RUBRIKEN
Home
Verein
2. Bundesliga
Teams II - V
Nachwuchs
Metachess
BEYOND CHESS
Metachess
weitere Artikel
SPONSORING

NACHRICHTEN

30. September 2007

Lutz Espig gehört beim Brauhauscup in Einsiedel zur Halbzeit zu einem Quartett mit noch weißer Weste. Dabei räumte Lutz heute auch den 250 Elopunkte schwereren GM Sergej Ovsejewitsch aus dem Weg, indem er dessen Dame in der Mitte des Bretts fing.
Zweitbester Plauener ist Christian Hörr, der heute gegen Manuel Feige (2421) lange Zeit völlig ausgeglichen stand, dann aber doch in entscheidenden positionellen Nachteil geriet. Genauso wie Tobias Franz kommt er auf 2 aus 4. Etienne Engelhardt einen halben Punkt dahinter. Ergebnisse sowie Live-Übertragungen der ersten fünf Bretter auf der Turnierseite.

29. September 2007

Ab heute nehmen Lutz Espig, Christian Hörr, Tobias Franz und Etienne Engelhardt am 6. Einsiedler Brauhauscup vor den Toren von Chemnitz teil. Trotz der beiden Werktage am Montag und Dienstag haben sich wieder knapp 100 Spieler angemeldet. Das Turnier geht dieses Mal über 8 Runden und dauert bis zum kommenden Mittwoch. Unter den teilnehmenden Frauen wird außerdem die Sachseneinzelmeisterschaft ausgespielt. Aktuelle Ergebnisse unter brauhauscup.chemchess.de.

25. September 2007

Der Punktspielauftakt 2007/08 verlief für den SK König Plauen durchwachsen. Die II. Mannschaft musste sich überraschend mit 3:5 gegen den ESV Delitzsch geschlagen geben – und das obwohl Lion Pfeufer am 1. Brett seinen ersten Sieg seit dem 1. April 2006 landete. Auch die Dritte verlor mit 3:5. Ausgerechnet Team IV schaffte trotz zweier kampfloser Niederlagen einen 4½:3½-Sieg gegen Lichtentanne. Die Fünfte war bei Markneukirchen III mit 6:2 der erwartet klare Sieger.

Besetzungssorgen gab es auch bei den ersten U16-Spielen. Mit nur drei Mann erreichte die Sachsenliga-Mannschaft immerhin ein 2:2 gegen USV Dresden, verlor aber knapp gegen Wilkau I. In der Bezirksliga hat man nach der 0,5:3,5-Pleite gegen Wilkau II vorerst die Rote Laterne. Wenigstens die III. Mannschaft konnte zu dritt einen Punkt gegen Wilkau III holen.

16. September 2007

Auch die Saison 2007/08 wird für unsere Mannschaft in der Sachsenliga U20 kein Zuckerschlecken. Den Auftakt gegen die USG Chemnitz verlor man gestern mit 0,5:5,5. Das totale Ergebnis wurde dabei nur von Rebecca Reh am Spitzenbrett gegen Falk Eidner verhindert.
Vor drei Jahren hatte der SK König die USG noch mit 6:0 geschlagen und war in der Folge zur letzten Deutschen Meisterschaft gefahren. Der Verbleib in der Sachsenliga war erst durch ein 3:3 in der Relegation gegen USG Chemnitz II möglich geworden. Da große Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr ausgeblieben sind, muss schon das Erreichen des 7. Platzes als Erfolg gewertet werden.

Vor etwa einer Woche brachte die "Freie Presse" einen Artikel über unsere erfolgreiche neue Mitstreiterin Anastasia Erofeev. Die Familie der 13-Jährigen siedelte letztes Jahr nach Deutschland über und wohnt seitdem in Oelsnitz. Nastja hat in Ust-Ilimsk die Sportschule mit Schachunterricht besucht und erhofft sich dieses Jahr einen Startplatz bei der Deutschen Einzelmeisterschaft. Hier der komplette Bericht.

2. September 2007

Die Mannschaftsaufstellungen für die neue Saison sind da! In der I. und II. Mannschaft hat es nur wegen Johannes Titz' Wehrdienst ein paar Miniveränderungen gegeben. Im Team III rücken die Nachwuchsspieler von der Ersatzbank ins Mittelfeld auf und geben so ML Jochen Bandt die Möglichkeit, sich an einem hinteren Brett neues Selbstvertrauen in die alte Stärke zu holen. Peter Coburger und Peter Dietzsch steigen von der V. in die IV. Mannschaft auf. Neues Spitzenbrett in der 2. Bezirksklasse ist Martin Müller vor Robin Kamrla. Peter Luban zieht sich ans 3. Brett zurück und hat sich diesmal mit mehr Erfahrung verstärkt.
Das Ziel der I. Mannschaft muss in der 2. Bundesliga zunächst der Klassenerhalt sein. In der Form des letzten Jahres ist man dazu aber in der Lage. Bei der Reserve sollte es endlich wieder ernsthaft um den Aufstieg in der Sachsenliga gehen. Für die Dritte wird die Saison voraussichtlich wieder eine Zitterpartie. Team IV wird im Mittelfeld landen, während die Fünfte klarer Favorit auf den Staffelsieg ist.

25. August 2007

Zum hundertsten Mal meldet sich Metachess mit einer Besprechung zu Wort, passend, denn es gilt auch ein Buch und einen Autor zu feiern, dessen Bedeutung man kaum überschätzen kann. Jonathan Rowson legt den zweiten Band seiner "Schachphilosophie" vor: "Schach für Zebras". Jörg Seidel versucht eine kritische Würdigung und spricht eine verwegene Hoffnung aus.

2. August 2007

Vergangene Woche fand in Pardubice das jährliche Schachfestival wieder mit massiver Plauener Beteiligung statt. Im A-Turnier kam Lutz Espig dieses Mal auf +1 und eine leichte Wertzahlsteigerung. Nach schwachem Start gelangen Lion Pfeufer im B-Turnier ebenfalls noch 5 aus 9. Dasselbe Resultat erzielte Jochen Bandt im C-Turnier. Allerdings war es dort Lars Hernla, der mit knapp 100 Punkten Zuwachs für eine Überraschung sorgte. Im D-Turnier, das vom Wilkau-Haßlauer Boris Miguel Rivera sensationell mit 8½ aus 9 gewonnen wurde, wurde Sandra Meyer beste Plauenerin. Julian Garreis (4) und Nils Süß (3½) dabütierten ordentlich im E-Turnier und sammelten erste internationale Erfahrungen. Mehr in einem späteren Bericht. Das diesjährige Fotoalbum ist allerdings jetzt schon online.

Der SVS hat inzwischen die Staffeleinteilungen für die neue Saison 2007/08 herausgegeben. Die wichtigste Nachricht ist dabei der Verbleib der III. Mannschaft in der 2. Landesklasse, die offenbar vom Rückzug des SV Görlitz profitierte. In der 1. Landesklasse gibt es neben vielen Auswärtsspielen im Leipziger Raum wieder das Derby gegen den VSC. Team V muss in der 2. Bezirksklasse diesmal nur mit acht Gegnern um den Aufstieg kämpfen.

14. Juni 2007

Nach 5 von 6 Turnieren liegt Long Le Hoang von der SG Waldkirchen beim U13-Cup 2006/07 praktisch uneinholbar an der Spitze. Bereits mit deutlichem Abstand folgt Franziska Weichold (ebenfalls Waldkirchen). Dahinter streiten nicht weniger als 9 Plauener "Prinzen" um den Bronzerang. Das Saisonfinale in Waldkirchen am 1. Juli verspricht also eine Menge Spannung!

Das Cochrane-Gambit gehört zu den verrücktesten Eröffnungen überhaupt. Dass seine taktischen und strategischen Möglichkeiten schier unendlich sind, beweist eine ganze Reihe von Eröffnungswerken. Aber es fand auch Eingang in die Literatur. Bei Henning Mortensen, einem führenden dänischen Autor findet sich eine spannende und lehrreiche Partie, die man als Schach- und als Literaturfreund genießen kann. Metachess stellt Buch und Partie vor.

9. Mai 2007

Das Plauener Stadtduell in der 1. Landesklasse zwischen dem SK König und dem VSC 1952 hatte dieses Jahr ungefähr die Brisanz einer Joachim-Bublath-Reportage. Schachlich gab es außer an Brett 5 wenig Spektakuläres zu sehen, zuweilen nicht einmal den weißen Eröffnungszug. "Mutual Bedwetting" würde der Amerikaner sagen. Was als freundschaftlich-nettes Gemetzel der besten Amateure beider Lager angekündigt war, degenerierte zum Sit-in der geistigen Kleingärtner. Nicht die Absenz adoleszenter Blindgänger schmerzte die Könige, auch nicht das Ergebnis. Vielmehr ist es die Besorgnis, dass Johannes bereits heimlich, still und leise sein Abschiedskonzert gegeben hat.

Über die Toten spricht man nicht schlecht, das gebietet der Anstand. Umso mehr, wenn es sich bei den Toten um verehrenswerte und tatsächlich bewunderte Persönlichkeiten handelt. Diesem Verdikt folgte die Kritik im Falle Bronstein. Aber sie verwechselt die Person mit dem Werk. Nicht so auf Metachess, wo Bronsteins nachgelassenes Buch "Secret Notes" beim Wort genommen und auf Herz und Nieren geprüft wird.

28. April 2007

Wer dieses Jahr zum Äskulap nach Görlitz statt zur EM nach Dresden fuhr, hatte auf jeden Fall finanziell schon abgesahnt. Denn von Veruntreuung von Übernachtungs- und Preisgeldern ist aus der Grenzstadt bisher noch nichts bekannt geworden – sicherlich auch, weil es sich ohnehin nicht gelohnt hätte. Vergebene Mühe ist schließlich ein zentrales Motiv im Schach, wie auch Christof Beyer berichten kann.

26. April 2007

Matthias Hörr hat sich mit einem ungefährdeten Sieg gegen Thoralf Wecke (Eiche Reichenbrand) den mit 50 Euro dotierten Titel des Chemnitzer Vizemeisters 2006/2007 gesichert. Mit einem beeindruckenden Resultat von 7½ aus 9 musste sich der Oberligaspieler nur Titelverteidiger de la Cruz (8½) geschlagen geben.
Bei 5 aus 9 blieb Christian Hörr ebenfalls im Soll. In allen Weißpartien erfolgreich verlor er nur gegen die beiden Erstplatzieren, sowie Markus Wappler (2084, Reichenbrand) und in der Schlussrunde Gerd Lorenz (2199, USG Chemnitz).
Das angenehme Turnier mit der merkwürdigen Zonkregelung ist auch im kommenden Jahr wieder fest im Terminplan eingetragen.

An der Spitze war die jüngste VSC-Vereinsmeisterschaft eine langweilige Angelegenheit. Christof Beyer schaffte das totale Ergebnis – 7 aus 7 – und beseitigte dabei sämtliche Mitfavoriten. Logisch, dass die VSCler beim letzten Punktspiel so motiviert waren. Vereinsmeister wurde dieses Jahr erstmalig Vaceslav Ananev vor Stefan Schulze. Gerhard Rehbein (VfB Adorf) wurde wegen seines Sieges über Bernd Hiemer noch Dritter. Mario Tunger kam auf Rang 9, Lothar Wagner auf Rang 24 ein. Ergebnisse und Endstand.

22. April 2007

Freude und Trauer mischen sich nach dem Abschluss der Punktspielsaison 2006/2007. Die guten Nachrichten zuerst: Die I. Mannschaft ist trotz einer Niederlage gegen Halle in der letzten Runde, auch dank der fulminanten Siege gegen Liebschwitz, Lok Leipzig II und Leipzig-Gohlis II aufgrund der besseren Brettpunktwertung in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Gestern hatte das Oktett gegen Löberitz (5:3) bereits alles klargemacht. Schade nur, dass sich Gunter Sandner und Matthias Hörr im Finale doch noch es Nimbus der Unbesiegbarkeit berauben ließen.
Unkonzentriert, unmotiviert und unverständlich ging es beim Derby König II gegen VSC I zu. Warum Rebecca Reh am 8. Brett auch nach telefonischer Nachfrage nicht erschienen war, wird ein Rätsel, aber sicher nicht ohne Folgen bleiben. Einziger Sieger auf Seiten der Könige war Andreas Götz, wenngleich Christof Beyer – zuletzt in starker Form – seine Gewinnpartie und damit wenigstens das 4:4 weggab. Der VSC Plauen gewinnt verdient mit 5:3 – herzlichen Glückwunsch!
Gegen ebenfalls starke Chemnitzer unterlag die III. Mannschaft im Abstiegsendspiel mit 2½:5½ und wird aufgrund des Punktgewinns von Coswig II in Sebnitz in die Bezirksliga absteigen.
Wegen zahlreicher Ausfälle musste die Vierte gegen Waldkirchen II stark ersatzgeschwächt antreten. Die Gäste gewannen 5:3, werden voraussichtlich aber trotzdem absteigen. Für das Team IV ist das Ergebnis nahezu bedeutungslos.
Wenigstens die V. Mannschaft konnte in gewohnt souveräner Manier gewinnen. Sie überzeugte im zweiten Teil des Stadtduells gegen den VSC II mit 5½:2½. Schade, dass in den entscheidenden Spielen die Personaldecke zu dünn war und der Aufstiegsrang verfehlt wurde.

Dramatisch ist auch die Saison in der Sachsenliga U20 zu Ende gegangen. Im Relegationsspiel um den Klassenerhalt spielte unser Sechser bei USG Chemnitz II 3:3-Unentschieden, sodass die Berliner Wertung entscheiden musste. Tomas Zeleny war es, der mit seinem Sieg am 1. Brett die nötigen Hilfspunkte besorgte. Außerdem gewann Martin Müller und Rebecca Reh sowie Johannes Titz spielten remis.
Damit ist der SK König Plauen auch in der nächsten Saison in der Sachsenliga vertreten. Aber auch da dürfte es wieder von Anfang an gegen den Abstieg gehen, zumal Tomas und Johannes aus Altersgründen ausscheiden müssen.

1. April 2007

Ein kurioser Punktspieltag liegt hinter uns. Kein Aprilscherz: Die I. Mannschaft hat in Liebschwitz mit 8:0 gewonnen – Verfolger Halle kam "nur" zu einem 7:1.
Beim 6:2 der Zweiten in Neu-Oelsnitz waren die Gäste dem 7:1 näher als die Erzgebirgler dem 5:3. Nur Christian Hörr verdarb die makellose Bilanz. Aufgrund nicht zu bewältigender organisatorischer Probleme konnte die III. Mannschaft in Seiffen nicht antreten. Aufgrund des kampflosen 0:8 rutscht das Team auf einen Abstiegsplatz und muss nun in der letzten Runde unbedingt gewinnen. Die Vierte verteidigte gegen Lichtentanne ihren 3. Platz in der 1. Bezirksklasse trotz dreier Strohleute. Team V deklassierte Aue mit 6½:1½.

Christof Beyer hat die 10. Offene Vereinsmeisterschaft des VSC Plauen gewonnen. Die 7. Runde findet nicht wie geplant am 10.4., sondern wegen der Osterferien erst am 17.4. statt. Beste Chancen auf den Titel des Vereinsmeisters hat Stefan Schulze.
Mario Tunger muss sich gegen Felix Zeuner beweisen, während Lothar Wagner gegen Frank Weller eine große Herausforderung vor sich hat.

 

aktuelle Nachrichten

 

Copyright © 2001-2014 by Christian Hörr
letzte Änderung: 16.01.2013