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28. September 2008
Mit einem in dieser Form nicht erwarteten
5½:2½-Erfolg hat sich die II.
Mannschaft für die Vorjahresniederlage gegen
Leipzig-Südost revanchiert. Dabei erzielten Christof
Beyer, Andreas Götz und Etienne Engelhardt bereits
den zweiten persönlichen Saisonsieg.
Mit dem gleichen Ergebnis konnte auch die III.
Mannschaft den zweiten Mannschaftssieg einfahren.
Gegen Schwarzenberg-Raschau blieb das Bezirksligaoktett
sogar ohne Niederlage.
Team IV war in Bösenbrunn
ebenfalls mit 5½:2½ erfolgreich. Einziger
Wermutstropfen bleibt die schnelle 2:6-Niederlage der
Fünften in Treuen.
"In de Schwamme geh iech am
liebsten ganz allaa, nemm maane Kinner miet und a mal
mei Fraa" hat schon Dr Sing-Müller gesungen.
Und so macht es gelegentlich auch Peter Paul, wenn er
im Wald bei Lottengrün ganz vogtländisch-urtümlich
auf Pilzsuche geht. Viel zu oft ist es dann so, dass
er die Suche abbrechen muss, weil er mehr nicht tragen
kann, denn die wirklich guten Stellen kennt man eben
erst nach vielen vielen Jahren. Beim Schach ist es hin
und wieder ähnlich. Athene Noctua berichtet vom
teilweise vergifteten
Aufgalopp in die 1. Landesklasse.
15. September 2008
Diesmal widmet sich Metachess
einer Antiquität: Milan Vidmars philosophischem
Hauptwerk "Das
Ende des Goldzeitalters". Dort hat der einstige
Schachstern, dessen Schachbücher noch heute aufgelegt
werden, mit großer Geste versucht die Welt zu
erklären. Was dabei herauskam, ist ein besonders
pikantes Häppchen Hybris, das uns aber vielleicht
doch etwas über Menschen und Dinge lehrt, auch
gegen die Intention des Meisters.
Lion Pfeufer ist zum zweiten Mal
Plauener Meister geworden. Der Rößnitzer
lag nach 5 Runden mit 4 Punkten nur aufgrund der zweiten
Wertung vor seinem Mannschaftskollegen Sergej Lozovoy.
Gegeneinander hatten die beiden Remis gespielt. Dritter
wurde Gerhard Rehbein vom VSC Plauen, nachdem er in
der letzten Runde in verlorener Stellung von Peter Lubans
Turmeinsteller profitierte.
14. September 2008
Heute wurde die Punktspielsaison
2008/2009 eröffnet. Die II. Mannschaft kam dabei
gegen Aufsteiger Turm Leipzig mit einem blauen Auge
davon. Die Leipziger reisten nur zu siebt an und unterlagen
am Ende nur knapp mit 3½:4½.
Fulminant hingegen ist die III. Mannschaft in die Bezirksliga
gestartet. In Werdau kam man zu einem in dieser Höhe
unerwarteten 7:1-Kantersieg. Ist das schon das erste
Signal in Richtung Wiederaufstieg?
Die Paarung zwischen Team IV und Team V in der 1. Bezirksklasse
ging erwartungsgemäß 4:4 aus.
29. August 2008
Die diesjährige Vereinswanderung
findet am 13. September statt. Ziel ist die Waldschänke
"Klein-Amerika" zwischen Syrau und Frotschau.
Wir treffen uns um 14:20 Uhr am Oberen Bahnhof und fahren
dann nach Mehltheuer. Die Wanderung wird ca. eine Stunde
dauern. Gegen 22 Uhr brechen wir zurück nach Syrau
auf und kommen 23:04 Uhr wieder am Bahnhof in Plauen
an. Alle Schachspieler und deren Angehörige (auch
Vierbeiner!) sind herzlichst eingeladen.
Heute beginnt die Plauener Meisterschaft
2008. Wegen Terminproblemen zu Saisonbeginn wird das
Turnier erstmalig nur mit 5 Runden gespielt. Die Spieltage
sind 29.08., 02.09., 05.09., 09.09. und 12.09. Dienstags
ist der VSC Plauen Gastgeber im Malzhaus, freitags der
SK König in der Karl-Marx-Schule. Besonders spannend
wird wieder der Kampf Alt gegen Jung werden.
16. Juli 2008
Endlich ist es wieder soweit: Im
tschechischen Pardubice steht Europas größtes
Schachfestival vor der Tür. Allein in den offenen
Turnieren werden erneut knapp 2000 Teilnehmer erwartet.
Auch in diesem Jahr wird das Mega-Event von 28 Plauenern
zum Aktivurlaub und zur Saisonvorbereitung genutzt.
Alle Daheimgebliebenen können die Ergebnisse gewohnt
topaktuell über die Turnierseite
abrufen.
10. Juli 2008
Die Reiskornlegende gehört zu den
großen Mythen, die auch in der Schachgeschichte immer
wieder auftauchen. Dabei liegt ihre wahre Bedeutung
weit jenseits des Königlichen Spiels. Liest man sie
vor dem Hintergrund des technischen Fortschritts, dann
wird ihre wahre Bedeutung evident nichts wird
bleiben wie es ist! Metachess
wagt einen Blick in die Zukunft und stellt ein Buch
vor, das uns die Szenarien der Welt von morgen ausmalt.
18. Juni 2008
Zum Saisonabschluss der II. Mannschaft
begab sich Athene Noctua in die Wüste des Leipziger
Hinterlands. In einer Abhandlung über die Körnung
verschiedenster Siliziumoxidverbindungen wird der Leser
außerdem ein weiteres Mal in die faszinierende
Welt der Julia-Mengen entführt. Das Mufte-Maholy-Fraktal
als Gleichnis für die scheinbar überabzählbar
vielen Versuche, in die Sachsenliga zurückzukehren.
Eine Hommage an einen Akademikerverein.
7. Juni 2008

Der Schachklub König Plauen
trauert um seinen zeitlängsten Mitstreiter Stefan
Melnyk, der am 9. April 2008 gestorben ist. Stefan wäre
im Oktober 88 Jahre alt geworden. Das Urgestein Stefan
Melnyk war am 7. August 1951 Mitbegründer einer
Schachabteilung bei der BSG Fortschritt Plauen, unserer
alten Stammsektion. So gesehen ist er unser aller Schachvater
in der beschwerlichen Nachkriegszeit und demzufolge
auch langjähriges Ehrenmitglied des SK König
Plauen.
Bei ihm stand Schach über allen Dingen dieser Welt.
Insider durften Stefan ruhig "schachverrückt"
bezeichnen, er war da keinesfalls erbost. Unter seiner
Regie liefen in Plauen die ersten Simultanvorstellungen
bewährter Großmeister an. Sein Beruf als
Übersetzer slawischer Sprachen kam ihn hierbei
sehr entgegen. Sehr spontan ging es auf Reisen und alles
Schachliche fand immer seine Aufmerksamkeit. War er
in Plauen, so ließ er sich dort sehen wo Schach
das Thema war.
Die ersten Übungsleiterstunden gab er auch in Plauen.
Die jetzt schon ältere Generation erinnert sich
gerne daran. 1960 konnte er sogar den geteilten Kreismeistertitel
erringen, er brachte dieses Turnier einmal zeitlich
in die Reihe. Nach eigenen Angaben sein wichtigster
Erfolg. Im Alter wurde es natürlich etwas ruhiger
um Stefan. Trotzdem waren Schachanekdoten seine bevorzugte
geistige Nahrung.
GENS UNA SUMUS (wir sind eine Familie), war immer sein
Leitmotto. Stefan Melnyk war, ist und bleibt eine Lichtgestalt
für alle Schachkenner. Seine Abwesenheit stimmt
uns alle sehr traurig.
Peter Paul
3. Juni 2008
Deutschland hat vorzeitig die 13.
Fernschach-Olympiade gewonnen. Zur Siegermannschaft
gehörte auch ein Vogtländer Roland
Pfretzschner! Im Finale erzielte der Led-Zeppelin-Fan,
der beim Görlitzer Äskulap zuletzt eher unter
seinen Möglichkeiten blieb, 6 aus 9 (+4=42)
und war damit Zweitbester am Brett 5. Dagobert Kohlmeyer
mit einem Interview
bei Chessbase. Roland, der den Titel eines "Senior
International Masters" trägt und eine Fernschach-Elo
von aktuell 2550 hat, hatte bereits bei der 16.
Weltmeisterschaft den 5.
Platz belegt. Herzlichen Glückwunsch zu dieser
großartigen Leistung!
23. Mai 2008
Schönheit im Schach ist deshalb
so vereinnahmend, weil sie sich als Paradox nur aus
dem gleichzeitigen Mit- und Gegeneinander der Pro- und
Antagonisten entwickeln kann. Im Moment der gelungenen
Partie, in dem sich die Subjektivität als Begriff
zwangsläufig auflösen muss, kann es nur zwei
Sieger, aber keinen Verlierer geben. Und so waren die
Leser der FAZ am 24. Januar
zwar keine Sieger, wohl aber doch Gewinner, als sie
auf der Titelseite Topalovs rot eingefärbten Springer
von e5 aus den schwarzen Bauern Kramniks auf f7 schlagen
sahen. Eine Oase im feinkörnigen Wüstensand
der Mediendiktatur. "Schön!"
Dominik Jäger war der Star des XXV.
Görlitzer Äskulap-Turniers. Der Magdeburger
mit Landesklassen-DWZ wilderte in sonst undurchdringlichem
Terrain derart, dass er sich eine IM-Performance erspielte
und beinahe sogar Turniersieger geworden wäre.
Nur Titelverteidiger Ovsejewitsch und Titelanwärter
Wichmann hatten eine noch bessere Wertung. Christof
Beyer schildert in seiner Novelle
über Mandelbrote und Apfelmännchen, dass
man in Görlitz noch ganz andere Rekorde aufstellen
kann. Lesen Sie die Geschichte über den Lauerer
und die vier Springer!
27. April 2008
Bei den Sächsischen Einzelmeisterschaften
hat Anastasia Erofeev in der AK U16w die Bronzemedaille
erkämpft und damit nur knapp die Qualifikation
zur Deutschen Meisterschaft verpasst. Elisa Hasse wurde
6. in der U10w, Julia Scherbaum 12. In der U16m sah
sich Peter Coburger übermächtiger Konkurrenz
gegenüber und wurde bei drei Remisen nur Vorletzter.
Daniel Hennig kam bei seinem Debüt mit 2,5 aus
7 auf Rang 15 ein. Mehr auf der ausführlichen Turnierseite
beim JSBS.
In der U12 hat unsere Mannschaft
leider den Sprung in die Endrunde der SMM verpasst.
Dem 3:1-Sieg gegen den CSC Aufbau standen zwei knappe
Niederlagen gegen Turm Leipzig und USV TU Dresden II
gegenüber. Die Scores: 1. Toni Merkel (1,5/3),
2. Daniel Hennig (0,5/3), 3. Binh Karl (2/3), 4. Huy
Duc Nguyen Dang (2/3).
Am Rande der Vorrunde wurde das Gerücht, dass Turm
Leipzig seine Mannschaft aus der Sachsenliga
U20 zurückzieht, offiziell bestätigt.
Damit ist unser Team abermals gerettet und muss dieses
Jahr nicht mal in die Relegation. "Plauen unabsteigbar"
hieß es im Sommer 2003 in der Bundesliga
jetzt also auch in Sachsen. Peter Luban plant nach einem
weiteren Kampfjahr schon den nächsten Angriff auf
die Medaillenplätze.
26. April 2008
Noch eine Schachgeschichte
muss das sein? David Shenk führt mit seiner überaus
lesbaren populärwissenschaftlichen Ausgabe den
Beweis, dass es noch geht, so gut sogar, dass man sich
eine Verbesserung kaum vorstellen kann. Das rundum
empfehlenswerte Buch kann sowohl dem blutigen Anfänger
als auch dem ausgebufftesten Schachprofi ans Herz gelegt
werden beide werden ihre bisherige Sicht auf
das Schach zu revidieren haben.
Die IV.
Mannschaft hat die Saison mit einer 3:4-Niederlage
gegen Markneukirchen beendet und landet damit etwas
enttäuschend nur im hinteren Mittelfeld der 1. Bezirksklasse.
Heike Sandner hat in neun Partien bei +3 nicht eine
einzige verloren. Auch Uwe Hörning (5/6) blieb
ohne Niederlage.
Team V ist knapp der
beste Zweite aller drei Staffeln geworden und spielt
damit mit der Vierten nächstes Jahr wieder in einer
Liga. Glückwunsch! Hier war es Peter Luban, der
unbesiegbar war.
Auch bei in Nachwuchsligen ist die
Saison vorbei. Mit einem kampflosen 6:0-Sieg in der
letzten Runde konnte sich die U20-Mannschaft
doch noch aufgrund der Brettpunkte auf den Relegationsplatz
retten. Leidtragender ist einmal mehr Lok Leipzig-Mitte,
die sich beim Stadtrivalen SG Turm bedanken dürfen.
Dumm nur, dass selbst bei einem etwaigen Klassenerhalt
auch die nächste Saison für die Plauener wieder
ein Martyrium werden wird.
In der Sachsenliga
U16 hat sich die I. Mannschaft mit dem 5. Platz
jedoch achtbar aus der Affäre gezogen und war nie
in ernsthafte Abstiegsnot gekommen. Der Abstand zu Gohlis
und USG Chemnitz ist jedoch mittelfristig uneinholbar.
Immerhin hatte Robin Kamrla am 4. Brett mit 6½
aus 8 maßgeblichen Anteil am Erfolg.
In der Bezirksliga
war es Toni Merkel, der mit dem gleichen Score Schlimmeres
verhinderte. Nach einem total verkorksten Auftakt find
sich das Quartett in der Folge und belegt am Saisonende
einen mäßigen 8. Platz.
Die III. Mannschaft
kam in der Bezirksklasse mit 7:7 Punkten auf Platz 4
ein.
24. April 2008
Als Oblomow
wird man meist nur von denen beschimpft, die selbst
noch nie einen Finger gerührt haben. Nur wer den
ganzen Tag mit dem Ofenrohr ins Gebirge schaut, kann
sich freuen, mit "Pyrrhus"
beim Scrabble den Jackpot zu gewinnen. Und so ist jede
Müh', ist jedes Wort vergebens, wenn Woche für
Woche selbsterklärend sang- und planlos durch die
Sagenreiche gejettet wird. Ein Plädoyer gegen die
Hellenisierung von Schachkolumnen.
20. April 2008
Mit einem fulminanten Schlussspurt
hat die I. Mannschaft
tatsächlich noch den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga
geschafft. Nach dem glücklichen 5:3 in Regensburg
kamen gegen Bindlach II die ersten Saisonsiege von Viktor
Gavrikov und Gunter Sandner gerade rechtzeitig. 5:3
hieß es auch hier und so zog man noch an Gohlis
und Pankow vorbei.
Die II. Mannschaft
zeigte heute in Engelsdorf, was möglich gewesen
wäre, wenn die letzten beiden Spiele nicht
verloren gegangen wären. Mit 5:3 schlug man den
Tabellenführer, der trotz 6 Minuspunkten dennoch
in die Sachsenliga aufsteigen darf, weil Grimma nicht
gegen den VSC gewinnen konnte. Witzig: Gegen die stärksten
drei Konkurrenten konnten die Könige gewinnen.
Dramatisches spielte sich in der 2. Landesklasse ab:
Hier unterlag die Dritte
ohne Dieter Kunz mit 3:5 gegen Bernsbach und steigt
nun wegen der Siege von Waldkirchen und Adelsberg doch
ab.
Ob die Fünfte den Aufstieg geschafft hat, ist noch
nicht klar.
24. März 2008
Beim Osterblitzturnier
des SV Markneukirchen konnte abermals Andreas Götz
vom SK König Plauen gewinnen mit 12,5 aus
15 jedoch nicht ganz so dominierend wie 2003, mit 1,5
Punkten Vorsprung allerdings immer noch souverän.
Zweiter wurde Frank Bicker (VSC) vor Uwe Schuffenhauer
(Wilkau-Haßlau) und Lion Pfeufer (SKK). Ein Pokal,
den Dieter Kunz 1991 in Bad Elster gewann, jedoch nicht
bekam, tauchte 17 Jahre später wieder auf.
Christof Beyer schnitt beim 25.
Görlitzer Äskulap-Turnier mit 4 aus 7
locker im Soll ab. Nach der Auftaktniederlage gegen
IM Vladimir Sergeev (später Vierter) folgten zwei
Siege und vier Remis. Nicht zufrieden sein dürfte
Roland Pfretzschner, der mit der gleichen Punktzahl
nur 36. wurde und damit auch im sächsischen Klassement
nur im Mittelfeld zu finden ist. Sachsenmeister wurde
FM Cliff Wichmann, der das Turnier hinter Titelverteidiger
Sergej Ovsejewitsch als Zweiter beendete. Auf Platz
3 kam überraschend der titellose Dominik Jäger
aus Magdeburg.
10. März 2008
Ein extrem ärgerliches Punktspielwochenende
liegt hinter uns. Beim 3½:4½ der Ersten
gegen Schöneck war mindestens ein Unentschieden
drin. So bleibt zwei Runden vor Saisonende nur noch
eine Minimalchance auf den Klassenerhalt.
Sämtliche Aufstiegschancen verspielt hat hingegen
die II. Mannschaft,
die gegen den Tabellenletzten Lok Leipzig-Mitte III
völlig unnötig mit dem gleichen Ergebnis unterlag.
Auch die Dritte verpasste
mit 3½:4½ einen Punktgewinn gegen Aufbau
Chemnitz II, bleibt aber weiterhin Achter.
Schließlich verlor auch Team
IV im Lokalderby gegen den VSC II mit dem knappsten
aller Ergebnisse. Dumm nur, dass wieder einmal Rebecca
Reh nicht erscheinen konnte.
Wenig tröstlich ist, dass die Fünfte
beim 5½:2½ gegen Treuen II keinerlei Probleme
hatte.
4. März 2008
Erfreuliches gibt es vom Qualifikationsturnier
zur SEM Nachwuchs zu vermelden: Sowohl Daniel Hennig
(U12m) als auch Julia Scherbaum (U10w) schafften den
Sprung zum Landesausscheid. Daniel erzielte mit 3½
aus 5 Rang 2 hinter dem 270 DWZ-Punkte besseren Thomas
Teich aus Dresden, dem er in der Schlussrunde locker
ein Remis abtrotzen konnte. Julia wurde mit 3½
aus 4 erste und hatte selbst bei ihrem Remis einen Mehrturm.
20. Februar 2008
Larry Evans will mit seinem neuen
Buch "This
Crazy World of Chess" den schachlichen Antichrist
spielen, er verspricht das ultimative Blasphemieerlebnis,
nach dessen Lektüre man das Schach mit gänzlich
anderen Augen sähe. Ob das Buch den Selbstpreisgebungen
standhält oder ob der Leser einem amerikanischen
Werbegag erliegt, erfahren Sie bei Metachess
Maybe!
16. Februar 2008
Bei den Bezirksmeisterschaften des
Nachwuchs im erzgebirgischen Geyer schnitt der SK König
recht passabel ab. Elisa Hasse wurde Dritte in der U10w,
Leon Augustien und Julia Scherbaum können als 5.
und 6. noch auf das Qualifikationsturnier hoffen. In
der U12 wurde Daniel Hennig Vierter. Positiv überraschte
Peter Coburger in der U16 er ist als Dritter
ebenfalls für die SEM qualifiziert. Anastasia Erofeev
wurde nach Gold im Vorjahr in der U14w diesmal mit der
Silbermedaille in der U16w bedacht.
11. Februar 2008
Der SK König Plauen bleibt
weiter Schlusslicht der 2.
Bundesliga Ost. In Passau unterlag das Team erneut
knapp mit 3½:4½. Dabei gelang Roland Pfretzschner
zwar der zweite Saisonsieg, Matthias Hörr und Mathias
Paul mussten jedoch Niederlage quittieren. An den anderen
Brettern wurden z. T. große Wertzahlunterschiede
nivelliert. Noch stehen drei Runden aus, um die Abstiegsränge
verlassen zu können.
26. Januar 2008
Die Investition unterscheidet sich
von der Sanierung in dreierlei Dingen: im Zeitpunkt
ihrer Tätigung, in den Kosten ihrer Realisierung
und im Sachverstand des Bauherrn. Und so sind Orangerien
nicht selten von Rissen durchzogene Gebäude in
barockem oder postmodernem Stil, in denen sich die marode
Bausubstanz immer weiter zu setzen pflegt. Oberflächlich
wird dann kaschiert, was nicht mehr zu kaschieren ist.
Im Schachspiel ist das Prämissum oft ein
anderes, die Conclusio jedoch dieselbe: Wer zu Beginn
zuviel investiert, hat hinterher mitunter arge
Probleme, die Sinnlosigkeit seines Unterfangens
zu begreifen. Athene Noctua beschreibt den zweiten Teil
der orangenen Januarrevolution
beim SK König Plauen.
21. Januar 2008
Entschleunigung ist ein Reizwort
unserer Zeit. Das Schachspiel, eigentlich der Inbegriff
der Entschleunigung kann zuweilen jedoch recht hektisch
werden, nicht nur zum Freitagsblitz. Und so setzte Olaf
Hilbig die Ratschläge John Nunns zur Vermeidung
von Zeitnot bereits während der Anfahrt nach Oelsnitz
um. Genützt hat es ihm nichts, schuld
war das Navi.
20. Januar 2008
In der 2.
Bundesliga gab es gegen Aue heute die erwartete
Schlappe. Nach dem 2:6 im Derby ziert unser Team weiterhin
das Tabellenende. Noch sind vier Runden zu spielen,
aber so langsam ist das Oktett in der Pflicht.
Besser lief es für die Reserve
beim umkämpften 4½:3½ in Neu-Oelsnitz.
Andreas Götz schaffte gegen Peter Kühnrich
einen rekordverdächtigen Schwarzsieg in nur 18
Zügen. Die Niederlage von Johannes Titz konnte
Christian Hörr, der weiterhin ungeschlagen ist,
kompensieren.
Gegen USG Chemnitz III wäre der Dritten
beinahe eine Überraschung gelungen. Ausgerechnet
Dieter Kunz und Jochen Bandt mussten Niederlagen einstecken.
Frank Gerbeth gewann gegen Rainer Kutscha und hat nun
einen beeindruckenden 4-aus-5-Score.
Die IV. Mannschaft
war mit 5½:2½ gegen Adorf erfolgreich.
Auch Heike Sandner hat in nunmehr sechs Partien bei
+3 noch keinen ganzen Punkt abgeben müssen.
Team V war heute spielfrei.
Auch den letzten Strohhalm hat die
U20-Mannschaft in
der Sachsenliga nicht greifen können. Das Sextett
unterlag zu Hause mit 2:4 gegen Lok Leipzig-Mitte. Während
Hashem Schweiger auch im fünften Spiel punktlos
blieb, konnte Martin Müller immerhin das erste
Remis einfahren. Stephan Meyer gelang am 6. Brett der
dritte Sieg in Folge. Am Ende der Saison wird nach vielen
Jahren in der Sachsenliga ein zuweilen recht erfolgreiches
Kapitel Plauener Nachwuchsschach zu Ende gehen
hoffentlich nur vorübergehend.
16. Januar 2008
Immer dann, wenn eine Athene-Noctua-Kolumne
mit einem Bernhard-Zitat eröffnet wird, leckt sich
das Feuilleton die Finger, übt sich Fips Asmussen
in Demut und zuckt der Mob ahnungslos mit den Schultern.
"Große
Köpfe und kleine Geister" ist eine blecherne
und dissonanzgetriebene Metallophonie um zwei Parteien,
von denen die eine merk- und die andere vernunftbefreit
ist. Ultra- und Infraschall zwischen Atemnot und Notausgang.
Arne Danielsen hat mehr als Norwegens
Schachroman geschrieben. Sein autobiographischer Text
"Grundreihe"
ist ein Generationenroman, hochgradig lesbar und unprätentiös.
In ihm finden sich Fluch und Segen des Schachspiels
vereint. Metachess
macht die deutschen Leser mit der wichtigsten schachliterarischen
Veröffentlichung der letzten Jahre bekannt.
Auch die 4. Runde der Chemnitzer
Stadtmeisterschaft lief nicht gut für die beiden
Plauener. Matthias Hörr hatte diesmal im Pirc das
Nachsehen gegen den ehemaligen PROLOG-Interpreter Dr.
Rainer Staudte. Matthias liegt damit wie Christian Hörr
bei mageren 2 aus 4. Auch Letzterer kam gegen einen
sich gut verteidigenden Julian Kabitzke (USG Chemnitz)
nicht über ein Remis hinaus.
7. Januar 2008
Der Punktspielauftakt 2008 verlief
für die Teams II, III und V recht erfolgreich.
Nur die IV. Mannschaft musste eine Niederlage einstecken.
Gegen WB Allianz Leipzig hatte die Zweite
insgesamt nicht die erwartete Mühe. Die Messestädter
gaben einen kampflosen Punkt vor und wurden nach Siegen
von Lion Pfeufer und Sergej Lozovoy mit 5:3 besiegt.
Team III holte zwei
lebenswichtige Punkte in Adelsberg und hat vorerst die
Abstiegsränge verlassen. Die Vierte
verlor 3:5 gegen Spitzenreiter Schwarzenberg und die
Fünfte konterte
Reichenbach II mit 6:2 aus.
In der Sachsenliga U16 war unser
Quartett gegen den Tabellenführer Leipzig-Gohlis
machtlos und kam zu dritt mit 0,5:3,5 unter die Räder.
Peter Coburger war es, der das totale Ergebnis verhindern
konnte.
In der Bezirksliga gab es für die II. Mannschaft
einen Sieg und eine Niederlage. Toni Merkel war an Brett
4 zweimal erfolgreich.
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