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14. Mai 2013

DEM – 2013 – wieder ein Teilnehmer des SK König (von Peter Luban)

Am Sonnabend, den 18. Mai bis 26. Mai fährt Simon Burian mit seinen Eltern zur Deutschen Einzelmeisterschaft – U 10 m nach Oberhof (Hotel Panorama). Simon wird dort insgesamt elf Runden absolvieren und somit tritt er die Nachfolge unserer bisherigen Teilnehmer an, z.B. M. Hörr, L. Pfeufer, St. Meyer, R. Kamrla. Simon hat in diesem Spieljahr mit einer Reihe guter Ergebnisse aufgewartet. So lag die Punktausbeute  in seiner Altersklasse immer fast bei 100 % ( VOM, BEM, BMM U10 usw.) und auch bei den Männern + U 12, U 14, U 16 zeigte er sein großes Talent. Letztes Wochenende war er noch zum Kaderlehrgang in Sebnitz, um sich mit den sächsischen Trainern auf die DEM vorzubereiten. Wir drücken sehr die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg.

9. Mai 2013

5. Grundschulturnier in Weischlitz (von Peter Luban)

Am 4.Mai 2013, fand in der Weischlitzer Turnhalle, das 5. Vogtl. Grundschulturnier statt. Begonnen hatte es vor fünf Jahren in der Plauener Herbarthschule (VSC) und die nachfolgenden Sieger waren:  Rückert GS (SKK), GS Neumark (SC Reichenb.), 2x die GS Karl-Marx Pl. ( SKK) und jetzt die Weischlitzer GS (VSC) – Gratulation!. Das Turnier ist eine Initiative des VSC und somit gibt es jetzt im Vogtland zwei “Basisturniere” für unseren Schachnachwuchs: das Grundschulturnier, den U 13 Cup ( sechs Kleinturniere mit jeweils 3 Rd.) und ein weiteres zentrales Qualifikationsturnier zur Bezirksmeisterschaft, die Vogtl.-Meisterschaft im Plauener Rathaus. Aus den diesjährigen Turnierdaten läßt sich vieles herauslesen. 79 Teiln. (12w/67m) waren es insgesamt, welche auf 19 Schulen entfallen. Diese relativ große Anzahl von Schulen wird meistens von den im Nachwuchs aktiven Vereinen betreut : VSC – 6 AG (GS Weischlitz/A.Lindgren,Herbarth,Dittes,Reusa), SKK – 4 AG (K.Marx, Montessori, Kuntzehöhe, Elsterberg), SC Reichenbach -3 AG (Neumark,Reichenb.,Hartmannsgrün),
SV Treuen -3 AG (Treuen,Rodewisch,Falkenstein), SG Waldkirchen – 2 AG (Lengefeld,Limbach. Leider fehlten Adorf, Klingenthal, Bösenbrunn und Markneukirchen, fast alles Vereine mit  gravierenden Nachwuchs-problemen. Mit ihnen wäre die magische Teilnehmerzahl von 100 vielleicht geknackt wurden. Die meisten Teilnehmer hatte die GS Weischlitz, mit 15 Kinder, gefolgt von der Montessorischule Plauen – 7 Kinder. Der SKK war mit 22 Starten und der VSC mit 32 Startern beteiligt und 25 Kinder kamen hauptsächlich aus dem östl. Vogtland.
MANNSCHAFTSWERTUNG: 1.Pl. GS Weischlitz (VSC) 22,5 Pkt., 2.Pl. GS K.-Marx Pl. (SKK) 18 Pkt., 3.PL. GS Treuen(SV Treuen) 16,5 Pkt., 4.Pl. GS Limbach (SG Waldk.) 16 Pkt., 5. Pl. GS A.Lindgren (VSC)-15,5 Pkt..
Für eine große positive Überraschung sorgte die GS Lessing Treuen, welche von den Treuenern Schachfreunden betreut wird und diese ihre Reihen in ein paar Jahren verjüngen bzw. ihre Existenz sichern könnten.
EINZELWERTUNG: gespielt wurde in den Klassenstufen eins bis vier (m+w) und es gab im EINZEL 20 Medaillen zu vergeben, welche sich wie folgt aufteilen: VSC 9x, SKK 6x, Reichenb. 3x und Treuen 2x. Wir hatten unsere Stärken in den Klassen vier und zwei und der VSC dominierte in der ersten und dritten Klasse, vor allem mit
fünf Mädchenmedaillen!
SKK STARTER : Simon Burian 1.Pl. – 6,5 Pkt. , Nico Hörkner 2.Pl. – 6,5 Pkt. und Alexander Bandt 3.Pl.- 4,5 Pkt., alle 4.Klasse und sie sind nächstes Jahr nicht mehr dabei. In der 2.Klasse dominierte Liam Ertl mit 7 Pkt./100% die Konkurrenz. E.- Luise Müller siegte in der Mädchenwertung der 3.Klasse und Florentine Gnüchtel belegte den 2.Pl. in der 1.Kl./w.
Altersklassenmäßig gesehen, handelt es sich hier um die U 8 und U 10 Schacheleven und nachdem die Jahrgänge 2002/03 geb., sich aus dem GS Bereich verabschieden, wird es darauf ankommen inwieweit es gelingt die Jahrgänge 04/05= U 10 und 06/07= U8 für die Schach – AG zu begeistern.
Für die gelungene Durchführung des Schachturniers+Rahmenprogramm möchten wir uns beim Organisator, dem VSC bedanken und nächstes Jahr wird das Turnier sicherlich wieder in Weischlitz stattfinden.

27. April 2013

Niklas Linnert macht sie alle platt (von chö)

Die Punktspielsaison ist vorbei und mit dem Aufstieg der I. Mannschaft auch überaus erfreulich zu Ende gegangen. Traditionell ergeben sich aber gerade für die jungen Spieler Chancen zu veritablem Wertzahlzuwachs. Eine wirklich außergewöhnliche Performance ist dieses Mal aber Niklas Linnert gelungen, der in der 1. Bezirksklasse bei 5½ aus 6 keine Gefangenen machte und bei einer Performance von 1905 börsentaugliche 211 DWZ-Punkte erwirtschafte. Seit dem letzten Sommer ist er nun schon mit +475 rekordverdächtig im Plus.

Nicht weniger beeindruckend war die Leistung von Binh Karl, der in der Bezirksliga und der 2. Landesklasse sagenhafte 7½ aus 9 holte und dank seiner 174 Punkte Zugewinn erfahrungsgemäß von ML Jochen Bandt mit einem Stammbrett in der III. Mannschaft belohnt wird. Noch immerhin 91 Punkte ging es für Erik Fischer nach oben (5½/9), Daniel Helmrich liegt bei +74.
Nicht unerwähnt bleiben sollen die Leistungen unserer Oberligaspieler: Tomasz Markowski (8 aus 9 am 1. Brett), Dimitrios Mastrovasilis (4½ aus 5) und Matthias Hörr (10 aus 14, ohne ein einziges Remis!).

16. April 2013

Erste souverän zum Aufstieg (von MP)

Einen winzig kleinen Schritt stand die erste Mannschaft vor dem letzten Wochenende von Ihrem Saisonziel entfernt – 1 Mannschaftspunkt aus 2 Spielen für den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zweifel sollten da gar nicht erst aufkommen, zumal wir neben Dimitrios für Brett 1 auf Lutz als sonntäglichen Vorbereitungskiller an Brett 2 und auf die geballte Phalanx der Fidemeister zurückgreifen konnten. Normalerweise sind wir damit gegen die Mitkonkurrenten von SG Leipzig II leichter und gegen deren abstiegsbedrohte Reserve deutlicher Favorit. Dennoch wollte keiner von uns mit einer sonnabendlichen Niederlage, den Ernstfall proben.

Etwas überraschend die Aufstellung der Gegner für den Samstag, 2 nominell starke Stammspieler wurden ohne erkennbaren Grund ersetzt, Zuversicht sieht anders aus. Dennoch verlief der Kampf alles andere als klar. Kura stand bereits in der Eröffnung an Brett 2 verdächtig und musste einen Bauern opfern um sich fortan mit dem Rücken zur Wand zu verteidigen. Mehr und mehr verflachte die Stellung, schließlich willigte sein Gegner im Endspiel mit Turm und ungleichfarbigen Läufern ins Remis ein. Kurz danach musste Gunter die Segel streichen. Eine optisch ansprechende Position mit Läuferpaar offenbarte zunehmend ihre Tücken. In komplizierter Stellung geriet er zunehmend unter Zeitdruck und ward nicht in der Lage die Probleme zu lösen. Als dann auch noch Sven unnötigerweise sein Endspiel mit Mehrbauer zunehmend ruinierte und schließlich aufgeben musste, hätte man sehr besorgt werden müssen, wenn nicht sowohl Matthias an Brett 6 als auch Christof an Brett 8 bereits länger auf der Siegesstrasse eingebogen gewesen wären. Christof bewies dabei erstmalig Kura, dass Sveshnikov doch eine vollwertige Eröffnung mit schwarz sein kann. Matthias hatte seinen Gegner bereits in der Eröffnung eine Qualität abgeluchst. Seinem Gegner gelang es danach nicht im Ansatz irgendein Kapital aus dem Läuferpaar zu ziehen, Kompensation sieht da anders aus. Dimitrios kommentierte dies auf der Heimfahrt wie folgt: „Normalerweise muss man etwas opfern, um eine solche Angriffsposition zu erhalten.“ Dimitrios selber brachte unser Team nach zähem Ringen mit 3,5 : 2,5 in Führung, obgleich er selbst mit sich nicht wirklich zufrieden war. Fehlte ein halber Punkt aus 2 Partien zur 2. Liga. Roland hatte sich mit reichlich Mühe über die Zeitkontrolle in ein schwieriges Turm-Springer Endspiel mit 3 gegen 5 Bauern gerettet. Immerhin strahlte sein zentralisierter König im Gegensatz zu seinem schüchternen Pendant jede Menge Aggressionspotential aus, was auf die Punkteteilung hoffen ließ. Ich hatte versucht mich weitestgehend auf meine Partie zu konzentrieren und wollte diese nach ansprechender Leistung, ihrem logischen Ende zuführen. Als ich von einem Toilettengang zu meinem Brett zurückkehren wollte, wurde ich von einem Mannschaftskollegen (und erfahrenen Mannschaftsleiter) gefragt, ob ich wüsste, dass ein Remis zum Aufstieg reicht?! Recht hat er und ehrlich gesagt, kann man sich mit einem König auf c1 dessen einziger Schutz in einem Turm auf c3 besteht, nicht wirklich wohl fühlen, zumindest dann nicht, wenn noch die Damen und je 2 Figuren auf dem Brett sind. … und nicht mal im Nachgang wenn der Rechner schon „+4“ ausspuckt. Mein Gegner schnappte sich stolz mit freundlichem Lächeln meine dargebotene Remishand, das 4:3 war für uns gleichbedeutend mit dem Aufstieg. Schließlich konnte auch Roland die Vorteile seiner aktiven Figurenstellung zum Unentschieden verwerten, so dass ein 4,5:3,5 zu Buche stand.

Der Sonntag war also mehr oder weniger eine Kür, gegen nur 7 Gegner waren an jenem Tag nur einige „Letztrundenfreundschaftsremisen“ zu vergeben, der Rest gewann sicher zum 6,5:1,5. Damit ist die erste Mannschaft ungefährdet mit 21 von 22 möglichen Punkten und am Ende mit 5 Punkten Vorsprung ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und darf somit im kommenden Jahr wieder in der 2. Bundesliga ran.

15. April 2013

14.04.13 / Saisonabschluß – II. – V. Team (von Peter Luban)

Der letzte Spieltag hielt für unsere fünf Teams noch einmal viel Spannung bereit, denn die einen kämpften um den Aufstieg, die nächsten wehrten sich nach Kräften gegen den drohenden Abstieg. Letztendlich gab es spannende verrückte risikovolle Partien, die uns wichtige Erfolge bescherten.Die I. zog aus (nach Chemnitz), um den Aufstieg zu sichern ( 2 Siege!).
II.TEAM: die “OL-Reserve” wollte nochmal alles geben, um vielleicht doch noch aufzusteigen. Dazu hätte es einer Niederlage o. Remis des Leipziger Kontrahenten bedurft. Entsprechend engagiert gingen die acht angereisten Spieler zu Werke. Als erstes hatten sie eine Vollsperrung der Autobahn (2 Abfahrten lang) zu meistern, ehe die Partien mit etwas Verspätung begannen. Es entwickelte sich ein spannendes Match über die gesamte Spielzeit ehe wir als glücklicher Sieger fest standen. Beim Stande von 2:3 gegen uns, gelang Mario Tunger ein sehenswerter Sieg in Blitzschachmanier und nun war alles wieder offen. Andreas Götz konnte den Spies nochmal umdrehen, konterte und das Remis war gesichert. Peter Luban sollte  nach fünf Stunden Spiel, den letzten halben Zähler zum Sieg beisteuern. Der erhoffte Ausrutscher von Leipzig kam nicht zustande ( 5,5:2,5 Sieg gegen Grimma) und so blieb es bei dem  zweiten Platz! Im Team gab es eine Reihe von ausgezeichneten Einzelergebnissen: A. Götz 5,5/7 , M. Hörr 3/3, Chr. Beyer u. T. Franz 4/6, L. Pfeufer 5/8 und M.Tunger 3/4 !
III.TEAM: stand durch die geleistete Nachbarschaftshilfe, an die anderen Teams des Vereins, gehörig unter Abstiegsdruck und konnte jeden helfenden Kopf gebrauchen. St. Meyer, D. Butzke u. Fr. Gerbeth reisten an, um das mindestens angestrebte 4:4 zu erzwingen. Dunkle Wolken zogen beim Stand von 0,5:3,5 gegen uns auf und nur durch eine große kämpferische Leistung gelang noch der erhoffte rettende Ausgleich gegen die wieder erstarkten Crimmitschauer. J.Bandt, D.Butzke remis und N.Süß, P.Dietzsch, E.Fischer gewannen ihre Partien. Ein gutes Einzelergebnis sichert sich E.Fischer 5,5/8 u. T. Merkel 2,5/4 !
IV. TEAM: stand mit dem Rücken zur Wand und nur ein Sieg konnte uns noch retten, denn selbst bei einem Unentschieden hätte die IV. den Gang nach unten antreten müßen. Gratulation zum sensationellen Sieg in letzter Sekunde. Mit 5:3 gelang die Überraschung gegen Aue IV. u. so stehen wir auf den gesicherten 7.Platz. Remis erreichten H. Sandner u. l. Wagner, es gewannen St. Bork, Chr. Böttger, B.Karl und J. Bühnert.
Topspieler war hier Binh Karl 6,5 Pkt. aus 8 Partien !
V.TEAM: das “Ausbildungsschiff ” unseres Vereins hatte wieder erwarten schon in der 7.Runde ihr Ziel, den Klassenerhalt geschafft und konnte fast in neuer Besetzung antreten. Insofern war die 2:6 Niederlage ,gegen den Aufsteiger Reichenbach, ohne Bedeutung.
U.Seyffert, D. Helmrich,S. Barg und M. Dreise holten jeweils ein Remis. Bester Spieler wurde Niklas Linnert 5,5/6 Punkten.
Ein sehr guter Saisonabschluß unseres Vereins, wenn nicht der Wermutstropfen “Nichtaufstieg der II.” wäre.
Nicht zu vergessen die Erfolge der Nachwuchsteams: 5. Platz in der U 16 Sachsenliga, Aufstieg in die U 20 SL und die kommende Teilnahme von Simon Burian zur DEM in Oberhof.

7. April 2013

SEM U 18 bis U 10 m – 230 km entfernt von Plauen (von Peter Luban)

Mit sechs Teilnehmern zur SEM konnten wir wieder einmal mit einer etwas größeren Delegation in Sebnitz aufwarten. Kurios, aus unseren erfolgreichen U 16 Team = 5. Platz in der Sachsenliga (T.Merkel, Huy Duc, Erik Fischer,Tim Seyffert) konnte sich kein Spieler zur SEM qualifizieren ?! So ruhten die Hoffnungen auf Binh Karl, Daniel Suhr (U 18), Niklas Linnert, Lukas Ng.(U 14)
und Simon Burian, Nico Hörkner (U 10). Während unsere U 18 u. U 14 Spieler tüchtig Lehrgeld bezahlen mußten (bei ihrem Debüt) gelang Simon Burian mit 5 Punkten ein geteilter 3./4. Platz und somit die direkte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Oberhof ! Dies ist die erste Qualifikation seid Robin Kamrla 1x, Stefan Meyer 1x, Lion Pfeufer 2x und Matthias Hörr 3x , für unseren Verein in den männlichen Altersklassen      ( in der DDR Zeit waren es Torsten Franz, Mathias Paul und Sven Schaller die dieses Ziel erreichten)

Aber auch Nico Hörkner, vor 1,5 Jahren mit dem Schach begonnen, legte einen kleinen Sturmlauf hin: Qualifikation über die vogtl. Meisterschaft, Bezirksmeisterschaft und gleich im ersten Anlauf die Sachsenmeisterschaft geschafft. Er erzielte 3 Punkte bei seiner ersten SEM. Nico hat noch viel Luft nach oben und wird sich weiter entwickeln. Das Nico und Simon sehr ambitioniert waren, zeigt auch ihr Ergebnis im Vorfeld der Meisterschaft, der BMM U 10 in Chemnitz. Dort holte Simon am 1. Brett 100 % (7Pkt.) und am 2. Brett, Nico 6,5 Pkt. . Nun drücken wir Simon für seine erste DEM (11 Runden zu Pfingsten in Oberhof) die Daumen. Dank auch an alle mithelfenden Eltern, Fahrer, Betreuer und auch für das Engagement von Toni Merkel und Erik Fischer zum Trainerlehrgang am gleichen Ort – zur gleichen Zeit !

18. März 2013

Nie mehr 2 Liga ! (von Jochen)

Wenn man keine Chance hat, muss man nur dran glauben! Bei drei Mannschaftspunkten Rückstand auf einen eigentlich anvisierten Aufstiegsplatz befindet man sich wirklich in einer aussichtslosen Lage. Demzufolge lautete der Auftrag für die abschließende Doppelrunde in der 2. Sachsenliga U20 Platz 3 sicher nach Hause bringen, um sich vielleicht irgendwie als Nachrücker doch mit einem Platz in der höheren Klasse beschenken zu lassen. Nach zwei Niederlagen in Folge war selbst das psychologisch nicht ganz einfach, mal ganz abgesehen davon, dass bis Grimma zwei Stunden Anreise zu bewältigen sind. Da trifft es sich gut, wenn der Gegner SC Oberland einen ähnlich langen Weg zurück legen musste. Auf jeden Fall war unser Team wesentlich ausgeschlafener, wozu auch ein 10-minütiger Fußmarsch seinen Beitrag leistete. Ohne viel Federlesens stand es gegen 11.30 Uhr 4:0. Man hatte also genügend Zeit, mal zur weit enteilten Konkurrenz zu schauen. Während Siebenlehn seine Aufgabe gegen Reichenbach souverän löste, machte das Spiel Coswig II gegen Wilkau richtig Freude. Ob unser aufrichtiges Daumendrücken geholfen hat, ist nicht belegt. Coswig gewann 3:1 und weckte unseren Glauben an ein Wunder. Zwar trennte uns noch ein Mannschaftspunkt vom Aufstiegstraum, aber mit den Brettpunkten hatten wir schon vorgelegt.

Tabellenspitze nach der 8.Runde:

1. Sieberlehner SV 13:3 22.5
2. SV Muldental Wilkau-Haßlau 11:5 19.5
3. SK König Plauen 10:6 20.0
4. TuS Coswig II 10:6 18.5

Für Spannung in der Schlussrunde war so richtig gesorgt, zumal die in der Tabelle vier folgenden Mannschaften alle noch einen Absteiger ausspielen mussten. Siebenlehn, das war schnell abzusehen, ließ Coswig keine Chance. Außer auf unser eigenes Match gegen Reichenbach konzentrierten wir uns auf die Paarung Wilkau-Niederwiesa, denn sowie die symphatischen Grün-Weißen Zählbares erreichen, bestand die Chance auf das schier Unmögliche. Also hieß es erneut Daumendrücken und nebenbei die nötigen Punkte holen. Die nervliche Anspannung war extrem, schraubte den Tabakverbrauch des Trainers in die Höhe. Wir führten dank Nils Süß schnell 1:0. Das gab uns Sicherheit und setzte Wilkau beim Zwischenstand von 1½:1½ ein bisschen mehr unter Druck, dem Robert Schuffenhauer an diesem Tag nicht so rechtgewachsen war. Niederwiesa tat uns also den Gefallen, jetzt fehlte nur noch ein Punkt. Den holte Huy schließlich in einer völlig unaufgeregten Partie, Binh sorgte mit einem glücklichen Sieg für den 3:1-Endstand. Nach drei Jahren in der 2. Sachsenliga U20 sind wir in der kommenden Saison wieder erstklassig. Stephan Meyer, mit 6½ aus 8 erneut Punktbester, verläßt aus Altersgründen das Team. Er war in den vergangenen Jahren immer eine zuverlässige Stütze und hat auch als Co-Mannschaftsleiter entscheidend mit zum Aufstieg beigetragen. Da gilt es für seine Nachfolger schnell die Lücke zu schließen …

P.S. Natürlich freuen wir uns über alle Glückwünsche zum Aufstieg, ganz besonders über die, welche uns über Handy erreichten!

Erste kommt mit blauem Auge bei VfB Leipzig davon (von Matthias)

Es gab zum Wochenende zahlreiche Ausfälle in der Ersten, was sich leider auch in den anderen Mannschaften bemerkbar machte. In der Oberliga reichte es dieses Mal ebenfalls nicht zu einem souveränen Sieg. Mit vier Titelträgern im Ober- und vier Hilfsarbeitern im Unterhaus kamen wir gegen VfB Leipzig über ein 4:4 nicht hinaus.

Es deutete sich zeitig an, dass die vollen Punkte an diesem Tag sehr hoch hängen würden. Als einziger konnte ich meinen Gegner frühzeitig aufs Glatteis führen und großen Vorteil erlangen. An den meisten anderen Brettern wurde hingegen die erste Runde des Kandidatenfinales nachgestellt. Mathias lehnt zwar gleich zu Beginn Remis ab, konnte mit Schwarz dann aber gegen eine solide Spielweise keine vorteilhaften Verwicklungen zurechtspinnen und willigte bei symmetrischer Struktur doch bald in die Punkteteilung ein. Das gleiche Bild ergab sich bei Kura und Roland. Auch ihre Gegner wählten mit Weiß grundständige Aufbauten und konnten sich so jeweils über einen ungefährdeten halben Punkt freuen. Anders verlief die Partie bei Sven, der sich schon in der frühen Eröffnungsphase mit unorthodoxen gegnerischen Bauernvorstößen konfrontiert sah. Sven versuchte, aus den entstehenden Schwächen Kapital zu schlagen, opferte einen Bauern, fand sich dann jedoch in bedrängter Lage wieder und nahm das Remisgebot entsprechend gern an. Für ein solches Ergebnis schien es bei Lion schon zu spät. In sehr aussichtsreicher Stellung überrumpelte ihn ein kraftvolles Qualitätsopfer, das die Koordination seiner Figuren sehenswert zerstörte und uns später die erste Niederlage des Tages bescherte. Gut, dass Thomasz am ersten Brett routiniert agierte. Mit Weiß ließ er sich auf keine Sperenzchen ein, sondern stellte sich ruhig auf, um erst im Endspiel seine Klasse entscheidend in Szene zu setzen. Kurz vorher hatte auch ich meine Partie gewinnen können, so dass wir nun sogar in Führung lagen. Die Bedeutungslosigkeit dessen war allerdings schon abzusehen. Christof hatte im Endspiel eine glatte Qualität weniger und konnte dies auch nicht wie Schachfreund Giso Müller am Nachbarbrett mit sonstigen vorteilhaften Arrangements ausgleichen. Wenn nur noch ein Turm auf dem Brett ist, bedarf es nur noch wenig Koordination.

Auf den Tabellenstand wirkt sich der Punktverlust wenig aus, da Leipzig und Hoyerswerda ebenfalls 4:4 spielten. Wir können die letzte Doppelrunde deswegen weiterhin mit einem angenehmen 4-Punktevorsprung und ebenso tollem Torverhältnis angehen.

10. März 2013

U 16 SL Finale in Plauen (von Peter Luban)

Am 9.März 13 trafen sich die 10 Teams der Sachsenliga U 16 in der Aula der Friedensschule Plauen, um ihre zwei letzten Runden zentral zu spielen. Gleichzeitig taten dies auch noch unsere zwei jungen Bezirksligateams. Die Favoriten GW Leipzig und SG Leipzig belegten den 1. u. 2. Platz und fahren zur DMM. Dritter wurde SC Einheit Bautzen, gefolgt von Dresden Striesen. Mit ihren zwei Kantersiegen konnte sich unser Team noch auf den 5. Platz vorschieben = SK König Plauen – Dresden Str. 3,5:0,5 und gegen Wilkau Haßlau gelang ein 3:1. Die weitere Reihenfolge: Turm Leipzig, USV Dresden , USG Chemnitz, SG Leipzig II. und Wilkau Haßlau. Die Einzelergebnisse lauten wie folgt: Toni Merkel 4,5/9, Huy Duc 4,5/9, Erik Fischer 5,5/9 und Tim Seyffert 3,5/9. Somit müßen zwei Vertreter unseres Bezirkes absteigen – USG Chemnitz u. Wilkau Haßlau, dazu die SG Leipzig II.
II. Team: Ziel war es zu lernen, um im nächsten Jahr die Lücken zu schließen, die Toni, Huy und Erik hinterlassen werden, sie wechseln in die U 20. Die beiden letzten Spiele konnte gegen USG II. u. CSC I. deutlich gewonnen werden und am Ende wurde es sogar der 4.Platz, noch vor AUE I. u. CSC Chemnitz I. .Daniel Helmrich 2/7, Daniel Suhr 6/9, Timm Niklaus 6/9, Ng. Lukas 3,5/6, Niklas Linnert 3/4.
II. Team: hier kamen die U 12 / U 10 Spieler zum Einsatz, welche gegen starke Gegnerschaft schon einmal den Aufstand proben sollten. Positive Akzente setzten hier Simon Burian 4,5/7 und Nico Hörkner 3/6.
Die Aula der Friedensschule bot BESTE Spielbedingungen. Maßgeblichen Anteil hatten natürlich die vielen engagierten Helfer aus dem Verein und der Elternschaft. Es gab Kaffee&Kuchen, diese wurden von den Eltern selbst gebacken u. gespendet ( Fam. Suhr, Linnert,Niklaus, Fritsche, Burian, Hörkner,Ruckdeschel,Grimm sind hier besonders zu erwähnen). Dank gilt auch der Haselbrunner Bäckerei “Mühlberg”, welche leckere Backwaren sponsorte. Mit dem Erlös ist unsere Kinderweihnachtsfeier in der Jößnitzer Kegelbahn schon heute gesichert . Der “Würstlmoa” rundet die Verpflegung ab. Der SK König Plauen dankt hiermit allen Helfern und Verantwortlichen der Veranstaltung.

Sachsenliga U16: Finale in der Aula der Friedensschule

25. Februar 2013

Jörg Seidel übersetzt Hans Kirk (von chö)

Jörg Seidel, der sich zunächst als Philosoph und später über viele Jahre mit seiner Rubrik “Metachess” eine respektable Stammleserschaft erarbeitet hat, macht sich nach sechs eigenen Werken nun auch als Übersetzer einen Namen. “Die Tagelöhner” und “Die neuen Zeiten” zählen zu den weltliterarisch bedeutendsten Werken des dänischen Romanschriftstellers Hans Kirk. Beide Bücher sind kürzlich im Charlatan-Verlag Rostock erschienen und können (wie übrigens auch das Metachess-Buch) dort oder im normalen Buchhandel bestellt werden. Als besonderen Service für alle Interessierten hat Jörg zudem eine umfangreiche Webseite zu Hans Kirk erstellt, nach eigener Aussage die umfangreichste weltweit.

 

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(Angaben gem. § 6 TDG)


Schachklub König Plauen e.V.
Präsident: Peter Paul
Comeniusstr. 25
08523 Plauen
Tel.: 03741 / 47 10 10

Webmaster, Kontakt:
Christian Hörr (christian.hoerr@gmx.de)

Mitarbeiter:
Jochen Bandt, Steffen Bandt, Christof Beyer, Etienne Engelhardt, Matthias Hörr, Peter Luban, Elmer Pekrul, Lion Pfeufer, Heike Sandner, Stefan Schulze, Jörg Seidel.

Vertretungsberechtigt sind die 4 Personen des Präsidiums, jeweils 2 gemeinsam.

Eingetragen im Vereinsregister am AG Plauen, VR 924.
Steuernummer nach § 27a UStG: FA Plauen, 223/143/06000.

Satzung des SK König Plauen.

 

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letzte Änderung: 16.01.2013