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30. Juni 2004
Salome Thomas-El gelang das schier
Unmögliche: als Lehrer im Armenviertel von Philadelphia
gab er seinen Schülern Hoffnung, Freude und Zukunft!
Um eine verlorene Generation zu retten nimmt er das
Schachspiel zu Hilfe, nutzt dessen fesselnde Kraft.
Die atemberaubende Geschichte erzählt er in seinem
Buch "I
choose to stay", das vor wenigen Monaten in
den USA erschien. Auf Metachess
lesen Sie heute die erste deutschsprachige Rezension
des wundersamen Buches.
27. Juni 2004
Wie der JSBS
topaktuell meldet, ist unserer U12-Mannschaft bei den
Sachsenmannschaftsmeisterschaften ein schöner Erfolg
gelungen. Nur durch die schlechtere Brettwertung landete
man mit 6:4 Punkten auf Platz 3 hinter den Talenteschmieden
von Leipzig-Gohlis und Turm Leipzig. Immerhin konnte
der Vierer von Jochen Bandt die Bezirksmeister von USG
Chemnitz hinter sich lassen.
Anlässlich der Feier der U20-Mannschaft
zum 5. Platz bei
den Deutschen Vereinsmeisterschaften im vergangenen
Dezember sind vier neue Bilder ins Fotoalbum
gekommen. An dieser Stelle sei noch einmal ganz herzlich
Peter Luban gedankt, der in seinem "Anwesen"
in Rößnitz einen beeindruckenden Abend organisiert
hat. Zusammen mit Andreas Götz und Jochen Bandt
hat er nach vielen Jahren harter Arbeit, aber auch jeder
Menge Spaß eine Mannschaft geformt, die selbst
auf Bundesebene erfolgreich war.
24. Juni 2004
So Freunde, wir müssen mal
ein bisschen Aufholarbeit leisten. Der U13-Cup wurde
inzwischen beendet, und es ist höchst erfreulich,
dass die ersten sechs Plätze ausschließlich
von Talenten des SK König Plauen belegt werden.
Gewonnen hat schließlich Hashem Schweiger, dahinter
teilen sich Sandra Meyer und Peter Dietzsch punktgleich
die Silbermedaille. Stephan Meyer, Peter Coburger und
Robin Kamrla folgen auf den Plätzen 4 bis 6. Die
Ergebnisse des 4. und 5. Turniers und den Endstand sind
auf der U13-Cup-Seite
nachzulesen.
Die U12-Mannschaft hat das Auftaktspiel
der SMM gegen den Bezirksmeister USG Chemnitz 2:2 gestaltet.
Dabei wurden verheißungsvolle Stellungen von Stephan
Meyer und Peter Coburger leider noch vergeigt, sonst
wäre die Überraschung perfekt gewesen.
Am Wochenende fanden auch die Vogtlandspiele
2004 im altehrwürdigen Speisesaal der Allende-Schule
statt. Die neuen Vogtländischen Meister sind: Jennie
Beichert (U8), Maxl Rosenkranz (U10), Stephan Meyer
(U12), Felix Zeuner (U14), Konrad Karing (U16), Sergej
Lozovoy (U18) und Jochen Franz (Senioren Ü60).
Alle Endstände auf der extra eingerichteten Turnierseite.
15. Juni 2004
Metachess bringt heute den zweiten
Teil der vergleichenden Analyse zwischen Paolo
Maurensigs "Lüneburg-Variante" und
Icchokas
Meras' "Remis für Sekunden". Das
schmale Büchlein des litauischen Autors erweist
sich dabei als ein wahres Meisterwerk von selten erreichter
Einfühlsamkeit. Sein bestechendstes Merkmal ist
die Authentizität. Auch das Schachspiel fügt
sich nahtlos ein und wird nicht, wie in so vielen anderen
Werken, Mittel zum Zweck und zum motivischen Fremdkörper.
14. Juni 2004
Schach ist nicht immer Alles im
Leben. Anlässlich des fesselnden Fußballspiels
am gestrigen Abend, Frankreich gegen England, das die
Franzosen durch zwei Zidane-Tore in der Nachspielzeit
doch noch mit 2:1 gewannen, möchten wir an einen
Artikel erinnern, den Jörg Seidel im September
2001 als seinen ersten in der jetzigen Metachess-Reihe
veröffentlicht hat: "Sieg
und Niederlage auf Englisch victory and defeat
in German".
Großmeister Viktor Gavrikov
geht nicht nur für den SK König Plauen an
die Bretter. Beim Schweizer Verein SV
Sorab Basel, bei dem übrigens auch die in Plauen
bestens bekannten FM Oliver Brendel und IM Henryk Dobosz
spielen, ist Viktor am 2. Brett in der Nationalliga
A aufgestellt. Am Wochenende kam es dort zum Spitzenspiel
gegen die klaren Favoriten aus Biel. Basel verlor mit
2:6, Viktor unterlag dem starken GM Vadim Milov. Der
Schweizer
Schachbund berichtet ausführlich.
5. Juni 2004
5 aus 11 ist der Score von Robin
Kamrla nach seiner ersten Deutschen Einzelmeisterschaft.
Im Endklassement auf Rang 72 blieb er damit im Rahmen
der Erwartungen. Zu mehr reichte es noch nicht, weil
wohl auch ein bisschen die Erfahrung fehlt. Nach dem
völlig unerwarteten Sieg bei den Sachsenmeisterschaften
war die DEM jetzt aber nur noch die Kür. Insgesamt
hat Sachsen aber wieder ordentlich abgeräumt. In
der U10 belegte man die Plätze 1, 3, 4 und 5, in
der U10w 1, 3, 4 und 6, Platz 2 in der U12, bei den
Mädels U16 die Plätze 2 und 3, in der U18w
Platz 2 und 4 und bei den "Großen" in
der U25 Platz 1 und 4.
Alles über das Turnier gibt es immer noch bei www.dem2004.de.
3. Juni 2004
Das Hickhack der letzten Wochen
und ganz besonders der Bericht
von Wulf Hielscher haben wieder mal gezeigt, wie
schlimm es um das Spitzenschach in Deutschland steht.
Die Bundesligavereine manövrieren sich an den Rande
es finanziellen Ruins. Ohne einen Strukturwandel stehen
die beiden Bundesligen bald vor dem absoluten Chaos.
Christian Hörr setzt sich in einem Artikel
(jetzt mit kurzem Appendix) mit der gegenwärtigen
Situation auseinander und macht deutlich, warum besonders
für den SK König Plauen der Weg in die 2.
Bundesliga derzeit der einzig richtige ist.
Neues hat auch Jörg Seidel
auf Metachess:
In einer vergleichenden Analyse stellt er Paolo Maurensigs
Bestseller "Die
Lüneburg-Variante" und Icchokas Meras'
weit weniger bekanntes Buch "Remis für Sekunden"
nebeneinander und versucht zu klären, weshalb das
eine als literarisches Werk nicht aufgeht, während
das andere ein einzigartig beeindruckendes Zeugnis,
ein Buch von hohem künstlerischem Rang und selten
erreichter Expressivität darstellt. Beide Werke
lassen sich durch eine ähnliche Motivwahl, das
Schachspiel um Leben und Tod zwischen einem Lagerkommandanten
und einem Häftling, vergleichen. Im ersten Teil
wird "Die Lüneburg-Variante" besprochen,
die Fortsetzung folgt dann in zwei Wochen.
Endlich wieder ein Sieg für
Robin Kamrla bei der DEM
U12. Mit 3 aus 8 rangiert er nun in der Tabelle auf
Platz 85. In der morgigen Doppelrunde hat Robin dann
nochmal die Chance gegen gleichstarke Gegnerschaft sein
Können zu beweisen.
Die besten Sachsen sind momentan Bilgin Osmanodja (1.
U10), Phillip Boos (3. U10), Elena Winkelmann (2. U16w),
Filiz Osmanodja (2. U10w), Maria Schöne (4. U18w)
und Volker Seifert (2. U25).
2. Juni 2004
Für Robin Kamrla läuft
es leider nicht so toll bei der Deutschen
Meisterschaft. In der heutigen Doppelrunde blieb
er ohne Punkterfolg, eine Tatsache, die belegt, dass
er durch den gewaltigen Sprung nach der Sachsenmeisterschaft
nun etwas überbewertet ist und noch ein langer
Reifeprozess vor ihm liegt. Noch sind aber 4 Runden
zu spielen, zuerst morgen gegen Roman Khitov.
1. Juni 2004
Leider ging für Robin
Kamrla der sächsische Vergleich gegen Pia Spangenberg
verloren. Dafür revanchierte er sich aber am Abend
an Dimitrij Jebtchouk (1235). Und dass sich auf Bundesebene
nichts geschenkt wird, musste Robin heute nachmittag
gegen Haroutioun Dalakian vom Hamburger SK einsehen.
Mit Weiß setzte es die dritte Null. Felix Graf
aus Dresden führt derweil die Tabelle mit 4,5 Punkten
aus 5 Partien an. Robin ist zur Zeit 67.
Leider hatte die DSJ
gestern arge Server-Probleme. Dafür werden wir
heute mit den Fotos der meisten Teilnehmer und vielen
weiteren Berichten entschädigt.
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