125 Jahre Schach in Hof

Turniersaal

…da müssten doch auch ein paar Plauener dabei sein. Gedacht, getan und Heike und mich angemeldet. 13 Stunden vor Turnierbeginn stiessen noch Christof und Simon zu uns. Kurze Freude, denn nach 4 Runden hatte ich gegen eben diese beiden Bösen verloren, war mit 2/4 schlechtester Plauener und musste mir vor jeder der nächsten Runden mitleidige Blicke von den vorderen Brettern gefallen lassen, wenn nicht noch kurz angebundene Statements folgten. Angesichts dessen regte ich an, dass der am Ende Bestplazierte einen Turnierbericht schreiben muss. In Runde 7 konnte ich endlich brettmässig zu Heike aufschliessen und ihr ein Remis nach 10 Zügen abtrotzen. Die anderen Bengel spielten da noch um die Medaillenplätze. Nach meiner dritten (vernichtenden) Niederlage durch Dieter Seyb schaltete ich in den Freizeitmodus. Und ab da gings aufwärts. So durfte ich in der vorletzten Runde gegen den führenden Igor Shaskin (vormals in Hof, jetzt Oberursel) antreten, der bis dahin nur von Simon eine übergezogen bekommen hatte und fast schon Turniersieger war. Nach der Runde war er nur noch Zweiter, überholt vom Turnierfavoriten und Nachmittags-Simultanspieler Alexander Seyb. Der IM musste nur noch die letzte Runde gewinnen… Irgendwann überzog er das Endspiel, daher muss ich diesen Bericht schreiben.
Christof stand in fast jeder Partie aussichtsreich, seine Behandlung der Endspurtphase liess mich aber regelmässig erschauern und kostete ihn eine bessere Platzierung. Leider hab ich gegen ihn meine Dame schon nach 2 Minuten hergeben müssen…
Dagegen spielte Simon zeittaktisch cleverer, verlor nur 2 Partien und hätte eigentlich verdient, diesen Bericht zu verfassen. Aufwärtstrend!
Heike spielte weit über Erwartung, sass in der vorletzten Runde neben mir an Brett 2 und hätte den Frauenpreis locker geholt. Aber in Hof gab es weder Startgeld noch Preise; auch mal wieder was Schönes.
Abschliessend Danke an Heiko Sieber und Freunde für das schön organisierte Turnier, keine Streitfälle und Eintracht allenthalben. Ein Besuch beim Saaleauenfest rundete den Tag ab.
Schön ist auch, dass im Gegenzug die Familie Wilfert am 3.Oktober unsere Schnellschachmeisterschaft bereichern wird. Der letzte der drei legendären W (Weber,Winkler,Wilfert) kommt wieder zurück!!
Ausführliche Berichte zum Event gibt es bei https://Schach-hof.jimdo.com


Czech Open 2017

Schloss von Pardubice

Die 28.Auflage des größten Schachturnieres mit ca. 1300 Teilnehmern war gleichzeitig wieder Saisonhöhepunkt für 17 Spieler unseres Vereins. Ganz im Gegensatz zu den Vorjahren lag man in diesem Jahr mit Regenschirm und langen Hosen goldrichtig. Das tat der allgemeinen Stimmung und dem Appetit aber keinen Abbruch. Schmerzlich vermisst wurde Papa Peter Luban. Unser Organisationsleiter ist nur schwer zu ersetzen. Kurzfristig waren seine Fähigkeiten vorrangig in der häuslichen Krankenpflege von Nöten. Womit wir auch schon zum schachlichen Geschehen kommen.

Holger Borchers – ein Berliner Urgestein – sollte dabei besonders erwähnt werden. Seit Jahren als Trainer in Schilbach, begleitete er bereits das dritte Mal unsere Jugend. Seine Arbeit kann man nicht oft genug loben: täglich ca. 10 Stunden Analyse und Partievorbereitung, zwischendurch noch ein paar Tipps für manch Großmeister und immer eine Anekdote zur Unterhaltung. Das Ergebnis der von ihm betreuten Spieler spricht für sich: 440 Elo-bzw. 380 DWZ Punkte Zuwachs wären ohne ihn nicht denkbar. Hoffentlich bleibt er uns und mit ihm das Musikquiz in Zimmer 205 B noch viele Jahre erhalten.

In diesem Zusammenhang müssen auch Peter Luban, Andreas Götz, Peter Paul, Elmer Pekrul und Jochen Bandt erwähnt werden, die das gesamte Jahr, Woche für Woche die Grundlagen für die Erfolge unseres Nachwuchses legen. Hervorzuheben ist sicherlich die Leistung unserer U20. Niklas (5,5 Punkte), Timm und Lucas (beide 5 Punkte) erreichten im B-Turnier starke Ergebnisse mit Elo-Zugewinnen von deutlich über 100 Punkten. Simon (3 Punkte) startete erstmalig im A-Turnier. Dort warteten fast ausschließlich Titelträger mit deutlich höheren Wertzahlen auf ihn. Dies brachte viel Erfahrung und immerhin 20 Elo Punkte.  Ganz nebenbei übernahmen die Großen auch noch die schachliche Betreuung der Jüngeren im D-Turnier. Besonders Liam (5 Punkte aus 8) und Alexander (4 Punkte) konnten deutliche Verbesserungen verbuchen. Für Sie sollte es nächstes Jahr sicherlich im C-Turnier weiter gehen. Florian (4 Punkte), bei seiner ersten Teilnahme und Richard (3,5 Punkte) sammelten viel Wettkampfhärte und erzielten dabei eine internationale Wertzahl. Nächster schachlicher Höhepunkt ist das Sommerturnier in Geithain Ende August. Dort sind die Könige mit 7 Spielern vertreten.


Open-Air-Blitzturnier + Simultan mit IM Seyb am 12.08.

Der SK HOF 1892 e.V. feiert sein 125-jähriges Bestehen. Dazu veranstaltet der SK HOF am Samstag, den 12.08.17 in Hof ein Blitzturnier (startgeldfrei) und einen Simultanwettkampf gegen den jungen aufstrebenden IM Alexander Seyb. Informationen zum Programm unter: https://schach-hof.jimdo.com, dh. auch die Anmeldung. Spielort ist das Berufsschulzentrum in der Mühlstr. 19 und der Beginn ist 10 30 Uhr ! Direkt hinter dem Veranstaltungsort findet am gleichen Tag auch das große Saaleauenfest statt u. es werden wieder 5000 Besucher erwartet. Heiko Sieber 1. Vorsitzender – SK Hof 1892 e.V.


Hauchdünner Sieg in Naumburg

Erster Platz für mich, vierter Platz und erster Seniorenpreis für Olaf Hilbig. So endete das 14. Naumburger Schnellschachopen für die Plauener alte Garde. Sehr viel Wertungsglück durch die Naumburger Regel „Sonneborn-Berger mit einem Streichresultat“ führte zum unerwarteten Sieg. Denn wir wurden in der letzten Runde gegeneinander gepaart und hatten wenig Lust auf Konfrontation. Dadurch schlossen die vor der Runde verfolgenden Uwe Mehlhorn und Nicolas Niegsch noch zu mir auf. Mit Wertung aller 9 Runden wäre ich wohl dritter geworden, aber…
Für unseren Jungmann Simon Burian war das Turnier schon nach zwei Runden gelaufen. Erst gewaltigen Materialvorteil gegen Olaf nicht genutzt (Dauerschach in letzter Sekunde), dann mit Mehrfigur gegen Niegsch noch verloren. Trotzdem kam er dem Preis U2000 sehr nah, „sicherte“ aber meinen Wertungssieg in der letzten Runde durch eine Niederlage.
Abschliessend: sehr gute Spielbedingungen in Naumburg, keine Zwischenfälle, freundliche Gastgeber und ein 10min + 6sec – Modus, der mir sehr entgegen kam und auch ein wenig zum ersten Turniersieg seit Hof 199? beigetragen hat.
Jetzt stehe ich als Sieger 2017 in der Ausschreibung 2018 neben Peter Enders. Endstand


U 13 Cup in Waldkirchen

72 Spieler aus neun Vereinen waren zum Saisonfinale dabei, um ihre Pokalsieger zu küren. Insgesamt nahmen 112 Kinder aus zwölf Vereinen/AG teil: VSC, Neumark, Reichenbach, Hof, Zeulenroda, Greiz, Wilkau, Lengefeld, Waldkirchen, Markneukirchen, Treuen und der SKK. Die SG Waldkirchen war wieder ein toller Gastgeber für das mit Spannung erwartete Finale. Hier nun die Pokalsieger in den jeweiligen Jahrgängen:
2004/05 Wertung: 1. Platz Melitzki, R. 2. Ertl, L. 3. Gerber, S. alle SKK und Berthel, P. /Wilkau
2006/07 Wertung: 1. Gabriel, P. /VSC, 2. Köber, S./Zeulenr., 3. Elstner, Fl., 4. Bühring, M., SKK
2008/09 Wertung: 1. Buschmann, M./Wilkau, 2. Akladius, K./SKK, 3. Neisch, M. /Zeulenroda, 4. Beck, R. /SKK
2010/11 Wertung: 1. da Silva, P./SKK, 2. Melestan, M./VSC., 3. Safar, H./SKK, 4. Atze,R. /Markneukirchen
Von den sechs ausgetragenen Turnieren (in Markn. Reichenbach, Plauen, Greiz, Waldkirchen, Zeulenroda) werden immer die vier erfolgreichsten Turniere eines Schülers gewertet. Zeulenroda, Wilkau-Haßlau, VSC u. der SKK zählen zu den stärksten beteiligten Vereinen. Dieser kleine „Wanderzirkus“ wäre ohne die vielen engagierten Eltern nicht möglich, Danke für ihre Bereitschaft die Kinder mit zu fahren.
Am 26.August 2017, 8 30 Uhr startet der kommende U 13 Cup in Greiz wieder !!


Junge Könige zu Gast in der Umwelt-Wieselburg in Stelzen

Mitte Juni war es nach langer Vorbereitung endlich so weit: Lange geheim gehalten, trafen sich unsere Nachwuchseleven zur Saisonabschlussfeier in der Wagenburg zu Stelzen, direkt am dortigen Festspielgelände.

Frühsommerliches Wetter, eine grandiose Aussicht auf das Vogtland sowie die rustikalen Wagen empfingen unsere Kinder, Jugendlichen und Schacheltern.

Unsere „Muttis“ hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und leckere Salate und Kuchen zum Fest mitgebracht. Die Reuther Bäckerei Baumann brachte uns einen riesigen Korb frische Bäckersemmeln, dafür vielen herzlichen Dank an Familie Baumann.

Schach wurde natürlich auch ein wenig gespielt. Traditionell stellten sich Spieler unserer ersten Herrenmannschaft zum Simultanspiel. Die beiden FIDE-Meister Gunter Sandner und Roland Pfretzschner, welche abwechselnd am Brett erschienen, um den Schwierigkeitsgrad noch zu erhöhen, hatten sich einiges vorgenommen und konnten dem Nachwuchs diesmal noch sehr deutlich die Grenzen aufzeigen, trotz einiger vielversprechender Stellungen. 22:1 lautete die standesgemäße Bilanz der beiden internationalen Titelträger. Lediglich Erik Fischer und Peggy Rühmer konnten ihre Partien remis gestalten, dabei hätte letztere sogar in einer Partiestellung den ganzen Punkt erbeuten können. Derweil waren wir auf die Premiere unseres Präsidenten Mathias Paul und Christof Beyer beim erstmals arrangierten Uhrensimultan á la Garry Kasparov gegen sechs Nachwuchsakteure der Altersklassen U14 bis U20 gespannt. Es wurde letztlich und sehr überraschend eine deutliche Angelegenheit für die Simultanspieler. Christof kannte keine Gnade und erzielte das totale Ergebnis von 6:0, Mathias stand dem wenig nach, musste aber, nach einem 3:0 zum Anfang, in der zweiten Runde mit wechselnden Gegnern leicht Federn lassen, seine Bilanz: 4,5:1,5. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde der Parcours für das Tandemturnier bereitet. Der Lostopf sorgte für viele interessante Paare, die Kleinen zogen sich ihren Partner. Somit bestand Chancengleichheit für alle. Nicht zu stoppen war das Duo Niklas Linnert und Adrian Oehme, welches mit klaren 100% Turniersieger wurde. Ob es in einer Tandempartie schon jemals ein forciertes Matt durch den regulären Zug „0-0“ gegeben hat, weiß keiner, jedenfalls war dies während des Turniers zu bestaunen. Freunde der Statistik finden die Ergebnisse des Simultans und des Tandemturniers in der Fotogalerie im Anschluss.

Der Abend klang mit zünftigem Lagerfeuer, sportlicher Betätigung außerhalb des Schachs und jeder Menge Abenteuer auf dem weiträumigen Gelände der Wagenburg aus. Die Kinder übernachteten im Zelt und in den urigen Wagen. Im Kerzenschein gab es dann weit jenseits der Geisterstunde für die tandembesessenen „Großen“ noch den entsprechenden Nachschlag.

Nach dem Frühstück war Sonntagmittag leider alles schon wieder vorbei. Was bleibt, sind die Erinnerungen an ein schönes gemeinsames Wochenende und die Vorfreude auf nächstes Jahr.

Danke für eine großartige Schachsaison 2016/17!

Peter Luban & Elmer Pekrul


Nachwuchsmannschaftsmeisterschaften U12/U14 2017

Vergangenes Wochenende machten sich unsere beiden Nachwuchsteams auf ins KIEZ am Filzteich zu Schneeberg. Empfangen wurden wir von frühsommerlichen Temperaturen und einem wunderschönen Ambiente im von Wäldern und Wasser umgebenen Objekt der Jugendherberge. Landesjugendspielleiter Frank Jäger und Turnierleiter Burkhard Atze hatten die Meisterschaften, wie nicht anders zu erwarten, bestens vorbereitet. Selbst ein kurzfristiger Stromausfall wurde locker weggesteckt und einfach ruhig und besonnen improvisiert. Wir können uns in Sachsen glücklich schätzen,solche Nachwuchsfunktionäre zu haben, ehrenamtliche Tätigkeit, welche keine Wünsche offen lässt, vielen Dank für ein gelungenes Wochenende.

Für unser junges U 12 Team war schon das Erreichen der Endrunde der Besten sechs Mannschaften Sachsens ein riesiger Erfolg. Für Florian Elstner, Reinhard Atze, Clemens Deiters, Adrian Oehme und Marwin Bühring blieb zwar nur die rote Laterne im Schlussklassement (Im Vergleich mit dem SC Oberland entschied erst die letztmögliche Wertberechnung, die geteilte Berliner Wertung zu unseren Ungunsten), aber blamiert haben wir uns keinesfalls, man sehe nur das starke 2:2 gegen den späteren Medaillengewinner aus der Landeshauptstadt, hier war auch locker ein Mannschaftssieg auf den Brettern. Für die Zukunft hoffen lässt insbesondere, dass unsere Truppe auch im kommenden Jahr in gleicher Besetzung nochmals um Ehren in dieser Altersklasse antreten darf. Erklärtes Ziel hierfür sollte für die kommende Saison die Qualifikation über die Bezirksmeisterschaften Chemnitz sein.

Erstmals als Betreuer und Trainer im Einsatz für den SK König Plauen war unser U 20 Spieler Erik Fischer. Im Rahmen der Siegerehrung konnte Erik zudem Pokal und Medaillen für den Sachsenmannschaftsmeistertitel U20 entgegen nehmen.

Unsere U 14 mit Simon Burian, Nico Hörkner, Liam Ertl und Richard Melitzki wurde nach spannendem Verlauf mit dem sächsischen Vizemeistertitel geehrt. Unsere „Minimalisten“ um Topscorer und Kämpfer Nico (zwei mal 2:2, drei mal 2,5:1,5) hatten einfach die Gabe die Brettpunkte optimal in Mannschaftspunkte umzumünzen, letztlich fehlten nur 1,5 Brettpunkte zum Titel, welcher an Dresden- Leuben ging. Fairerweise muss allerdings gesagt werden, dass schon eine gehörige Portion Glück dabei war, in einem Turnier wo jeder jeden schlagen konnte. Richard hatte beispielsweise im Finaldurchgang in glatter Verluststellung noch einen listigen Patt Witz auf der Pfanne, welcher zum Remis reichte. Noch größer war die Freude, als Frank Jäger verkündete, dass der erkämpfte zweite Platz zur Teilnahme an der diesjährigen DVM U 14 berechtigt.

Eine Nachwuchssaison der Superlative neigt sich dem Ende entgegen und ich möchte an dieser Stelle allen „Schacheltern“ und Übungsleitern für ihr Engagement im Namen des SK König Plauen unseren besonderen Dank aussprechen!!!

 

Elmer Pekrul


9.Runde – Abschluß der Punktspiele

Die letzte Runde hielt doch noch einige Überraschungen für unsere Teams bereit, denn die Niederlage der III. war nicht zu erwarten. Dafür stieg die V. endlich auf und die VII. tauscht mit der VI. die Klasse. Nach den Jahren des Aufstiegs ist nun jedes Team von uns angekommen und muss sich sehr strecken. Mittlerweile haben wir auf Landesebene in fast allen Ligen ein Team. Auch der ständige Einsatz von 25 Nachwuchsspielern kann sich sehen lassen ( verteilt auf sieben Teams) !
II. TEAM= 2.Platz – zum Abschluß ein Sieg (siehe Bericht von Hörr, M.)
III.TEAM=5.Platz -zum Abschluß eine unnötige 3,5:4,5 Niederlage gegen sieben Blumenauer! Burian,S./Götz, A./ Helmrich,D. gewannen, Remis spielte Schaarschmidt,M. und verloren haben Gerbeth,Fr./Tunger,M./ Binh,K./ Fuß,M.
IV.TEAM= 4.Platz – als Aufsteiger eine sehr gute Platzierung und als Abschluß gab es ein 5,5:2,5 Sieg gegen Freiberg! Die Siegpunkte erzielten Hörr, Chr./Huy Duc/Pekrul,E. ,
Remis erreichte Linnert, N./Rößler,D./ Graf,L. und Luban,P. verlor
V.TEAM= 1.Platz – zum Abschluß ein 5:3 Sieg gegen RW Treuen, der zum Aufstieg reichte! Meyer, St./Seyffert,T./Böttger, Chr./Bandt,J. gewannen, Punkteteilung bei Bork,St./Hörning,U. , verloren haben Degenkolb, S. und Sandner,H.
VI.TEAM= 10.Platz – gegen Waldkirchen kam es zu einer 3:5 Niederlage, welche den Abstieg bedeutet. Nur Seyffert,U. konnte mit seinem Sieg einen vollen Punkt beisteuern + ein kampfloser Punkt für Dreise, M. . Die zwei Jugendspieler, Nicklaus, T. und Kießling, D. remisierten, während Fritsche, T./Ertl,L./ Valtin,G./Dietzsch,P. aufgeben mußten.
VII.TEAM= steigt mit dem erreichten 2.Platz auf und tauscht mit der VI. die Plätze
Gratulation für unsere beiden Aufsteiger, der V. und VII. !


Interdisziplinäres Rollkommando

Leute: Vom Saisonabschluss der Zweiten gegen Fortuna Leipzig gebe es so einiges zu berichten: S-Bahn (klaro), Penny (muss wohl), Beyerhaus (Anekdoten), Pleissenburg (mjamjam), Skala (Frischeduft), Löwentanke (schon wieder eine erfolglose Suche in Leipzig), Luise (Augenkontakt, Weißer Russe und Wachsattacke) und FloPo (spart das Zähneputzen) – naja, Campusfeste sollen auch ganz schön sein.

Der Reiz der Unterkunft lag im Gesparten und in den Kuriositäten. Wurden schon jemals Zimmernachbarn damit geärgert, dass man ihnen im Schlaf das Licht nicht an-, sondern ausschaltete? Aber klar, solche Abende dürfen nicht  unkreativ zu Ende gehen.

Der Wettkampftag begann für die Hälfte der Mannschaft beim guten Zureden gegenüber dem Taxifahrer und infolge dessen mit einem 20-minütigen Bedenkzeitmalus. Da hatte sich die frühe Anreise mal richtig gelohnt. We are the first and we just still might be the last. Diese Schmerzen im Nacken. Herje! Nach dem Gemaule wurde es an den Brettern dann aber ganz schnell ganz ruhig. Das änderte sich erst wieder mit dem obligatorischen Erinnerungsaustausch, der genau zur richtigen Zeit einsetzte. Denn als die  Remisgebote eintrudelten, waren wir bereits erneut bester Laune – und die kostet man am Brett aus, auch wenn’s weh tut.  Wer hätte gedacht, dass wir in beiden Disziplinen gleichzeitig derart reüssieren können?

Die coolen Ergebnisse: 1 – 0; 1 – 0; 1 – 0; 1 – 0; ½ – ½. Einer versaut’s halt immer. Dazu gab es noch Remisen von Olaf und Mathias, die des ehrgeizigen Christofs wegen aber dennoch bis zum Schluss warten mussten. Das summierte sich dann zu einem gemütlichen 5½ – 2½ gegen den Tabellennachbarn. Kuriose Einzel- und Mannschaftsergebnisse gab es auch bei der Konkurrenz: VfB II gewann gegen Wilkau II mit 4 – 3; Turm – USG II …  Und was in keiner Tabelle auftaucht: 33 + 19 = Bock auf mehr.

Bei uns fühlte sich das alles an, wie das Ende einer erfolgreichen Saison. Triumphiert haben wir aber leider nur in der B-Note.  Mit diesem Schlussrundensieg landen wir traditionsgemäß  auf Rang 2. Ausschlaggebend war das Dölitzer Debakel in Runde 7, wonach im Aufstiegssinne nichts mehr ging. Auch haben die beiden Spitzenbretter dieses Jahr nicht so ordentlich gepunktet wie zuvor. Die langjährige Erfahrung lehrt, dass uns eine gewisse Lässigkeit in Spitzenspielen sehr gut tut. Es hatte schon seinen Grund, warum wir gegen Turm Leipzig in der letzten Spielzeit mühelos gewannen, dieses Mal aber anstandslos verloren. Es werden weitere empirische Studien folgen. Leider steht der Versuchsleiter bis dahin vor schwierigen Entscheidungen.