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30. Januar 2005
Wieder gibt es schlechte Nachrichten
für König Plauen. Team
I bekam heute von Leipzig-Gohlis statt der letzten
Chance den Gnadenschuss. Mit 5:3 unterlag man im Hotel
am Theater. Viteslav Priehoda war bei vier Remisen der
einzige Sieger für Plauen. Ab nächste Saison
spielt Plauen damit wohl in der Oberliga. Bitter, bitter,
aber kein Grund, um mit dem Schach aufzuhören.
Steffen Bandt berichtet.
Auch im Team
II sieht es ungut aus. Beim Chemnitzer SC Aufbau
verfehlte man ebenfalls das Minimalziel eines Unentschiedens.
Nach dem ernüchternden 3:5 fiel erstmals der Begriff
"Landesklasse". Allerdings sind hier längst
nicht alle Messen gelesen, denn die Sachsenliga-Mannschaft
spielt in den letzten beiden Runden gegen die direkten
Konkurrenten BSW Dresden und Motor Hainichen. Christian
Hörr berichtet aus Ruß-KaMS.
Die III. Mannschaft
fuhr mit drei Ersatzspielern beim 4:4 gegen Delitzsch
einen weiteren Punkt ein und dürfte damit endgültig
die Klasse gesichert haben. Letztes Jahr hatte man gegen
die Randleipziger allerdings noch mit 6:2 gewonnen.
In der Bezirksliga ist die IV.
Mannschaft in der Stammbesetzung zwar zu einem 4:4
gegen Schwarzenberg gekommen, den letzten Platz kann
sie dadurch trotzdem nicht verlassen. Wie in der Sachsenliga
sind für den Klassenerhalt zwei Siege in den beiden
Schlussrunden von Nöten.
Den einzigen Sieg gibt es vom Team
V in der 2. Bezirksklasse zu vermelden. Dort waren
die Kinder auch gegen Markneukirchen erfolgreich. Nach
dem erneut deutlichen 5½:2½ im oberen
Vogtland ist der Nachwuchstruppe der Aufstieg wohl nicht
mehr zu nehmen.
28. Januar 2005
"Letzter gegen Erster"
heißt es am Sonntag, ab 10 Uhr, im Plauener Hotel
am Theater. Das Tabellenschlusslicht SK
König Plauen (1:9 Punkte) empfängt den
Spitzenreiter SC Leipzig-Gohlis (7:3) zum Punktekampf
in der Zweiten Schach-Bundesliga. Auf den ersten Blick
eine klare Angelegenheit, dennoch rechnen sich die zuletzt
arg gebeutelten Könige Chancen aus.
31. Mai 1996 im altehrwürdigen Leipziger
Hotel Astoria treffen der mitgliederstärkste Schachvereins
des Ostens, SC Leipzig-Gohlis, und die Schachabteilung
des TSV Plauen (heute als Schachklub König Plauen
eigenständig) aufeinander. Da, wo sich 1960 die
Weltklassespieler zur Schacholympiade trafen, ging es
um den Aufstieg in die Zweite Schach-Bundesliga. Plauen
gewann mit 4,5:3,5. Beide Teams schafften in der Folge
den Sprung nach oben. Lutz Espig und Viteslav Prieghoda
waren damals für die Plauener mit dabei, auch am
Sonntag zählen sie zum Aufgebot. Am Sonntag stehen
die Vorzeichen anders. Zwar haben die Leipziger lediglich
vier Brettpunkte mehr als der SK König auf dem
Konto (aus 40 Partien), aber die Messestädter sind
Tabellenführer, Plauen ist - mit ziemlichem Rückstand
- Schlusslicht. Eine neuerliche Niederlage würde
dem SK König, der 2004 erst aus der Ersten Bundesliga
abgestiegen war, wohl nur noch theoretische Chancen
auf den Klassenerhalt erhalten. Es darf gekämpft
werden. (S.B.)
27. Januar 2005
Wenn es gut läuft, kommt auch
noch Glück dazu. Matthias Hörr schaffte heute
in der Chemnitzer TU-Mensa wohl einen historischen Sieg
gegen Gerd Lorenz. Im anschließenden Interview
mit koenig-plauen.de gestand er: "Die Stellung
war eigentlich klar verloren, bestimmt mit 3.50,
aber Gerd hat in der Zeitnot einfach einen Turm eingestellt.
Trotzdem eine schöne Partie." Durch den dritten
Überraschungssieg in Folge bei der CSM 2004/05
dürfte die Zahl der Fans für Matthias weiter
steigen, denn im Tippspiel
setzten trotz der mickrigen Gewinnerwartung von nur
18% von 16 Tippern immerhin sechs auf einen Plauener
Sieg, drei weitere wenigstens auf Unentschieden. Damit
wurden zum ersten Mal zwei Bonuspunkte für eine
Paarung vergeben. Matthias hat nun alle vermeintlich
unschlagbaren Gegner weg und führt komfortabel
mit einem Punkt Vorsprung das Feld an.
Am Rande dieser Erfolgsmeldung geht das (völlig
unerwartete) Remis zwischen Etienne Engelhardt und Hans
Richter fast unter. Christian Hörr gewann in einer
zwar unsauberen, aber dennoch optisch ansprechenden
14-zügigen Miniatur gegen Joachim Nerz.
Der Zwischenstand nach 5 von 9 Runden aus Plauener Sicht:
Matthias Hörr 5/5 (Perf. 2686)
Christian Hörr 3/5
Etienne Engelhardt 3/5
24. Januar 2005
Markneukirchener
Stadtmeisterschaft, Runde 3: Die Siegesserie von
Elmer Pekrul wurde nun vom Elo-Favoriten Igor Hotinschenko
gestoppt. In der anderen Spitzenpaarung gewann Gerhard
Rehbein gegen Frank Weller. Rehbein und Hotintschenko,
die bereits mit einem Punkt Vorsprung führen, treffen
in der 4. Runde aufeinander. Elmer bekommt es mit Gerd
Sandner zu tun.
Ein ungewöhnlicher Beitrag
erreicht uns unter dem Pseudonym "Redaktion Deutsche
Markenbutter". Da koenig-plauen.de dafür
bekannt ist, hier und da auch über den Tellerrand
des Schachs hinauszuschauen, verwehren wir uns diesem
Stück anspruchsvoller Kurzprosa nicht. Lesen Sie
alles, was sie schon immer über den "Kopfsalat"
wissen wollten!
19. Januar 2005
Der SK König Plauen bekommt
dieser Tage unerwartetes Lob und Anerkennung. Die Kollegen
des Düsseldorfer Projekts Deep
Chess!!! haben uns, nachdem sie sich ausführlich
auf unseren Webseiten umgesehen haben, man höre
und staune, bei der Deutschen Schachjugend für
das "Grüne
Band für vorbildliche Talentförderung im Verein"
empfohlen. Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen
wir hier das Empfehlungsschreiben.
Eine Bestätigung über den Erhalt liegt uns
vom 2. Vorsitzenden der DSJ, Rainer Niermann, bereits
vor.
In der Vereinsführung wird man sich in den kommenden
Tagen zusammensetzen und über eine offizielle Bewerbung
beraten. Ganz unbegründet wäre eine etwaige
Nominierung tatsächlich nicht: In der 2. Bundesliga,
wo unsere Mannschaft akut abstiegsgefährdet ist,
werden regelmäßig die vermeintlich schwächeren
Jugendspieler Matthias Hörr und Lion Pfeufer eingesetzt.
Die U14-Mädchen holten nach zweimal Bronze nun
den Titel des Deutschen Vereinsmeisters, und nach dem
5. Platz von 2003 wird sich die U20-Mannschaft wohl
hoffentlich wieder als Sachsenmeister fürs Bundesfinale
qualifizieren. Auch bei den anderen Bewerbungskriterien
könnte man durchaus gut abschneiden. Wir werden
berichten, sobald sich etwas tut.
Auf Metachess
geht es weiter im Tagesgeschäft und das heißt
die Besprechung von halbgelungenen literarischen Werken.
Heute: "Endspiel
mit Dame", ein Psychothriller, geschrieben
von der falschen Person, denn Joyce Thompson, die Autorin,
hat das Zeug zu mehr. Allerdings ist dieses Buch wieder
ein Beispiel dafür, warum sich "fachfremde"
Autoren nicht so ohne Weiteres am Schach als Motiv vergreifen
sollten.
Am Wochenende hatte die II.
U20-Mannschaft in der Bezirksliga ihre 4. und 5.
Runde. Nach dem 3:1-Pflichtsieg gegen Waldkirchen erreichte
das extra verstärkte Quartett allerdings nur ein
2:2 gegen den direkten Konkurrenten SVM Wilkau-Haßlau.
Plauen, das weiterhin einen Punkt hinter Wilkau liegt,
hat damit wohl seine Aufstiegschancen verspielt.
Die Bezirksmannschaftsmeisterschaft
U14 fand bereits am 8. und 9.1. in Chemnitz statt.
Die Mannschaft von König Plauen belegte dort einen
enttäuschenden 4. Platz, wenngleich der SC Sachsenring
bei gleicher MP- und BP-Wertung erst durch Sonderwertung
auf Rang 3 kam. Das Ergebnis hat allerdings nur vorläufigen
Charakter, denn ML Jochen Bandt hat gegen die Wertung
des letzten Spiels Protest eingelegt, denn im Zeitnotduell
von Robin Kamrla überschritt der Gegner die Zeit,
und es war kein Schiedsrichter zugegen. Das 2:2-Unentschieden
hätte Plauen zum 2. Platz gereicht, was die Qualifikation
zur SMM bedeutet hätte. Gewonnen hat USG Chemnitz
I vor Wilkau-Haßlau I.
16. Januar 2005
Nach Informationen von Peter Luban
hat die I.
Mannschaft in Oberursel mit 3:5 verloren. Einem
3:1 im Oberhaus (erste Saisonsiege durch Lutz Espig
und Gunter Sandner) steht ein Totalausfall im Unterhaus
gegenüber. Damit kann im Prinzip schon für
die Oberliga geplant werden. Dass ausgerechnet Plauen,
das von einigen Experten als Mitfavorit um den Wiederaufstieg
gehandelt wurde, auf diese Art durchgereicht wird, ist
schon bitter. Steffen
Bandt berichtet.
Die ersten Ergebnisse vom 6. Punktspieltag
treffen gerade ein. Demnach hat die II. Mannschaft ein
4:4 gegen Tabellenführer Ebersbach erreicht, das
damit seinen ersten Punkt abgibt.
Mindestens genauso schön ist das Ergebnis der III.
Mannschaft. Diese konnte mit dem 5:3 in Wilkau-Haßlau
für eine faustdicke Überraschung sorgen und
ist für dieses Jahr wohl aus dem Schneider, was
den Abstiegskampf angeht. Christian Hörr hat einen
bebilderten Bericht
geschrieben.
Umgekehrtes gilt leider für die IV.
Mannschaft, die gegen Bernsbach beim 2:6 wieder
tüchtig Prügel bezogen hat. Das Team wird
wohl am Saisonende in die 1. Bezirksklasse absteigen.
Steffen Bork berichtet
und meint, es sei einfach "dumm gelaufen".
Team V hingegen steuert
aus der anderen Richtung mit Vollgas in die gleiche
Liga. Heute wurde der VSC Plauen III beim Stadtderby
mit 5½:2½ abgefertigt und das obwohl Peter
Luban gegen Rolf Wieland nur remis spielte. Auf Seiten
des VSC war Viktor Vollmann der einzige Sieger.
15. Januar 2005
Wichtiger Sieg für die Sachsenjugendliga-Mannschaft
des SK König Plauen: Mit 4½:1½ war
das U20-Sextett
bei Turm Leipzig erfolgreich. Dabei konnte man endlich
auf eine geschlossene Leistung der hinteren Bretter
bauen drei Siege gab es im Unterhaus. Matthias
Hörr, der mehr und mehr zum Shooting-Star der Saison
avanciert, war erneut am 1. Brett erfolgreich, Lion
Pfeufer spielte remis. Für den Leipziger Ehrenpunkt
sorgte leider ausgerechnet Tomas Zeleny.
Mit einem Sieg gegen Lok Leipzig-Mitte am kommenden
Spieltag kann das Team eigentlich schon alles klar machen.
Damit wäre der zweite Titelgewinn so gut wie sicher
und die Fahrkarte zur zweiten DVM U20 im Grunde gelöst.
Der amtierende Österreichische
Meister SK Hohenems kommt in dieser Saison einfach nicht
in die Gänge. Erneut erreichte die Truppe mit sechs
Remisen nur ein 3:3. Die Plauener Leihgabe Viktor Gavrikov
versuchte diesmal in einer totremisen Stellung alles,
musste nach 37 Zügen aber ins Unentschieden gegen
den deutschen GM Gerald Hertneck einwilligen. Am Sonntag
spielt Viktor wieder für Plauen am 1. Brett in
der 2. Bundesliga gegen Oberursel.
14. Januar 2005
Höchst Erfreuliches spielte
sich am gestrigen Abend bei der Chemnitzer Stadtmeisterschaft
ab: In der Spitzenpaarung zwischen Christian Steudtmann
(USG Chemnitz, 2203) und Matthias Hörr behielt
abermals der Plauener Jugendspieler die Oberhand. Nachdem
er bereits in Runde 3 Alfredo de la Cruz (USG Chemnitz,
2222) schlagen konnte, behielt er auch diesmal den klaren
Kopf. Matthias, der sich zur Zeit in bester Form präsentiert
und regelmäßig die Leistungen eines FIDE-Meisters
bringt, führt damit klar das Turnier an und wird
wohl in Runde 5 auf den dritten 2200er, Gerd Lorenz
treffen. Hoffentlich kann er den Schwung für das
Wochenende zur U20 und zur 2. Bundesliga mitnehmen.
Christian Hörr hielt mit Schwarz gegen de la Cruz
lange Zeit das Gleichgewicht und hatte eine totremise
Stellung über die Zeitkontrolle gerettet. Danach
übersah er allerdings ein Qualitätsopfer,
das ihn im Endspiel doch noch den verdienten halben
Punkt kostete. Etienne Engelhardt gewann sicher.
Österreichische Bundesliga,
Runde 4: Der für Hohenems spielende Viktor Gavrikov
erreichte mit Schwarz gegen GM Valery Beim (2512) ein
Remis, das immerhin 30 Züge dauerte. Bei sechs
Remisen endete der Kampf Hohenems vs. Tschaturanga Wien
mit einem 3:3-Unentschieden.
Heute werden ab 14 Uhr wieder alle 36 Bretter live
übertragen.
Elmer Pekrul fuhr gestern bei der
Markneukirchener Stadtmeisterschaft den zweiten Sieg
ein. Wie dem Bericht
von Burkhard Atze zu entnehmen ist, reichte dafür
ein simpler Eröffnungstrick. Elmer trifft nun am
kommenden Donnerstag auf den vereinslosen Igor Hotintschenko,
der in Bad Elster als Arzt tätig ist. Die andere
Spitzenpaarung lautet Rehbein gegen Weller.
12. Januar 2005
2. Bundesliga, Runde 5: Kann der
SK König seine Serie von über zwölf sieglosen
Monaten endlich beenden? Nötig wäre es, denn
ein Erfolg beim SV Oberursel (Sonntag, 11 Uhr) könnte
die Lage im Kampf gegen den Abstieg entscheidend verbessern.
So appellierte Vize Jochen Bandt in seinem Aufsatz
zum Jahreswechsel an die Mannschaft, alles zu versuchen,
die Klasse doch noch zu halten. Ohne Frage sind dabei
auch an den vorderen Brettern endlich volle Punkte nötig,
Viktor Gavrikov und Lutz Espig haben aus insgesamt acht
Partien noch keinen Sieg errungen. Also auf nach Hessen,
zwei Punkte einsammeln, bevor es dann zu den drei sächsischen
Derbys kommt. Zuvor jedoch ist Viktor wieder für
Hohenems in der Österreichischen
Bundesliga tätig.
Im Plauener Malzhaus wurde am Dienstag
die 4. Runde
der VSC-Meisterschaft gespielt. In der Spitzengruppe
konnte Christof Beyer einen wichtigen Pflichtsieg gegen
Siegfried Kadner erspielen. Die Paarung ZöphelHiemer
wurde verlegt. Im ewigen Duell SK König gegen Gerhard
Rehbein erreichte Mario Tunger diesmal nur Remis, bleibt
aber weiter auf Tuchfühlung mit den vorderen Plätzen.
Beyer hat nun in der 5.
Runde die Chance, mit einem Sieg gegen Hiemer womöglich
die Vorentscheidung zu erzwingen.
Im Tippspiel wurden
diesmal sogar Bonuspunkte vergeben, die neuen Paarungen
sind auch da bereits online.
10. Januar 2005
Am Wochenende fanden die Punktspiele
der Damen statt. Während die Rodewischer Schachmiezen
sich mit einem 3½:2½ über Dresden
in der Bundesliga den 2. Platz sichern konnte, lief
es eine Liga tiefer mit der Vogtland-Connection nicht
ganz so gut. Beim 1:5 zwischen Rodewisch II und Zeulenroda
war Theresa Reh die einzige Plauenerin, die mit ihrem
Remis (immerhin gegen Antje Fuchs, Elo 2090) Zählbares
holte. Rebecca Reh und Heike Sandner gingen leider leer
aus.
GM Tomasz Markowski, der weiter
für unseren Verein gemeldet ist, konnte beim Dresdner
Porzellancup einen 3. Platz verbuchen. In dem Turnier
mit dem eigenwilligen Modus schied er im K.O.-Wettkampf
aus, wurde dann aber Bester im Feld der Geschlagenen,
nachdem er gegen GM Pawel Jaracz und Jens-Uwe Maiwald
voll punkten konnte. Das Finale gewann GM Viktor Bologan
gegen GM Leonid Voloshin.
9. Januar 2005
Gestern gingen in Markneukirchen
die Obervogtländischen Meisterschaften mit zwei
spannenden Schlussrunden zu Ende. Dabei konnte Turnierfavorit
Jochen Bandt zuerst gegen Gerhard Rehbein und Mario
Tunger gegen Heinz Zöphel gewinnen. In der letzten
Runde hatten damit sowohl Bandt als auch Tunger die
Chance auf den Turniersieg, doch leider verdarb Mario
eine vorteilhafte Stellung noch und Jochen kam gegen
den 500 Punkte schlechteren Steffen Roth nicht über
ein Remis hinaus. So konnte stattdessen Frank Weller
vom gastgebenden SV Markneukirchen den Titel einfahren.
Rehbein wurde nach Wertung Zweiter, Bandt Dritter, Tunger
Vierter. Sämtliche Informationen sind auch auf
der Seite
des Veranstalters zu finden. Durch die teilweise
überraschenden Ergebnisse in Runde 6 wurden im
Tippspiel
verhältnismäßig wenige Punkte vergeben.
Das Plauener Neujahrsblitzturnier
2005 wurde souverän von GM Viktor Gavrikov gewonnen.
Mit 14 aus 15 und damit abermals einer Performance jenseits
der 2800 sicherte er sich den 1. Preis vor seinem Teamkollegen
FM Gunter Sandner. Matthias Hörr konnte sich als
Dritter noch vor einigen gestandenen Blitzprofis durchsetzen.
Andrea Hafenstein gewann als Vierte den Frauenpreis.
Leider fanden dieses Jahr nur 43 Schachfreunde den Weg
ins Hotel am Theater, wohl auch weil die "Stammkundschaft"
aus Thüringen und Bayern fehlte. Dafür nahmen
wieder ein paar mehr Spieler vom VSC Plauen teil. Hier
der Endstand.
7. Januar 2005
Gestern wurde in Markneukirchen
die 1. Runde der dortigen Stadtmeisterschaft gespielt.
Mit Elmer Pekrul ist auch diesmal ein Plauener König
dabei. An Position 4 gesetzt schaffte er einen Schwarzsieg
gegen Siegfried Dreier. Burkhard Atze berichtet topaktuell
bei www.sv-markneukirchen.de.
Die restlichen sechs Runden werden in den kommenden
Wochen jeweils donnerstags gespielt.
6. Januar 2005
Jochen Bandt, Vizepräsident
des SK König Plauen, fasst in einer "Neujahrsansprache"
die aktuelle Situation des Vereins und den bisherigen
Verlauf der Punktspielsaison zusammen. Seine Mitteilung
ist verbunden mit dem Wunsch nach einer höheren
Einsatzbereitschaft einiger Spitzenspieler. Besonders
hervorgehoben wird die vorbildliche Nachwuchsarbeit
im Verein.
3. Januar 2005
Das Plauener Neujahrsblitzturnier
hat inzwischen schon Tradition. Und am kommenden Freitag
ist es wieder soweit. Gespielt wird im gediegenen Hotel
am Theater, Anmeldeschluss ist 18:15 Uhr. Danach werden
17 Runden im Schweizer System ausgetragen. Es wäre
schön, wenn der Teilnehmerrekord aus dem letzten
Jahr (60) getoppt werden könnte. Geehrt werden
auch die Deutschen Meister U14w.
2. Januar 2005
Jochen Bandt berichtet nun von der
Deutschen Vereinsmeisterschaft
U14w, wo unsere jungen Damen den ersten bundesweiten
Titel für das vogtländische Schach einfahren
konnten. Interessant ist besonders der Verlauf der Runden
2 und 6. Der Bericht zeigt einmal mehr, wie wichtig
doch der Anteil der Psychologie im Schachspiel ist.
Die vier Mädchen werden am kommenden Freitag im
Rahmen des Plauener Neujahrsblitzturniers im Hotel am
Theater geehrt.
1. Januar 2005
Wir wünschen allen
Lesern ein
gesundes und erfolgreiches Jahr 2005.
Großmeister Viktor Gavrikov
hat das Siebenlehner
Weihnachtsopen gewonnen. Er setzte sich durch die
Buchholzwertung begünstigt mit 6 aus 7 vor den
punktgleichen Davit Lobzhanidze und Dmitry Stets durch
und kassierte 500 EUR Preisgeld. Damit ist Viktor hoffentlich
rechtzeitig für den Abstiegskampf in der Bundesliga
in Form gekommen.
Der Dezember war in Sachen Zugriffsstatistik
mal wieder ein absoluter Erfolgsmonat. Insgesamt zählte
das Logfile 13.258 Besucher auf den Seiten von koenig-plauen.de,
also etwa 430 am Tag. Wieder lagen wir damit über
dem Wert von 100.000 Hits. Inzwischen entspricht das
einem Datenvolumen von mehr als 1,45 Gigabyte. So kann
es auch 2005 weitergehen. :-)
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