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30. September 2004
Matthias Hörr berichtet vom
Spiel der II. Mannschaft
gegen Aufsteiger Dresden-Striesen. Selbst das Fehlen
von vier Stammspielern war kein echtes Handicap, hatte
man doch mit dem Autor selbst eine Verstärkung
aus dem Bundesligakader an Bord geholt. Dass Elmer Pekrul,
der sich sonst eigentlich in der Bezirksliga wohlfühlt,
einen Sieg einfahren würde, war dennoch nicht unbedingt
zu erwarten.
Als erstes hat der "Vogtland-Anzeiger"
auf das Schach-Kinderbuch "Marisa Eine Traumgeschichte
in Schwarz und Weiß" unseres Vereinsmitglieds
Jörg Seidel reagiert und es auf der heutigen
Kulturseite besprochen. "Es entführt den
Leser in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität
und Phantasie verschwimmen", heißt es dort.
Mit freundlicher Genehmigung dürfen wir die komplette
Rezension auf der Metachess-Autorenseite
veröffentlichen.
Das Büchlein ist im regionalen Buchhandel, direkt
beim Vogtland-Verlag oder (versandkostenfrei) über
die Metachess-Webseite
für 6,90 Euro erhältlich (ISBN 3-928828-29-0).
28. September 2004
Trendwatch der Spaß
geht weiter. Nachdem sich an der ersten
Abstimmung immerhin 36 Leute beteiligt haben ("Deutsche
Schweine" gewann knapp vor "Deutsche Schrebergärtenidylle"),
sind Sie nun aufgerufen, Ihre Lieblingswaffe
während einer Blitzpartie zu küren. Das
neu eingebaute IP-Logfile verhindert zudem Betrug durch
Mehrfachabstimmung.
26. September 2004
Die Figuren ziehen wieder. Nach
dem Punktspielauftakt des SVS kann der SK König
Plauen auf eine positive Bilanz blicken. Bereits im
ersten Spiel musste die II.
Mannschaft in der Sachsenliga einen "Grand
ohne Vieren" spielen und kam gegen Aufsteiger Dresden-Striesen
trotzdem zu einem 5:3.
Der Dritten gelang
gegen den Landesklassen-Aufsteiger Leipzig-Südost
der erste Punktgewinn im vermutlich wieder hart geführten
Kampf um den Klassenerhalt. Die Ersatzleute Theresa
Reh und Dieter Kunz waren daran mit jeweils einem Sieg
nicht unwesentlich beteiligt.
Team IV unterlag beim
SV Markneukirchen I mit 3:5. ML Steffen Bork war der
einzige Plauener Sieger des Tages. Sehr erfreulich liest
sich hingegen das Ergebnis des Nachwuchsteams
V, das sogar ohne die Unterstützung von Peter
Luban durch Siege von Robin Kamrla und Stephan Meyer
mit 5:3 dem Zwickauer SC III überlegen war.
Da vom Sommer ja nicht mehr viel
zu sehen ist (aber nicht in erster Linie deswegen) wurde
der Sommercup inzwischen beendet. Gewonnen hat ihn
na klar Andreas Götz (640 Punkte), der bei
sechs Teilnahmen fünfmal das Turnier als Erster
beendete. Auch dahinter das gewohnte Bild: Mario Tunger
wird Zweiter (2 Turniersiege, 564 Punkte). Dieter Kunz
wurde nur dank seiner regelmäßigen Teilnahme
Dritter (535 Punkte), denn Christof Beyer (2 Turniersiege,
500 Punkte) kann jedenfalls den höheren Punkteschnitt
aufweisen. Jochen Bandt auf Rang 8 konnte wie Jürgen
Heinz immerhin ein Turnier gewinnen. Endstand
und aktuelle
Blitzelo.
22. September 2004
Zum zweiten Mal widmet sich Jörg
Seidel auf Metachess dem Gesamtwerk eines Autors. Nach
Ian Fleming
(James Bond) folgt nun "Aufstieg
und Fall des Jeffrey Archer", dessen Bücher
weltweit zu den meistverkauften zählen und der
besonders in England eine ungemein umstrittene Figur
darstellt. Denn Archer gehört zu jenen Stehaufmännchen,
die mit eisernem Willen nach oben streben und auch derbste
Rückschläge irgendwie überstehen. Finanzielle
und politische Niedergänge setzte Archer (mehr
oder weniger) gekonnt in Literatur um in der
das Schach natürlich nicht fehlen kann. Diesem
Spezifikum widmet sich der Artikel im dritten Teil,
nachdem anfangs biographische Variationen gegeben werden,
gefolgt von Kurzbesprechungen aller Werke des Überlebenskünstlers.
Alles zusammen ergibt ein überaus faszinierendes
Portrait einer enigmatischen Gestalt, die so bezeichnend
ist für unsere moderne Welt.
Wie wir erfahren haben, ist Viktor
Gavrikov neben dem SV
Sorab Basel nun auch für den aktuellen Österreichischen
Meister SK
Hohenems aktiv. Dort spielt er zusammen mit namhaften
Größen wie Jan Gustafsson, Alexander Naumann,
Michael Bezold, David Baramidze und Arik Braun. Sollte
es jedoch wie zum Beispiel im Januar zu
Terminüberschneidungen mit der 2.
Bundesliga in Deutschland kommen, habe der SK König
Plauen ganz klar Priorität, so der Hohenemser Teamchef
Reinhard Kuntner. Der Verein hat auf seiner sehenswerten
Homepage ein Kurzportrait
von Viktor erstellt.
16. September 2004
Auf Anregung eines engagierten Vereinsmitgliedes
ist die neue Rubrik "Trendwatch"
entstanden. In der ersten Frage geht es darum, ein Foto,
das während der letzten Vereinswanderung am 11.
September entstanden ist, richtig einzuschätzen.
Hier wie bei allen folgenden Abstimmungen darf man ruhig
Schmunzeln. Wer das ernst nimmt, ist selber schuld!
;-)
Ab und zu sind selbst Ergebnisse
von Konkurrenten eine Meldung wert. Am 1. Spieltag der
Sachsenliga U20 musste der Dresdner SC überraschend
beim Aufsteiger USG Chemnitz Federn lassen. Ohne drei
Stammspieler kamen die Meisterschaftsfavoriten aus der
Landeshauptstadt nicht über ein 3:3 hinaus. Selbst
wenn es am 30.10. im direkten Duell wieder zu nichts
reichen würde, wären noch längst nicht
alle Messen gelesen, denn die Resultate der Auftaktrunde
(besonders auch das eigene, dazu der nachgereichte Bericht)
zeigen, wie ausgeglichen die Liga inzwischen geworden
ist. Mehr
weiß der JSBS.
Noch immer ist die Plauener Meisterschaft
nicht abgehakt. Schon allein die Anwesenheit eines Großmeisters
machte sie zu etwas Besonderem. Steffen Bandt lässt
die sieben Runden als Beobachter noch einmal Revue passieren
und verleugnet dabei nicht den Respekt für die
starke Leistung von Bruder Jochen. "In
der Höhe Rettungsversuch, Unsinn" würdigt
ebenso das Abschneiden von Ulrich Rehm, Marco Schaarschmidt
und Lion Pfeufer.
12. September 2004
Die Sächsischen Blitz-Mannschaftsmeisterschaften
waren diesmal kein gutes Pflaster für die beiden
(zu) jungen Teams vom SK König Plauen. Während
sich die "Erste" (M. Hörr, C. Hörr,
Butzke, Gerbeth) im abschließenden Spiel durch
ein 3:1 über Freiberg noch auf den drittletzten
Platz (7:33 MP, 21:59 BP) vorschieben konnte, agierte
die "Zweite" (Zeleny, Tunger, Pfeufer, Beyer)
im gesunden Mittelfeld. Sie kam immerhin auf 16:24 Mannschaftspunkte
bei 35:45 Brettpunkten. Dazu die Analyse
eines alternativen Schachsonntags.
Erneut viel Anklang fand gestern
die traditionelle Vereinswanderung des SK König
Plauen. Der Marsch ging vom Bahnhof Pausa zur Gaststätte
"Reußischer Hof" im thüringischen
Pöllwitz. Zwar hatte die dortige Küche allerhand
zu tun, aber gegen 22:30 Uhr fuhr man gut gesättigt
per Sonderfahrt wieder zurück nach Plauen. Nach
den desolaten Ergebnissen des Vorjahres verzichtete
man diesmal auf die Kegeleinheit. Foto
1. Foto
2.
Im Stadtderby gegen den VSC Plauen
behielt die II. U20-Mannschaft
mit 3:1 die Oberhand. Theresa und Rebecca Reh konnten
ihre Partien jeweils gewinnen. Mit zwei Remisen komplettierten
Lars Hernla und Debütantin Jessica Schlegel das
Ergebnis. Es wird interessant zu sehen, ob sich das
neu geformte Quartett nach dem Desaster des vergangenen
Jahres nun in der Spitzengruppe der Bezirksliga behaupten
kann.
11. September 2004
Viktor Gavrikov und Andrea Hafenstein
heißen die Plauener Meister 2004. "Meister
der Herzen" bleibt jedoch für viele der Vorjahressieger
Jochen Bandt, der an seinem Geburtstag gegen den Großmeister
(6 Punkte) ein gerechtes Remis erreichte. Jochen wurde
mit 5½ Punkten immerhin Zweiter, Ulrich Rehm
belegte nach einem starken Turnier den Bronzerang. Die
Turnierseite
haben wir bereits fertig gestellt (inkl. inoffizieller
DWZ-Auswertung), ein Bericht wird bald folgen.
Zum Saisonauftakt ist die I.
U20-Mannschaft mit einem blaue Auge und mehreren
Schürfwunden davon gekommen. Gegen die aufstrebende
Mannschaft von USV TU Dresden kam das Sextett ohne sein
Spitzenbrett Matthias Hörr zu einem sehr, sehr
glücklichen 3½:2½-Erfolg. Nach zweieinhalb
Stunden hatte man bereits 0:2 zurück gelegen. Die
Wende schafften anschließend Sergej Lozovoy und
Johannes Titz. Nach dem Remis von Lion Pfeufer konnte
Tobias Franz am Rande vieler taktischer Drohungen im
Zeitnotfinish seine im 9. Zug gewonnene Mehrfigur endlich
verwerten.
8. September 2004
Mancher hätte seinen gesamten
Bauschutt darauf verwettet, dass Pfeufer vs. Gavrikov
remis ausgeht. So kam es dann auch und so richtig als
Riesensensation mag man das gar nicht mehr durchgehen
lassen, denn Lion ist inzwischen Teil der I. Mannschaft,
besetzt das Spitzenbrett in der Sachsenliga und ist,
wie er in Pardubice andeutete, kein unbeschriebenes
Blatt mehr. Dennoch herzlichen Glückwunsch für
dieses Highlight! Viktor wird's verschmerzen können,
denn am Freitag kann er in der finalen Paarung gegen
den Vorjahressieger Jochen Bandt alles klar machen und
sich der 100 Euro Preisgeld bedienen.
Auch weiter hinten kam noch mal Schwung in die Bude.
Rehbein überrollte Beyer genauso wie Stephan Meyer
Tobias Franz an die Wand spielte. Heinz Winkler steht
nach seinem Sieg über Hashem Schweiger schon bei
drei Punkten. Am letzten Brett kam Rolf Wieland endlich
zum ersten Sieg. Am Freitag, 18:00 Uhr findet die siebte
und letzte Runde der 58.
Plauener Meisterschaft in der Karl-Marx-Schule statt.
Metachess:
Volle Punktzahl erhält das 2002 erschienene Buch
"Weiße
Dame setzt auf Liebe" in unserer heutigen Rezension.
Die offensichtlich begabte britische Autorin Abigail
Bosanko hat zwar ein vor Klischee nur so triefendes
Buch verfasst, dies aber so flott und originell, dass
die zahlreichen Höhepunkte die wenigen Schwächen
deutlich wettmachen. Vor allem die Idee, die Liebe in
Schachsprache zu übersetzen scheint originell und
überzeugend gelungen.
5. September 2004
Auch heute ließ sich GM Viktor
Gavrikov nicht die Butter vom Brot nehmen. Die Kreismeisterschaft
führt er bereits mit einem Punkt Vorsprung an.
Im Verfolgerfeld gab es die sehenswerten Siege von Jochen
Bandt über Marco Schaarschmidt, sowie von Lion
Pfeufer über Vaceslav Ananev. Daniel Butzke schlug
zudem Andre Wilfert, und Johannes Titz kam mit druckvollem
Spiel zum Punktgewinn gegen Andrea Hafenstein.
Die 6. Runde findet am Dienstag übrigens wegen
eines Rockkonzerts nicht im Malzhaus statt! Spielbeginn
ist deswegen um 18:00 Uhr in der Karl-Marx-Schule!
4. September 2004
Nach 4 Runden ist GM Viktor Gavrikov
der alleinig Führende bei der 58. Plauener Meisterschaft.
Er setzte sich im Spitzenduell gegen Marco Schaarschmidt
in nur 16 Zügen durch. Dahinter gewann Ulrich Rehm
gegen Andre Wilfert. Rehm ist mit 3½ Punkten
morgen der Herausforderer von Gavrikov. Zu den Verfolgern
mit 3 Punkten zählen neben Schaarschmidt noch Ananev,
Bandt und Pfeufer. Altmeister Heinz Winkler profitierte
in der Zeitnotphase von einem Franz'schen Dameneinsteller
und gewann. Wie auch schon Christof Beyer remisierte
sich Peter Luban gegen die Rehs durch. Auf der Turnierseite
können alle Ergebnisse des heutigen und die Ansetzungen
des morgigen Tages nachvollzogen werden.
3. September 2004
Die 2. Runde der Plauener Meisterschaft
war weitestgehend frei von Überraschungen. Erwähnenswert
sind dennoch die Siege von Gerhard Rehbein über
Peter Luban sowie von Vaceslav Ananev über Mario
Tunger. Christof Beyer gelang auch im zweiten Spiel
gegen eine der Reh-Schwester nicht mehr als ein Remis.
Verlustpunktfrei sind noch die Schachfreunde Gavrikov,
Schaarschmidt, Ananev und Rehbein. Die Ansetzungen
für morgen früh haben wir noch fix über
den Äther geschickt.
1. September 2004
Gestern Abend wurde im Malzhaus
die 1. Runde der Plauener Meisterschaft absolviert.
Mit dabei war auch GM Viktor Gavrikov, der als Topfavorit
wohl nicht zu bezwingen sein wird. Die ersten Überraschungen
gab es auch schon: Lothar Wagner triumphierte über
den amtierenden Meister Jochen Bandt, der wohl gesundheitlich
etwas angeschlagen war. Zu unerwarteten Remisen kamen
Johannes Titz gegen Andre Wilfert, Theresa Reh gegen
Ulrich Rehm, Eva Wilfert gegen Lion Pfeufer und Rebecca
Reh gegen Christof Beyer. Bei ihren Siegen setzten sich
Marco Schaarschmidt, Mario Tunger und Andrea Hafenstein
erst in letzter Minute aufgrund der größeren
Erfahrung durch. Die Ergebnisse
und Ansetzungen sind jetzt bekannt.
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