BEM 2024 gestartet

Am Samstag startete die Bezirkseinzelmeisterschaft der Jugend in der Jugendherberge Hormersdorf. Unser Verein ist wie gewohnt mit einer sehr großen Delegation vertreten. Nach drei Runden haben Anni Winkler (U10w), Maxim Melestean (U14) und Timur Melestean (U16) jeweils eine weiße Weste und liegen an der (geteilten) Spitze ihrer Altersklassen.

Die detaillierten Ergebnisse aller Teilnehmer können auf der Website des JSBS verfolgt werden. Wir wünschen allen Teilnehmern weiterhin viel Erfolg!


Erfolg in der 6. Rd. für die V. u. VI.

Endlich, konnte das V. TEAM zwei Punkte für den noch möglichen Klassenerhalt erzielen. Mit dem hohen 7:1 Erfolg gegen Klingenthal konnte auch das Torkonto verbessert werden. U. Hörning verlor seine Parte am 1.Brett u. ab dem 2.Brett gab es nur noch Sieger: K. Akladius, St. Bork, N. Rühmer, U. Seyffert, L. Ertl, B. Rasool, A. Al-Hrisat. Nun gilt es in den restlichen drei verbleibenden Spielen gegen Markneukirchen, Raschau u. VSC nochmal zu punkten, viel Erfolg. Ganz so dramatisch ist die Lage des VI. Team nicht, denn die Bez.Kl. ist die unterste Wettkampfebene u. somit steigt keiner ab. Dennoch fühlte sich der erste Doppelpunktgewinn gut an. P. Costa da Silva, J. Knott und M. Dreise mussten sich nach langen Kampf geschlagen geben. Remis erreichte R. Radl u. es war das erste halbe Pünktchen an diesem Spieltag. Nach den Siegen von Fr. Winkler, Sh. Bashar, P. Luban u. der schon fast spektakulären sehenswerten Partie von A. Akladius war erste 4,5:3,5 Sieg unter Dach und Fach. AM 17.MÄRZ 24 fährt die V. nach Markneukirchen u. die VI. versucht zu Hause gegen Wilkau III. ihr Glück.


BMM U 10 27.-28.Jan.2024 Chemnitz

Endlich war es soweit unsere 2014/15 geb. Spieler beteiligten sich erstmals in dieser Breite auf Bezirksebene an eine Qualifikationswettbewerb, der BMM U 10. Die Mensa der TU Chemnitz bietet dazu immer ansprechende Spielbedingungen u. wir können mit dem Zug fahren! 8 00 Uhr Start in Plauen u. 8 35 Uhr in Glauchau Endstation, Notarzt auf der Strecke im Einsatz. Nun war guter Rat teuer, 9 00 sollte der Wettkampf beginnen. Anja Winkler, Stefanie Akladius, Mutter Grasse, Vater Steppat schickten von Glauchau das 1. Taxi los. Fam. Eske, die mit dem Auto schon in Chemnitz waren kamen zu Hilfe u. fuhren nach Glauchau zurück, um weitere Kinder zu holen, die Übrigen fuhren mit dem nächsten Taxi hinterher. Also ein krass turbulenter Auftakt. Danke an unsere drei Mütter, Fam. Eske, Steppat, sie haben die Situation gerettet. Schachlich entwickelte sich das Turnier ganz erfolgreich, 3.Platz und Qualifikation zur sächs. Vorrunde am 23.03.24 in Dresden.
Das I. TEAM wurde gebildet durch Meryem Naz Ökzus 5/7 Pkt., Anni Winkler 6/7, Oliver Grasse 4,5/6, Liano Eske 4,5/7. Das II. Team spielte an den zwei Tage, mit jeweils unterschiedlichen Besetzungen, so das wir ALLEN immerhin drei starke Partien bieten konnten: Tristan Steppat, Milas Pilz, Emil Vogel, Melissa Bui, Alisha Ali, Theodora Akladius, Mikhael Karchenko, Tamino Lenk, sie belegten den 6.Platz.
Der zweite Reisetag verlief dann zum Glück wie geplant und man kam ohne Verspätung aus!
Sieger wurde das Team von CSC Aufbau Chemnitz vor USG Chemnitz und dem SKK.

 

Mittagessen im „Großen M“
Siegerehrung

24.01.24 Regionalschulamtsfinale Zwickau/Vogtland

Für die drei teilnehmenen Schulen aus Plauen wurde ein Bus bestellt, um die 24 Kinder und deren Lehrer + Trainer nach Wilkau Haßlau zu befördern. Angereist waren 5 Schulen aus dem Vogtland: 2x die Karl Marx GS, GS Reusa, GS Astrid Lindgren, GS Am Park Lengenfeld u. GS Neumark. In der Regel werden die Schulen von den Vereinen SKK, SG Waldkirchen, SC Reichenbach , TSG Wilkau Haßlau, SC Zwickau usw. trainiert, insofern ist es schon ein kleiner Gradmesser für Zukünftiges. Mit der GS Karl Marx, Astrid Lindgren Plauen und der Benz Schule aus Zwickau waren die Favoriten gegeben. Unsere GS Reusa ist durch Gunter Sandner im Aufbau begriffen u. bei der A. Lindgren erkrankten leider zwei wichtige Spieler. Auf einen Sieg unser KMS hatten wir gehofft, daß es so deutlich wurde ! Luca Drechsler 4/5 Pkt. – Theo u. Anni Winkler jeweils 5/5 , Felix Tunger 2/2, Tamino Lenk 1/1 u. Merym Naz Ökzus 0/2 = 1.Platz . Das zweite Team der KMS überraschte mit dem 2. Platz und somit fahren beide Teams zum Landesfinale am Montag, den 18.03.24 nach Flöha. Den Erfolg errangen Oskar Nguyen 2/4 – Tristan Steppat, Liano Eske beide jeweils 4/4, Emil Vogel 2/2, Milas Pilz 3/4, Mikhael Karchenko 1/1. Annja Winkler, Gunter Sandner, Steffen Bork haben alles sehr gut organisiert. Dank auch an unsere drei Schulen für ihr Engagement im GTA Bereich und diesem Turnier!


Erfolgreiches Saisonfinale U16

Aufstieg – Klassenerhalt – Vizemeister

Während Team II im fernen Niederwiesa tapfer und erfolgreich um den Klassenerhalt in der Bezirksliga kämpfte, fand in Plauen ein kleines Schachfestival statt. Neben der kompletten Endrunde der Sachsenliga waren wir auch für die Bezirksklasse U16 Gastgeber. Um der Veranstaltung einen würdigen Rahmen zu geben, fand sie in der Aula des Diesterweg-Gymnasiums statt. An dieser Stelle sei allen gedankt, die bei dieser Veranstaltung bei der Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt haben – das war wirklich große Klasse. In diesem Zusammenhang möchte ich auch die fleißigen Kuchenbäcker (ich hab alle Kuchen gekostet!) und Andre Burian lobend erwähnen, die einen umfassenden Imbiss möglich gemacht haben.

Da wusste man wirklich nicht, wo man anfangen sollte …

Los ging alles mit einer Ehrung: Peter Luban bekam für sein jahrzehntelanges, unermüdliches und erfolgreiches Wirken für das Nachwuchsschach in unserem Verein die Goldene Ehrennadel des Sächsischen Schachverbandes überreicht. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Dann ging es auch schon mit dem Schachspielen los. Die Bezirksklasse startete pünktlich 9 Uhr, für die Sachsenliga war um 10 vorgesehen – eigentlich. Denn während die einen schon um Punkte kämpften, klingelten die Telefone. Stau auf der A4 zwischen Dresden und Freiberg und deshalb dauerte es bis halb zwölf, als endlich auch die Sachsenliga komplett an den Brettern saß. Bis dahin hatte Team III schon die Hälfte des Weges bis in die Bezirksliga zurückgelegt. 2:2 gegen den unmittelbaren Verfolger CSC II bei deutlich mehr Brettpunkten – das sah gut aus. Als dann im zweiten Spiel ein Sieg folgte, war der Aufstieg perfekt.

Die Aufstiegshelden: Niklas Wiediker, Yannik Schmidt, Luca Drechsler, Theo Winkler
Bald schon in der Sachsenliga aktiv?

In der Sachsenliga war nach der knappen Niederlage in Runde 7 gegen Dauerrivale USV TU Dresden objektiv gesehen alles klar. Oberste Priorität hatte die Absicherung des zweiten Platzes und die damit verbundene (wahrscheinliche) Qualifikation für die DVM 2024. Es ging los mit einem etwas holprigen Unentschieden gegen GW Dresden. Maxim kassierte seine einzige Niederlage im gesamten Saisonverlauf, Timur hatte an Brett 1 einen ebenbürtigen Gegner und Alhassan traute sich bei seinem Debüt in der I. Mannschaft nicht so richtig. Kyrillus sorgte aber mit seinem Sieg für den entscheidenden Zähler für den Vizetitel. Da nun nichts mehr schiefgehen konnte, war das deutliche 4:0 gegen die SG Leipzig kein Problem. Mit seinen 7½ Zählern ist Maxim sogar der absolute Topscorer in der Liga, Timur ist mit 7 aus 9 auch ganz weit vorn. Und auch die anderen müssen sich nicht verstecken: Kyrillus 5½ aus 9, Nico Rühmer 4½ aus 7 und Alhassan Al-Hrisat mit 1½ aus 2 sind ebenfalls wichtige Teamplayer.

Das Team der Schlussrunden: Alhassan, Kyrillus, Timur und Maxim


Peter Luban und der richtige Rahmen

Im Rahmen der Endrunde zur Sachsenliga U16 wurde Peter Luban am Samstag mit der Ehrennadel des Sächsischen Schachverbandes in Gold ausgezeichnet. Den Glückwünschen von Frank Jäger möchten wir uns dabei von ganzem Herzen anschließen.

Peter Luban (SK König Plauen) und Frank Jäger (Sächsischer Schachverband)

Ich hatte dabei im Vorfeld der Veranstaltung die ehrenvolle Aufgabe „ein wenig Input“ zu liefern, was ich gerne tat.


Weiter in der Erfolgsspur

Team III wieder mit deutlichem Sieg

Langsam ist es wirklich schwer, für die andauernde Siegeswelle von Team III irgendwelche Vergleiche zu finden. Der vierte Sieg in Folge beschert uns einen hervorragenden Stand bei der Planerfüllung, denn der angestrebte Klassenerhalt dürfte mehr als nur in trockenen Tüchern sein.

Die Geschichte vom Sieg gegen die TSG Markleeberg ist schnell erzählt. Der kamplosen Auftaktführung von Maxim folgten einige Remisen (Marco, Micha und Huy) und hin und wieder bauten wir den Vorsprung bis zum uneinholbaren 5½:2½-Sieg aus. Mario Tunger (neuer Team-Topscorer!), Illia Pivtorak und ebenfalls, grundsolide, Richard Melitzki sorgten für ein deutliches Ergebnis. Lediglich der Berichterstatter hatte etwas Mitleid mit dem Gegner und vergab seinen, trotz einer nicht ganz korrekten Opferorgie errungenen, Vorteil mit einem bösartigen Hinsteller.

Nachdem wir unsere Pflicht erfüllt haben, erwartet uns ab dem nächsten Kampf die Kür. Es ist tatsächlich so, wir fahren in der 6. Runde zum Spitzenspiel nach Taucha – und auch dort können wir eine Überraschung nicht ausschließen! 👍


DVM U14 – Keine Steigerung zum Vorjahr

Nun, wenn man mit der gleichen Mannschaft wie im Vorjahr startet, gibt es doch eine gewisse Erwartungshaltung. Aber schon der Blick auf die Setzliste zeigte, dass es wieder ziemlich schwer sein würde, ein paar Plätze weiter vorn anzukommen. Los ging es, wie die DVM 2022 für uns geendet hatte, mit dem Hamburger SK. Hieß es vor einem Jahr noch 0:4, gelang uns diesmal wenigstens ein Ehrenpunkt, Maxim siegte am Spitzenbrett. Nach einem knappen 2½:1½-Sieg gegen die Schachfreunde Tegernheim war alles soweit im Lot, und gegen Untergrombach sollte ein weiterer Sieg den Weg in die obere Tabellenhälfte ebnen. Leider mussten wir uns in diesem richtungsweisenden Kampf mit einem Unentschieden zufrieden geben.

Mannschaftsfoto der DSJ

Was nun folgte, war schon eine kleine Katastrophe. Sowohl gegen die TSG Oberschöneweide als auch gegen den USV Halle wurden großzügig Punkte weg gelassen, und schon fand man sich in bedrohlicher Nähe zum absoluten Tabellenende wieder. Mit einem dürftigen 2:2 gegen Weimar gelang es zwar, den absoluten GAU zu verhindern, aber eine erwartbare Niederlage gegen die SG Porz sorgte auch nicht für eine Verbesserung im Klassement. Neben dem kampferprobten Vierer debütierte im letzten Spiel Antonius Akladius, der bis dahin im Ersatzspieler-Turnier ganz ordentlich unterwegs war, bei einer Deutschen Meisterschaft. Fazit: Lediglich Maxim Melestean konnte die Erwartungen im positiven Sinne übertreffen – 5 aus 7 am Spitzenbrett, zumeist gegen DWZ-stärkere Gegner, sind aller Ehren wert. Für alle anderen gilt, dass sie ihr großes Potential besser nutzen müssen, um auch auf dieser Ebene erfolgreicher zu sein.

Der Stammvierer: Maxim Melestean, Kyrillus Akladius, Nico Rühmer, Pepe da Costa Silva

DVM U20 – Setzlistenplatz bestätigt

Unsere U20-Mannschaft legt wie in den beiden Tagesberichten beschrieben einen wunderbaren Start gegen starke Gegnerschaft hin. Weshalb in den letzten drei Runden plötzlich Fantasien von einem Platz auf dem Podium kursierten. In Runde fünf gab es gegen den Hamburger SK eine deutliche 1,5:4,5-Niederlage – Simon gewann, während Timur ein schnelles Remis bekam. Dies war noch eingeplant und auch erwartbar – aber der Trend wurde schon bedenklich, denn plötzlich gab es auch schnelle Niederlagen aus der Eröffnung heraus.

Nachmittags gegen Gera waren wir nominell als Favorit gesetzt und wollten unbedingt gewinnen. Der Kampf entwickelte sich jedoch völlig anders. Timur musste eine schnelle Niederlage verschmerzen während Florian und Illia in der Eröffnung vor größeren Problemen standen. Richard konnte mit seinem Sieg die kleine Überraschung einleiten – Marwin gewann ebenfalls und plötzlich konnte Simon mit einem Sieg noch einen Mannschaftspunkt retten. Er hatte eine optisch vorteilhafte Stellung bei reduziertem Material und knetete seinen Gegner unerbittlich bis dieser die Fassung verlor, seine Verteidigungsstellung gegen Aktivität eintauschte und wenig später aufgab.

Vor der letzten Runde hatten noch einige Mannschaften Chancen auf den dritten Platz – so auch unsere U20. Die Gegner vom SK Lehrte 1919 waren nominell auf Augenhöhe mit uns und hatten ebenfalls eine gute DVM gespielt. Simon konnte erneut gewinnen und auch Marwin steuerte einen vollen Punkt bei. Florian konnte in einer wilden Stellung kurzzeitig Vorteil erzielen, verlor bei ungleichem Material jedoch etwas den Faden und rettete sich in ein Dauerschach. Alle anderen Partien wurden leider verloren, weshalb zum Abschluss eine 2,5:3,5-Niederlage steht.

Insgesamt belegt die Mannschaft den achten Platz und reist mit gemischten Gefühlen zurück in die Heimat. Hervorzuheben sind die hervorragenden Einzelleistungen von Simon, Richard und Marwin.

Offizielles Mannschaftsfoto der DSJ


Deutsche Vereinsmeisterschaft 2023 – Junge Königinnen erreichen Mittelplatz

von links: Helene Martin, Frida Winkler, Anni Winkler, Ha Vy Bui Wieckowicz, Ha My Bui Wieckowicz

Als unsere 5 Mannschaftsmitglieder der Altersklasse U12w am 30.12. nach einer Rückfahrt aus Magdeburg mit Zugverspätungen und überfüllten Zügen wieder Plauen erreichten, fiel das Fazit (fast) aller durchweg positiv aus.
Das Team verbesserte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr, am Ende stand Platz 11 in der Tabelle. Leider hatten wir in der letzten Runde ein wenig Lospech und mußten gegen den neuen Vizemeister antreten. Spielerisch waren wir mit den vor uns liegenden Teams auf Augenhöhe, nur die drei Erstplazierten konnten sich deutlich vom Rest des Feldes absetzen. Der Endstand findet sich hier.

Die Meisterschaften aller Altersklassen fanden erstmals am gleichen Ort (Magdeburg) statt. Wegen der Größe der Teilnehmerfelder mußten die U20- Mannschaften auf ein anderes Hotel und einen anderen Spielort ausweichen. U10 bis U16 logierten und spielten im „Maritim“ unweit des Hauptbahnhofs. Optimale Bedingungen für die Teams, auch die Spielsäale erfüllten die Anforderungen. Nur an den Liften (wir wohnten im 5. Stock) bildeten sich immer Schlangen.

Die Geschichte unseres Turniers ist schnell erzählt. Siege und Niederlagen wechselten einander ab, die Kämpfe gegen die benachbarten Mannschaften waren durchweg spannend. Aber die Last im Team war verteilt, so kamen die Bigpoints aus jedem unserer drei Zimmer. Nur gegen Weisse Dame Berlin und die Magdeburger Schachzwerge hatten wir keine Chance.

Die Einzelresultate und Partien befinden sich hier(zum Nachspielen auf das entsprechende Resultat klicken).

Nun eine kurze Einschätzung der einzelnen Leistungen:

Frida erwies sich als zuverlässiges Spitzenbrett. Besonders im frühen Mittelspiel liegen ihre Stärken, allerdings ging ihr auch schon mal vorher was daneben. Das Positionsgefühl hat sich zuletzt weiter entwickelt, grobe Fehler kommen nicht vor. Auch kann sie ihre Partien weitgehend selbständig vorbereiten, was mir mehr Zeit für die anderen drei ermöglichte.

Ha Vy wurde von mir am 2. Brett aufgestellt, was ich im Nachgang wohl anders gemacht hätte. Denn ihre Gegnerinnen erwiesen sich als zu stark für sie. Gute Ansätze sind zweifellos vorhanden, wir müssen das gesamte Partiegerüst stabilisieren und mit der vorhandenen Zähigkeit vereinen. Sicher gibt ihr die Einladung zum Kaderlehrgang im Februar schon wieder Auftrieb.

Helene war wie immer der ruhende Pol in der Mannschaft. Ihr 50%-Ergebnis trug wesentlich zum guten Abschneiden des Teams bei. Hervorheben möchte ich das konzentrierte Herangehen an die Partien und die niedrige Fehlerquote. Leider wird uns Helene zukünftig wegen ihrer Mehrfachbelastungen kaum noch zur Verfügung stehen können. Schade.

Im Gegensatz zu ihrer Schwester gewann Ha My drei Patien , mehr als ich ihr zu Beginn zugetraut hatte. Doch ein wenig individuelle Vorbereitung gepaart mit der Stärkung ihres Selbstvertrauens führten letztendlich zu diesem wunderbaren Ergebnis.

Reservistin Anni nahm erstmals an einer DVM teil. Nach einer Eingewöhnungspartie spielte sie plötzlich viel überlegter als zuvor und gewann zweimal überzeugend. Das schnelle Ziehen und die früheren Konzentrationsprobleme waren weg, Zusätzlich holte sie im Ersatzspielerturnier nochmal 3,5 aus 5.

Auch die durchweg fröhliche Stimmung im Team half bei der Bewältigung des doch recht stressigen Events. Spätestens hier kommt Anja Winkler ins Spiel, die sich als echte „Mutter der Kompanie“ die ganze Zeit in den Dienst der Sache stellte und eigentlich alle Probleme der Mädels aufgriff und löste. Beispielsweise organisierte sie das Mittagessen, so konnte ich mich in dieser Zeit mit den nächsten Gegnerinnen befassen und nach Rückkehr vom Essen schon eröffnungstheoretische und schachpsychologische Hinweise für das Nachmittagsmatch geben.

Beenden möchte ich mit einem Fragment von Anni gegen Luise Funke vom neuen Vizemeister:

Hier spielte Anni das mysteriöse 21…Dc8 und hatte ihren Plan nach 22. Kb1 e5 23. fxe5 dxe5 24. Sb3 Txc2 25. Da5 Tc1# komplett durchgesetzt.

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Vor der letzten Runde. Die anderen sind konzentriert, Anni wird den vollen Punkt holen
Gratulation durch die Präsidentin des DSB
Ingrid Lauterbach – dem SK König immer noch verbunden