3. U 13 Cup in Adorf

Die Schachfreunde aus Adorf und Markneukirchen organisierten wieder vorbildlich den 3. U 13 Cup im Adorfer Schützenhaus. 38 Kinder aus Hof, Rehau, Plauen, Markneukirchen, Reichenbach und Adorf fanden den Weg ins Obere Vogtland. In der Spitzengruppe A , siegte der Favorit Timo Hertel aus Rehau vor seinem Bruder
Jan. In der B-Gruppe gab es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem Hofer Aliyev, Rauf und dem SKK Spieler Linnert, Niklas, beide punktgleich erster. In der C-Gruppe setzte sich Hohmut, Jan aus Reichenbach mit drei Punkten durch.In den weiteren Gruppen gab es folgende Sieger : D = Burian, S. 3 Pkt. / E=Graf, Lucas 3Pkt. / F= gleich drei Spieler 2 Pkt. Jahn, M. / Rosenhahn,O. / Langholz,J. / G= Hörkner,N. 3 Pkt. / H= Grimm,I. / I= Bischof, Chr. 4,5 Pkt. .
Einen Lichtblick setzte der Adorfer Christoph Bischof, welcher die Sechsergruppe mit 4,5 Pkt. gewann.
Der 4.U13 Cup ist am Sonntag, den 22.April in Hof !


U 20 – 2.Sachsenliga

3,5:0,5 gewann unser U 20 VIERER gegen Leipzig Lindenau und festigte damit seinen dritten Tabellenplatz. Nils Süß, Stefan Meyer, Julian Garreis gewannen und Robin Kamrla willigte ins Remis ein. Etwas Statistik: in beiden U 20 Sachsenligen ( 1. u. 2. ) spielen 18 Teams. Der Bezirk Chemnitz hat acht Mannschaften im Rennen, Leipzig drei und Dresden sieben. Nun gilt es am 17.3.2012 zur zentralen Endrunde in Chemnitz gegen Großröhrsdorf und Reichenbach zu bestehen.


Niederlage trotz Freipunkts

Beim SK König Plauen beginnt zwei Runden vor Saisonschluss in der 2. Schach-Bundesliga doch noch einmal das große Zittern um den Klassenerhalt. Die Plauener verloren am Sonntag das sächsische Derby gegen die SG Leipzig mit 3,5:4,5 und rutschten auf den sechsten Tabellenplatz ab.
Zudem punktete auch noch ein Teil der Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg. So holte der SC Garching mit dem 4:4 gegen Spitzenreiter Erfurter SK überraschend einen Zähler. Und auch Schlusslicht SC Noris Tarrasch Nürnberg darf nach dem 5,5:2,5-Erfolg gegen den zweitplatzierten TSV Bindlach wieder hoffen.
Mit einem Sieg gegen Leipzig hätten sich die Plauener den Blick auf die anderen Ergebnisse weitgehend sparen können. Und als die Messestädter auch noch mit einem Mann weniger ins Vogtland kamen, Sven Schaller erhielt seinen Punkt kampflos, schien doch alles auf den erhofften Erfolg des SK König hinauszulaufen. Dann war aber recht schnell zu sehen, dass alles ganz anders kommen würde.
Am achten Brett hatte Thomas Espig mit Weiß gegen Stephan Rausch einen Bauern für die Initiative geopfert, aber der Angriff des Plaueners verflachte zusehends, Espig verlor den Faden und nach dem Abtausch der Damen gab es mit einem Bauern weniger nichts mehr zu holen. Am vierten Brett trafen mit Michael Kuraszkiewicz und Manfred Böhnisch zwei alte Rivalen aufeinander, die sich schon oft gegenübergesessen hatten. Sieg und Niederlage wechselten dabei gern die Seiten. Diesmal einigte man sich nach einigem Mittelspielgeplänkel auf eine Punkteteilung. Dann holte Grzegorz Masternak (Brett 4) mit einer schönen Angriffspartie und dem Sieg gegen den ehemaligen DDR-Einzelmeister Manfred Schöneberg die Führung für Plauen noch einmal zurück – 2,5:1,5.
Für Großmeister Lutz Espig wurde am zweiten Brett gegen Roland Voigt in komplizierter Stellung die (fehlende) Bedenkzeit einmal mehr zum Problem. Zudem stand der weiße König des Plaueners ein wenig offener da als der des Gegners. Espig verlor letztlich wegen Zeitüberschreitung.
Seine erste Niederlage in dieser Saison kassierte Matthias Hörr, der gegen Thomas Schubert wieder sehr gut kämpfte, sich aber nach einem Fehler in einem klar nachteiligen Turmendspiel wiederfand.
Jetzt führte Leipzig mit 3,5:2,5. Und die Wahrscheinlichkeit, dass der SK König wenigstens noch ein 4:4 erreichen würde, war sehr gering. Am Spitzenbrett musste sich auch Jacek Gdanski kurz vor der Zeitkontrolle ein wenig beeilen. Als das erfolgreich erledigt war, holte er sich mit einer taktischen Finesse tatsächlich noch den ganzen Punkt. Schließlich schaffte es aber Roland Pfretzschner nicht mehr, sein Doppelläuferendspiel mit einem Bauern weniger noch ins Remis zu retten, womit die nicht unverdiente Plauener Niederlage besiegelt war.

Am 18. März kommt der FC Bayern München
Vor den Plauenern liegt nun ein unangenehm kribbliges Saisonfinale. Und das war so eigentlich nicht geplant, denn spätestens nach dem Erfolg gegen den ESV Nickelhütte Aue in Runde fünf und dem damit verbundenen Sprung auf den dritten Tabellenrang sah es nach dem sicheren Klassenerhalt aus. Jetzt sind noch zwei Runden zu spielen. Und beide Male trifft der SK König auf Teams aus München, die in der Tabelle derzeit noch hinter den Plauenern liegen. Zunächst gastiert am 18. März die Schachabteilung des FC Bayern München in Plauen. Das Saisonfinale bestreiten die Könige dann am 15. April mit einem Auswärtsspiel beim SK Tarrasch München.(ban)


U 13 Cup

52 Kinder (aus zehn Vereinen) haben sich bis jetzt an der Turnierserie beteiligt. In der
1.Gruppe gelten die Brüder Timo u. Jan Hertel aus Rehau als Favorit und bei den Jüngeren sind es Ludwig Müller, Simon Burian und Luca Jasper die momentan BESTEN. Der nächste U 13 Cup findet, am 3.3.2012 im Adorfer Schützenhaus statt und das darauffolgende U 13 Turnier wird am 22.April in Hof sein !


Bez. Einzelmeisterschaft 2012

Die diesjährige BEM fand wie gewohnt in der JH – Hormersdorf bei Geyer statt. Den Wettkampf um die Medaillien+ Qualifikationen zur SEM in fünf (U10/12/14/16/18) Altersklassen nahmen 80 qualifizierte Jungen und 40 Mädchen auf. Fünf Vereine im Bezirk konnten mehr wie zehn Starter zur BEM entsenden : Aufbau Chemnitz 16 , USG Chemnitz 14, Wilkau 14, SK König Pl. 13 und Niederwiesa 11 , alle anderen Vereine lagen darunter.
Der SK König konnte sich mit 13 Teilnehmer über die Vogtl. Meisterschaft im November qualifizieren ( Reichenbach 7  / VSC 4 / Waldkirchen 2  = 26 vogtl. Starter ). Zählbares für den SKK erreichte aber nur Toni Merkel/2.Platz – U 16 ! Alle anderen Hoffnungen verloren in der letzten entscheidenden Runde und vergaben somit Medaillien und die Qualifikation zur SEM. Einige könnten sich eventuell für die Ausspielung der letzten zu vergebenen Plätze (SEM) qualifiziert haben ( Simon Burian/SKK). Trotz der mageren Qualifikation gibt es Anlaß zur Hoffnung, den in der Altersklasse U 12 hatten wir gleich vier Starter, welche bis zur vorletzten Runde im Spitzenfeld lagen.
( siehe auch : Schach im Vogtland ) Ein besonderen Dank gilt Herrn Werner Söllner Geschäftsführer der UTR GmbH Schönbrunn, welcher unserem Verein einen Kleinbus zur Verfügung stellte.


Nachtrag zur „sportlichen Höchstleistung“ der Zweiten

Auch wenn eine steife Brise am frühen Morgen durchs offene Fahrerfenster des Mercedes bläst, muss das noch lange kein schlechtes Omen sein. Das zeigte sich vergangenen Sonntag beim Spiel gegen die Erste von Oelsnitz/Erzgebirge. Der Beweis: Die vier Insassen (Olaf, Mathias, Christof und Lion) des vorübergehend defekten Oberklassewagens holten 3,5! von insgesamt 4 Brettpunkten.

„Offenbar haben wir so schon vor der Partie einen „kühlen Kopf“ bewahrt“, freut sich Olaf. So machte den Recken auch ein Temperaturunterschied von 50 °C nichts aus (innen: subtroptische 30°C, außen: arktische -20°C). Als sich bei – 16 °C Außentemperatur das Fenster endlich wieder nach oben bewegte, hatten wir schon den Ortseingang von Oelsnitz/Erzgebirge passiert. Schade eigentlich – vielleicht wäre mit diesem letzten Quentchen Frischluft noch ein halber Punkt mehr möglich gewesen. Nicht auszudenken, wenn beim nächsten Mal alle vier Fenster unten bleiben würden…


II. / IV. und V. Team

Die Resultate unserer auf Bezirksebene agierenden Teams sind ebenfalls sehr durchwachsen. Unsere III. konnte gegen das schwächelnde Team von Aue 6,5:1,5 gewinnen. So ist der Aufstiegskampf weiter offen und am 4.März kommt es zum Treffen der zwei Aufstiegsanwärter – Waldkirchen I. u. SKK III. . Die JUNGEN Spieler um Jochen Bandt sind somit wild entschlossen, den Aufstieg anzupeilen. Für die alten Kämpen + Schüler = IV.Team ging es gegen den Favoriten Rapid Chemnitz. Die Erwartungshaltung war entsprechend gedämpft, umso überraschender ist unser Achtungserfolg – 4:4 und der Klassenerhalt ist ganz sicher ! Nur unser jüngstes Team, die V. hat ein knappe Niederlage im Duell mit Waldkirchen II. zu verkraften und musste die Tabellenführung abgeben.
Hoffen wir auf bessere Ausbeute zum nächsten Punktspiel – am 4.März 2012 !


König Plauen ist Vierter

Der SK König Plauen musste sich am Sonntag im Punktspiel der 2. Schach-Bundesliga Ost beim SC Forchheim knapp mit 3,5:4,5 geschlagen geben. Die Plauener sind mit 6:6 Punkten Tabellenvierter, liegen aber nur zwei Zähler vor den Abstiegsrängen und können angesichts der Tatsache, dass drei Mannschaften der Zehnerstaffel den Gang in die Oberliga antreten müssen, noch nicht den Klassenerhalt feiern. Ein großes Zittern muss jetzt nicht einsetzen, aber es ist klar, dass die Könige in den letzten drei Runden noch Zählbares holen müssen.
SC Forchheim – SK König Plauen 4,5:3,5. – Plauen musste kurzfristig auf den polnischen Großmeister Tomasz Markowski verzichten, ging aber trotzdem optimistisch in den Vergleich. Die erste Entscheidung fiel am achten Brett, wo Thomas Espig kurz vor der Abwicklung ins Endspiel das Remisangebot seines Gegners Bernd Hümmer annahm. Roland Pfretzschner (Brett 5) spielte die Eröffnung mit Weiß gewohnt energisch und solide. Einen Weg zu entscheidendem Vorteil fand er diesmal nicht, so dass auch diese Partie friedlich endete.
Seine erste Saisonniederlage kassierte Michael Kuraszkiewicz. Gegner Alexander Seyb spielte aggressiv gegen die Rochadestellung des Plaueners, dem nach zweieinhalb Stunden Spielzeit nur noch die Aufgabe blieb. Weiterhin ungeschlagen bleibt Matthias Hörr, der diesmal am siebten Brett mit Weiß solide spielte, einfache Drohungen aufstellte und damit Regie in dieser Partie führte. Ein fulminanter Sieg des jungen Plaueners, dessen Mannschaftsleiter und Vereinspräsident Peter Paul nach dem Match ins Schwärmen geriet.
Jolanta Zawadzka hatte dagegen am zweiten Brett gegen den tschechischen Großmeister Vlastimil Jansa von Beginn an einen schweren Stand und verlor, damit lagen die Plauener wieder mit 2:3 hinten. Und als dann auch dem letzten Beobachter klar wurde, dass am Spitzenbrett Großmeister Alexander Graf einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, war zumindest fast alles entschieden. Graf spielte mit Weiß gegen Michael Prusikin weit unter seinen Möglichkeiten, ließ überhaupt nichts mehr erkennen vom Glanz eines ehemaligen Deutschen Einzelmeisters.
Zum einzigen Schwarz-Sieger auf Seiten der Plauener avancierte Gunter Sandner (Brett 6), der einige Zeit brauchte, in seine Partie zu finden, dann aber seine alte Klasse aufblitzen ließ. Und am dritten Brett ignorierte Großmeister Lutz Espig gleich mehrere Remisangebote seines jungen Kontrahenten Leon Mons. Espig stand mit Weiß immer etwas besser, seine Gewinnversuche blieben diesmal aber ohne Erfolg, auch diese Partie endete unentschieden.
In den Heimspielen gegen die SG Leipzig (am 26. Februar) und den FC Bayern München (18. März), sowie auswärts beim SK Tarrasch München (15. April) müssen die Plauener nun die noch fehlenden Punkte zum Klassenerhalt einsammeln.(ban)


Sportliche Höchstleistungen bei Team2

Hardcoreanreise

Hardcoreanreise

Die einzige sportliche Höchstleistung wurde auf der Anreise vollbracht, bei MINUS 20°C ließ sich das Fahrerfenster an Olafs Auto nicht mehr schließen, so peitschte uns die kalte Luft auf der Autobahnfahrt ins Gesicht. Die Nutzung eines Onlinerechners ergibt bei Windstärke 10 (100km/h) eine gefühlte Temperatur von -51,8°C. OK, Olaf hatte alle Heizsysteme auf Vollgas somit hatten wir einen Schleier Raureif im Gesicht und einen kochenden A….

Schachlich lief nicht allzuviel zusammen. Ich hatte keinen Gegner, was in einem Auswärtsspiel doppelt unschön ist. Kompensiert wurde diese kampflose Partie leider von Christian, der dem Gegner bei der Planfindung 1,5 Stunden vorgab. Als die Partie danach nicht verflachte, sondern sich eher verkomplizierte, war der Käse eigentlich gegessen.
Trotz guter Leistung nichts zählbares, konnte Nachwachshoffnung Toni Merkel verbuchen. Einige unglückliche Entscheidungen im Mittelspiel kosteten letztendlkich die Partie.
Ein Auf und Ab erlebte Tobias Franz. Stand der nach 8 Zügen mit Schwarz im höheren Sinne auf Gewinn, hatte sich das Bild bis zum 20 Zug völlig gewandelt. Das Remis war dadurch zumindest nicht unverdient.
Olaf Hilbig spielt eine solide Partie und nutzte einige strategische Ungenauigkeiten seines Gegners zum vollen Punktgewinn.
Chistof „Magnus“ Beyer übersah in der Eröffnung eine taktische Finte und hatte Glück, dass es nur ein Bauer war, der auf der Strecke blieb. Das Endspiel behandelte er nach eigener Aussage wie Carlsen. (AUWEIA!)
Lion gewann nach toller Leistung und machte die 4 voll, leider kam nichts mehr dazu, da Andreas nichts zählbares erzielen konnte. 4:4 gegen den Tabelletzten wird unseren etatmäßigen Capitano sicher wieder für eine freundliche Dankesmail entlocken.

U 20 II. Sachsenliga – SK König I.

Am Sonnabend konnte unser U 20 Team gegen Niederwiesa I. mit 3,5:0,5 einen Kantersieg erringen u. befindet sich weiter auf dem Weg nach OBEN, 3. Platz zZ..
Nils Süß, Toni Merkel, Julian Garreis holten die Siegpunkte und Robin Kamrla
teilte sich mit Anna Nobis den Punkt.
Bei drei noch ausstehenden Spielen ist noch fast alles möglich und vielleicht gelingt uns eine Überraschung. Doch erst einmal steht  das Spiel in Leipzig im Vordergrund (3.März 12) .