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30. Dezember 2004
Der
SK König Plauen ist Deutscher Meister U14w!
Manche Dinge gibt es halt nicht
nur im Film. Wer die Live-Übertragung seit den
Morgenstunden verfolgt hat, der bekam Mädchenschach
vom Feinsten geboten, einen Nervenkrimi wie er im Buche
steht das kann man ruhigen Gewissens sagen, auch
wenn der Kampf einige hundert Kilometer entfernt stattfand.
Was war passiert?
Zunächst standen Rebecca Reh und Sandra Meyer bedenklich,
erstere bereits mit Qualität gegen Bauern im Nachteil,
letztere mit Minusbauern und schlechter Stellung. Daraufhin
musste Jessica Schlegel das Remis durch Zugwiederholung
wohl auch schon in leicht anrüchiger Stellung vermeiden
und ebenfalls einen Bauern spucken. Einzig Theresa Reh
hatte am 1. Brett aussichtsreichen Angriff am Laufen.
Dann der Blackout von Christin Reinsdorf am 2. Brett:
Auf ein "Schach auf Verdacht" lief sie prompt
in eine simple zweizügige Mattfalle 1:0
für Plauen, aber es war klar, dass ein 2:2 nur
zum 4. Platz reichen würde. Theresa Reh verwertete
den Raum- und Stellungsvorteil am Königsflügel
souverän und kam zu ihrem ersten und einzigen Sieg
am Spitzenbrett. Jetzt hieß es Kämpfen für
Sandra und Jessi, die den Bauern zwischenzeitlich zurückgewonnen
hatte, dennoch weiter in Nachteil geriert. Genug Zeit,
um einkaufen zu gehen.
Eine Stunde später ist alles vorbei. Statt des
befürchteten 2:2 stehen zwei Remisen zu Buche.
3:1 für Plauen! Das ist insofern verwunderlich,
da Sandras Schlussstellung mit 1.16 und die von
Jessica sogar mit 5.44 bewertet wird und Delitzsch
bei einem Unentschieden selbst Deutscher Meister gewesen
wäre. Hier wird ein Bericht noch Aufklärungsarbeit
erfordern, doch für den Moment kann man in Plauen
schon mal die Sektkorken knallen lassen. Herzlichen
Glückwunsch an Theresa und Rebecca Reh, Sandra
Meyer und Jessica Schlegel für diesen historischen
Erfolg!
Hier noch die statistische Aufarbeitung:
Ergebnisse und
Endstand.
Deutscher
Vereinsmeister U20m ist übrigens der Dresdner
SC geworden. Plauen als Sächsischer Vizemeister
hätte dort wohl auch einen Platz in der vorderen
Hälfte ansteuern können. Momentan jedoch befindet
sich der U20-Sechser wieder auf DVM-Kurs 2005, da er
bekanntlich Tabellenführer in der Sachsenliga ist
und gegen Dresden und Gohlis schon gespielt hat.
In Siebenlehn
hat Viktor Gavrikov gestern den ersten großen
Sieg für den SK König Plauen eingefahren.
Er schlug in der Spitzenpaarung den SVS-Landestrainer
IM Davit Lobzhanidze und übernahm damit die Tabellenführung.
Mit ihm sind nur noch Tatjana Melamed, Zbigniew Ksieski
und Dmitry Stets punktgleich. Die Ergebnisse von heute
sind noch nicht online.
Wow, was für ein Jahresausklang!
In Dietrichshütte
ist alles für das "Grande Finale" hergerichtet.
Durch einen knappen 2½:1½-Erfolg (Sieg
von Rebecca Reh und Jessica Schlegel, Remis von Theresa
Reh) über Stadtilm I hat sich die Mädchenmannschaft
des SK König Plauen quasi für den Endkampf
qualifiziert. Delitzsch gewann souverän 3:1 gegen
Coswig, und dahinter spielten die Konkurrenten allesamt
Unentschieden. Damit ergibt sich die Paarung Plauen
gegen Delitzsch in der letzten der 6 Runden, und mit
einem Sieg können die Mädels tatsächlich
Deutscher Vereinsmeister werden! Bei allen anderen Resultaten
kann man aber auch durchaus noch durchgereicht werden!
Bei der letzten
Sachsenmeisterschaft, als die jungen Damen zum ersten
Mal den Titel holten, ging die Paarung 2:2 aus. Deswegen:
Ab 9 Uhr Daumen drücken! Die vier Bretter werden
wieder live übertragen!
29. Dezember 2004
Auch gegen den TSV Heumaden kam
unsere Mannschaft nicht über ein 2:2 hinaus. Theresa
Reh kann am 1. Brett leider nicht die Form der letzten
Wochen bestätigen und ist bei 1 aus 4 leicht überfordert.
Rebecca Reh hat 2½, Sandra Meyer 2 Punkte gesammelt.
Ausgerechnet Jessica Schlegel übertrifft mit 4
aus 4 mittlerweile die Erwartungen.
Da am 1. Brett Delitzsch gegen Porz die Mini-Sensation
schaffte und 3:1 gewann, ist das Feld an der Spitze
dicht gedrängt. Delitzsch führt überraschend
mit 7:1 Punkten, dahinter kommt ein Quintett mit 6:2
Punkten, so dass der SK König aufgrund schlechter
Brettpunktwertung nur Platz 5 einnimmt.
In Runde 5 trifft Delitzsch im innersächsischen
Duell auf Coswig, und Plauen spielt gegen den Ausrichter
Blau-Weiß Stadtilm I. Heute nachmittag fallen
wohl die Vorentscheidungen.
In Siebenlehn
findet derzeit ein gut besetztes Weihnachtsopen statt.
Als Elofavorit geht GM Viktor Gavrikov ins Rennen, und
nach 4 Runden hat er 3½ Punkte gesammelt, ein
Remis musste er gegen WGM Melamed aus Aue abgeben. Die
schärfste Konkurrenz bildet wohl Neu-Landestrainer
Davit Lobzhanidze, der nun allein mit weißer Weste
führt. Das Turnier dauert noch bis morgen.
28. Dezember 2004
Hier die neuesten Meldungen von
der DVM
U14w aus Dietrichshütte: Nach einem ernüchternden
2:2 (ausgerechnet Jessica Schlegel sicherte mit ihrem
Sieg den Punktgewinn) in der neu angesetzten 2. Runde
fuhr unser Mädchen-Quartett in Runde 3 ein wichtiges
2½:1½ über den SC Schwabmünchen
ein. Morgen ist der starke Vierer aus Heumaden Gegner
der Plauenerinnen. Diesen konnte man zwar vor einem
Jahr noch deutlich mit 3½:½ abfertigen,
doch die Württembergerinnen haben aufgeholt und
mit Saskia Zikeli eine der besten deutschen Spielerinnen
dieser Altersklasse am 1. Brett sitzen. Die Spitzenpaarung
lautet morgen übrigens ESV Delitzsch gegen Köln-Porz!
Inzwischen ist auch bekannt, dass durch den Stromausfall
von gestern trotz heftiger Proteste nur 6 Runden gespielt
werden. Plauen hat zudem auf die Meldung von Julia Demmler
aus Wilkau-Haßlau verzichtet.
27. Dezember 2004
Seit heute morgen geht es für
die U14-Mädchen um viel. Sieben Runden auf dem
Weg zu hoffentlich dritten Medaille bei der Deutschen
Vereinsmeisterschaft. Den ersten Erfolg können
wir bereits vermelden: Mit 3:1 gelang der wichtige Auftaktsieg
gegen Königsspringer Lemgo.
Wenngleich die Webseite
des Ausrichters enormen Frust bei der Navigation
hervorruft, bietet sie doch die Live-Übertragung
der beiden Spitzenpaarungen. Gerade eben ist eine davon
König Plauen vs. "Glück auf" Rüdersdorf.
Reinschauen und mitfiebern!
Nachtrag: Nichts war's mit der Live-Übertragung,
nach 10 Zügen war Schluss. Grund soll laut Ausrichter
ein Stromausfall gewesen sein. Angeblich wird die 2.
Runde morgen neu gespielt (nicht etwa fortgesetzt?).
Wie das mit dem Zeitplan konform gehen soll, bleibt
ungewiss drei Runden an einem Tag sind keinesfalls
zumutbar. Mehr ist derzeit leider nicht in Erfahrung
zu bringen.
23. Dezember 2004
Zu Weihnachten gibt es auf Metachess
wieder eine kleine Überraschung! Wir veröffentlichen
erstmals eine bislang unbekannte Erzählung, die
uns zugesandt wurde. Der Verfasser, so wurde uns im
beiliegenden Brief mitgeteilt, sei bereits viele Jahre
tot, der Absender aber verstehe nicht viel von der Materie
und äußerte lediglich die Bitte, die kleine
Novelle, ohne Nennung von Namen, auf unserer Webseite
bekannt zu machen. Wir geben dem Anliegen um so lieber
statt, als wir glauben hiermit ein wirklich lesenswertes
Dokument der Öffentlichkeit zugänglich machen
zu können, das sowohl historisch als auch literarisch
für eine wenig verwöhnte Lesergemeinde von
Interesse sein dürfte. Also unterzogen wir uns
der mühevollen Arbeit, das handschriftlich eingereichte
Manuskript (zum Teil in Sütterlinschrift) zu entziffern
und wortgetreu wiederzugeben und können nun nur
hoffen, dass es wohl aufgenommen wird. Lesen Sie: "Der
Meister"!
Das Jahr 2004 ist fast zu Ende,
doch für den SK König steht einer der größten
Höhepunkte noch aus: Die U14-Mädchen fahren
zum dritten Mal in Folge zur Deutschen Vereinsmeisterschaft!
Zweimal Bronze haben die Königinnen schon mit nach
Hause gebracht, und ein Platz auf dem Treppchen ist
auch diesmal das Ziel. Glaubt man der (zugegebenermaßen
etwas gewöhnungsbedürftigen) Seite des Veranstalters
SG
Blau-Weiß Stadtilm (Thüringen), so sind
die SK-König-Mädels nach DWZ sogar die Favoritinnen
auf den Titel. Wie in den vergangenen Jahren kommt die
ärgste Konkurrenz aus Hamburg, Porz, Heumaden und
Schwabmünchen. Auch die sächsische Konkurrenz
aus Delitzsch sollte man nicht unterschätzen.
Da mit Maria Walker die Topscorerin das letzten Jahres
das Team altersbedingt verlassen musste, hat man sich
nun für den Fall der Fälle Julia Demmler vom
SV Muldental Wilkau-Haßlau als Gastspielerin an
Bord geholt. Den Stammvierer bilden dennoch die Plauenerinnen
Theresa und Rebecca Reh, sowie Sandra Meyer und Jessica
Schlegel. Das siebenrundige Turnier beginnt am 26.12.
und dauert fünf Tage. Für diese Zeit heißt
es Daumen drücken!
21. Dezember 2004
Am vergangenen Wochenende fand in
Wilkau-Haßlau die Bezirksmannschaftsmeisterschaft
U12m statt. Zwar hatte die Mannschaft des SK König
Plauen das vorgezogene Spiel gegen Waldkirchen deutlich
mit 3½:½ gewonnen, doch die Favoriten
waren andere. Letztlich setzte sich die USG Chemnitz
I vor Wilkau-Haßlau I durch, unser Vierer wurde
unter den zehn teilnehmenden Mannschaften nur Siebter.
Glaubt man der Plauener Trainerschaft, so kann die Besetzung
Stephan Meyer, Maxl Rosenkranz, Julian Garreis, Nils
Süß und Binh Bui in Zukunft trotzdem noch
viel reißen.
17. Dezember 2004
Das letzte Vereinscupturnier des
Jahres 2004 hat Jochen Bandt vor Andreas Götz,
Mario Tunger und Matthias Hörr gewonnen. Götz,
der zwar letzte Woche gewann, vor zwei Wochen aber nur
Fünfter wurde, ist damit wieder deutlich unter
die 2200 gefallen. In der Gesamtwertung
liegt er mit 1080 Punkten dennoch komfortabel in Front.
Tunger auf Platz 2 hat im Gegensatz zu Jochen Bandt
auf Platz 3 noch keinen ungeteilten Turniersieg erringen
können. Jahresabschlussblitzelo.
16. Dezember 2004
Drei Überraschungen gab es
in der 3. Runde der laufenden VSC-Vereinsmeisterschaft:
Das Remis WielandBenkert, der Sieg von Rehbein
über Kunz und das Remis von Seifert und Ananev.
Christof Beyer konnte gegen Steffen Juntke gewinnen,
Mario Tunger profitierte vom Nichterscheinen Victor
Vollmanns. Damit haben sowohl Zöphel (Sieg über
Merkel) als auch Hiemer und Beyer die Führung mit
der vollen Punktzahl inne. Dieter Kunz (½ aus
3) hingegen ist weiter auf der Suche nach der Form vergangener
Tage. Alle 15 Partien wurden für das Tippspiel
ausgewertet, in dem sich nun die Spreu vom Weizen trennt.
14. Dezember 2004
Steffen
Bandt berichtet von der neuerlichen Niederlage der
I. Mannschaft gegen Würzburg. Ein Mix aus Ratlosigkeit
und Panik macht sich breit, denn von einem Absturz in
die Oberliga war nie die Rede gewesen. Nun sieht es
aber genau danach aus. Um in den Spielen 5 bis 9 diesen
Alptraum doch noch abzuwenden, müssen Leistungssteigerungen
einiger Spieler her und vielleicht auch einfach mal
ein Stammachter.
In Markneukirchen tut sich wieder
viel. Nach Osterblitz und OVL-Meisterschaft veranstaltet
der dortige SV jetzt auch noch ein Weihnachtsblitz (23.12.,
11 Runden, startgeld- und preisgeldfrei) und die Markneukirchener
Stadtmeisterschaft (ab 6.1. 7 Runden, jede Woche donnerstags).
Burkhard Atze hat auf der Vereinsseite
zwei kurze Ausschreibungen veröffentlicht.
12. Dezember 2004
Der Motor der I.
Mannschaft läuft nicht rund. Auch nach dem
vierten Kampf in der 2. Bundesliga wartet das Plauener
Oktett weiter auf einen Sieg. Im Heimkampf gegen den
SV Würzburg zog man mit 3:5 den Kürzeren.
Dabei fuhr IM Viteslav Priehoda den zweiten Sieg in
Folge ein, indem er nach sechseinhalb Stunden seinen
Mehrbauern im Turmendspiel verwandelte. Weiter auf Formsuche
ist vor allem Großmeister Viktor Gavrikov, der
im taktischen Gefecht gegen IM Pavel Vavra unterging.
Die Niederlagen von Thomas Espig und Matthias Hörr
waren ebenfalls unnötig. Andreas Götz konnte
beim Bundesliga-Debüt immerhin ein Remis verbuchen.
Mehr dazu im morgigen Bericht.
Die fünfte Punktspielrunde
verlief wieder durchwachsen für den SK König
Plauen. Team II verlor
daheim gegen den VfB Schach Leipzig mit 3:5 und bekommt
damit langsam ernsthafte Probleme im Tabellenkeller.
Erst ein Sieg steht hier zu Buche.
In einem Nerven aufreibenden Match behielt die
Dritte gegen Markkleeberg mit 4½:3½
die Oberhand. Weil Tomas Zeleny ein gewonnenes Turmendspiel
vergewaltigte und Frank Gerbeth einen kompletten Mehrturm
mit Zinsen wieder zurück gab, wäre das Normalergebnis
eigentlich 6:2 gewesen. Dennoch verschafft man sich
durch diesen Sieg erst mal Luft im Abstiegskampf.
Endlich hat die IV. Mannschaft
ihren ersten Sieg geholt. Allerdings konnte mit dem
heutigen 5:3 bei IFA Chemnitz III auch nicht gerechnet
werden. Vielleicht geht ja doch noch was in der Bezirksliga.
Und von der V. Mannschaft
ist noch das Ergebnis bekannt: Zum vierten Mal war die
Kindertruppe nun schon mit 5:3 erfolgreich. Jetzt heißt
das Saisonziel ganz klar Aufstieg, denn wer soll die
Steppkes in dieser Form noch stoppen können?
Schon heute Abend sind die Berichte
von dem Teams II,
III und IV
da.
11. Dezember 2004
In der Sachsen-Jugendliga
U20 hat unser Sechser heute einen ganz wichtigen
Sieg eingefahren. Das Duell zwischen den ewigen Rivalen
König Plauen und Leipzig-Gohlis I ging dieses Mal
wieder zugunsten der Vogtländer aus. Nachdem es
2002/03 gar ein 5:1 gab, 2003/04 jedoch nur ein 3:3,
festigte man mit dem heutigen 4½:1½ die
Tabellenführung, distanzierte Gohlis auf zwei Punkte
und bringt jetzt die Verfolger Lok Leipzig-Mitte, Turm
Leipzig und Dresdner SC in Zugzwang. Auf dem Weg zur
zweiten Sachsenmeisterschaft stellen nur noch Lok und
Turm Leipzig ernsthafte Stolpersteine da. Von der Papierform
her sollte aber auch da nichts mehr anbrennen.
10. Dezember 2004
Matthias Hörr schwebt weiterhin
auf Wolke sieben. Nachdem er bereits in der 2.
Bundesliga wie auch in der Sachsenliga
U20 (beide mit wichtigen Punktspielen am kommenden
Wochenende) Zeichen setzte, trumpft er nun auch bei
der Chemnitzer Stadtmeisterschaft auf. War in Runde
2 noch Bruder Christian das chancenlose Opfer, schlug
er in der gestrigen 3. Runde keinen geringeren als Alfredo
de la Cruz (2222) von der USG Chemnitz, der ebenfalls
im Zweitliga-Kader der Rivalen steht. Damit übernahm
Matthias mit 3 aus 3 die alleinige Führung. Mit
Gerd Lorenz und Christian Steudtmann nehmen übrigens
weitere hochkarätige USGler an der Veranstaltung
teil.
Durch einen kampflosen Sieg liegt Christian Hörr
jetzt bei 2 aus 3, Etienne Engelhardt (1½) will
nach dem obligatorischen Remis gegen Thoralf Wecke (Eiche
Reichenbrand) jetzt angreifen.
Die Partien der Plauener wurden übrigens als erste
für das Tippspiel
ausgewertet.
2. Dezember 2004
Was lange währt, wird endlich
gut oder frei nach Onkel Dittmeyer: Diese Apfelsinen
haben die Kraft von 13 Monaten Sonne! Endlich ist Christof
Beyers Bericht vom 19. Turnier der Schachschule Erlangen
da. "Bullet the
blue sky" heißt das Stück und erzählt
den neuesten Teil der unendlichen Geschichte von Turnierleiter
Willi Kaspar, seinen Lakaien und seinen Gästen.
Wohl ist es dem sozial-integrativen Schiedsrichter Robert
Ackermann zu verdanken, dass das Open in familiärer
Kuschelatmosphäre diesmal ohne polarisierende Ereignisse
auskommen musste. Ach ja, Schach
gespielt wurde auch.
Schön zu sehen, dass das Tippspiel
schon Anklang gefunden hat. Eher als erwartet ist nun
auch das Mannschaftsmodul fertig geworden. Für
einen richtigen Tipp (Sieg, Niederlage, Unentschieden)
gibt es auch hier drei Punkte. Ein Bonuspunkt wird vergeben,
wenn darüber hinaus noch das Brettpunktverhältnis
stimmt. Die ersten Tipps werden am nächsten Donnerstag
ausgewertet.
Falls Fehler auftreten sollten, bitte umgehend mailen.
1. Dezember 2004
Gute Schachliteratur scheint es
fast nur noch auf Englisch zu geben. So ist zumindest
der Eindruck, wenn man zum dritten Mal in Folge (Bosanko,
Watters)
auf Metachess eine frenetische Besprechung eines Buches
von der Insel vorgesetzt bekommt. Aber dass Andy Grahams
"J'Adoube"
ein prallvolles, ein energie- und ideengeladenes Buch
um die Ehrenrettung der Schachgöttin Caissa ist,
daran kann wohl kein Zweifel bestehen. Eine Empfehlung
für Leser, die das Unglaubliche nicht scheuen und
einen befreienden Lacher genießen wollen. Dabei
ist es mehr als nur lustig. So eine Empfehlung kommt
kurz vor Weihnachten natürlich besonders handy!
Nun schickt auch Jochen Bandt einen
Bericht vom Landesklassenspiel
der III. Mannschaft bei Weißblau Allianz Leipzig.
Mit nur sieben Mann erspielte sich das Team ein unerwartetes
4:4-Unentschieden, das zeitweise sogar mehr nach einem
Überraschungssieg aussah. Dennoch verbleibt die
Mannschaft in der Zone der Abstiegsplätze und schon
jetzt deutet sich an, welche Bedeutung die letzte Runde
gegen den VSC haben könnte.
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