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Simon und Georg ganz stark in Moritzburg

Beim 11. TuS Coswig Open im malerischen Moritzburg hat Simon Burian einen beeindruckenden 4. Platz belegt. Mit 4 aus 4 gestartet, remisierte er anschließend gegen den Setzlistenzweiten Christoph Natsidis, der offenbar seit einiger Zeit wieder ohne Computerhilfe während der Partie auskommt. In der Schlussrunde sicherte er dann mit einem Remis das Preisgeld ab, weil ein Sieg hinter Cliff Wichmann und dem Inder Jha Sriram nur maximal den Bronzerang eingebracht hätte. Performance 2312 – Respekt!

Georg Valtin startete ebenfalls top mit 3 aus 3, hatte dann gegen Simon das Nachsehen, kam aber als Wertungsbester des gesamten Turniers mit beachtlichen 4 aus 6 ins Ziel. Hier ging es gleich 58 DWZ-Punkte nach oben.


DVM U20 und DVM U14

Der SK König Plauen hat sich wieder in zwei Altersklassen für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. In Düsseldorf (U20) und Verden (U14) kämpfen unsere Recken um Medaillen.

U14 (Platz 11, 6:8 Punkte):
(1) SK König Plauen (1652) – SV Dresden-Striesen (1370) 2,5:1,5
(2) SV Empor Berlin (1797) – SK König Plauen (1652) 2:2
(3) SK König Plauen (1652) – Biebertaler SF (1700) 2,5:1,5
(4) Reideburger SV 90 (1958) – SK König Plauen (1652) 3:1
(5) Hamburger SK (1792) – SK König Plauen (1652) 2,5:1,5
(6) SK König Plauen (1652) – SF Katernberg (1599) 2:2
(7) SK König Plauen (1652) – SF HN-Biberach (1562) 1:3

U20 (Platz 11, 7:7 Punkte):
(1) SK König Plauen (1902) – OSG Baden-Baden (2102) 1,5:4,5
(2) SK Frankenthal (1805) – SK König Plauen (1902) 2,5:3,5
(3) SK König Plauen (1902) – LSV Turm Lippstadt (1951) 4:2
(4) TuS Coswig (1892) – SK König Plauen (1902) 3:3
(5) Hamburger SK (2189) – SK König Plauen (1902) 5:1
(6) SK König Plauen (1902) – USV Halle (1998) 1,5:4,5
(7) Schachforum Darmstadt (1613) – SK König Plauen (1902) 0,5:5,5


Pardubice – DWZ-Auswertung

A-Turnier (291 Teilnehmer):
35. IM Plat, Vojtech 6/9 (2498, +6)
201. Hörr, Matthias 4/9 (2169, +7)
277. Pfeufer, Lion 2/9 (2024, –9)

B-Turnier (261 Teilnehmer):
71. Zähringer, Daniel 5/9 (2036, +33)
103. Beyer, Christof 5/9 (1934, –24)
137. Merkel, Toni 4½/9 (1875, +12)
157. Nguyen Dang, Lukas 4/9 (1899, +96)
170. Linnert, Niklas 4/9 (1830, ±0)
183. Franz, Tobias 4/9 (1777, –17)
188. Hörr, Christian 3½/9 (1872, +16)
191. Fischer, Erik 3½/9 (1836, –9)
195. Gerbeth, Frank 3½/9 (1793, +15)
196. Karl, Binh 3½/9 (1785, –4)
203. Nguyen Dang, Huy Duc 3½/9 (1812, +12)
205. Graf, Lucas 3½/9 (1769, –26)
210. Helmrich, Daniel 2½/8 (1717, –12)
213. Burian, Simon 3½/9 (1760, +3)
225. Meyer, Stephan 3/8 (1769, +10)
232. Nicklaus, Timm 3/8 (1733, +54)
245. Hörkner, Nico 1½/8 (1598, ±0)

C-Turnier (277 Teilnehmer):
43. Bandt, Jochen 6/9 (1775, –6)
52. Luban, Peter 5½/9 (1813, +5)
172. Dr. Böttger, Christian 4/8 (1732, +33)
223. Paul, Peter 3½/9 (1495, –49)

D-Turnier (272 Teilnehmer):
61. Burian, André 4½/8 (1588, +54)
169. Ertl, Liam 4/9 (1259, +56)
196. Bandt, Alexander 4/9 (1020, –67)
197. Knott, Joseph 3/8 (928, –72)
205. Dreise, Mario 3½/9 (1261, –1)
226. Melitzki, Richard 1/7 (898, –110)


Könige machen fette Beute in Tschechien

Mannschaftsfoto Könige Plauen

Mannschaftsfoto Könige Plauen

Insgesamt 628 DWZ-Punkte konnten die Plauener Könige in den vier Hauptturnieren des Pardubicer Schachfestivals ergattern. Diese positive Bilanz ist erneut vor allem unseren Nachwuchsspielern zu verdanken. Offensichtlich hat Trainer Holger Borchers ganze Arbeit bei der Partievor- und -nachbereitung geleistet. In der U16 und der U20 ist das erklärte Ziel die erneute Teilnahme an der Deutschen Vereinsmeisterschaft.
A) Edwin Fischer, 3½ / 9, 2044, -25
B) Christof Beyer, 5½/9, 2094, +36
B) Toni Merkel, 4½/9, 1931, +26
B) Binh Karl, 4/9, 1879, +44
B) Mario Tunger, 4/9, 1842, -9
B) Niklas Linnert, 4/9, 1824, +52
B) Simon Burian, 3½/9, 1885, +86
B) Huy Duc Nguyen Dang, 3½/9, 1833, -11
B) Erik Fischer, 3/8, 1799, -4
C) Lukas Nguyen Dang, 5/9, 1840, +81
C) Daniel Helmrich, 5/9, 1830, +93
C) Peter Luban, 5/9, 1780, -1
C) Peter Paul, 5/9, 1681, +3
C) Jochen Bandt, 4½/8, 1733, -3
C) Heike Sandner, 4½/9, 1620, -28
C) Lukas Graf, 4/9, 1739, +37
C) Daniel Suhr, 4/9, 1666, +101
C) Timm Nicklaus, 4/9, 1659, +99
C) Nico Hörkner, 3½/9, 1626, +74
C) Christian Böttger, 3½/9, 1473, -41
C) Tim Seyffert, 3/8, 1579, -12
D) Ludwig Müller, 5½/9, 1483, +122
D) André Burian, 5½/9, 1449, +13
D) Joseph Knott, 4½/9, 1253, +6
D) Mario Dreise, 4/9, 1325, +25
D) Jens Hörkner, 4/9, 1164, -67
D) Alexander Bandt, 3½/8, 1129, +41
D) Reinhard Atze, 3½/9, 929, -109
D) Emma-Luise Müller, 2½/9, 785, -1


Dauerbrenner Pardubice

Pardubice, das ist der Fixpunkt im Plauener Schachjahr. Wieder reisen die Könige in beachtlicher Gruppenstärke ins tschechische Hinterland, einige bereits zum 13. Mal. Unter den 35 Mitfahrern findet sich dieses Jahr auch Holger Borchers, der unsere ambitionierten Nachwuchsspieler als Trainer betreuen wird.

Wie üblich wird man jeden Tag die Ergebnisse und Ansetzungen der Gruppen A bis D verfolgen können. – Ach ja: „Prost!“


Schach und Wiesn: Geht gar nicht!

Nach einem vielversprechenden Beginn lief beim Münchner OIS für die Hörr-Brüder nicht mehr viel zusammen, ein regelrechtes Turnier zum Vergessen! Christian stand in acht Partien schon nach der Eröffnung schlechter und rettete immerhin noch sechs Remisen ins Ziel. Damit hält eine traurige Serie von nun 22 Spielen ohne Sieg und weitere 30 DWZ-Punkte wurden dem Orkus zugeführt. Auch Matthias zeigte sich ungewohnt uninspiriert und musste als Nr. 15 der Setzliste erstaunliche vier Niederlagen quittieren. Nachdem er sich schon auf bemerkenswerte 2180 hochgearbeitet hatte, geht es jetzt auf einen Schlag wieder mehr als 60 Punkte nach unten. Autsch!

Trauriger Höhepunkt war tatsächlich der Tag des Wiesn-Besuchs, als Matthias‘ Gegner in bereits klar gewonnener Stellung einzügig die Dame einstellte und dafür noch nicht einmal bestraft wurde. Kurz zuvor hatte Christian zu einem inkorrekten Bauernopfer angesetzt, das im besten Fall eine Figur hätte bringen können. Als es dann auch genau so kam, war der Gedanke aber schon wieder im künstlichen Nebel entschwunden. Lalalala. K.o.-Tropfen im Bier? Helene Fischer im Ohr? Rotes Pferd? „Man kann nicht alles haben.“


Schach und Wiesn: Das Münchner OIS

Es ist mal wieder Oktoberfest. Wie jedes Jahr fallen die Isarpreißn in ihren Heidi- und Ziegenpeterkostümen zu hunderttausenden in die bayrische Landeshauptstadt ein und stehen zusammen mit Italienern, Engländern und Russen in den Schlangen vor den überfüllten Bierzelten. Wem die Dosis dann zuviel wird, kann sich beim Offenen Internationalen Schachturnier auf kalten Entzug setzen. Diesen Mittelweg versuchen gerade die Hörr-Brüder, die für diese neue Erfahrung sogar das traditionelle Chemnitzer Turm-Open haben sausen lassen.

Die Auftaktdoppelrunde lief so schlecht nicht, bis auf die Tatsache, dass es fast selbstverständlich zweimal über die volle Distanz ging. Matthias hatte einen für ihn untypischen Gartenzaun gebaut und musste in der Zeitnotphase einen zwar windigen, letztlich aber erfolgreichen Durchbruch erzwingen. Abends wurde er dann selbst Opfer einer sehenswerten Dauerschachkombination. Christian stand in beiden Partien gegen 2140er Gegnerschaft immer leicht schlechter, nach diversen Endspieldesastern in Pardubice scheint aber langsam ein Erkenntnisprozess einzusetzen. Gezielte Abwicklungen in remislastige Turmendspiele mit Minusbauern wurden schließlich tatsächlich mit halben Punkten belohnt.

Das Turnier läuft noch die gesamte zweite Wiesn-Woche und die Kunst wird sein, abends nach der dritten Mass noch den Weg ins Spiellokal zu finden. Oans, zwoa, gsuffa!


Edwin Fischer glänzt in Fürth

Mit einer fulminanten Performance von 2416 hat Edwin Fischer beim Pyramiden-Cup in Fürth den 6. Platz erreicht. Unser Neuzugang, der in der vergangenen Saison mit 5,5 aus 6 schon entscheidenden Anteil am Aufstieg der II. Mannschaft in die Sachsenliga hatte, musste sich nur in der letzten Runde dem Inder Jha Sriram (2412) geschlagen geben. Auf dem Weg dorthin hielt er auch den Großmeistern Leonid Milov und Lev Gutman stand und erzielte gegen den Italiener Felix Stips (2315) sogar einen Sieg. Jetzt gilt es, diese Frühform für den anstehenden Punktspielauftakt zu konservieren. Bravo!


Daniel Helmrich Zweiter in Geithain

Es gibt nicht viele Gründe, die einen nach Geithain locken können. Das Nest in der sächsischen Provinz liegt immerhin an der Bahnstrecke Leipzig–Chemnitz, ist ansonsten aber mit enormen demografischen und infrastrukturellen Herausforderungen konfrontiert. Einmal im Jahr findet dort aber immerhin ein rühriges Schachturnier statt, das auch immer wieder von den Plauener Amateuren für eine Standortbestimmung kurz vor Saisonbeginn genutzt wird. Schon oft konnten wir im A- oder B-Turnier Podestplätze erzielen und dieses Jahr wurde diese Tradition von Daniel Helmrich fortgesetzt. Nach einem Remis zum Auftakt gelangen ihm vier Siege in Folge, wonach er den Turniersieg nur nach Zweitwertung verpasste. Ganze 98 DWZ-Punkte schwerer ging es zurück ins Vogtland.

Letzte Runde an Tisch 1: Dr. Rainer Fischbach – Daniel Helmrich 0:1.

Leider konnten Simon und André Burian wie auch Erik Fischer nicht ganz an die tollen Leistungen von Pardubice anknüpfen. Dafür setzte aber Elmer Pekrul mit 3 aus 5 (Performance 2002) im A-Turnier ein Achtungszeichen.


Nachwuchs macht Riesensprünge in Pardubice

Der Saisonauftakt im tschechischen Pardubice verlief für die zahlreichen Plauener Schachspieler mehrheitlich erfreulich. Nicht nur im A-Turnier konnten wir gute Akzente setzen, besonders die Jugendspieler zeigten sich stark verbessert. So untermauerten Toni Merkel und Erik Fischer ihren Anspruch auf ein Stammbrett in der Sachsenliga. Auch die Nguyens sowie Simon Burian und Nico Hörkner konnten mit satten Wertzahlzuwächsen aufwarten.

A-Turnier (259 Teilnehmer):
140. FM Roland Pfretzschner 4½/9 (2252, +7)
190. Matthias Hörr 3½/8 (2228, +14)
204. Lion Pfeufer 3½/9 (2122, +23)
257. Christian Hörr 1½/9 (1887, +4)

B-Turnier (211 Teilnehmer):
64. Toni Merkel 5/9 (1999, +88)
93. Erik Fischer 4½/9 (1995, +108)
111. Christof Beyer 4½/9 (1842, -13)
119. Lars Hernla 4/9 (1958, +27)
128. Huy Duc Nguyen Dang 4/9 (1919, +79)
135. Tobias Franz 4/9 (1888, +22)
190. Binh Karl 3/9 (1747, +4)
192. Peter Luban 3/9 (1677, -40)
204. Frank Gerbeth 2/9 (1596, -57)
206. Heike Sandner 2/9 (1514, -52)

C-Turnier (290 Teilnehmer):
69. Jochen Bandt 5½/9 (1804, -18)
99. Stephan Meyer 5/9 (1650, -8)
115. Simon Burian 5/9 (1798, +174)
153. Dr. Christian Böttger 4½/9 (1583, -36)
167. Peter Paul 4/9 (1597, -26)
230. Daniel Helmrich 3½/9 (1608, -2)
240. Niklas Linnert 3½/9 (1612, +14)
253. Timm Nicklaus 3/9 (1540, -10)
254. Lukas Nguyen Dang 3/9 (1622, +64)
271. Lucas Graf 2½/9 (1502, -2)

D-Turnier (218 Teilnehmer):
47. Nico Hörkner 5½/9 (1617, +195)
135. André Burian 4/9 (1346, -11)
138. Jens Hörkner 4/9 (1304)
140. Ludwig Müller 4/9 (1267, +29)
144. Mario Dreise 4/9 (1259, +17)
180. Alexander Bandt 3/9 (1088, -13)
192. Liam Ertl 2½/9 (1081, -18)
200. Emma-Luise Müller 2½/9 (669, -44)