angesagt, denn
klar ist, dass der Abstieg nicht ohne personelle Konsequenzen
bleiben wird. Selbst in Liga 2 wird es nächstes
Jahr schwer werden. Die VI. Mannschaft wird zudem wahrscheinlich
der Umstrukturierung zum Opfer fallen. Dies und vieles
mehr wird sicherlich morgen auf der Richtung weisenden
Hauptversammlung besprochen werden. Bundesliga
in Plauen, es war eine tolle Zeit!
Mit sechs Ersatzspielern beendete
auch die II. Mannschaft
die Saison. Lion Pfeufer meldete mit dem Sieg an Brett
1 Ambitionen auf mehr an, Christof Beyer wird nach seinem
Sieg nun endgültig Stammspieler. Bei ihren Saisondebüts
steuerten auch Peter Luban und Christian Hörr Zählbares
bei. Das 3½:4½ bei BSW Dresden tut keinem
weh. im Mittelfeld der Sachsenliga war man nie abstiegsgefährdet,
von der Oberliga wird von nun an sicher wieder im Zusammenhang
mit der I. Mannschaft gesprochen werden.
4:4-Unentschieden spielte die III.
Mannschaft im Abstiegsendspiel gegen Neu-Oelsnitz.
Eigentlich sollte das für den Klassenerhalt gereicht
haben, Genaueres erfahren wir hoffentlich heute Abend.
Team IV gewinnt 5½:2½
das Prestigeduell gegen den VSC Plauen II. Bemerkenswert:
Jochen Franz' sechster Sieg in Folge!
Die Nachwuchssteppkes im Team
VI konnten ebenfalls nochmal gewinnen. 4½:3½
am Ende gegen den Planitzer SV II, begünstigt durch
einen kampflosen Punkt an Brett 2. Jessica Schlegel
bleibt in neun Spielen ohne Niederlage und auch Robin
Kamrla zieht weiter seine Kreise.
24. April 2004
Ja, man muss das so sagen: Es ist
ein Erfolg, wenn der SK König Plauen gegen die
SG Solingen nur 2½:5½ verliert. An Brett
1 kam Stefan Kindermann wieder zu einem starken Remis
gegen den 2680 DWZ-Punkte schweren Predrag Nikolic.
Lutz Espig gelang gegen Rustam Kasimdzahov (2666) das
gleiche. Stephan Haskamp, diesmal gar an Brett 3 holte
sich gegen Alexander Naumann (2545) ebenfalls den halben
Punkt. Zu unerwarteten Teilerfolgen kamen auch Roland
Pfretzschner und Matthias Hörr. Letzterer kompensierte
sogar 350 Elo-Punkte gegen FM Jörg Wegerle (2330)
noch am Donnerstag sah er bei der Chemnitzer
Stadtmeisterschaft gegen Konrad Klinger (1473) gar nicht
gut aus. Bei seinem späten Bundesligadebüt
war Mathias Paul leider nicht erfolgreich. Zum Ende
der Saison kamen aber so einige Spieler noch zu schönen
persönlichen Highlights. Runde
14 beim DSB.
Morgen früh 9:00 Uhr sollten alle Plauener Fans
eine Schweigeminute einlegen, um dem vorerst letzten
Bundesligaauftritt unseres Achters zu gedenken. Wie
es danach weitergeht, wird u.a. die große Vereinsversammlung
am Montag zeigen, wo zum Beispiel auch das Präsidium
neu gewählt wird.
Mit je einem Remis sind Tomasz Markowski
und Jacek Gdanski in die diesjährigen Polnischen
Meisterschaften gestartet. Wir erinnern uns: Vor 12
Monaten war Tomasz mit einem sensationellen Score Polnischer
Meister geworden, allerdings lief 2004 - vom Aeroflot
Open in Moskau mal abgesehen - bisher nicht sonderlich
gut für ihn. Die beiden Polen in Plauener Diensten
messen sich mit den Größen Macieja, Krasenkow,
Socko und vielen weiteren Spitzenspielern. Auf der offiziellen
Turnierseite sind gute Polnischkenntnisse gefragt.
22. April 2004
Jochen Bandt berichtet von den dramatischen
Ereignissen bei den Sächsischen Einzelmeisterschaften
der AK U8 bis U16 in Sebnitz. So gelang Robin Kamrla
die Riesenüberraschung, als er tatsächlich
Erster wurde und sich für die DEM qualifizierte.
Bei den Mädchen U14 und U16 lief die Schlussrunde
für die Königinnen etwas unglücklich.
Das XXI. Äskulap-Turnier in
Görlitz war kein leichtes Unterfangen für
die topgesetzten Titelträger. Christof Beyer war
ebenfalls mit an Board (am Ende Rang 30) und gibt uns
eine weitere Kostprobe aus seinem reichhaltigen Repertoire.
Selten wurde ein Favoritensterben so schön vertont!
Lesen Sie "Die
Freude des Drazen Muse und die Kraft der Wilhelm Gustloff"!
21. April 2004
Die Kunst zu gewinnen, ohne zu bescheißen
(im Gegensatz zur Philosophie William R. Hartstons)
steht im Mittelpunkt des heutigen Metachess-Artikels
in einem Wort: Gamesmanship.
In einer faszinierenden und zugleich witzigen Analyse
untersucht Jörg Seidel die Wurzeln, den Sinn und
die Folgen eines erzenglischen Konzepts und deckt dabei
sowohl sprachliche als auch gesellschaftliche Bezüge
auf. Die Relevanz für das Schachspiel liegt auf
der Hand.
19. April 2004
Robin Kamrla ist gestern sensationell
Sachsenmeister in der Altersklasse U12 geworden. Nur
auf Rang 11 gesetzt spielte er ein saustarkes Turnier
gegen ausnahmslos bessere Gegner. Für den SK König
Plauen fuhr Robin damit den größten Einzelerfolg
im Nachwuchs seit Matthias
Hörrs Titelgewinn im Jahr 2001 ein. Als Sachsenmeister
ist er natürlich für die Deutschen Einzelmeisterschaften
im Sommer qualifiziert, wofür wir ihm alle Daumen
drücken wollen. Zusammen mit Hashem Schweiger,
der ebenfalls ein super Turnier spielte, lässt
er nun nach einem kleinen Loch auf neue Ehren für
den Verein hoffen! Herzlichen Glückwunsch an unseren
neuen Star!
Wie erwartet spielten auch die Reh-Zwillinge in der
AK U14w ganz vorne mit. In einer dramatischen Schlussrunde
setzte sich diesmal Rebecca durch, die dadurch nach
Wertung nur Zweite wurde. Theresa wäre bei einem
Sieg sogar Erste geworden. Vielleicht kommt sie über
einen Freiplatz trotzdem zur DEM.
Sandra Meyer war die Unglücklichste am gestrigen
Tag. Sie verlor die abschließende Partie und fiel
noch auf den 5. Rang zurück. Selbst ein Remis hätte
zum Vizetitel gereicht.
Jochen Bandt wird uns bald mit einem ausführlichen
Bericht versorgen. Bis dahin verweisen wir nochmals
auf den
Jugendschachbund Sachsen.
Lutz Espig hat seinen dritten Titel
in den beiden Schlussrunden doch noch verspielt. Zwei
Remisen genügten dem Greizer nicht, denn FM Schunk,
den er während des Turniers besiegte, zog noch
an ihm vorbei. Über die zweite Wertung wurde Lutz
wenigstens noch Zweiter vor FM Voigt. Für die Deutsche
Meisterschaft konnte sich Lutz damit nicht qualifizieren,
wohl aber für den Deutschen Pokal. Den Endstand
kennt der SVS.
18. April 2004
Die Sachsenmeisterschaften 2004
könnten zu einem riesigen Erfolg für den SK
König Plauen werden. Lutz Espig führt bei
den Männern in Siebenlehn und in der U12 scheint
Robin Kamrla förmlich über sich hinauszuwachsen:
In Runde 6 schlug er den 370 (!!) Punkte besseren DWZ-Favoriten
Johannes Park und übernahm dadurch mit 4½
Punkten die Tabellenspitze. Hashem Schweiger (3) unterlag
gegen den an 2 gesetzten Paul Doberitz (4½).
Pikant: Schweiger und Kamrla treffen in der Schlussrunde
direkt aufeinander ... Stallregie beim SK König
Plauen?
Die U14w ist inzwischen auch wieder in Plauener Hand.
Theresa Reh hat sich gefangen und durch einen Sieg im
Spitzenduell gegen Katharina Weiß die Spitze zurück
erobert. Rebecca Reh hat durch ein weiteres Remis wie
ihre Schwester 4 Punkte. Und wie sollte es anders kommen:
Auch hier Spielen die beiden Plauenerinnen in der Schlussrunde
am 1. Brett gegeneinander. Da insgesamt fünf Spielerinnen
4 Punkte aufweisen, könnte das taktische Geplänkel
auch nach hinten losgehen. Spannung pur!
Sandra Meyer präsentiert sich ebenso in Topform.
Die erst 13-Jährige nimmt nach einem weiteren Sieg
den geteilten 2. Platz in der U16w ein. Mit einem Erfolg
in der Schlussrunde könnte sie sich den Vizetitel
sichern, bei einer Niederlage aber noch ins Mittelfeld
abrutschen. Deswegen: Daumen drücken für unsere
Kids!
Der JSBS
berichtet topaktuell und umfangreich. Bis auf einen
Zwischenstand bleiben da keine Wünsche offen!
17. April 2004
GM Lutz Espig steht kurz vor dem
Gewinn des dritten Sachsenmeistertitels. Bis auf die
Niederlage gegen FM Voigt in Runde 4 blieb er bis jetzt
ohne Punktabgabe und führt das Feld mit 6 aus 7
an. In den beiden Schlussrunden warten durchaus lösbare
Aufgaben auf ihn.
Der Schachverband
Sachsen hat wieder die Ergebnisse online gestellt.
Jochen Bandt scheint als Trainer
bei den Sachsenmeisterschaften der "Kleinen"
in Sebnitz ganze Arbeit zu leisten, denn Robin Kamrla
und Hashem Schweiger mischen etwas überraschend
die deutlich besser gesetzte Konkurrenz auf, wo sie
sich doch beide erst über das Qualifikationsturnier
nach Sebnitz einluden. Nach 4 Runden liegen beide mit
2½ Punkten nur einen halben Zähler hinter
dem Führungsduo.
In der U14w landeten die Reh-Sisters gestern einen Doppelsieg
und bewahren sich somit die Chancen auf die Podestplätze.
Rebecca kann heute mit einem Sieg am 1. Brett die Führung
übernehmen. Bei den "Großen" in
der U16w ist Sandra Meyer weiterhin in der Verfolgergruppe,
hat durch den Freipunkt allerdings eine schlechte Wertung.
Der
JSBS weiß mehr.
16. April 2004
Licht und Schatten bei den SEM Nachwuchs
in Sebnitz: Robin Kamrla spielt in der U12 durch seinen
Sieg am 2. Brett nun ganz vorne mit, Hashem Schweiger
nach Remis gegen Michael Völz bei 50%.
In der U14w musste Theresa Reh einen herben Rückschlag
einstecken: Niederlage gegen die nur an 7 gesetzte Julia
Demmler. Rebecca Reh nach zwei Remisen und einem Sieg
in der Verfolgergruppe. Sandra Meyer greift nach dem
Sieg in Runde 3 jetzt vorne an. Mehr
beim JSBS.
Jetzt haben wir es doch noch geschafft:
Den Turnierabschluss der 7. Offenen Vereinsmeisterschaft
des VSC Plauen. Stefan Schulze versorgt uns mit einem
abschließenden
Bericht, den Ergebnissen
der letzten Runde und dem Endstand,
der sich für den SK König wieder recht nett
lesen lässt. Dennoch herzlichen Glückwunsch
an Bernd Hiemer, der als einziger im Turnier keine Schwächen
zeigte und diesmal einen neuerlichen SK-Sieg verhindern
konnte.
15. April 2004
Gestern haben die Sachseneinzelmeisterschaften
der Altersklassen U8 bis U16 begonnen. Der SK König
ist mit zwei Jungs und drei Mädchen dabei. In der
AK U12m landeten Robin Kamrla und Hashem Schweiger überraschende
Erstrundenerfolge, unterlagen aber beide in Runde 2
gegen jeweils stärkere Gegnerschaft.
Bei den Mädels U14w liegen Theresa und Rebecca
Reh bei 1½ aus 2. Dort verspricht das Turnier
spannend zu werden. Sandra Meyer verlor in der Auftaktrunde
der U16w leider gegen die Favoritin Franziska Gasch
und kam dann zu einem kampflosen Sieg.
Der
JSBS berichtet von den Meisterschaften.
Bei den Sachsenmeisterschaften der
Männer führt weiterhin GM Lutz Espig, wenngleich
er in Runde 4 dem Leipziger FM Roland Voigt unterlag.
Von den Spielern mit 4 Punkten hat er noch die beste
Wertung. In der 6. Runde tritt er gegen das Großröhrsdorfer
Talent Maria Schöne an. Der Schachverband Sachsen
berichtet auf seiner Homepage
von dem Turnier aus Siebenlehn.
14. April 2004
Ja, wir müssen mal wieder ...
ein bisschen was ist passiert in den letzten Tagen.
Zum Beispiel führt GM Lutz Espig bei den Sachsenmeisterschaften
in Siebenlehn als einziger Plauener König mit 3
aus 3. In Runde 4 gibt es dann bereits die Spitzenpaarung
gegen FM Roland Voigt aus Leipzig. Vielleicht kann Lutz
ja seinen Erfolg von 1998 und 2001
wiederholen.
Mit einigen Überraschungen
ist der 7. VSC-Cup zu Ende gegangen. Stephan Buschmann
schaffte es mit einem bemerkenswerten Schlussspurt noch
auf Platz 2, indem er den Führenden und Elo-Favoriten
Siegfried Kadner in der letzten Runde besiegte. Christof
Beyer komplettiert mit Rang 3 (Sieg über Heinz
Zöphel) das erneut gute SK-Ergebnis. Gewonnen hat
aber Bernd Hiemer von der SG Waldkirchen. Die Ergebnisse
und den Endstand hoffe ich bis heute Abend ins Netz
stellen zu können. (Ja, es soll noch Leute geben,
die tagsüber arbeiten müssen!)
Christof Beyer hat auch am XXI.
Äskulap-Turnier in seiner Heimat Görlitz teilgenommen.
Mit 4 aus 7 (Platz 30) schnitt er im Rahmen der Erwartungen
ab. Gewonnen haben die in Plauen durchaus bekannten
GM Zezulkin und IM Ksieski. IM Bogdanovich wurde nur
Zehnter.
Sämtliche Ergebnisse auf der Top-Turnierseite des
SV
Görlitz (dort inks auf den vertikalen Balken
klicken).
Nicht den Vereinscup, sondern das
Osterblitz in Markneukirchen hat FM Gunter Sandner mit
13 aus 15 gewonnen. Dahinter lagen die Blitzgurus Götz
und Tunger punkt- und wertungsgleich auf den Plätzen.
In die Plauener Phalanx konnten nur Familie Heinz eindringen,
bester Markneukirchener wurde die Kultfigur Burkhard
Atze. Endstand und vogtländische Blitzelo dann
ebenfalls heute Abend.
5. April 2004
Wir wollen die freie Zeit nutzen,
um ein bisschen Nacharbeit zu machen. Auch das Ergebnis
der V. Mannschaft
vom letzten Punktspieltag ist inzwischen bekannt: Mit
nur sechs Spielern gewann man mit 4½:3½
gegen Markneukirchen III. Lothar Wagner siegte an Brett
1, Guntram Schubert scort inzwischen bei 6 aus 8, und
auch Heinz Winkler kam zum ersten Saisonsieg. Ohne Niederlage
bisher ist Wolodja Winokurow mit 5½ aus 8.
In der VI. Mannschaft,
die überraschend deutlich Waldkirchen II mit 6½:1½
schlug, zieht Peter Luban bei 6½ aus 7 weiter
seine Kreise. Peter Dietzsch kam nach sieben Niederlagen
endlich zum ersten Sieg, auch Martin Müller gelang
der vierte Sieg in Folge. Peter Coburger verbessert
sich stetig und landet ebenfalls seinen ersten vollen
Punkt.
3. April 2004
Einmal im Spielrausch konnte sie
keiner mehr stoppen: Auch gegen WFM Bakalarz hat Andrea
Hafenstein bei der Europameisterschaft
noch einmal gewonnen und kommt damit bei einem ordentlichen
Score von 5 aus 12 auf Rang 86 ein. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten
kann man das durchaus als tolle Leistung bezeichnen.
Die Chemnitzerin Anne Czäczine und die Dresdnerin
Evgenija Shmirina nehmen aus dem Turnier zudem den WIM-Titel
mit nach Hause. Elisabeth Pähtz verpasste durch
eine Schlussrundenniederlage gegen Stefanova die direkte
Qualifikation zur Weltmeisterschaft.
Heute finden die Stichkämpfe um Gold, Bronze und
die restlichen Qualifikationsplätze statt. Insgesamt
ein tolles Turnier, das mit seiner gesamten Präsenz
und Präsentation wieder viel Werbung für das
Schach gemacht hat! Ein großes Lob nach Dresden!
1. April 2004
Gegen Turnierende kommt Andrea Hafenstein
nun endlich doch noch in Fahrt. Nach zwei Siegen in
Folge hat sie sich mit 4 aus 11 ein bisschen vom Tabellenende
lösen können. Gegen WFM Grazyna Bakalarz aus
Luxemburg hat sie morgen dann noch eine fordernde Aufgabe
zu bewältigen. An der Spitze rangeln mit jeweils
8½ Zählern Peng und Kosteniuk um den Turniersieg.
Spannung bis zum Schluss: Die EM bei eurochess-dresden.org.
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