Gera 4. Alfred-Bär-Gedächtnisturnier

Vom 1.-4. Oktober fand in Gera ein schon etwas größeres Turnier mit über 200 Teilnehmern statt. Es war mit 7 Runden auch kein übliches Wochenendturnier und Schüler mußten schon 2 Tage schulfrei bekommen! Von uns nahmen Frida/ 3 Pkt., Theo /3 Pkt., Anni Winkler 2 Pkt. teil. Für alle drei hat es sich gelohnt u. Theo hat mit ca. 80 DWZ + , den größten Zuwachs erreicht. Dabei war noch Max Rauhut 2 Pkt. u. unser befreundeter Trainer Reinhard Müller, denn viele von Pardubice her kennen. Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Turnier, 57 km von Plauen entfernt. Eine gute Ergänzung zu den Turnieren in Zwickau, Greiz, Reichenbach! Dank an Anja Winkler, die unsere kleine Delegation organisierte/ leitete!


Bronze in Samarkand: Deutschlands Schachteam spielt sich aufs Podium

Neun Siege aus elf Mannschaftskämpfen und am Ende die Bronzemedaille: Deutschland hat bei der 46. Schacholympiade in Samarkand einen starken dritten Platz im offenen Wettbewerb erreicht. Mit 18 Mannschaftspunkten lag die deutsche Auswahl gleichauf mit Indien, das dank der besseren Feinwertung Silber gewann. Gold sicherte sich Gastgeber Usbekistan mit 20 Punkten. Die vollständige Abschlusstabelle ist bei Chess-Results zu finden und die Partien können bei Lichess nachgespielt werden.

Für Deutschland traten Vincent Keymer, Matthias Blübaum, Frederik Svane, Alexander Donchenko und Rasmus Svane an. Betreut wurde die Mannschaft von Bundestrainer Jan Gustafsson und Sekundant Dmitrij Kollars.

Der Weg zur Medaille führte über einige der stärksten Schachnationen der Welt. In Runde fünf gelang ein 2,5:1,5 gegen die an Nummer eins gesetzten USA. Auch der spätere Olympiasieger Usbekistan musste sich Deutschland geschlagen geben. Dabei punkteten die Svane-Brüder besonders eindrucksvoll: Sowohl Frederik als auch Rasmus gewannen ihre Partien gegen die Gastgeber. Damit hatte Deutschland im Turnierverlauf sogar alle drei usbekischen Mannschaften bezwungen. Mehr dazu berichtet der Deutsche Schachbund über den Sieg gegen Usbekistan.

Bis zum Schluss blieb es spannend. Nach der knappen Niederlage gegen Indien in Runde neun wahrte Deutschland mit einem 3:1 gegen Frankreich seine Medaillenchance. Zum Abschluss folgte der entscheidende Sieg gegen die Niederlande: Matthias Blübaum bezwang Jorden van Foreest, während Vincent Keymer, Frederik Svane und Rasmus Svane jeweils remis spielten. Das ergab ein 2,5:1,5 – und Bronze!

Eine zusätzliche Goldmedaille gab es für Frederik Svane. Er blieb in allen elf Partien ungeschlagen, erzielte 8,5 Punkte und gewann mit einer Turnierleistung von 2796 die Einzelwertung am dritten Brett. Mannschaftserfolg und persönliche Auszeichnung machten Samarkand für ihn zu einem besonderen Turnier. Ergebnisse und Stimmen zum Abschluss bietet der ausführliche Bericht des Deutschen Schachbundes.

Die deutschen Frauen hatten leider einige knappe Niederlagen und erreichten am Ende Platz 29 mit vier Niederlagen und sieben Siegen.


Schnellschach am 3.10.2026

Auch in diesem Jahr möchten wir unsere Schnellschachmeisterschaft im traditionellen Rahmen ausrichten. Dazu sind gerne wieder Gäste von anderen Vereinen oder auch nur interessierte Schachfreunde am 03.10.2026, dem Nationalfeiertag, in die Plauener Friedensschule eingeladen.

Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Den Link zur Ausschreibung finden Sie hier.


CZECH Open 2026 in Pardubice

Viele Spieler und einige Gäste

In diesem Jahr findet das Turnier seit vielen Jahren wieder im renovierten Stadion statt. Unser Verein ist wie gewohnt in vielen Turnieren (A, B, C, 30+) vertreten und auch die Zeit außerhalb des Wettkampfes ist ein einziger Genuss. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg für die verbleibenden Runden!

Blick ins Stadion
Der sonnige Markt erstrahlt unverändert

Vogtlandspiele

Am 13./14.Juni 26 fanden in der Falkensteiner Wilhelm-Adolph-von-Trützschler-OS im Rahmen der Vogtlandspiele die Schachwettkämpfe statt. Es gab über 100 Anmeldungen; letztendlich waren 101 Teilnehmer vor Ort. Die meisten Starter verzeichnete die Altersklasse U10 mit 15 Jungen und 14 Mädchen, dahinter folgte mit insgesamt 17 Kindern die AK U8. Sehr erfreulich war die Tatsache, dass 26 Mädchen an den Wettkämpfen teilnahmen – ein Rekord für uns im Vogtland. Ohne das Engagement von Anja Winkler wäre das nicht möglich gewesen. Die Vogtlandspiele entwickelten sich im Laufe der Jahre zum Sportgroßereignis und finden jedes Jahr statt, im Wechsel Sommer- und Winterspiele. Bei der Austragung kommen Plauen, Reichenbach und Falkenstein zum Zuge. Der Kreissportbund (KSB) unterstützt uns sehr engagiert: so fuhren zum Beispiel am Samstag zwei Sonderbusse und am Sonntag ein Sonderbus für unsere Schachkinder nach Falkenstein. Unsere SK König-Sieger in den einzelnen Altersklassen waren:

KIGAm Younis Alaasi, Oleg Materov KIGAw Ghina Habach
U08m Magnus Langguth U08w Zelda Helm
U10m Elias Wernicke
U12m Tristan Steppat
U14m Hoang Long Phung U14w Anastasya Hlhor
U16m Yousif Al Mawla
U18m Nico Rühmer

Alle teilnehmenden vogtländischen Vereine haben zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen. Besonderer Dank gilt all jenen, die als AK-Verantwortliche für den reibungslosen Ablauf gesorgt haben: B.Atze, S.Merkel, O.Seidel, A.Winkler, S.Bork und J.Wiegandt.

Zu guter Letzt: hier geht es zu den Ergebnissen


Anpassung der DWZ an die ELO

Lt. DSB soll im Juli 2026 die Einführung der neuen Wertungsordnung in Kraft treten und es wird sich VIELES ändern:

  • Einstiegs DWZ für Anfänger 1100 Pkt.
  • DWZ Zahlen bis 1000 bekommen 400 Pkt.
  • DWZ Zahlen von 1000 bis 2110 lineare Anpassung, das kann man leicht selbst ausrechnen: bisherige DWZ x 0,64 = ….. und dann + 760 Pkt.
  • DWZ Zahlen über 2110 sind davon nicht betroffen

Besonders Spieler aus dem unteren und mittleren Bereich profitieren davon. Vorallem im unteren Bereich galten viele Spieler als deutlich unterbewertet und der DSB will durch diese Maßnahme die Schieflage korrigieren. Die Unterbewertung führte zu verzerrten Turnierergebnissen und unrealistische Gewinnerwartung. Dadurch werden auch schneller Entwicklungen von Jugendlichen erwartet und eine bessere Vergleicbarkeit mit den ELO Zahlen.

Offizielle Mitteilung des DSB mit mehr Details.


Jugend trainiert für die kommende Spielsaison!

15.-17.Mai starteten 6 Spieler des SKK beim 6. Clara Wieck Open in Zwickau, organisiert durch den SC Zwickau. Mittlerweile hat sie das Turnier etabliert u. weißt etliche starke Spieler auf, zB. unser ehemaliges Mitglied Edwin Fischer. Die Starter vom SKK waren Lennard Reibel, Niklas Wiediker, Felix Brendel, Tristan Steppat, Valentin Tunger und Rolf Wielandt. Die Ergebnisse waren sehr wechselhaft für unsere Jungs. Viel besser wurde es beim 2. Greizer Schloß Open vom 22.-24.Mai, denn dorthin ging es Non Stop für Kyrillus Akladius, Yannik Schmidt, Niklas Wiediker, Lennard Reibel, Felix Brendel, Julien Jung, Yousif Al Mawla, Tristan Steppat, Valentin Tunger und Rolf Wielandt weiter. Auch hier ein sehr hoffnungsvolles Turnier für unsere Jungs und Senioren in den kommenden Jahren! Einmal nicht weit fahren müßen, keine ÜN Kosten, gute Verkehrsanbindung usw.. Organisiert wurde es von den Greizer Schachfreunden und auch dieses Turnier ist eine wertvolle Ergänzung des „Vogtl. Turnierkalenders“, das nominell stärkste Turnier im Vogtland findet im August beim SC Reichenbach statt. Zielrichtung vieler dieser Altivitäten ist auch die kommende DWZ Anpassung – ab Juli 2026!


Bericht über die FIDE World Senior Teams Chess Championships 2026

54 Teams aus 25 Schachverbänden trafen sich vom 19. bis 28. April 2026 im albanischen Durres, um die neuen Weltmeister in der Klasse 65+ zu ermitteln. In der Klasse 50+ gingen deutlich weniger Teilnehmer an die Bretter, ich konzentriere mich im Bericht auf die alten Herren bzw. junggebliebenen Damen. Aus Deutschland am Start: die Emanuel-Lasker-Gesellschaft/Schachstiftung Gerhard Köhler auf Startplatz 1, Germany (eher als Freiburg/Zähringen bekannt) als Nr. 11, Saxonia auf Nr.14, der SC Kreuzberg auf Nr.26 und unser Damenteam (aufgrund zuweniger Teams starteten alle Ladies in der offenen Gruppe) auf Strartrang 32.

Team Saxonia trat mit 5 Spielern an die Bretter, die entweder in Sachsen beheimatet sind oder einen früheren Bezug zum sächsischen Schach haben. Unbedingt erwähnen möchte ich unser Mannschaftsmitglied Nr. 6 Sibylle Okrajek, die ihren Gatten bei seiner Tätigkeit als Team-Captain wirkungsvoll unterstützte und auch die meisten hier veröffentlichten Fotos gefertigt hat.

Team Saxonia vor der ersten Runde
stehend links Michael Schulz, dann Günther Jahnel, Alexander Okrajek, Jürgen Kyas und Gunter Sandner

Im vergangenen Jahr hatte das sächsische Team in Prag überraschend Platz 3 erreicht. Eine Wiederholung dieses Coups erschien uns diesmal kaum möglich, die anderen Teams hatten zu deutlich aufgerüstet. So gingen in Durres 21 Großmeister und 29 Internationale Meister an den Start.

Der Verlauf der Meisterschaft bestätigte denn auch diese Prognose. Nach 5 Runden mit 8:2 Punkten auf Platz 9 in den Ruhetag gegangen, warteten im zweiten Teil nur noch zum Teil bedeutend stärkere Teams auf uns. Trotzdem hielten wir nach Kräften gegen und nahmen noch 3 Mannschaftspunkte in die Wertung. Unser Glanzstück war der Sieg gegen die an Nummer 4 gesetzten Montenegriner, den entscheidenden Punkt holte Günther Jahnel .

Damit belegten wir am Ende Platz 13, mit dem Resultat waren alle durchaus zufrieden. Weltmeister wurden zu unserer Freude die Mannen um Gerhard Köhler nach einem spannungsgeladenen Finale. Auch unsere Damen erreichten Großes: Nach einem hohen Sieg in der letzten Runde war Silber der verdiente Lohn.

Zum Ende noch ein wenig Statistik:

Dabei sieht man zuerst die überragende Leistung von Jürgen Kyas, der ungeschlagen blieb und seine Punkteteilungen gegen stärkere Gegner immer aus einer Position der Gleichwertigkeit heraus errang.

Jürgen Kyas

Alexander, Günther und ich agierten im Rahmen der Erwartungen, Michael brauchte Zeit, um nach einer ausgedehnten Reise schachlich wieder in Tritt zu kommen.

Bei aller Konzentration auf das Schachereignis blieb noch Zeit, um sich mit der Umgebung und den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen. Einige Impressionen zum Abschluß:

Hotelanlage

Strandpromenade

kleiner Teil des Buffets
Ausflug nach Berat (UNESCO-Welterbe)
Auf Wiedersehen