|
31. August 2004
Nun, da heute mit der Plauener Meisterschaft
quasi die neue Saison beginnt, haben wir die meisten
Webseiten aktualisiert. Das heißt, dass inzwischen
auch die Mannschaftsaufstellungen
bekannt sind. Während das U20-Sextett
wohl wieder um den Titel in der Sachsenliga mitspielen
wird, ist es kein Geheimnis, dass die Männermannschaften
I bis III ihre Ansprüche auf den Klassenerhalt
erst unter Beweis stellen müssen. Eine Vorschau
auf eine richtungsweisende Saison.
29. August 2004
Mit dem Geithainer Sommerturnier
wird beim SK König traditionell die neue Saison
eröffnet. Zur 19. Ausgabe des Klassikers im Nirgendwo
zwischen Chemnitz und Leipzig reiste diesmal allerdings
nur eine neun Mann starke Plauener Delegation. Dennoch
blieb der Sieg im B-Turnier zum dritten Mal in Folge
Beute der Könige: Neuzugang Johannes Titz deklassierte
wenn auch mehrfach mit dem berühmten Quäntchen
Glück die Konkurrenz mit 5 aus 5. Erfolgreichste
Spieler im A-Turnier waren Etienne Engelhardt als Zehnter
und Jochen Bandt als Elfter, beide mit 3 Punkten. Den
Wanderpokal gewann diesmal Alexander Schenk von der
USG Chemnitz vor den Ex-Siegern Jürgen Schulte
und Hans-Ulrich Döring. Bericht
mit Impressionen.
27. August 2004
Alle vogtländischen Schachfreunde
seien noch einmal daran erinnert, dass am kommenden
Dienstag (31.8.) die Vogtländischen Einzelmeisterschaften
beginnen. Das 7-rundige offene Turnier, das in der Tradition
der Plauener Meisterschaften steht, wird wieder von
den beiden Vereinen VSC und SK König ausgerichtet.
Die 1. Runde findet wie immer im Plauener Malzhaus statt
Meldeschluss ist am Dienstag um 18:15 Uhr. Alle
weiteren Termine entnehmen Sie bitte dem rechts stehenden
Terminplan.
22. August 2004
Acht Turniere sind beim Blitz-Sommercup
2004 bereits gespielt worden, und Topfavorit Andreas
Götz holt mit Riesenschritten auf. Mit drei ersten
und einem zweiten Platz liegt er hinter Mario Tunger
(534) und Dieter Kunz (500) noch auf Platz 3 mit 420
Cup-Punkten.
Am Freitag konnte Christof Beyer endlich sein erstes
Turnier gewinnen. Er ist auf Rang 6 in Lauerstellung.
14. August 2004
Wie die meisten sicherlich wissen,
schreibt Jörg Seidel nicht nur für unsere
Kolumne Metachess.
Nun ist es endlich da, das seit zwei Jahren angekündigte
Jugendbuch "Marisa - Eine Traumgeschichte in Schwarz
und Weiß", das er mit Uwe Jäkel (Illustrationen)
im Vogtland Verlag veröffentlicht. Es sagt von
sich, ein Leseereignis für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene zu sein. Diese spannende Geschichte,
einfühlsam und aufwendig bebildert, steht in der
Tradition von "Alice im Wunderland", bietet
also nicht nur jede Menge Unterhaltung, sondern genügend
Stoff zum Nachdenken und Diskutieren. Und natürlich
wird dem Schachspiel ganz unaufdringlich
auch eine entsprechende Rolle zugedacht. "Wenn
das traumhafte Spiel aus ist", so der Umschlagtext,
"warten viele Fragen auf Antwort, sieht Marisa
die Welt mit anderen Augen ..."
Auf der Metachess
Autorenseite werden Sie zukünftig über
alles Weitere informiert, inklusive Besprechungen in
Presse und Web. Das Buch erscheint im Vogtland Verlag
Plauen, ISBN 3-928828-29-0, umfasst 64 Seiten und kostet
6,90 Euro.
Die Auslieferung erfolgt ab 23. August. Vorbestellungen
werden ab heute entgegen genommen. Bitte wenden Sie
sich an den Verlag (Herr Günther) unter rewog@arcor.de.
Die ersten hundert Bestellungen über unsere Webseite
erfolgen versandkostenfrei!
10. August 2004
In zahlreichen Beiträgen hat
Jörg Seidel im Rahmen von Metachess
mehr oder weniger versteckt seine philosophischen Überlegungen
zum Schach kund getan. Was macht die Faszination des
Schachs aus? Warum und wozu spielen wir Schach? Mit
seinem "Beitrag
zu einer spekulativen Metapsychik des Schachs"
stellt er nun den ersten Teil eines thesenartigen Textes
zur Debatte, in dem erstmals seine theoretischen Gedanken
in Reinform dargestellt werden. Darin rekapituliert
er in aller Kürze den Stand der Diskussion, gelangt
zur Grundkonstellation von "Ich/Andere" und
führt den Spannungsbogen zum Problem der Stimmung
fort. Der Essay, dessen nachfolgende Teile noch in der
Entstehung sind, versteht sich nicht als voll ausgearbeitete
Schachphilosophie, sondern entwickelt lediglich ein
erstes Gerüst für den anthropologischen Teil
einer solchen. Ein anspruchsvoller wie aufschlussreicher
Text.
8. August 2004
Vier Siege und fünf Niederlagen
ist das Ergebnis von Andrea Hafenstein nach den DEM
der Frauen in Osterburg. In der zweiten Turnierhälfte
ging ihr dann etwas die Puste aus, mit Platz 7 in der
Endabrechnung blieb sie dennoch im Rahmen der Erwartungen.
Neue Deutsche Meisterin wurde überraschend Sandra
Krege (1900, Hettstedt), die mit 7/9 einen halben Punkt
vor WGM Melamed (2318, Aue) und WIM Mietzner (2242,
Chemnitz) einkam. LSV
Sachsen-Anhalt.
Nach reichlich zweieinhalb Monaten
berichten wir mal wieder vom Freitagsblitz. Man merkt
es an den Außentemperaturen: Längst hat natürlich
der Sommercup
begonnen, sechs Turniere wurden bereits gespielt. Da
er erst zweimal teilgenommen hat, verweilt Topfavorit
Andreas Götz bisher nur auf Rang 7. Mario Tunger
nutzte dessen Abwesenheit und führt glatt mit 500
Punkten vor Dieter Kunz, der auf 480 Zähler kommt.
Dritter hört, hört! ist Präsident
Peter Paul (336,5), der nicht nur regelmäßig
teilnimmt, sondern auch gute Ergebnisse erzielt.
Die aktuelle
Blitzelo hat darüber hinaus wahrscheinlich
historischen Wert: Das Feld führt GM Viktor Gavrikov
dank seines 15-aus-15-Einstands mit einer absoluten
Märchenelo von 2850 an. Höhere Werte wurden
Gerüchten zufolge nur bei Bulletspielern wie GM
Roland Schmaltz (>2900) gemessen.
5. August 2004
Drei Niederlagen in Folge setzte
es für Andrea Hafenstein bei den DEM
der Frauen. Die Plauenerin, die für die Rodewischer
Schachmiezen startet, findet sich nun auf Platz 7 in
der Tabelle wieder. Jetzt, da noch drei Runden zu spielen
sind, führt die 17-jährige Hettstedterin Sandra
Krege vor der punktgleichen Tina Mietzner.
Der LSV Sachsen-Anhalt hat inzwischen auch die Partien
veröffentlicht.
3. August 2004
Wieder macht Andrea Hafenstein von
sich Reden: Sie ist eine der vierzehn Teilnehmerinnen
der Deutschen Fraueneinzelmeisterschaften im nordanhaltinischen
Osterburg und hatte wie der Schachbund
meldet, nach drei Runden überraschend die Tabellenführung
inne. An Nummer 7 gesetzt, unterlag sie aber in der
4. Runde der Chemnitzerin WIM Tina Mietzner. Neun Runden
sind insgesamt zu spielen, und für die ersten sechs
winken ordentliche Preisgelder. Mehr auf den Seiten
des Landesverbands
Sachsen-Anhalt.
1. August 2004
Pardubice
2004 ist Geschichte. Das Mammut-Turnier hatte wieder
viel zu bieten, und für die meisten Plauener Cracks
hat sich der Ausflug wieder gelohnt. Besonders unsere
Nachwuchsspezies zeigten sich der vornehmlich internationalen
Konkurrenz gewachsen und schafften viele tolle Überraschungen.
Lutz Espig führt wie erwartet die Plauener Riege
an, er erzielte wie im Vorjahr 5½ aus 9 im Großmeister-Turnier,
blieb mit seinem Spiel wohl aber etwas unter seinen
Möglichkeiten. Lion Pfeufer konnte zum Schluss
doch noch überzeugen und seinen Startplatz rechtfertigen,
denn 3½ Zähler (einer davon kampflos) sind
eine respektable Leistung. Auch Peter Luban erreichte
sein Ziel. Mit 6 Remisen konnte er seine gute Elo nochmals
verbessern.
Das B-Open schloss Andreas Götz mit ordentlichen
5½ aus 9 ab. Für Jochen Bandt (4) lief es
anfangs gut, für Ambitionen auf große Titel
muss er aber an seiner Kondition arbeiten. Christof
Beyer hatte etwas Lospech, mit nur 3 Punkten wird er
seine Elo nicht halten können.
Im C-Turnier waren es einmal mehr die Reh-Schwestern,
die absolut zu überzeugen wussten. Mit inoffiziellen
Leistungen von 1878 (Rebecca) und 1947 (Theresa) spielten
beide knapp 300 Punkte über ihrer Wertzahl. Tobias
Franz enttäuschte etwas bei einem 50%-Ergebnis,
wohingegen Lars Hernla mit dem gleichen Score zu den
großen Gewinnern zählt. Martin Müller
erzielte 3½, Michael Buschmann magere 2½
Punkte.
Im Amateur-Open werden alle Plauener Könige einen
gewaltigen Satz nach vorne machen. Hier knüpfte
Robin Kamrla an seine Form der Sachsenmeisterschaft
an und erspielte eine Performance von 1706 (+380). Für
ihn wird es fast 200 DWZ-Punkte nach oben gehen. Durch
seinen Turbo in der zweiten Turnierhälfte kam Stephan
Meyer noch auf 4½Punkte genauso wie seine Schwester
Sandra, die punkt- und wertungsgleich einkam. Hashem
Schweiger und Peter Dietzsch kamen ebenfalls auf 50%.
Hier noch die besten Ergebnisse:
| Name |
DWZ
|
Score
|
Perf.
|
Diff.
|
| Pfeufer, Lion |
2010
|
2½ / 8
|
2162
|
+46
|
| Reh, Rebecca |
1593
|
5 / 9
|
1878
|
+129
|
| Reh, Theresa |
1662
|
5 / 9
|
1947
|
+117
|
| Hernla, Lars |
1502
|
4½ / 9
|
1779
|
+126
|
| Kamrla, Robin |
1329
|
5½ / 9
|
1706
|
+200
|
| Meyer, Stephan |
1232
|
4½ / 9
|
1497
|
+145
|
| Schweiger, Hashem |
1346
|
4½ / 9
|
1523
|
+98
|
aktuelle
Nachrichten
|
|