Zweite gewinnt gegen SF Leipzig Südost I

Mit 5,5 zu 2,5 siegten die Plauener in der 7. Runde in Leipzig. An den ersten drei Brettern wurde ein Topscore von drei aus drei Punkten erzielt. Besonders Mathias‘ Partie war sehenswert, er setzte die gegnerische Königsstellung derart mit taktischen Schlägen unter Druck, dass der Sieg  nicht lange auf sich warten ließ. Olaf glich die Niederlage in der letzten Runde mit einem schnellen Sieg aus. An unseren letzten drei Brettern wurde sich jeweils auf ein Remis geeinigt. Christof spielte bis zuletzt, musste sich aber nach zähem Kampf geschlagen geben.

Pfeufer, Lion – Filipiak, Thomas 1:0
Paul, Mathias – Kreigenfeld, Sven 1:0
Hörr, Matthias – Alf, Michael 1:0
Beyer, Christof – Dechering, Jens 0:1
Hilbig, Olaf – Rosenkranz, Andreé 1:0
Götz, Andreas – Frowitter, Jörg ½:½
Hörr, Christian – Seidel, Thomas ½:½
Butzke, Daniel – Altmann, Jens ½:½


Matthias Hörr führt bei der CSM

Big Point im Spitzenspiel der Chemnitzer Stadtmeisterschaft: Matthias Hörr hat in einer schwierigen Caro-Kann-Partie den bis dato führenden Ingmar Oltmanns (USG Chemnitz) geschlagen und damit seinerseits die Führung übernommen. Christian Hörr hatte sich gegen Peter Müller ebenfalls viel vorgenommen, wurde aber schon Tags zuvor von hohem Fieber außer Gefecht gesetzt. Der dritte Exil-Plauener, Tobias Franz, verteidigte sich gegen Peter Höhne nicht genau genug und verlor ebenfalls an Boden.
Längst sind nicht alle Messen gelesen. Das Turnier verspricht nach wie vor das spannendste der vergangenen Jahre zu werden. Die 5. Runde wird am 10. Februar unter anderem mit folgenden Paarungen fortgesetzt:
Hörr, M. (3,5) — Sobeck (3)
Mahn (2,5) — Hörr, C. (2,5)
Franz (2) — Pfeiffer (2)


Wieder Schritt Richtung Klassenerhalt

Der SK König Plauen hat am Sonntag einen weiteren kleinen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 2. Schach-Bundesliga unternommen. Die Plauener trennten sich vom SC Forchheim 4:4-Unentschieden und liegen mit 5:5-Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.
SK König Plauen – SC Forchheim 4:4. – Plauen ging mit drei seiner vier Großmeister in den Vergleich, zudem kam Jolanta Zawadzka (Frauen-Großmeisterin aus Polen) zu ihrem ersten Einsatz für die Könige. Damit wurde schon vor dem ersten Zug ein Zeichen gesetzt, dass die Plauener gegen Forchheim gewinnen wollten, was den vorzeitigen Klassenerhalt bedeutet hätte. Aber auch die Gäste waren nicht ins Vogtland gekommen, um die Punkte „herzuschenken“, und nach den Remisen von Alexander Graf und Roland Pfretzschner, sowie der Niederlage von Sven Schaller lagen die Plauener erst einmal mit 1:2 hinten.
Auf die Spur brachte den SK König einmal mehr Tomasz Markowski am Spitzenbrett, wo es zum Duell der Großmeister gegen den Tschechen Vlastimil Jansa kam. Markowski spielte mit Schwarz, übernahm aber die Regie in dieser Partie, hatte bald einen Bauern mehr, zudem einen riesigen Zeitvorsprung und fuhr seinen dritten Saisonsieg in seiner dritten Partie ein. Zuvor hatte sich Jolanta Zawadzka mit ihrem Kontrahenten auf ein Remis geeinigt. Ein kleiner Vorteil im Turm/Läufer-Endspiel reichte der jungen Polin nicht, um einen vollen Punkt zu holen.
Damit stand es 2,5:2,5. Und zu diesem Zeitpunkt war klar, dass eher die Plauener um das 4:4 würden kämpfen müssen. Thomas Espig hatte am achten Brett gegen den jungen Eduard Miller eine Leichtfigur für den Angriff geopfert. Espigs Versuche, den gegnerischen König in Bedrängnis zu bringen, verpufften aber beizeiten, auch weil der Gegner beim Verteidigen immer die Übersicht behielt. Auch Großmeister Lutz Espig hatte am dritten Brett einige Probleme, die Partie im Gleichgewicht zu halten, was ihm letztlich aber gelang. Währenddessen sorgte Michael Kuraszkierwicz am sechsten Brett dafür, dass die Plauener am Ende nicht mit leeren Händen dastehen. Er landete einen souveränen Weiß-Sieg und blieb damit auch in seinem vierten Saisonspiel ungeschlagen.
Am 6. Februar können die Plauener nun in Sachen Ligaverbleib alles klar machen. Nur im Falle einer Niederlage bei der USG Chemnitz könnte es noch einmal eng werden.(SB)


Die Zweite verliert 3 zu 5 gegen Wilkau-Haßlau

In Stammbesetzung kam die Erste von Wilkau-Haßlau nach Plauen. Anfangs sah es nach Punkteteilungen von Matthias und Etienne noch recht ausgeglichen aus. Christof lieferte sich mit Anja Schulz – der Deutschen Meisterin U16 – ein Gefecht im Sizilianischen, mit guten Chancen für beide Seiten. Nachdem sein König zeitweise arg unter Druck geraten war, konnte Christof einen Abtausch der Damen erzwingen. Nach Rochaden im 24. und 25. Zug, einigten sich die Kontrahenten aber auf ein Remis.

Olafs Stellung sah zeitweise sehr vielversprechend aus. Leider musste er sich in taktisch scharfer Stellung, mit beidseitigem Königsangriff, geschlagen geben. Mit etwas Glück gelang es Christian, trotz Qualitätsverlust, eine drohende Niederlage abzuwenden und spielte Unentschieden. Lion griff am ersten Brett noch einmal in die Trickkiste, nachdem er einen Bauern eingebüßt hatte und erzielte ebenfalls ein Remis.

Mathias konnte seinem Gegner eine Qualität abknöpfen, in einem unklaren Endspiel kam er allerdings über die Punkteteilung nicht hinaus. Bis zuletzt kämpfte Andreas um Ausgleich, nachdem er seinen Freibauer verloren hatte. Gegen den gegnerischen Bauernsturm konnte er jedoch leider nicht bestehen.


Peter Müller rettet Chemnitzer Ehre

In der 3. Runde der Chemnitzer Stadtmeisterschaft hätte es beinahe geklappt: 3 Punkte aus 3 Schwarzpartien. Schon nach einer Dreiviertelstunde war die Partie zwischen Alfred Pfeiffer und Christian Hörr beendet. Der Turnierleiter griff frühzeitig fehl und musste wegen eines unparierbaren Mattangriffs schon im 20. Zug aufgeben. Gegen Rainer Kutscha konnte Tobias Franz sein Läuferpaar kraftvoll in Szene setzen, gewann zunächst einen Bauern, dann die Qualität und schließlich den Turm. 2:0.
Nur die Partie von Matthias Hörr gegen Peter Müller lief noch. Der Mitfavorit konnte sich eine aussichtsreiche Druckstellung erarbeiten und ließ kurz vor der Zeitkontrolle wahrscheinlich den sicheren Gewinn aus. Und so konnte Peter Müller im Doppelturm-Endspiel einen gegnerischen Freibauern gerade noch so aufhalten und ins Dauerschach einlenken.
Mit insgesamt 7 aus 9 liegt das Plauener Trio derzeit voll im Soll. Da Ingmar Oltmanns an Brett 1 gegen den Vorjahressieger Stanislaw Azimov gewinnen konnte, verspricht das Turnier noch überaus spannend zu werden. Die 4. Runde wird bereits in zwei Wochen gespielt.


Bez. Liga U 16 – I. Team SK König Plauen

Im Kampf um den Wiederaufstieg in die Sachsenliga konnten vier wichtige Punkte aus Chemnitz entführt werden. Durch ein 4:0 Sieg gegen CSC III. und einen 3:1 Sieg gegen den Verfolger USG II. blieb uns unsere saubere Weste erhalten. Mister 100% bei den Schülern ist Julian Garreis mit 5 aus 5. Aber auch Toni Merkel hat 4,5 zu 0,5 auf seinem Guthabenkonto ( a. 1.Brett ! ) und Huy Duc hat 3,5 / Binh Karl 3 Punkte.
Sollten wir am 5.Februar 2011 gegen Gornsdorf und Aue gewinnen, ist der Aufstieg zum greifen nah.


Matthias Hörr in Siebenlehn auf Platz 9

Mit ordentlichen 5 aus 7 hat Matthias Hörr das Jahr beim 11. Weihnachtsturnier in Siebenlehn auf Platz 9 abgeschlossen. Wie schon beim Turm-Open in Chemnitz gelang ihm dabei ein beeindruckender Weiß-Score von 4 aus 4. Für Bruder Christian lief es dagegen überhaupt nicht. Gebeutelt vom Lospech, vor allem aber dem eigenen Unvermögen reichte es nur mit viel Dusel zu einem 50%-Ergebnis.
Die Podestplätze erreichten Elo-Favorit IM Dmitry Stets (2454), Florian Fuchs (2042) und GM Ivan Farago (2421). Vor allem der junge Reichenbrander wusste durch inspirierendes Spiel zu überzeugen.


Andreas Götz bleibt der 100-Prozent-Mann

Der SK König Plauen hat in der vierten Runde der 2. Schach-Bundesliga beim Erfurter SK mit 3:5 verloren, sich dabei aber mehr als ordentlich aus der Affäre gezogen. Praktisch mit einer B-Mannschaft angetreten, gelang es, übrigens nicht zum ersten Mal, einen der Staffelfavoriten gehörig zu ärgern. Mit etwas mehr Fortune wäre ein 4:4 möglich gewesen, unter Umständen sogar noch mehr.
Bereits im Vorfeld hatten sich die Plauener in Erfurt nicht viel Hoffnung auf Zählbares gemacht. Zudem lagen die Plauener nach den Siegen gegen den SK Tarrasch München und Bayern München II ohnehin klar auf Kurs Klassenerhalt. Also schonte man die internationalen Spieler, sparte ein paar Euro und lieferte dennoch eine starke Vorstellung ab.
Sven Schaller rückte auf Grund der ungewöhnlichen Aufstellung der Plauener an das zweite Brett vor, traf dort auf den Internationalen Meister Thomas Casper. Und gegen diesen hatte sich Schaller gut vorbereitet, wählte zum allerersten Mal mit Schwarz eine offene Partie, die in eine ungefährliche Theorievariante mündete. Das führte nach etwas mehr als eineinhalb Stunden zur ersten Punkteteilung des Tages. Auch Mathias Paul akzeptierte das Remisgebot seines Gegners Bernd Vökler.
Der einzige Plauener, der in Erfurt nach eigenem Bekunden überhaupt keine Chance hatte, war Matthias Hörr. Er kam bereits in der Eröffnungsphase in Nachteil und verlor.
Eine sehr interessante Partie gab es am siebten Brett zwischen Thomas Espig und Joachim Brüggemann. Espig stand wohl sogar ein klein wenig besser, als beide bei knapper werdender Zeit das letzte Risiko scheuten und den Friedensvertrag unterschrieben.
Lutz Espig hatte am Spitzenbrett von Anfang an viel seiner Bedenkzeit investiert. Die sollte ihm dann in der entscheidenden Phase fehlen. In einem ausgeglichenen Endspiel überschritt er die Bedenkzeit. Beim Stande von 1,5:3,5 aus Plauener Sicht war das die Entscheidung zu Gunsten der favorisierten Erfurter.
Andreas Götz ist die Nummer 16 im 16-köpfigen Kader der Plauener. In Erfurt kam er zum zweiten Mal in dieser Saison zum Einsatz, in der Startrunde hatte er in Dresden als einziger Spieler seines Teams gewonnen. Gegen Rainer Krüger stand Götz mit Schwarz zunächst klar schlechter. Aber der Gegner ließ wieder Luft in die Partie, die auf einmal wieder in taktisch komplizierte Varianten geriet. Das Spiel kippte. Fast hätte Götz seinen Gegner mattgesetzt, stattdessen kam er im Endspiel zum Sieg. Es war in der 24. Partie erst die zweite Niederlage eines Erfurters in dieser Saison. Und Andreas Götz bleibt bei 100 Prozent.
Eine ganz sichere und solide Vorstellung lieferte Roland Pfretzschner am dritten Brett gegen Großmeister Peter Enders ab, hatte sogar immer die etwas bessere Stellung. Zum vollen Punkt reichte es nicht, zum halben allemal.
Christof Beyer zeigte sich klar besser vorbereitet als sein Gegner Matthias Müller, der sich im 20. Zug nach langem Nachdenken für die falsche Fortsetzung entschied. Später überlegte Beyer am richtigen Zug, der in die klar bessere Stellung geführt hätte, entschied sich dann aber doch anders, was sich als Glücksfall für den Gegner erwies. Der Erfurter gewann noch, womit der 5:3-Endstand perfekt war. Hier war zumindest ein halber Punkt drin, dazu ein Remis am ersten Brett – die Sensation lag durchaus im Bereich des Möglichen.
Dennoch schauen die Plauener nach vier Runden sehr zufrieden drein, liegen auf dem fünften Tabellenplatz und haben vier Punkte Vorsprung zu den „gefährlichen“ Rängen. Am 16. Januar 2011 geht es für den SK König mit einem Heimspiel gegen den SC Forchheim weiter.(S.B.)


Stadtmeisterschaft Chemnitz, Runde 2

Recht erfreutlich gestalteten sich die Plauener Ergebnisse in der 2. Runde der Chemnitzer Stadtmeisterschaft. Tobias Franz war mit Weiß gegen Thilo Bocklisch erfolgreich und Matthias Hörr feierte ein höchst ästhetischenSieg gegen Peter Höhne. Unter Damenopfer auf g5 gelang ihm ein Matt, an dem bei vollem Brett nur der La8 und Sh3 beteiligt waren. An Brett 1 hatte es Christian Hörr mit Turnierfavorit Günter Sobeck zu tun. Nachdem er bereits beim Turm-Open gegen denselben Gegner nur knapp an einem Sieg vorbeigeschrammt war, ließ er auch diesmal nichts anbrennen und kam nach dem Herunterspielen einer Theorievariante in leicht vorteilhafter Stellung zu einem schnellen Remis. Die 3. Runde findet am 13. Januar statt.


Vogtländische Nachwuchsmeisterschaften

Mit 75 Teilnehmern (AK U 16 bis U 8 ) waren die diesjährigen Meisterschaften ein voller Erfolg. Das vogtländische Qualifikationsturnier zur Bezirkseinzelmeisterschaft fand erstmals Plauener Rathaussaal statt. Die meisten Starter stellten Plauen und Reichenbach.
Ergebnisse:
AK U 16 = 1.Platz T.Merkel/SKK 5 Pkt. – 2.Pl. Binh,K. /SKK 5 Pkt.- 3.Pl. A.Damisch /Reich 4,5 Pkt. 4. Pl. S. Schwabe/Waldk. 4Pkt.
AK U 14 = 1. Platz Huy Duc/SKK 6 Pkt. – 2.Pl. D. Zähringer/Reich 5,5 Pkt. – 3.Pl. D. Suhr/SKK 4,5 Pkt.

AK U 12 = 1.Platz J.-N. Phenn/Reich 7 Pkt. – 2.Pl. T. Nicklaus/SKK 5,5 Pkt. 3. Pl. K. Weber/Reich 4,5 Pkt. / Ng. D. Lucas/SKK 4,5
u. J.Linnert 4,5 Pkt. 1. Platz w J. Heyne/Waldk. 4Pkt.

AK U 10 = 1.Platz L.Graf /SKK 5,5 Pkt. – L. Müller/SKK 5,5 Pkt. – 3. Pl. A. Wehrle 5 Pkt. – 4.Pl. M. Jahn/SKK 4,5 Pkt. 1. Platz w H. Jaensch/SKK 4,5 Pkt.

AK U 8 = 1.Platz S. Burian/SKK 4 2. Pl. L.Groß/SKK 3. Pkt. – 3. Pl. /Treuen 3 Pkt.

1. Pl. w E. Hasse/SKK 4,5