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26. Februar 2005
Der heutige Spieltag in der Sachsenjugendliga
sollte zur harten Bewährungsprobe für die
I. U20-Mannschaft
werden. Doch alles kam ganz anders: Die Mannschaft von
Lok Leipzig-Mitte kam erst nach halb zwölf (!)
in Plauen an und musste wohl oder übel das kampflose
0:6 unterschreiben. ML Andreas Götz hatte im Vorfeld
einer (aus unserer Sicht eigentlich unnötigen)
Spielverlegung auf 10 Uhr zugestimmt, doch die Leipziger
verpassten auch diesen Zug und schoben die Schuld auf
Plauener Fußballfans.
Es ist nicht das erste Mal, dass in dieser Liga derartige
Kuriositäten passieren. Auch in den vergangenen
Jahren schon ließen einige Leipziger und Dresdner
Mannschaften mehrmals Bretter unbesetzt, der Dresdner
SC II stand im Sommer noch ratlos vor dem eigenen verschlossenen
Spiellokal und auch Leipzig-Gohlis II übte schon
Spielverzicht. Man wird das Gefühl nicht los, dass
hier ein Provinzclub nicht ernst genommen wird, mal
abgesehen vom sicher nicht absichtlichen, aber dennoch
unsportlichen Verhalten. So musste Matthias Hörr
extra seinen Semesterurlaub absagen, weil Lok Mitte
seinerseits nicht verlegen wollte, und Tomas Zeleny
war nun umsonst aus Liberec angereist ...
Bei allem Ärger gibt es natürlich auch eine
absolut erfreuliche Seite der Geschichte: König
Plauen ist damit so gut wie Sachsenmeister und steht
kurz vor der zweiten Teilnahme an der DVM U20. Dazu
würde dem Sextett am letzten Spieltag gegen den
Tabellenletzten Leipzig-Gohlis II bereits ein 3:3-Unentschieden
reichen.
Überaus erfolgreich war auch
die II. Mannschaft in
der U20. Sie gewann in der Bezirksliga mit 3:1 gegen
Eiche Reichenbrand und mit 4:0 gegen Schwarzenberg.
Dumm nur, dass es für den Aufstieg wohl doch nicht
mehr reichen wird.
24. Februar 2005
Heute veröffentlichte der JSBS
die Ergebnisse der BEM Nachwuchs in Geyer. Hier die
Ergebnisse aus Plauener Sicht (jeweils 7 Runden):
U10m:
9. Julian Garreis (3½)
U12m:
3. Stephan Meyer (5)
U14m:
7. Peter Dietzsch (4), 10. Hashem Schweiger (3½),
12. Peter Coburger (3½)
U14w:
1. Sandra Meyer (4/5)
U16m:
12. Martin Müller (3½), 21. Robin Kamrla
(2, vorberechtigt für U14)
U16w:
1. Theresa Reh (7), 3. Jessica Schlegel (5)
U20m:
1. Matthias Hörr (5½), 3. Rebecca Reh (4½,
vorberechtigt für U16w)
Herzlichen Glückwunsch an alle, die das SEM-Ticket
gelöst haben. Einen Medaillenspiegel
hat der der SVM Wilkau-Haßlau ermittelt. König
Plauen, im letzten Jahr noch Erster, ist auf Rang 3
abgerutscht.
20. Februar 2005
Johannes Titz ist mit einem 5. Platz
(4 aus 7) von der SEM
U18 aus Sebnitz zurückgekehrt. In einem eher
mäßig besetzten Turnier blieb der Plauener
im Rahmen der Erwartungen. Gewonnen hat DWZ-Favorit
Rüdiger Kürsten aus Engelsdorf vor den beiden
Gohlisern Stefan Dück und Christoph Natsidis.
Zeitgleich fanden in der Jugendherberge Hormersdorf
in der Nähe von Geyer die BEM Nachwuchs der anderen
Altersklassen statt. Es ist bereits durchgesickert,
dass König Plauen immerhin drei Bezirksmeister
stellte und einige weitere gute Platzierungen erzielte.
19. Februar 2005
Die Markneukirchener
Stadtmeisterschaft ist zu Ende. Hier ein Bericht
vom einzigen Plauener Teilnehmer Elmer Pekrul: "Igor
Hotintschenko gewinnt überlegen die Markneukirchener
Stadtmeisterschaft. Der Endstand nach 7 Runden: 1. Hotintschenko
6½, 2. Rehbein 5½, 3. Weller 5½,
4. Pekrul 4½. In der letzten Runde gelang mir
noch ein 19-zügiger Schwarzsieg gegen Elke Hartl
- da war's noch ein halbwegs versöhnlicher Abschluss
für mich. Der Turniersieger und der Zweitplatzierte
waren einige Male mit dem Glück im Bunde, gegen
die beiden erspielte ich ½/2, auf dem Brett waren
locker 2/2. Gegen Rehbein hatte ich in Zeitnot den einzügigen
Gewinn nicht gesehen so gewinnt man halt kein
Turnier! Alles in allem ein gemütliches Turnier-
und wen's nicht stört, wenn der Gegner am Brett
mal eine raucht oder ein Bier zu sich nimmt, dem sei
dieses Turnier für nächstes Jahr empfohlen."
18. Februar 2005
Einmal mehr gab es in Chemnitz zur
Stadtmeisterschaft Plauener Patzerschach zu sehen. In
einer erneut von beiden Seiten mangelhaft geführten
Partie unterlag der bisherige Spitzenreiter Matthias
Hörr dem Chemnitzer Peter Müller. Im Endspiel
bereits mit Turm weniger hatte Matthias dennoch Schwindelchancen,
ließ sie aber in Zeitnot wegen ungenauer Spielweise
verstreichen. Matthias führt dennoch weiterhin,
da sich sämtliche Verfolger remis trennten.
Bruder Christian, sichtlich geprägt von einer längeren
Bullet-Session im Vorfeld, führte im 5. Zug eine
Neuerung ein und wurde von Reiner Damm erdrückt.
Hier fehlte bald eine Qualität, die der Mittweidaer
jedoch zwei Züge später trotz gegnerischer
Zeitnot mit Zinsen wieder zurückgab und dann schnell
verlor. Mit einer Minute für fünf Züge
auf der Uhr hatte Christian eine vierzügige Kombi
gesehen, die die verlorene Stellung doch noch rettete.
Dem Bullettraining sei dank ...
Etienne Engelhardt nahm die letzte Chance wahr, den
legendären Zonk zu nehmen. In Chemnitz ist das
eine Option, die in den ersten sechs Runden dreimal
genutzt werden kann, z.B. wenn man terminlich verhindert
ist. Man erhält dann kampflos einen halben Punkt.
Der Stand ist nun: Matthias Hörr 5/6, Christian
Hörr 4/6, Etienne Engelhardt 3½/6.
14. Februar 2005
Steffen
Bandt berichtet heute vom schmerzhaften Abschied
aus der 2. Bundesliga. Beim 2:6 gegen Lok Leipzig-Mitte
sah es mal wieder ganz böse aus, keine Chance für
die einstige Vorzeigemannschaft aus dem Vogtland. Einerseits
sieht man in Dresden, was mit einer ehemaligen Bundesligamannschaft
passieren kann, andererseits in Leipzig und Chemnitz,
dass es mit den eigenen Leuten auch mal wieder nach
oben gehen kann. Der Bericht endet deshalb auch mit
den Worten: "Aber wir leben noch ..."
Der Vereinscup
wird wieder ausgeglichener. Am Freitag gewann Mario
Tunger (11/12) vor Steffen Bandt (10), der wohl beim
Vogtland-Anzeiger heimlich trainiert hat. Christof Beyer
(8½) wurde Dritter vor dem Trio M. Hörr,
C. Hörr und Götz (alle 8). Tunger rückt
damit wieder näher an Götz heran, der wie
letzte Woche schon befürchtet mit seiner derzeitigen
Form jetzt in der U21
mitspielt.
Am Donnerstag steigt in Markneukirchen
die letzte Runde der dortigen Stadtmeisterschaft. Elmer
Pekrul hat als einziger Starter vom SK König Plauen
bisher magere 3½ aus 6 geholt. Der führende
Igor Hotintschenko erspielte bisher bei 5½ aus
6 eine Performance von 2175.
Zeitgleich spielen die Hörr-Brüder in Chemnitz
die 6. Runde der Stadtmeisterschaft. Matthias, der hier
sensationell mit 5 aus 5 führt, ist diesmal gegen
Peter Müller (Aufbau Chemnitz) ganz klar in der
Favoritenrolle.
13. Februar 2005
Der SK König Plauen sieht harten
Zeiten entgegen, um nicht zu sagen den schwierigsten
seit der Gründung im Jahr 1998. Team
I beendete in Leipzig bei Lok Mitte die glorreiche
Zeit im "Profi-Schach". Mit 2:6 unterlagen
Viktor Gavrikov & Co. in der Messestadt und kassierten
damit obendrein die höchste Saisonniederlage. Aber
was will man mit fünf Ersatzspielern erwarten?!
Wer weiß, wie die Saison ausgegangen wäre,
hätte man dann und wann in der Stammbesetzung gespielt.
Dem nicht genug muss auch Team
II noch zwei Endspiele mit ungewissem Ausgang bestreiten.
Team IV wird ebenso wie
Team I sicher absteigen. Und Insider wissen auch, was
die Renovierung der Karl-Marx-Schule für uns bedeutet
... Jetzt hat der Verein Gelegenheit, seine wahre Größe
zu zeigen.
10. Februar 2005
Wenig Überraschendes bot die
5. Runde der Vereinsmeisterschaft
des VSC Plauen. Von großer Bedeutung ist aber
der Sieg von Bernd Hiemer über Christof Beyer,
da gleichzeitig Heinz Zöphel gegen Stefan Schulze
gewann. Zöphel führt zwei Runden vor Schluss
mit 5 aus 5 vor dem Trio Hiemer, Beyer und Merkel. Im
Kampf um die vorderen Plätze ist dennoch Spannung
angesagt.
9. Februar 2005
Arturo Pérez-Reverte dürfte
Spaniens meistgelesener moderner Autor sein, ein Dumas
unserer Zeit. Seine Bücher werden in zahllose Sprachen
übersetzt. Sein wohl berühmtester Roman, "La
tabla de Flandes" hat bereits Millionenauflagen
erreicht und handelt doch ausgerechnet vom Schach! Die
Kritiken in Deutschland waren eher bescheiden, dabei
ist das Werk, wie Jörg Seidel uns zu überzeugen
versucht, gar nicht mal so schlecht, mehr noch, es ist
richtig gut, informativ und spannend. Warum, das lesen
Sie hier bei Metachess.
Ermutigt durch die E-Mail
von Deep Chess!!! wird sich der SK König Plauen
tatsächlich für das Grüne Band für
vorbildliche Talentförderung im Verein 2005 bewerben.
Das Formular mit all den notwendigen Daten ist bereits
auf dem Weg zur Deutschen Schachjugend. Der Verein hält
seine Chancen auf den mit 5.000 EUR dotierten 1. Preis
zwar nicht für aussichtlos, aber klar ist auch,
dass andere Vereine ebenso sehenswerte Arbeit im Nachwuchsschach
leisten, genannt seien stellvertretend beispielsweise
"Glück auf" Rüdersdorf, der Hamburger
SK und die SG Porz, die in nahezu allen Altersklassen
erfolgreich sind. Verstecken müssen wir uns dennoch
nicht, denn irgendwas
war da ja noch im Dezember ...
Endlich hat Turnierleiter Jochen
Bandt die letzten Vereinscupturniere ausgewertet. Im
Gesamtstand tat
sich nicht viel: Götz (1310) führt (wenngleich
nicht mehr so deutlich wie noch im Sommer) vor Tunger
(1160) und dem Blitzchef selbst. Bemerkenswert ist,
dass Andreas Götz' Blitzelo
zum ersten Mal seit ewigen Zeiten nicht mehr die beste
der aktiven Spieler ist und zudem Gefahr läuft,
die 2100 nach unten zu durchbrechen. Dafür ging
es für Jochen Franz, Theresa Reh und Peter Coburger
ordentlich nach oben.
7. Februar 2005
Elmer Pekrul kann bei der Markneukirchener
Stadtmeisterschaft bisher nicht die Erwartungen
übertreffen. Zwei Siege, zwei Remis und eine Niederlage
stehen für ihn zu Buche. Sollte er in den letzten
beiden Runden noch etwas reißen wollen, müsste
er nun schon gegen Gerhard Rehbein gewinnen. Es führt
weiterhin mit 100% der vereinslose Igor Hotintschenko.
Seit langer, langer Zeit hat der
SK König Plauen wieder mal an einer U8-Meisterschaft
teilgenommen. Die Bezirkseinzelmeisterschaft dieser
Altersklasse fand zwar bei den Jungen erneut ohne Plauener
Beteiligung statt, doch bei den Mädchen erspielte
Dorothea Roth immerhin 2½ aus 7 und wurde damit
Sechste bei acht Teilnehmerinnen. Das ist sicherlich
ausbaufähig, aber wie das eben so ist: In Plauen
zählt inzwischen schon (wieder) der olympische
Gedanke. Dank an Thorsten Coder, der übrigens die
Homepage von Wilkau-Haßlau mit einem neuen,
modernen Layout versehen hat.
2. Februar 2005
Wir von koenig-plauen.de
möchten die kurze Schachauszeit nutzen, um uns
einmal mehr bei unseren Besuchern für die Treue
und das vielfache Lob zu bedanken. Die Zugriffsstatistiken
für den Januar schlugen diesmal alle Rekorde: 15190
Besucher (also etwa 500 Tag für Tag) surften über
unsere Webseiten, das ist fast das Doppelte als noch
vor einem Jahr. Das Logfile zählte fast 132.000
Klicks bzw. 1,90 Gigabyte übertragene Daten. Das
sind Werte, um die uns manch kommerzieller Anbieter
beneiden würde. Noch haben wir Kapazitäten,
also schauen Sie ruhig bald wieder vorbei! :-)
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