Beginn der Leipziger Chaos-Tage

Es ging bereits straff auf 2:00 Uhr (Hat denn die Geisterstunde schon auf Sommerzeit umgestellt?), als ich mich nach einer denkwürdigen, allerdings gar nicht mal so kuriosen Recherche auf einem seriellen Sesselduo in den Schlaf dachte (nichts Tiefschürendes), damit Erfolg hatte, dann aber dennoch in eine andere Parallelwelt zurückgeholt wurde: Ringdididing, Ringdididing.

Ich: Hmm?

Phantom des Pfandes: Matthias, was hast Du heute Abend noch gemacht?

Ich: Hmmm.

PP: Ne, sag mal!

Ich: … Erzähle ich morgen.

PP: Uns hatte es dann bei den Rüben gegruselt. Ich geb Dich mal weiter. OK?

Ich: Hö?I

Mobiles Monster: Matthias, was hast Du heute Abend noch gemacht?

Ich: Hmmm!

MM: Na, wir waren noch irgendwo. Da gabs Versenkten Matrosen…

Ich: Was ist denn das für eine Missetat?

MM: Das war ein Kurzer mit Garnele. Oder wars ein Rollmops? (sic!)  Hui!

Aus dem Hintergrund tönt Zensuren Zerberos [er hindert die gefallenen Zensuren an der Flucht] großmütig: Ey,  hört doch mal aueff! (arrogant:) Jaja, wenn er dran sein sollte, kannst’n mir auch geben.

ZZ (jetzt ängstlich): Matthias?

Ich: Hei Zensuren Zerberos!

ZZ: ACH DU SCHEIßE!

Aus dem Off (mit Doppler-Effekt): Hihihihihi.

Und so beginnt es, unser Breitensport-Open in Leipzig.


7.Runde – III.-VII. Team

Volle Hütte im Speisesaal der GS Karl-Marx

Erstmals spielten sechs von sieben SK König Teams in Plauen und die organisatorische Herausforderungen konnte gemeistert werden. Leider gingen sportlich nicht alle Wünsche in Erfüllung, dennoch kein Grund die sportlichen Ziele aus den Augen zu verlieren.
III.TEAM: verlor 3:5 gegen Neukirchen, wobei das Oberhaus immerhin 2,5 Pkt. (Götz 1, Fuß, Binh, Schaarschmidt 0,5) holte, aber das Unterhaus konnte durch Bandt,J. nur einen mageren halben Punkt beisteuern (Helmrich, Gerbeth, Tunger verloren), zu wenig.
IV.TEAM: das etwas ersatzgeschwächte Team konnte immerhin ein 4:4 erzielen. Fast wäre Lothar noch die Siegpartie gelungen, aber mit zunehmender Dauer der Partie kam es auch bei ihm zum Remis (Süß, Rößler, Graf, Huy, Luban, Bandt,St .Butzke Remis).
V.TEAM: 5:3 Sieg gegen den Verfolger aus Klingenthal (mit 7 Mann angereist), hier zeigt die Kurve für unser Team steil nach oben und nun sollte man sich den Aufstieg nicht mehr nehmen lassen. Meyer,St., Seyffert,T. holten die beiden Siegpunkte und so konnten das Geschehen beruhigt werden. Remis spielten: Hörkner, N./ Degenkolb, S./ Sandner,H./ Bork,St./ Böttger,Chr./Hörning,U. . Ärgster Verfolger ist jetzt der Zwickauer SC II.
VI.TEAM: es ist schon ein Wunder, auf Seiten der Cranzahler konnten acht Mann gezählt werden. Gegen diesen Gegner konnte die VI. ihr bestes Ergebnis erzielen, auch wenn es trotzdem eine 3:5 Niederlage wurde. Knott,J. gewann als Einziger, Remis spielten Valtin,G./ Nicklaus,T./Seyffert,U./ Burian,A, und Fritsche,T./ Helmrich,J./ Kießling,D. verloren.
VII.TEAM: ein 4:4 gegen das Team vom VSC II. eröffnet alle Möglichkeiten und ein Aufstieg ist greifbar (lt.Elmer) nahe und dies wäre unseren U 12 Team sehr zu wünschen!
Pekrul,E./ B.Atze mussten gewinnen und das taten sie dann auch. Melitzki, R. und Oehme,A. stellten mit ihren Siegen das Unentschieden her. Nur Atze,R./ Elstner,Fl./ Ertl,L./ Deiters,Cl. mussten ihren Gegner den Vortritt lassen.
Am Sonntag, den 9.April gilt es die 8.Runde erfolgreich zu gestalten.


Debakel in Dölitz-Dösen

Im Leipziger Stadtteil Dölitz-Dösen kassierte unsere Zweite heute gegen den bisherigen Verfolger VfB Schach Leipzig 1 eine bittere 6,5:1,5-Niederlage. Damit übernehmen die stark aufgestellten Messestädter in Runde 7 verdient die Tabellenführung in der 1. Landesklasse, Staffel B, und peilen den Aufstieg in die Sachsenliga an. Die einzigen halben Zähler für die Plauener holten Edwin, Mathias und Tobias an den Brettern drei, fünf und acht. Am 9. April geht es gegen die SG Turm Leipzig 1, hoffen wir auf ein besseres Ergebnis.


SK König Plauen II – Bezirksmeister U 20

Nach dem erneuten Sachsenmeistertitel für unsere Erste U 20 Mannschaft, konnte sich auch unsere Reserve in der Bezirksliga U 20 Chemnitz gut in Szene setzen. Am letzten Doppelspieltag konnte der Vierer vom Siebenlehner SV mit 6:2 (3,5:0,5 & 2,5:1,5) bezwungen werden. Im Verlauf der Saison wurde nur der USG Chemnitz ein Unentschieden gestattet, alle anderen Wettkämpfe konnten recht sicher gewonnen werden. Somit bedeutete dies den Bezirksmeistertitel (11:1 MP, 17,5:6,5 BP) und gleichbedeutend den Aufstieg zur 2. SJL U20.

An den einzelnen Brettern erzielten unsere Jugendlichen folgende Ergebnisse:

Tim Seyffert                                      5,0/6

Lukas Nguyen Dang                       2,0/2

Timm Nicklaus                                  5,0/6

Tom Fritsche                                     2,5/6

Sid Gerber                                         1,5/2

Daniel Kießling                                 1,0/1

Reinhard Atze                                  0,5/1

Sehr erfreulich in der abgelaufenen Bezirksligasaison war der Umstand, dass nicht ein einziges Brett kampflos entschieden wurde, herzlichen Dank an die Jugendlichen vom VSC Plauen, dem Siebenlehner SV und der USG Chemnitz für den vorbildlichen Sportsgeist. Dies ist leider in der heutigen Zeit eine rühmliche Ausnahme, in der sächsischen Eliteliga U 20 wird beispielsweise jede achte Partie durch physische oder psychische Bequemlichkeit weggeschenkt.

 

Elmer Pekrul


Weichenstellung- BEM U 8

Traditionell erkennt man schon in der AK U 8/10 wohin die Reise später einmal gehen könnte !? So auch geschehen, bei dem von Elmer Pekrul/Burghard Atze trainierten Jahrgang 2006 (R.Atze, Fl. Elstner, A. Oehme, Cl. Deiters u. F. Fischer), erst ein Mittelplatz, dann ein Bronzerang in der U 10 + 7. Platz bei den „Deutschen“ u. nun Bezirksmeister U 12. Aber auch das von Jochen Bandt trainierte Nachfolgeteam, dem Jahrgang 2007/08 deutet sich hoffnungsvolles an. Beim ersten Teamwettbewerb erreichten die Jungs Platz fünf im Bezirk und damit liegen sie in der Spur (M. Bühring, C. da Silva, E. Gökcen, P. Mittenzwei, F. Speer, E. Manico, R. Baumann u. J. Pätz). Die BEM U 8 bildet den Abschluß der diesjährigen BEM und wir durften gespannt sein, wie sich unsere „KLEINSTEN“ die 2009/10 geb. Spieler einrangieren. Mit einem 7.Platz (eine AK höher) hatten sie schon ein zartes Achtungszeichen gesetzt und nun galt es dieses im Einzelwettbewerb umzusetzen. Das gelang dann auch eindrucksvoll: Kyrillus Akladius 6/7Pkt. = 2.Platz / Phan Tuan, Tu 5/7= 3.-4. Platz punktgleich! / Raphael Beck 4,5/7= 6. Platz/ Tom Hai Dang 4,5/7 = 8. Platz u. Nico Rühmer komplettierte diesen Erfolg mit seinen 3,5/7 Pkt. noch! Vier Spieler unter den ersten Zehn (alle aus der GS Karl-Marx), dies kann sich sehen lassen. In der U 7 Wertung konnte Rüdiger Atze/SV Markneukirchen den Silberrang erreichen und Pepe da Silva kam auf dem 4.Platz ein. Vermutlich wird es in den kommenden Jahren einen Wettlauf zwischen der TSG Wilkau Haßlau u. dem SKK kommen, denn beide haben in diesen Altersbereich genügend Nachwuchs. Dazu kommen Niederwiesa, Chemnitz, erzgebirgischen Teams, die sich ebenfalls auf den langen Weg durch die Altersklassen begeben. Dank auch an die Familien, Atze,  Akladius, Rühmer und Beck, die den Transport mit übernommen haben und auch so für gute Stimmung gesorgt haben, incl. trösten .
Somit haben wir mit Kyrillus und Tu , zwei weitere Starter zur SEM ( bisher: N. Linnert/ L. Graf, S. Burian, N. Hörkner, R. Atze, Cl. Deiters).


Nachwuchsbezirksmeisterschaft 2017 in Hormersdorf Altersklasse U 10- U 20

Pünktlich zum Start der Winterferien versammelte sich die Nachwuchselite des Spielbezirkes Chemnitz zu den Bezirkseinzelmeisterschaften der Altersklassen U 10 bis U 20 in der bewährten Jugendherberge Hormersdorf bei Geyer im verschneiten Erzgebirge. Das Organisationsteam der Annaberger Schachfreunde um Volker Berndt und Ronald Wilhelm hatte wieder einmal beste Bedingungen zur Ausrichtung der Meisterschaften geschaffen. Das Turnier war vom Team um Bezirksspielleiter Rainer Kutscha und Hauptschiedsrichter René Kindt bestens vorbereitet. Zur feierlichen Eröffnung waren neben den 111 Teilnehmern aus 21 Vereinen des Spielbezirkes Chemnitz, darunter 26 Starter aus dem Vogtland, der Präsident des SVS Frank Bicker sowie Landesjugendspielleiter Frank Jäger anwesend. Als Schiedsrichter waren aus dem Vogtland Burkhard Atze (Markneukirchen) und Elmer Pekrul im Einsatz.

Der SK König Plauen ging mit 19 Schülern und Jugendlichen unter Führung unseres „Häuptlings“ Peter Luban an den Start, weiterhin wurden die Vogtländer Jakob Stoppok (SG Waldkirchen) und Luisa Woywode (SV Markneukirchen) von unserem Verein mit betreut.

Für die Sachseneinzelmeisterschaft in den Osterferien konnten sich neben Kaderspieler Simon Burian, welcher bereits vorberechtigt ist, in der Altersklasse U 12 Florian Elstner mit Platz vier, U 14 Nico Hörkner als Vizemeister, U 16 Lucas Graf 3. Platz sowie Niklas Linnert als Bezirksmeister U 18 direkt qualifizieren. Zwei weitere Podiumsplätze erkämpften in der U 20 Tim Seyffert als Meister und Mister 100% und Tom Fritsche auf Platz 3. Die U20 kommt allerdings im Einzel auf Landesebene nicht zur Austragung. Maria Nguyen Dang (6. Platz) U10w, Clemens Deiters(5.), Reinhard Atze(6.) U12m und Lea Richter(6.) U12w haben beim Qualifikationsturnier noch die Chance, gegen die Vertreter aus Leipzig und Dresden,das Ziel Sachsenmeisterschaft zu erreichen.

Für viele unserer Kinder war es die erste Teilnahme am Bezirkschampionat und sie konnten dabei wertvolle Erfahrungen und Turnierhärte sammeln, einigen gelang es dabei schon ein erstes Achtungszeichen zu setzen, was für die Zukunft bei entsprechendem Trainingsfleiß und Wettkampfintensität hoffen lässt.Die weiteren Platzierungen unserer Starter: U 10 Marwin Bühring (8.) & Caio Costa da Silva (18.), U12 Adrian Oehme (11.) & Linda Thran Thi (9.), U 14 Liam Ertl (12.), Sid Gerber (14.) & Livien Voigtle (10.).

Sehr schmerzlich für den SK König Plauen war das gesundheitlich bedingte Ausscheiden der Medaillenhoffnungen Richard Melitzki und Lukas Nguyen Dang, welche schon angeschlagen zum Turnier anreisten, aber mit einer fiebrigen Erkältung macht Schach keinen Spaß und so war der Ausstieg leider unumgänglich. Glück im Unglück hatte unser „Bruchpilot“ Adrian Oehme bei einem Fehltritt auf der Treppe im Speisesaal der Jugendherberge, zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert außer einer sehr schmerzhaften Prellung der Kniescheibe, welche von Dr. Burkhard Atze diagnostiziert und erstversorgt wurde.Um sicher zu gehen, ging es am Sonntagabend mit Blaulicht ins Krankenhaus nach Annaberg zum Röntgen. Adrian biss die Zähne zusammen und spielte gehandicapt mit Kühl- Akku und dickem Verband das Turnier zu Ende.

Die weiteren vogtländischen Starter konnten sich in ihren Turnieren teils sehr gut in Szene setzen. Medaillen erkämpften Antonia Anstatt (Bezirksmeisterin), Emilie Dietzel (3.) beide vom VSC Plauen in der Altersklasse der 16- jährigen Mädchen sowie standesgemäß Jan Niklas Phenn (SC Reichenbach) als Vizemeister in der U 18.

Das traditionelle Tandemturnier sah Niklas Linnert und Lucas Graf auf einem sehr enttäuschenden 2. Platz, wohl auch weil ihnen der nötige Einfallsreichtum beim Teamnamen fehlte. Vorlagen wie im Foyer der Jugendherberge hätte es genügend gegeben.

Richtig gut drauf war hingegen Tim Seyffert, welcher an diesem Abend nicht mal vor dem Bezirksspieleiter Respekt hatte, nur leider hatte sein Partner an Brett zwei (Berichterstatter) bei den „Master of Puppets“ (5.) noch den „Hormersdorfer Treppensturz“ im Kopf und war eher eine Last als Hilfe. Das wirklich gute Tandem wurde dann unter Beteiligung des Ex Plaueners René Kindt nachgeholt………

Zur Partieanalyse mit unseren Nachwuchsspielern extra angereist war unser Präsident Mathias Paul und konnte das einzigartige Flair der Bezirksmeisterschaft als Debütant genießen. Neben Schach standen ausgiebiges Tischtennis, Wanderungen, Schneeballschlachten sowie der Besuch im nahe gelegenen Freizeitbad auf dem Programm. Danken möchten wir unseren mitgereisten Eltern für die Betreuung außerhalb des Schachbrettes, die Familien Bühring, Deiters und Atze waren vor Ort. Vielen Dank auch an unseren Ehrenpräsidenten Peter Paul, zur An- und Abreise war er für die Kinder da, was keine Selbstverständlichkeit ist. Weiterhin möchten wir Herrn Werner Söllner, Geschäftsführer der UTR GmbH Schönbrunn, für die seit vielen Jahren entgegengebrachte logistische Unterstützung mit einem Kleinbus danken. Freunde der Statistik finden die Turniertabellen aller Altersklassen hier.

Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft und jetzt heißt es ein Jahr warten auf die BEM 2018.

Elmer Pekrul


Sachsenliga U16 „Zitterpartie“

Am vergangenen Wochenende fand in der Aula des Bischöflichen  Montessori Schulzentrums die zentrale Endrunde der Sachsenliga U16 statt. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten die Ausrichter von der BSG Grün Weiß Leipzig , um den unermüdlichen Sven Sorge,  beste Rahmenbedingungen für das anstehende Finale geschaffen.

Für das Team vom SK König Plauen ging es beim abschließenden Turnier um nichts anderes als den Klassenerhalt. Im Verlauf der Saison wurden reihenweise beste Chancen ausgelassen, um diesen vorzeitig abzusichern.

Erster Gegener zum Saisonfinale war der Vierer von Dresden Striessen, welcher tabellarisch eine noch schlechtere Ausgangslage als wir hatte. Symptomatisch verlief auch der Wettkampf. Lucas Graf hatte leider in der Eröffnung einen irreperablen Aussetzer und die Niederlage war nur noch eine Frage der Zeit, anders Simon Burian, welcher mit gewohntem Druckspiel zügig Vorteile sammeln konnte. Beim Stand von 1:1 musste Daniel Kießling kapitulieren, zwei Minusbauern,welche aus dem Mittelspiel resultierten, waren einfach zu viel. Jetzt hing alles an Nico Hörkners Partie, mit einer zwar inkorrekten, aber dennoch sehenswerten Kombination stellte er nervenstark das wichtige Unentschieden sicher. Die Ausgangslage vor dem Wettkampf mit den favorisierten Dresdnern vom SV Leuben war klar. Eine Niederlage wäre fast schon der sichere Abstieg, glücklicherweise traten diese nicht in Bestbesetzung an und hatten zudem weder nach „Oben“ oder „Unten“ Ambitionen oder Befürchtungen. Simon ließ von Beginn an keinerlei Zweifel aufkommen und sicherte sich im weiteren Verlauf der Partie den entscheidenden Materialvorteil. Immer die anderen Wettkämpfe im Blick, benötigten wir zum sicheren Klassenerhalt, durch Schützenhilfe Dritter, noch einen halben Brettpunkt, welchen Daniel in bereits nachteiliger Stellung glücklich einfahren konnte. Nico konnte derweil dem Druck des Gegners standhalten und in ein unverlierbares Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abwickeln, zumindest ein Mannschaftspunkt war bereits gesichert. Lucas hielt unterdessen gegen den favorisierten Gengchung Wong gut mit, aber irgendwie passte auch diese Partie leider zur ganzen Saison.

Letztlich liegt der erreichte 6. Platz völlig im Rahmen der Erwartungen, mit dem Ausgang der Meisterschaft hätten wir aber auch bei optimaler Nutzung der eigenen Chancen nie etwas ernsthaft zu tun gehabt. Sachsenmeister wurde hochverdient die BSG Grün Weiß Leipzig im Fotofinish vor Turm Leipzig und der SG Leipzig.

Resümee:

Lucas hatte den erwartet schweren Stand am Spitzenbrett, völlig außer Form, war sein Ergebnis von 2,5/9 aber schon eine bittere Enttäuschung, negativer Höhepunkt sicher die Null und die daraus resultierende Mannschaftsniederlage gegen die SG Leipzig, als eigentlich bereits alle Messen zu unseren Gunsten gelesen waren.

Simon an Brett zwei war im Verlauf der Saison unsere Bank und hatte den Löwenanteil am Klassenerhalt, mit 7,5/9 (Performance 1910) war er der Topscorer der Liga und einer von nur drei Stammspielern ohne Niederlage.

Nico, Brett drei, kämpfte sich nach schwierigem Start in das Turnier und hatte am Ende der Saison den nötigen Biss, die Kampfkraft und den Willen weiterhin in der höchsten sächsischen Spielklasse U16 aufzulaufen. Seine 5/9 haben der Mannschaft sehr geholfen, allerdings sollte Nico in Bezug auf die eigene Bedenkzeiteinteilung stark an sich arbeiten.

Daniel als Debütant an Brett vier erkämpfte 3/9 und blieb damit im Rahmen der Erwartungen, gegen zum Teil deutlich bessere Gegner. In den kritischen Momenten der Meisterschaft zur Doppelrunde in Niederwiesa konnte er wichtige Punkte für die Mannschaft und den Klassenerhalt erkämpfen.

 

 

Elmer Pekrul

Mannschaftsleiter SL U16


Punktspielergebnisse der III.-VII.

Die 6.Runde brachte einige erfreuliche Ergebnisse für unseren Verein. Für die II. ist das Aufstiegsrennen noch offen (siehe vorherigen Bericht). Dagegen ist das magere 4:4 der III. gegen die Stollberger etwas überraschend. Überraschend auch das 4:4 unserer IV. gegen den Tabellenzweiten IFA Chemnitz und der Klassenerhalt sollte in Reichweite liegen. Bei unserer V. gab es ebenfalls eine Überraschung zu bestaunen, Cranzahl hatte alle acht Bretter besetzt und das kommt selten vor. Für die VI. war ein Punkt in Markneukirchen in Sichtweite, dennoch wurde es eine 5:3 Niederlage. Die VII. ging in Zwickau nicht unter und gewann knapp. Die Einzelergebnisse in den Teams lauten:                                                                     III.TEAM: Fuß, Burian, Schaarschmidt, Tunger alle 0,5 / Götz +, Gerbeth 1 / Binh, Bandt 0 IV.TEAM: Süß, Luban 0,5 / Linnert, Rößler, Hörr, Chr. 1/ Graf, Huy, Franz 0                             V.TEAM: Hörkner, Seyffert, T., Sandner 1 / Meyer, Bork, Böttger, Hörning 0,5 / Seyffert 0 VI.TEAM: Nicklaus, Burian, A. 1 / Valtin, Fritsche 0,5 / Dreise, Maria Ng. , Knott, Helmrich 0 VII.TEAM: Pekrul, Atze, B., Melitzki 1 / Atze, R. , Elstner, Deiters 0,5/ Oehme, Fischer,F. 0 Nach der langen Winterpause geht es für ALLE Teams ( I.-VII.) am 19.März weiter und zuvor steigt die ERSTE in Passau  in den Ring (18./19.02.), um den Klassenerhalt zu erspielen.

 

 

 

 

 


Die Zweite ist der Erste

Von der winterlich-grauen Tauwettertristesse außen war innen im Hotel Alexandra nichts zu spüren: Unser Zweite gewann heute hoch, nachdem man sich in der letzten Runde am 15. Januar in Wilkau mit einem knappen 4:4 begnügen musste. Ganze 2,5 Zähler mehr landeten heute auf dem Plauener Punktekonto und so lautete der Endstand am Nachmittag gegen die Erste der BSG Grün-Weiß Leipzig schließlich 6,5 zu 1,5.

Ordentlich mitgeholfen hatten dabei die Messestädter selbst, da sie leider nur zu sechst anreisten und unsere ersten beiden Bretter freiließen. Umso ärgerlicher, wenn Spieler, die von weither anreisen, so ins Leere laufen und nur kampflos gewinnen… „Erkämpft“ gewannen heute Edwin, Daniel und Christof an den (besetzten) Brettern drei, fünf und acht. Besonders schnell kamen die Kiebitze an Daniels Brett auf ihre Kosten: im Mittelspiel schnappte er sich mithilfe einer taktischen Verwicklung die weiße Dame und machte wenig später den Sack zu. Aufs Remiskonto der Spitzenstädter buchten Olaf, Toni und Erik.

Ernst wird’s in Runde sieben: am 19. März muss unsere Zweite auswärts gegen den Verfolger und zeitweiligen Spitzenreiter VfB Schach Leipzig 1 (aktuell 2. Platz) ihren derzeit ersten Tabellenplatz verteidigen. Es könnte sich hier schon abzeichnen, ob die Zweite Sachsenliga-Ambitionen hegt.


Offene Schnellschach-Meisterschaft des oberen Vogtlandes 2017

Am Sonntag, den 29.01.2017 luden die obervogtländischen Schachvereine zur offenen Schnellschach- Meisterschaft ein. Nach den eher entäuschenden Teilnehmerzahlen der letzten Jahre bei der Ausrichtung im Turnierschach an mehreren Wochenenden entschieden sich die Ausrichter vom VFB Adorf und SV Markneukirchen diesmal für ein Turnier mit zwanzig Minuten Bedenkzeit pro Partie. 24 Spieler, darunter drei Nachwuchsakteure der Altersklasse U 12, aus vogtländischen Vereinen nahmen den Wettkampf über 7 Runden im Kulturraum der Wohnungsgesellschaft Adorf auf. Die Ausrichter um den soverän agierenden Turnierleiter Frank Weller waren sichtlich erfreut ob des guten Zuspruchs, konnte doch die Anzahl der Teilnehmer zum Vorjahr verdoppelt werden. Die vortreffliche Pausenversorgung hat Frau Neubert in der Hand, vielen herzlichen Dank an dieser Stelle.
Erklärter Top-Favorit war Christof Beyer vom SK König Plauen als einziger Starter mit DWZ über 2000 ausgestattet, zum erweiterten Favoritenkreis zählten weiterhin die Bezirksliga-Spitzenbretter Claus-Peter Franke (Neikirng) und Josef Biba (Klingenthal) sowie der Landesklassen Erfahrene Erik Fischer (SK König).
Bis zur vierten Runde verlief alles planmäßig ohne größere Überraschungen, Christof Beyer schien das Turnier zu dominieren. In Runde fünf gab es allerdings den ersten Kratzer an der Herrlichkeit, mit Weiß gelang dem Primus nur eine „ideenlose Remisschaukel“ gegen den Berichterstatter. Kein Beinbruch, da alle anderen Spitzenpaarungen dieser Runde ebenfalls Remis endeten. In der 6. Runde bat die Neikirgner Nummer 1 Claus-Peter Franke zum Spitzenmatch. In gewinnträchtigem Turmendspiel rannte Christof in ein einzügiges Selbstmatt.
„Das beste Mittel, um getäuscht zu werden, ist, sich für schlauer zu halten als die anderen.“: Karl-Thedodor zu Guttenberg
Derweil konnte Elmer Pekrul sein Turmendspiel mit Mehrbauern gegen Erik Fischer in der anderen Spitzenpaarung nicht gewinnen. Somit ging es dicht gedrängt in die letzte Turnierrunde. Bei Christof und Erik war der Kampfeswillen dahin, da überraschend andere den Turniersieg ausfochten, Remis. Claus-Peter Franke legte mit einem Sieg vor. Das Match um den Turniersieg zwischen dem Berichterstatter und Josef Biba und war an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten, der Klingenthaler setze mit Schwarz vehement zum Königsangriff an, welcher gerade so neutralisiert wurde. Derweil bohrte sich der weiße D-Bauer bis auf die siebte Reihe vor. Remisangebote des Klingenthalers wurden mehrfach ausgeschlagen.
„Wer bereit ist, seine Freiheit für Sicherheit aufzugeben, hat beides nicht verdient.“: Wolfgang Schäuble
Bei beidseits noch einer Minute verging einfach zu viel Zeit um den relativ einfachen Gewinn zu realisieren, letztlich siegte verdient Josef Biba und wurde Turniersieger vor Claus-Peter Franke und Markus Fenderl (SG Waldkirchen). Den Plauenern blieben die folgenden Plätze, Erik Fischer war dabei der einzige Teilnehmer ohne Niederlage, aber fünf Remispartien in sieben Runden sind für einen ambitionierten Nachwuchsspieler einfach zuviel um ganz vorn zu landen. Eine sehr gute Figur machten die drei teilnehmenden Nachwuchsakteure des SK König. Reinhard Atze (Neikirng) hatte nach Wertung die Nase vorn, punktgleich mit Florian Elstner (2,5 Punkte) und Adrian Oehme (2,0). Adrian gelang es dabei in der Schlussrunde den Klingenthaler Bezirksligaspieler Matthias Hiemisch zur Strecke zu bringen und die rote Laterne noch abzugeben.
Zur Siegerehrung konnte jeder Turnierteilnehmer ein kleines Andenken in Form eines Sachpreises mit nach Hause nehmen, der einhelige Tenor der Anwesenden: „Alles Richtig gemacht – im nächsten Jahr bitte wieder, wenn es heißt – OVL 2018“.

Elmer Pekrul