Aufstieg U 16

Geschafft, mit zwei Siegen gegen Niederwiesa I. und II. gelang der sofortige Wiederaufstieg in die Sachsenliga U 16. Mit 17:1 Punkten wurde der 1. Platz erreicht.Grund für den Aufstieg war, dass wir konstant, ohne Ersatz zu benötigen, die neun Runden durchspielen konnten.
Natürlich können sich auch die Einzelergebnisse sehen lassen. Am 1. Brett erzielte Toni Merkel 7,5 Pkt. , Huy Duc 7,5 Pkt. , Binh Karl 6,5 Pkt. Julian Garreis 6 Pkt. . Als erste Standortbestimmung für die neue Saison gilt die kommende Sachsenmeisterschaft, an der Toni, Huy und vielleicht noch Binh teilnehmen werden. Freuen wir uns über diesen schönen Sieg


Spannung bleibt erhalten

Bis zur letzten Runde bleibt die Entscheidung auf den Staffelsieg unentschieden. Sowohl der SK König Plauen als auch der VfB Adorf haben ihren Wettkampf am Sonntag gewonnen.
Beim Ortsderby ging es knapp zu. Nach einem schnellen Remis am 1. Brett folgte erst mal nichts zählbares. Am 8. Brett gewann Christian eine Figur. Den nächsten Punkt holte Lars am 3. Brett nach einem schönen Angriff auf die gegnerische Königstellung und der anschließenden Abwicklung zum vorteilhaften Endspiel. Zum Ausgleich kam es durch den Verlust von Achims Partie am 5. Brett. Steffen am 6. Brett spielte remis. Lothar am 7. Brett hatte einen Bauern der eigentlich zur Dame läuft, aber wegen eines kleinen Königzuges kamen beide Spieler zu Damen und dem Remis. Jetzt brachte Christian uns wieder in Führung. Es stand 3,5 : 2,5. Am 2. Brett stand ich die ganze Zeit unter Druck und verlor einen Bauern. Durch ungenaues Spiel meines Gegners konnte ich mir den Bauern wiederholen und stand plötzlich besser. Am 4. Brett stand Siegfried aussichtsreich und ein Punkt war nur noch erforderlich. So reichten zwei Remisen zum Sieg.
Die V. Mannschaft siegte hoch mit 6,5 : 1,5 Punkten. Premiere hatten dabei Opa Uli und Enkel Tim Seyffert, die zum ersten Mal gemeinsam in einer Mannschaft spielten und beide gewannen.


Zweite gewinnt 6:2 gegen ESV Delitzsch I

Mit einem erneuten Sieg ist unsere Zweite dem Spitzenreiter Muldental Wilkau-Haßlau I weiterhin dicht auf den Fersen. Mit 12 Mannschafts- und 39 Brettpunkten liegt die II nach der 8. Runde auf dem zweiten Platz der 1. Landesklasse Staffel B.

Matthias gelang in geschlossener Stellung eine taktische Finesse, Christof behielt in der Zeitnotphase einen kühlen Kopf und ließ seinen Freibauer laufen – zwei schöne Punkte für die Plauener waren die Folge. Lion verlor leider nach zweischneidigem Spiel. Unsere letzten drei Bretter glänzten hingegen mit einer 100-Prozent-Ausbeute. Am 6. Brett kochten jedoch kurzzeitig die Emotionen hoch: Hier kam es zu einer kurzen Spielunterbrechung infolge eines Streitfalles in der Zeitnotphase. Beim Nachspielen konnte Christian jedoch zeigen, dass keine dreimalige Zugwiederholung vorlag, schlug die Punkteteilung folglich aus und gewann das Endspiel souverän. Mathias und Olaf remisierten jeweils.

1. Pfeufer, Lion – Zebisch, Paul (0:1)

2. Paul, Mathias – Preussner, Michael (0,5:0,5)

3. Hörr, Matthias – Sachse, Dirk (1:0)

4. Beyer, Christof – Plisch, Thomas (1:0)

5. Hilbig, Olaf – Kirchhof, Michael (0,5:0,5)

6. Hörr, Christian – Laube, Sören (1:0)

7. Espig, Thomas – Geisler, Bernd (1:0)

8. Engelhardt, Etienne – Reinsdorf, Christin (1:0)


Dritten Tabellenplatz erreicht

Es war das erwartet enge Derby für den SK König Plauen gegen Lok Leipzig-Mitte. Am Ende stand ein knapper 4,5:3,5-Erfolg für die Plauener zu Buche. Auch ohne die beiden polnischen Internationalen Großmeister Tomasz Markowski und Jacek Gdanski gelang damit nach langer Zeit endlich wieder einmal ein Sieg gegen die Leipziger, die damit tief im Abstiegskampf stecken, während sich Plauen auf den dritten Tabellenplatz verbessern konnte. Und da der Erfurter SK das Spitzenspiel in Dresden mit 4,5:3,5 für sich entscheiden konnte, haben die Könige auf die beiden führenden Teams sogar nur einen Mannschaftszähler Rückstand. Allerdings haben die Plauener mit dem Kampf um den Staffelsieg nichts mehr zu tun, da sie nur noch ein Saisonspiel zu bestreiten haben, während Dresden und Erfurt noch jeweils zwei Vergleiche vor sich haben.
SK König Plauen – SV Lok Leipzig-Mitte 4,5:3,5
Der SK König, der den sicheren Klassenerhalt bereits vor diesem Match in der Tasche hatte, ging mit (nur) zwei Großmeistern, Frauen-Großmeisterin Zawadzka und fünf FIDE-Meistern in den Vergleich gegen die Leipziger. Thomas Espig, Roland Pfretzschner und Sven Schaller hatten sich bald mit ihren Kontrahenten auf Remis geeinigt. Dann brachte Jolanta Zawadzka die Plauener in Vorteil. Die frisch gebackene Polnische Landesmeisterin spielte auch in der 2. Bundesliga der Herren groß auf und ließ Wilfried Wernert, einst das Spitzenbrett der Messestädter, keine Chance. Die Führung war aber nur wenig später wieder dahin, weil Lutz Espig am zweiten Brett gegen Roland Voigt Probleme hatte und schließlich die Bedenkzeit überschritt.
Beim Stande von 2,5:2,5 war nicht abzusehen, wer am Ende die Nase vorn haben würde. In allen drei noch laufenden Endspielen ging es recht eng zu. Am Spitzenbrett hatte Alexander Graf einen Bauern mehr, dazu drei verbundene Bauern. Das reichte zum Sieg. Dagegen hatte Michael Kuraszkiewicz (Brett 5) in der gesamten Partie an den Folgen eines Eröffnungsfehlers zu knabbern. Am Ende war sein Läuferpaar zu wenig, um das Bauernminus zu kompensieren. Schließlich zeigte Gunter Sandner, dass er trotz längerer Wettkampfpause nichts verlernt hat. Er setzte sich im Leichtfigurenendspiel durch und machte damit den knappen Plauener Sieg perfekt.
Am 10. April beenden die Plauener die Zweitligasaison mit einem weiteren Heimspiel. Gegner ist dann der derzeit auf dem fünften Platz stehende TSV Bindlach.(SB)


Jolanta Zawadzka ist Polnische Meisterin

Mit einer beeindruckenden Bilanz von fünf Siegen und vier Unentschieden ist Jolanta Zawadzka Landesmeisterin von Polen geworden. Die U18-Weltmeisterin von 2004, die seit dieser Saison für unseren Verein in der 2. Bundesliga aktiv ist, konnte die Favoritin Monika Socko um einen halben Punkt distanzieren. — Das Männerturnier war diesmal so gar nicht die Sache von Tomasz Markowski, der als fünfmaliger Champion mit 4 aus 9 und Rang 17 weit hinter den Erwartungen zurück blieb. Hier gewann Mateusz Bartel mit einem Punkt Vorsprung vor Pawel Jaracz und dem Super-GM Radoslaw Wojtaszek. Bebilderter Bericht bei Chessbase.


Bezirkseinzelmeisterschaft in Geyer/Erzg.

Die diesjährigen Bezirkseinzelmeisterschaften brachten für unsere 14 köpfige Delegation durchaus gute bis sehr gute Ergebnisse!
AK U 10: hier ruhten unsere Hoffnungen auf Ludwig Müller, welcher diese auch mit einem 5. Platz erfüllen konnte. Er befand sich ständig in der Spitzengruppe aber am Ende schrammte er an einer Medaillie knapp vorbei.
Aber auch Lucas Graf 3 Pkt. und Moritz Jahn 0,5 Pkt. wußten bei ihren Debüt zu überzeugen.
AK U 12: in dieser Altersklasse belegte Lucas Ng. Dang den 5.Platz, Timm Nicklaus den 9. Platz ( beide 4.Pkt.). Sie konnten sich zum Vorjahr deutlich steigern und nächstes Jahr ist noch mehr möglich. Niklas Linnert erzielte bei seinem ersten Einsatz 2 Pkt..
AK U 14 : hier hatten wir mit 4 Spielern die meisten Starter . Huy Duc Ng. belegte den 3. Platz und Toni Merkel den 4. Platz ( jeweils 4,5 Pkt. ). Tim Seyffert und Daniel Suhr rangierten mit jeweils 3 Punkten hinter der Spitzengruppe. Elisa Hasse landete mit 2,5 Pkt. im hinteren Mittelfeld.
AK U 16: Binh Karl spielte sicherlich sein bisher bestes Turnier und erreichte Platz sechs. Eigentlich verdarb ihm nur sein Uhrenmißgeschick eine deutlich bessere Platzierung.
AK U 18: dieses Turnier wurde deutlich vom SK König dominiert, denn Stephan Meyer erziehlte 7 Punkte ( = 100 % ) und Nils Süß als dritter komplettiert diesen tollen Erfolg ( 5 Pkt. ).
Somit haben wir mit Stephan, Nils, Huy Duc und Toni vier Qualifizierte zur Sächs. Einzelmeisterschaft in Sebnitz. Lucas und Ludwig können sich noch in dem Hoffnungslauf am 19.03.11 in Chemnitz qualifizieren .
Vielen Dank an alle Übungsleiter und Eltern die mitgeholfen haben, die Meisterschaft + Training abzusichern.


Mario Mahn erweist sich gnädig

Kein guter Tag für das Plauener Trio bei der Stadtmeisterschaft von Chemnitz. Am Spitzenbrett wollte Matthias Hörr seine Führung gegen Günter Sobeck verteidigen und erspielte sich schnell eine aussichtsreiche Stellung. Plötzlich ging unvermittelt sein Rammbauer verloren und damit sämtliche Hoffnungen auf Zählbares. Noch schneller war es bei Tobias Franz vorbei, der sich gegen Alfred Pfeiffer in der Anti-Lange-Variante des Zweispringerspiels wenig theoriefest zeigte. Für Kopfschütteln sorgte auch die Partie von Christian Hörr, der gegen Mario Mahn angesichts eines sicheren Figurenverlustes schon aufgeben wollte, sich dann aber plötzlich in einem remisen Endspiel wiederfand. Mahn hatte die Figur in der Zeitnot verschmäht, weil er stattdessen nach einem „klaren Vorteil“ suchte.


Klassenerhalt gesichert

Der SK König Plauen hat drei Runden vor Saisonschluss den Klassenerhalt in der 2. Schach-Bundesliga Ost sichergestellt. Beim Bezirksnachbarn USG Chemnitz kamen die Plauener zu einem knappen 4,5:3,5-Sieg, stehen nun auf dem vierten Tabellenplatz und haben fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Allerdings taten sich die an allen Brettern besser besetzten Plauener schwerer als erwartet.
USG Chemnitz – SK König Plauen 3,5:4,5
Michael Kuraszkiewicz brachte Plauen mit einem sehenswerten Schwarz-Sieg in Führung. Die schwarzen Schwerfiguren zwangen den Gegner im Mittelspiel zu absoluter Passivität, das war entscheidend. Dagegen fand Roland Pfretzschner mit Weiß gegen Holger Fiedler überhaupt nicht in die Partie – 1:1. Am dritten Brett stand Jacek Gdanski gegen Manuel Feige sogar leicht schlechter, konnte mit dem ersten Remis des Tages gut leben. Und auch am dritten Brett wurde der Punkt geteilt, obwohl Lutz Espig gegen Carlo Kunze unbedingten Siegeswillen erkennen ließ. Das Endspiel der Leichtfiguren war aber nicht zu gewinnen. Beim Stande von 2:2 brachte Alexander Graf den SK König mit seinem vollen Punkt am Spitzenbrett wieder auf Siegkurs. Matthias Womacka musste sich nach einem Qualitätsopfer geschlagen geben. Auch Sven Schaller stand gegen Jürgen Kyas immer etwas besser. In der Folge verflachte die Partie und endete remis. Und als Plauens Neuzugang Grzegorz Masternak mit einem Bauern mehr und einem starken Läuferpaar einen Trick seines Gegners nicht erkannt hatte, durften sich die Chemnitzer beim Stande von 3,5:3,5 sogar wieder leichte Hoffnungen auf etwas Zählbares im Abstiegskampf machen. Allerdings hatte am achten Brett Thomas Espig im Turmendspiel einen Bauern mehr, den er unter hohem Kraftaufwand auch zum Sieg verwerten konnte.
Während die Plauener damit vorzeitig ihr Saisonziel erfüllt haben, geht der Kampf um den Verbleib in der Liga für die auf Rang acht liegenden Chemnitzer weiter. Der USG, der das Gesicht der Mannschaft über viele Jahre bewahrt hat, ist dafür auf jeden Fall Erfolg zu wünschen.


III. / V. und Nachwuchs

Unsere III. konnte sich mit dem 5,5:2,5 Sieg für die Vorjahresniederlage gegen Schwarzenberg revanchieren. Mit 7:1 gelang der V. ein Kantersieg gegen den VSC III.
Das U 20 Team beendete die durchwachsene Saison mit einen 3:1 Sieg gegen Fortuna Leipzig. Aber auch die zwei U 16 Teams spielen wacker mit, denn die I. U 16 hat 3 Punkte vor dem Verfolger Niederwiesa Vorsprung ( bei noch zwei ausstehenden Spielen am 5.März ) und somit sollte der Wiederaufstieg in die Sachsenliga zu schaffen sein. Das zweite U 16 Team kämpft um den Aufstieg in die Bez.Liga. Es haben also alle Teams gewonnen und Elmer glaubt zu wissen – vor 10 Jahren war dies das letztemal.


Serie gerissen – jetzt wieder repariert

Nachdem im letzten Punktspiel gegen Adorf der Einbruch erfolgte (ausgerechnet gegen den unmittelbaren Verfolger) ist es uns heute gelungen wieder an „alte Traditionen“ anzuknüpfen.
Am Anfang standen ein Sieg, eine Niederlage und ein remis mit Siegfried Degenkolb, Uwe Hörning und Heike Sandner. Dann folgte ein Schlag auf den anderen. Es ging mit Joachim Bühnert und Lothar Wagner los. Steffen Bork und Lars Hernla hatten zu dem Zeitpunkt schon Materialvorteil, der auch in Punkte umgesetzt wurde. Noch vor der Zeitkontrolle konnte Christian Böttger Material und die Partie gewinnen.
Adorf hat den heutigen Kampf ebenfalls gewonnen. Also bleibt uns nur, weiterhin zu gewinnen.