Punktspieltag für die II. bis VI. Mannschaft

Die fünfte Runde sollte schon im Vorfeld Bemerkenswertes hervor bringen, denn die II./III./IV./V. traten in Stammbesetzung an, wann gab es das schon einmal ?! 2 Siege, 2 Niederlagen u. ein Remis war die etwas magere Ausbeute vom 15.01.2017.
II. TEAM: geriet mit dem 4:4 leicht ins wanken u. somit ergibt sich am 19.März (7.Runde) gegen VFB Leipzig, das ultimative Aufstiegsspiel.
Es gewannen Edw. Fischer, E.Fischer, verloren haben D. Zähringen, L. Pfeufer, die halben Punkte holten O. Hilbig, M. Schaarschmidt, M. Hörr u. Chr. Beyer.
III. TEAM: gegen die Gäste von IFA Chemnitz fand das Team, vor allem im „Unterhaus“, kein Mittel u. musste so über eine knappe unglückliche Niederlage quittieren – 3,5:4.5 ! Nur A.Götz konnte seine Partie siegreich gestalten. Binh u. M. Tunger verloren, M. Fuß, S. Burian, Fr. Gerbeth und D. Helmrich kamen über ein Unentschieden nicht hinaus.
IV. TEAM: mit dem knappen 4,5:3,5 Sieg gegen den Tabellenletzten Crimmitschau ist der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt. Auch ein Platz im Oberhaus der Staffel ist möglich. Siegreich waren N. Linnert u. T. Franz, Remis spielten D. Rößler, Chr. Hörr, Huy Duc, L. Nguyen, L.Graf und nur N.Süß verlor.
V. TEAM: einen weiteren 6:2 Sieg in Richtung Aufstieg in die Bez.Liga erkämpfte die V. gegen die Reserve von Markneukirchen. Ob der Aufstieg endlich Wirklichkeit wird, hängt vom kommenden Spiel in Cranzahl ab! N. Hörkner u. H. Sandner kamen über ein Remis nicht hinaus, S.Degenkolb verlor und alle anderen gewannen : St. Meyer, T. Seyffert, St. Bork, Chr. Böttger und U. Hörning.
VI. TEAM: die Reserve vom SC Zwickau war zu stark für unsere Truppe, obwohl es lange nicht nach einer Niederlage aussah. G. Valtin, A. Burian konnten zwei Punkte beisteuern
und verloren haben: M. Dreise, D. Kießling, U. Seyffert, J. Helmrich, R. Melitzki, J. Knott
Das nächste Punktspiel findet am Sonntag, den 5.Februar statt. Die II. empfängt GW Leipzig und alle weiteren Teams müssen reisen: Stollberg-III. / IFA – IV. / Cranzahl – V. / Markn. – VI. und die VII. fährt nach Zwickau!


Neumarkt war eine Reise wert – U16 sammelt wertvolle Erfahrung in der Oberpfalz

Niklas Linnert, Nico Hörkner, Andreas Götz, Lucas Graf, Simon Burian und Timm Nicklaus

Niklas Linnert, Nico Hörkner, Andreas Götz, Lucas Graf, Simon Burian und Timm Nicklaus

Die 20 besten U16 Mannschaften Deutschlands ermittelten zwischen Weihnachten und Silvester in Neumarkt/Opf. ihren Meister. Mit dabei auch unser U16 Team mit Niklas Linnert, Simon Burian, Lucas Graf, Timm Nicklaus, Nico Hörkner und Mannschaftsvati Andreas Götz. Nach der DVM U14 2014 in Regensburg ist es bereits die zweite Teilnahme für diese Mannschaft. In der Setzliste auf Position 8 gestartet, liebäugelte mancheiner sogar mit einer vorderen Platzierung. So kam es leider nicht, aber der Reihe nach.

Beste Bedingungen bot das 4 Sterne Quartier Park Inn mit LED Farbwechselbett und bestem WLan Netz. Ein Kontrastprogramm zum Kiez Sebnitz. Das macht die künftigen Fahrten dorthin nicht leichter. Die Mittag- und Abendessenversorgung im nahegelegenen Klinikum kam weit weniger gut an. Gespielt wurde im gegenüberliegenden Landratsamt. Ein dickes Lob verdient sich der ausrichtende SK Neumarkt, der mit viel Herzblut und Hingabe ein tolles Turnier organisierte. Viele Hände halfen mit, es gab sogar eine Live-Übertragung mit Kommentierung im Neumarkter Einkaufszentrum, und das über 4 Tage, Respekt.

Und wie fällt das sportliche Fazit aus? Bestimmt nicht so schlecht wie der 16. Tabellenplatz, der es am Ende wurde. In einem solchen Turnier entscheiden oft Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Ein möglicher Grund, nicht alle Spieler konnten ihr Leistungsvermögen abrufen bzw. sind derzeit nicht in Topform. Die wäre aber notwendig gewesen, um im Vorderfeld zu spielen. Bis zur 3.Runde sah es noch hoffnungsvoll aus. Mit einem Sieg gegen Gastgeber Neumarkt und Platz 6 hielten wir Kontakt zur Spitzengruppe. In den letzten 4 Runden gelang aber nicht mehr viel. Drei Niederlagen und ein Unentschieden ließen uns auf den 16. Platz abrutschen.

Verdienter, wenn auch knapper Sieger wurde die Mannschaft von AE Magdeburg vor unseren Landsmännern/frauen von der SG Leipzig und dem Team von Bavaria Regensburg. Herzlichen Glückwunsch!

Die Ergebnisse unserer Mannschaft:

  1. Runde:  gegen  SK Gau – Algesheim              3:1
  2. Runde:  gegen SC Bavaria Regensburg    1;5:2,5
  3. Runde:  gegen SK Neumarkt                            3:1
  4. Runde:  gegen MS Halver-Schalksmühle  1,5 : 2,5
  5. Runde:  gegen Karlsruher SF                          1,5 : 2,5
  6. Runde:  gegen Gütersloher SV                          2 : 2
  7. Runde: gegen SK Bebenhausen                       1 : 3
  • 1. Brett Niklas Linnert (3Pkt. / 7)
  •  2.Brett Simon Burian (5/7)
  • 3. Brett Lucas Graf (1/6)
  • 4. Brett Timm Nicklaus (1/3)
  • 5. Brett Nico Hörkner (3,5/5)

Ein besonderer Dank gilt Mannschaftsleiter und Betreuer Andreas Götz. Sein jahrelanger unermüdlicher Fleiß sowie seine Hingabe zum Schachsport machten es erst möglich, an einem solchen Turnier zum wiederholten Male teilzunehmen.


U10 Team erreicht bei der DVM in Magdeburg einen tollen 7.Platz unter 60!!! Mannschaften

Siegerehrung mit Reinhard Atze, Florian Elstner, Adrian Oehme, Clemens Deiters und Felix Fischer

Siegerehrung mit Reinhard Atze, Florian Elstner, Adrian Oehme, Clemens Deiters und Felix Fischer

Vom 27.12. bis 29.12.2016 fand kurz vor dem Jahreswechsel im Magdeburger 4- Sterne Hotel „Maritim“ das diesjähre Championat der Altersklasse U 10 statt. Der SK König Plauen nahm erstmals in der Vereinsgeschichte an einer DVM dieser Altersklasse teil. Die Anreise verlief äußerst entspannt, im CD Player natürlich die zur Tradition bei Auswärtsfahrten gewordenen Känguru Chroniken von Marc Uwe Kling. Die Organisation lag bei der Sachsen-Anhaltiner Schachjugend. Rund 400 Kinder sowie 300 Eltern und Betreuer waren vor Ort, zeitgleich fand noch die Meisterschaft der U12 sowie weitere Rahmenveranstaltungen statt. Es gab keinen einzigen negativen Zwischenfall, ein hochachtungsvolles Lob hiermit dem rührigen Organisationsteam um den unermüdlichen Michael Zeuner für die perfekten Rahmenbedingungen zur Durchführung eines solchen Großereignisses.

Bevor ich auf das eigentliche Schachturnier eingehe, möchte ich mich im Namen des SK König Plauen an dieser Stelle bei unseren Schacheltern für Ihr Engagement über die gesamte Saison bedanken. Mit vor Ort waren die Familien Deiters und Atze sowie Frau Elstner und Frau Oehme welche sich rührend um Freizeitgestaltung, Verpflegung sowie die mentale Unterstützung der Kinder kümmerten. Wir konnten mit bester Besetzung zur Meisterschaft antreten, für unser Team spielten in Brettreihenfolge: Reinhard Atze, Florian Elstner, Adrian Oehme, Clemens Deiters sowie Ersatzspieler Felix Fischer.

Unter 60 gemeldeten Mannschaften aus ganz Deutschland waren wir an Startplatz 12 gesetzt. Allerdings stellen in dieser Altersklasse die Wertzahlen einen eher vagen Anhaltspunkt dar, da können 100 DWZ Punkte schnell Schall und Rauch sein. Also waren wir gespannt wie sich unsere Mannschaft schlagen würde. Während viele Mannschaften an den ersten Brettern über wahre DWZ Riesen verfügten war unser Trumpf die Ausgeglichenheit im Team. Nachfolgend ein kleiner Erlebnisbericht zum Turnier aus Sicht des SK König Plauen.

  1. Runde: „Der nächste Gegner ist immer der schwerste“: Super Mario – SG Niederkassel (Nordrhein-Westfalen)

Adrian und Clemens an Brett 3 und 4 sorgten recht schnell für eine beruhigende 2:0 Führung, daraufhin steuerten unsere beiden Spitzen Reinhard und Florian sicher den Remishafen an. 3:1 ein gelungener eher unspektakulärer Turnierstart.

  1. Runde: „Ooops i did it again“:Silvio Berlusconi“ – Hannover 96 (Niedersachsen)

Duplizität der Ereignisse, Adrian und Clemens wieder mit sicheren Siegen zum 2:0 aber Reinhard hatte bereits massive Probleme und musste in der Folge die Waffen strecken, das Hannoveraner Spitzenbrett war am Ende  der einzige Spieler mit echten 100% 7/7 des gesamten Turniers!!! Florian lies sich aber nicht aus der Ruhe bringen und gewann sicher. Wieder 3:1, die Spannung steigt…..

  1. Runde: „Jetzt mal immer schön auf dem Teppich bleiben“: Aladin – SC Borussia 1920 Friedrichsfelde (Berlin)

Mit den an Platz fünf gesetzten Berlinern stand uns der erste Härtetest gegen ein Spitzenteam bevor. Adrian wieder mit einem Sieg Marke „Dampfwalze“ und Clemens welcher sein Turmendspiel mit Minusbauer Remis halten konnte sorgten für die knappe Führung. Reinhard musste aber gegen das 300 DWZ Punkte höher eingestufte Spitzenbrett des Gegners kapitulieren. Florian spielte mutig auf Sieg, seine Gewinnbestrebungen führten aber zu einer gelockerten eigenen Königsfeste, welche sein Gegenüber zu seinen Gunsten verwerten konnte. Erster kleiner Dämpfer 1,5:2,5, aber durchaus achtbar: Der Favorit wankte, aber er fiel nicht.

  1. Runde: „Wenn du ein 0:1 kassierst ist ein 4:0 nicht mehr möglich“: Satz des Pythagoras – Hamburger SK II (Hamburg)

Den Auftakt machte wieder Adrian, diesmal aber mit grobem Schnitzer beim Übergang zum Mittelspiel und folgerichtiger Null. Der erste Rückstand im Turnier, aber nicht von langer Dauer, Reinhard und Clemens sorgten schnell und sicher für Ergebniskorrektur. Florian nahm daraufhin lieber den „Spatz in der Hand“ und remisierte seine gewinnträchtige Stellung zum Mannschaftssieg. 2,5:1,5 und damit wieder auf Kurs.

  1. Runde: „Sind sie zu stark, bist du zu schwach“: Charles Darwin – SF Brackel (Nordrhein-Westfalen)

Vor der Runde lies sich Burkhard in einem Anfall von sorgloser Euphorie zu einer vielleicht folgenschweren Prophezeihung hinreißen: „Wenn Ihr unter die Top Ten kommt, färbe ich mir die Haare pink“. Härtetest Nummer zwei bescherte uns den Setzlisten-Sechsten. Der Wettkampf war ein Spiel auf ein Tor, leider aus unserer Sicht auf das Falsche. Reinhard, Adrian und Clemens wurden schon in der Eröffnung bitterböse überfahren, einzig Florian hielt lange gut dagegen, musste aber letztlich auch die Überlegenheit des Gegners anerkennen. 0:4 „Mund abputzen und weiter machen“.: beigestelltes Zitat eines nicht weiter erwähnenswerten Repräsentanten eines unsäglichen Sport- und Wirtschaftsvereins („Klötzchenschieber“).

  1. Runde: „Sammeln Sie Punkte“: Das deutsche Verkehrszentralregister – TSV Kitzscher (Sachsen)

Nach der Klatsche von Vortag bescherte uns das Los mit den Randleipzigern eine durchaus lösbare Aufgabe. Adrian hatte sich von der vorhergehenden kleinen Rochade gut erholt und sorgte für die Führung. Zu seinem Debüt im Team kam Felix (Clemens pausierte) und konnte seine Partie solide in den Remishafen führen.  Reinhard verwertete seinen Mehrbauern und auch Florian gewann nach Figurengewinn sicher. 3,5:0,5 und nun banges warten auf die Auslosung. Insider des Schweizer Systems wissen um die Tücken der Schlussrunde, mit Lospech landest du vorn auf der „Schlachtbank“, wir hatten das vermeintliche Glück, irgendwie war es Vorsehung…….

  1. Runde: „Oaarrr, dieser Pinguin – mein kosmischer Widersacher, mein Antagonist“: Das Känguru – Schachpinguine Berlin (Berlin)

Vor der Schlussrunde lagen wir mit magerem Brettpunktekonto auf Platz 14. Die Ausgangslage war einfach. Bei einer Niederlage gehts ab Richtung Niemandsland der Tabelle, Unentschieden würde in etwa die Stellung halten und bei einem Sieg hätte Trainer Burkhard Atze eine blöde Frisur.  Also „hüpften“ die Kinder motiviert an die Bretter. Es wurde ein Kampf auf biegen und brechen, die Berliner entpuppten sich als harter Brocken. Nach gut anderthalb Stunden kam Adrian mit hochrotem Kopf aus dem Spielsaal. 1:0 für Plauen, kurz darauf erstritt Clemens das Remis in seiner Partie, aber Reinhard kämpfte bereits für eine verlorene Sache. Jetzt hing alles von Florians Partie ab und es sah echt gut aus, einem gesunden Mehrbauern nebst aktiven Turm auf der gegnerischen siebten Reihe folgte eine Kombi mit Qualitätsgewinn und der Widerstand war gebrochen.

Durch für uns günstige Ergebnisse der Gegnerschaft gelangten wir mit 10:4 Mannschaftspunkten im Schlussklassement auf einen unerwarteten aber hochverdienten   7. Platz. Deutscher Meister wurden die SF Nordost Berlin mit dem totalen Ergebnis von 14:0 vor dem Hamburger SK (12:2) und der Schachakademie Paderborn (11:3). Nebenbei avancierten wir zum besten sächsischen Vertreter noch vor den Nachwuchshochburgen USV TU Dresden (Platz 10.), Grün Weiss Leipzig (13.), Dresden Striessen (14.),  Dresden Leuben (23.) und Kitzscher (42.).

Zur Einzeleinschätzung unserer Mannschaft:

Brett 1 Reinhard Atze: erkämpfte im Turnierverlauf 2,5 Punkte aus 7 Partien, hatte es dabei mit teilweise bis zu 350 DWZ Punkte schwereren Gegnern zu tun und war jederzeit eine verlässliche Spitze.

Brett 2 Florian Elstner: 4/7 war unser „Mister Zuverlässig“, immer als letzter am Brett machte er in den entscheidenden Momenten des Turniers die „Big Points“.

Brett 3 Adrian Oehme: 5/7 mit oft schnellen Siegen brachte er viel Sicherheit in die Mannschaft.

Brett 4 Clemens Deiters: 4/6, Clemens war eigentlich die größte positive Überraschung des Turniers aus unserer Sicht, im letzten halben Jahr konnte er sich enorm steigern und hatte zur Meisterschaft sehr großen Anteil am guten Abschneiden des Teams.

Ersatzspieler Felix Fischer: 0,5/1, Felix kam nur einmal zum Einsatz und war aber dabei hellwach, ansonsten konnte er im Ersatzspielerturnier gegen die anderen fünften Bretter der Meisterschaftsteilnehmer viele wertvolle Erfahrungen und Turnierhärte sammeln.

Im Rahmenturnier dem „Zwergen – Open“ starteten Rüdiger und Burkhard Atze. Kindergartenkind Rüdiger holte zwar noch keinen zählbaren Erfolg, aber in der letzten Runde hielt er  47 Züge, bei fehlerfreier Notation stand, dreimal weniger Züge schaffte Papa Burkhard gegen den späteren Turniersieger „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“: Jörg Kachelmann  und war mit 2,5/4 nicht wirklich zufrieden.

Im Turnier der DVM U 12 gelang dem sächsischen Vertreter der BSG Grün Weiß Leipzig der ganz große Wurf mit dem hochverdienten Meistertitel welcher bereits eine Runde vor Schluss fest stand. Herzlichen Glückwunsch nach Leipzig an das Team um Sven Sorge, hier wird seit Jahren vorbildliche Nachwuchsarbeit in einem kleinen Verein geleistet. Im gleichen Turnier erkämpfte die sehr junge Mannschaft vom USV TU Dresden einen beachtenswerten 6. Platz.

 

Elmer Pekrul


Passabler Start bei der „Deutschen“

Das gab’s noch nie: gleich drei Nachwuchsteams des SK König Plauen nehmen dieses Jahr an den Deutschen Vereinsmeisterschaften (DVM) teil! Während heute die U20 in Borken nahe der niederländischen Grenze an den Start ging, und die U10 in Magdeburg ran musste, spielte im Saal des Landratsamtes in Neumarkt (Oberpfalz) unser U16-Nachwuchs munter auf. Letzterem wird aufgrund des Wohnorts des Autors in diesem Beitrag besondere Beachtung geschenkt.
Gleich in der ersten Runde gelang unserer U16 ein schöner 3:1-Auftaktsieg gegen den SK Gau-Algesheim aus Rheinland-Pfalz. Niklas und Simon gewannen an Brett eins und zwei, Lucas und Timm remisierten an den beiden folgenden Brettern.
Leider gelang es den jungen Spitzenstädtern nicht, diesen Schwung in die zweite Runde mitzunehmen. Gegen den SC Bavaria Regensburg (DWZ-Schnitt: 1873) unterlagen die Plauener (DWZ-Schnitt: 1798) am Abend knapp mit 1,5 zu 2,5. Nico spielte Unentschieden und einzig Sachsenkaderspieler Simon konnte erneut einen Brettpunkt ins Vogtland holen, nachdem sein Gegner im Doppelturmendspiel die Waffen streckte. Deutet sich hier wohl eine Serie an? Nun steht unsere U16-Mannschaft auf einem soliden 6. Platz (von 20 Mannschaften). Einen wichtigen Beitrag leistet vor Ort das eingespielte Trainer-/Betreuer-Duo Andreas Götz und Andre Burian.
Und ob in Bayern, Sachsen-Anhalt oder Nordrhein-Westfalen, fest steht, wir drücken unseren drei Nachwuchsteams bundesweit ganz fest die Daumen!


Blitzschach und Blitzeis in Markneukirchen

Hatten gut lachen, Sieger Niklas Linnert, zweitplatzierter Erik Fischer und drittplatzierter Simon Burian

Hatten gut lachen, Sieger Niklas Linnert, zweitplatzierter Erik Fischer und drittplatzierter Simon Burian

Kurz vor Weihnachten traf sich wieder einmal die vogtländische Blitzelite zum Showdown, diesmal im Markneukirchener „Paulusschlössel“. Mit 30 Teilnehmern konnten die Markneukirchener Schachfreunde um den stimmgewaltigen Turnierleiter Burkhard Atze ganz zufrieden sein. Der SK König Plauen war mit 9 Spielern und Pressewart Andre‘ Burian angereist. Die Neikirgner stellen mit (12 ) das größte Teilnehmerkontingent neben Klingenthal(6) und dem VSC Plauen (3).

Gleich vorweg, keiner der Teilnehmer konnte sich im Turnierverlauf entscheidend absetzen, es gab ein Hauen und Stechen, wobei die vorderen Bretter ständig von den Plauener „Jungdynamikern“ belagert wurden und die vereinsinternen Duelle brutal durchgezogen wurden.

Landesklassespieler Niklas Linnert mit seinem „Hochgeschwindigkeitsschach“ hatte am Ende die besten Karten und durfte sich über den ersten der liebevoll arrangierten Sachpreise freuen. Auf dem Treppchen folgten mit Erik Fischer und Simon Burian zwei weitere Blitzexperten, nach Wertung wurde hier der Präsident des sächsischen Schachverbandes Frank Bicker auf den undankbaren 4. Platz verwiesen.

Gut in Szene setzen konnte sich Toni Merkel (7.Platz) insbesondere mit seinem Schlussrundensieg („Präsidentenmord“) ebenso wie unsere „Langsamspieler“ Daniel Helmrich (10.) und Steffen Bork (13.).

Eher entäuschend verlief das Turnier für Mario Tunger (9.) welcher nie in Reichweite der Spitze gelangte. Das Abschneiden der arrivierten Lucas Graf (14.) und Elmer Pekrul (15.) fällt dann schon unter die Kategorie „Saft- Kraft- und Ideenlos“, immerhin konnte Lucas sich trösten den Berichterstatter zu Recht zum schlechtesten Plauener zu degradieren.

Besonders erwähnenswert ist noch das Resultat des jüngsten Teilnehmers und Setzlistenletztem Reinhard Atze (24.) welcher einige gestandene Bezirksliga- und Bezirksklassespieler (es war kein einziges Geschenk dabei) eiskalt über die Klinge springen lies.

Die Ankunft zur Aftershowparty im Plauener Malzhaus verzögete sich durch das plötzlich einsetzende „Blitzeis“ doch erheblich, zur Not wäre anstelle dem Malzhaus auch eine Seitengrabenparty mit Metaxa und Bier möglich gewesen. Jedenfalls hätten die Gehwege im Schatten des Weissbachschen Hauses selbst Katharina Witt zur Ehre gereicht. Ob im Malzhaus noch viele Punkte erkämpft wurden ist derweil nicht überliefert………..


Elmer Pekrul


Weihnachtsfeier

Am Freitag vor dem letzten Punktspiel fand unsere obligatorische Weihnachtsfeier in dem unteren Tonnengewölbe des Alten Handelshauses statt. Es kamen gut 40 Vereinsmit-glieder und Mathias Paul/ Vereinsvorsitzender, Peter Luban/Nachwuchs sowie die ML der einzelnen Teams berichteten über den Stand in den jeweiligen Ligen und deren ambitionierten Ziele. Sehr erfreulich die Teilnahme von drei Nachwuchsteams ( U20/ U16/ U10) unseres Vereins an den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften. Das Blitzturnier gewann das Team um Christoph Beyer, Niklas Linnert, Peter Luban, Dr. Georg Valtin und Andrea Hafenstein. Danach gab es noch ein paar wilde Tandempartien unserer Jugendabteilung und einen hoffnungsvollen Ausblick auf das kommende Jahr , beginnend mit dem nächsten Punktspielsonntag am 15.Januar 2017!


BMM U 14 in Flöha

bmm-u14-floeha-12-2016-1Nachdem unsere U 12 den Titel in ihrer Altersklasse erkämpft haben, kannte die U 14 nur ein Ziel, den Titel ebenfalls ins Vogtland zu holen. Als Top Favorit gelang dies mit 13:1 MP sehr überzeugend und nur gegen das Team der USG Chemnitz/2. Platz gab es ein 2:2. Folgende Einzelergebnisse wurden erzielt: S. Burian 6/6, N. Hörkner 6,5/7, L. Ertl 4,5/7, R. Melitzki 4/6 u. S. Gerber 2/3. Für das II. Team war es eine optimale Vorbereitung auf ihre DVM in Magdeburg. Die drei Jahre Jüngeren hatte so manche Nuß zu knacken, ehe sie immerhin 6 MP ergatterten, genausoviel wie das Mittelfeld. Die Einzelergebnisse: R. Atze 3/7, Fl. Elstner 1,5/7, A. Oehme 3/7, Cl. Deiters 2/6 u. S. Gerber 2/3.
Rene Kindt/ GW Niederwiesa, als Organisator hat wieder vortreffliche Spielbedingungen geschaffen. Familie Hörkner/Spitzer wollen wir für ihre kurz entschlossene Unterstützung danken und auch Burghard Atze, der als stimmgewaltiger Motivator/Trainer fungierte.
Elmer Pekrul/SKK


Schach für die Wissenschaft

schachtest-12-2016-002-1Schach ist bekanntermaßen nicht nur ein schönes Spiel, sondern auch für die Wissenschaft interessant. Obwohl es schon zahlreiche Studien zum königlichen Spiel gibt, steigen dank neuer technologischer Entwicklungen auch die Möglichkeiten, Einblicke in die Wahrnehmungs- und Denkprozesse der Spieler zu erhalten.
Genau darum geht es auch in der Bachelorarbeit von Sabrina Schäfer, die an der TU Chemnitz „Sensorik und kognitive Psychologie“ studiert. Sie thematisiert die Blickbewegungsmessung als Möglichkeit zur Ermittlung der kognitiven Beanspruchung bei komplexen Problemlösungen am Beispiel Schach. Als Teilnehmer für die Studie stellten sich unsere Vereinsmitglieder zur Verfügung, die mit einer sogenannten Eye-Tracker-Brille auf der Nase Schachaufgaben unterschiedlicher Schwierigkeit ( Matt in zwei Zügen o. finde den besten Zug) lösten. Das Ergebnis wird unser Vereinsmitglied Georg Valtin uns demnächst erläutern, der die Arbeit betreut. Vielen Dank an alle Teilnehmer. R. Melitzki, D.Kießling, Tim Seyffert, Timm Nicklaus, S. Burian, N. Linnert, Huy Duc, Chr. Beyer, M. Paul, E. Fischer, A.Götz und Peter Luban für die Organisation!                                                                    Dr.  Georg Valtin

 


4. Runde der III./ IV./ V./ VII.

5 Teams, 5 Spiele, 5 Siege, so lautet das Ergebnis dieses Punktspielsonntag (die VI. hatte ja schon im Nov. vorgespielt).  Ein erfolgreicher Jahresabschluß 2016 ist uns damit gelungen!
II. TEAM: siehe Bericht von Lion
III.TEAM: 5,5 : 2,5 Sieg gegen Crimmitschau = 2.Pl. in der 2.LKl.
S.Burian, M.Schaarschmidt, A.Götz, D.Helmrich verliesen als Sieger das Brett, M.Fuß, Fr.Gerbeth, J.Bandt erstritten sich ein Remis und nur Binh K. verlor noch.
IV.TEAM: 5,5:2,5 Sieg gegen Wilkau-H. IV.= 7.Pl. in der 2.Lkl.
Den ersten Sieg nach einer Stunde erzielte P.Luban und dies ebnete den anderen den Weg u. zwischendurch konnte Huy + Lukas Ng. in einer fast schon spektakulären Partie, die Entscheidung erzwingen. N.Süß, D.Rößler, N.Linnert, L.Graf, St. Meyer, alle Remis.
V.TEAM: 5:3 Sieg in Zwickau = 1. Platz in der 1.Bz.Klasse. Der Auftakt verlief holprig, dennoch erkämpfte sich unser Team einen starken Sieg gegen den Spitzenreiter und kann wieder den Aufstieg ins Visier nehmen. Bemerkenswert der Sieg von N.Hörkner am 1.Brett, es siegten weiter U. Hörning, P.Paul, L.Wagner und D. Helmrich, Chr. Böttger Remis. St. Bork verlor seine Partie und auch T.Seyffert/kampflos.
VII.TEAM: 4,5:3,5 Sieg in Limbach-O.= 2.Platz in der 2.Bez.Kl.
Ersatzgeschwächt trat unsere Kindergruppe in Limbach an u. konnte mit dem Glück des Tüchtigen gewinnen. Sieg für E.Pekrul, Cl. Deiters, F.Fischer, B.+R.Atze, R.Melitzki steuerten jeweils einen halben Punkt bei, während L. Ertl. u. T. Fritsche ihren Gegnern den Vortritt lassen mußten.
Damit spielt die II. / III. / V. und vielleicht sogar die VII. um den Aufstieg. Die IV. kann sich bei einem weiteren Sieg im Mittelfeld etablieren.  Am 15.Januar= 5. Runde, da wird es wieder spannend !


Vorweihnachtliche Bescherung

Am 3. Advent machte sich unsere zweite Mannschaft selbst ein schönes vorweihnachtliches Geschenk: Die Plauener gewannen heute Zuhause hoch (6,5 zu 1,5) gegen den VfB Schach Leipzig e.V. 2. Sehr verwickelt ging es beispielsweise an Daniels Brett zu: er steckte am Damenflügel ein paar Bauern ins Geschäft, um dann auf der anderen Brettseite den weißen König zu öffnen und massiv unter Druck zu setzen. Mit Dame und Springer auf der zweiten Reihe rückte er diesem empfindlich auf die Pelle, bis es schließlich keine Fluchtmöglichkeit mehr für ihre Majestät gab. Lion gelang es, als Weißer im Sizilianer seinen Springer auf d5 zu opfern, um nach dem Figurenrückgewinn am Königsflügel zum Mattangriff überzugehen. Toni, ebenfalls mit den weißen Steinen, behielt im Figurenendspiel einen kühlen Kopf und setzte seinen Mehrbauern gewinnbringend ein. Ebenfalls im Endspiel wurde Edwins Partie entschieden, der zeitweilig mit einem Minusbauern ins Hintertreffen geraten war. Als sein Gegner dann aber auf Biegen und Brechen den Sieg suchte, drehte Endspielfuchs Edwin den Spieß um. Christof musste dies nicht tun, denn er ging schon mit einem Plusbauern ins Doppel-Turmendspiel und ließ sich in selbigem auch nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Da ein Mehrbauer nicht reichte, oft nur als eine Art Amuse-Gueule angesehen werden kann, verleibte sich Christof im weiteren Partieverlauf genüsslich noch zwei weitere ein und machte dann kurz vor 15 Uhr den Sack zu. Olaf gewann kampflos und Erik einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis. Mit einem derzeit ersten Tabellenplatz in der 1. Landesklasse gehen wir nun verdient in die „Weihnachtspause“ und starten dann gut gestärkt/genährt am 15. Januar auswärts gegen Muldental Wilkau-Haßlau 2 ins neue Jahr.