Unser I. Team U 16 hat am Wochenende die erste Etappe des anvisierten Wiederaufstiegs in die Sachsenliga gemeistert. Drei Spiele, drei Siege, Besonders wichtig war der Sieg gegen die verstärkten ( aus Seiffen ) Olbernhauer, welche mit DWZ stärkeren Spielern antraten.
Es gelang uns ein schwer erkämpfter 2,5:1,5 Sieg. Mit 2,5 Punkten am Spitzenbrett hat Toni Merkel ein gutes Ergebnis genauso wie Julian Garreis mit drei Siegen am vierten Brett.
Am 8.Januar 2011 kommt es in Chemnitz zu einem weiteren wichtigen Duell zwischen uns und der USG Chemnitz II. Sollten wir weiterhin erfolgreich spielen, kommt es am 5. März gegen Niederwiesa I. zum entscheidenden Aufstiegsduell. Das II. Team gewann in der Bez.Klasse 3:1 gegen Crimmitschau und gegen die Reichenbacher gab es eine 1:3 Niederlage.
Überzeugen konnte dabei nur Tim Seyffert mit zwei Siegen.
Das eigentliche Flaggschiff unseres Vereins, dass U 20 Team, ringt um seine Form und steht in einem schwierigen Abstiegskampf.
Die nächsten Spiele gegen Aue und im neuen Jahr gegen Dresden Heidenau und Fortuna Leipzig werden zeigen, ob der Abstieg Wirklichkeit wird oder abgewendet werden kann. Nur Peter Dietzsch, Nils Süß und Stefan Meyer erreichten Normalform, während Robin Kamrla und Hashem Schweiger dieser hinterherlaufen. Wünschen wir uns für das Jahr 2011 viel Glück.
Erwarteter Sieg
Am ersten Winterwochenende hatten wir ein Auswärtsspiel beim Aufsteiger. Ein Sieg war sozusagen Pflicht. Aber am Samstag Nachmittag trafen die Hiobsbotschaften ein. Lars Hernla konnte auf Grund eines Autounfalls nicht mitspielen. Ich hoffe, dass es ihm schon wieder besser geht.
Später meldete sich Christian ziemlich verschnupft, und fragte, ob er denn unbedingt mitspielen muss. Nach Lars’ Absage hat er sich doch am Sonntag auf den Weg gemacht.
Mit einem Ersatzspieler fuhren wir nach Glauchau. Hier muss ich gleich erwähnen, dass Daniel Helmrich in seinem ersten Einsatz im Erwachsenenbereich richtig ordentlich gespielt hat und er auch bald Punkte holen wird.
Zum Spielverlauf:
Achim Bühnert gewann als Erster, später war Uwe Hörning der Glückliche nach einem Dameneinsteller seines Gegners. Peter Paul konnte eine Figur gewinnen und damit auch die Partie. Christian hatte seinen Gegner ebenfalls im Griff. Gut das er mitgespielt hat.
Steffen konnte keinen Vorteil erreichen, so einigte man sich auf remis. Der Sieg stand damit fest. Ich hatte einen Mehrbauern, später eine Qualität mehr, die ich aber wieder zurückgegeben habe. Leider habe ich mit zwei Mehrbauern nur remis, da ständig Matt gedroht hat. Lothar Wagner hat nach wechselhaftem Spiel ebenfalls remisiert.
Als Tabellenführer geht’s ins neue Jahr, und dann gegen Adorf.
Zweite sicher
Zu Heimspielen im Winter sagt man in der heutigen Zeit den Sonntagsbraten nur „unter Vorbehalt“ ab, schließlich zeigen die Spielberichte der diesjährigen Landesklasse ungewöhnlich viele Male „+“ und „-“. Diesmal hatte Andreas Götz „das Glück“ rechtzeitig zum Mittagessen zu Hause zu sein, zumindest theoretisch.
An allen anderen Brettern wurde gespielt. Unglaublich sicher agierte Etienne Engelhardt am 8. Brett, der seinen Gegner völlig zusammen schob und am Ende mit einer kurzen Opfersequenz den ersten erkämpften Punkt einfuhr. Christian Hörr hatte trotz besserer Bauernstruktur etwas Mühe seine Figuren zu entwickeln und anschließend zu koordinieren.
Zum Glück geriet sein Gegner zeitlich unter Druck. Mit schwindender Restbedenkzeit ohne zündende Zugidee und wachsenden Druck auf der Harnblase, verließ er zwischendurch fluchtartig seine Wirkstätte, um allerdings kurz danach sofort wieder zurück zu kehren. (Christian, ja klar, WTO §x, aber anders ist auch nicht schön, was wir auch schon hatten J). Christians wohlplatzierte Remisofferte fand anschließend Gehör zum 2,5:1,5. Supersolide agierte erneut sein starker Bruder, der seinen Gegner mit den schwarzen Steinen mehr und mehr beherrschte und einen sicheren Sieg einfuhr. Lion hatte an Brett 1 endlich einmal das Glück des Tüchtigen. In einer leicht anrüchigen Stellung konterte er seinen Gegner sehenswert aus und stellte damit den Mannschaftssieg sicher. Olaf Hilbig stellte danach in einem leicht besseren Endspiel seine Bemühungen ein und willigte in ein Unentschieden ein.
Christof Beyer zeigte sich noch nicht „erholt“ von mehreren erfolgreichen Einsätzen in der 2. Bundesliga. Mit Weiß spielte er supersolide und wickelte anschließend in ein unverlierbares Schwerfigurenendspiel und später in ein Turmendspiel ab, was in einem ungefährteten Remis endete. In meiner eigenen Partie wurde meine Gegnerin Opfer Ihrer Zeiteinteilung, 5 Minuten für 15 Züge können reichen, in schwierigen Stellungen ist dies nicht zwingend so. Der Rest war Formsache zum 6,5:1,5,
Vorsprung weiter ausgebaut
In der gestrigen Runde ist uns wieder ein hoher Sieg gelungen. Anfangs sah es nicht so aus. Mein Gegner hat es mir ziemlich einfach gemacht, freiwillig stellte er sich hinten hin, so dass ich eine Qualität plus Bauern gewinnen konnte. Als Vorletzte konnte ich dann den Partiesieg (Springer gegen Bauern) feiern.
In der Zwischenzeit gewann Steffen Bork nach zwei Fehlgriffen seines Gegners. Uwe und Achim spielten remis. Dann übersah Uli den Gewinnzug und die Partie endete remis. Lars brachte uns wieder nach vorn. Siegfried sicherte erst mal einen Punkt für die Mannschaft (4:2) mit seinem remis.
Als letzter spielte Christian, der das langwierige Endspiel mit Läuferpaar gegen Springerpaar und einigen Bauern zum Sieg führte.
Ziel näher gerückt
Der SK König Plauen hat am Sonntag einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 2. Schach-Bundesliga Ost unternommen. Bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München gewannen die Plauener verdient mit 5:3 und hatten dabei nur in der letzten noch laufenden Partie das Glück auf ihrer Seite. Zu diesem Zeitpunkt stand der Mannschaftssieg allerdings schon fest.
FC Bayern München II – SK König Plauen 3:5. – Besonders an den vorderen Brettern waren die Plauener erwartungsgemäß stärker als die Gastgeber. Dreieinhalb Punkte fuhr der SK König an den ersten vier Tischen ein. Für den Auftakt sorgte allerdings Christof Beyer am siebten Brett, der mit seinem Kontrahenten Damir Majer eine Eröffnungsvariante sicher herunterspielte und nach nur 24 Zügen das entstandene völlig ausgeglichene Endspiel remis gab. Zu einem überzeugenden Weiß-Sieg kam Großmeister Tomasz Markowski am Spitzenbrett gegen den jungen Felix Graf. Bei gleichem Material eroberte Markowski einen gegnerischen Bauern, wonach die Stellung des Münchners auseinanderbrach. In der Folge holte sich Lutz Espig (Brett 3) die Erlaubnis, seine ausgeglichene Partie remis zu geben – nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn der erste halbe Zähler für den Greizer. Eine böse Niederlage kassierte Roland Pfretzschner (Brett 6), der sich früh in einem „Eröffnungs-Irrgarten“ nicht zurechtfand. Zwei weit vorgeschobene Bauern und die Dame des Gegners sorgten für den ersten Sieg der Bayern. Es sollte der letzte volle Punkt für den Gastgeber bleiben.
Zwar stand es jetzt 2:2-Unentschieden, aber in den noch laufenden Partien sah es gut aus für die Plauener. Am zweiten Brett gewann Alexander Graf ebenso souverän wie zuvor Markowski. Graf war positionell klar überlegen und bei aufkommender Zeitnot des Gegners entschied ein kleiner Freibauer am Brettrand die Partie. Thomas Espig (Brett acht) opferte zwischenzeitlich Turm gegen Leichtfigur. Später gab der Gegner das Material zurück, behielt dabei sogar einen Bauern mehr auf dem Brett. Bei ungleichfarbigen Läufern fiel dies allerdings nicht ins Gewicht, die Partie endete remis.
Für die Entscheidung sorgte Sven Schaller, der eine schöne Partie mit einem studienartigen Finale abschloss. Damit führte Plauen uneinholbar mit 4,5:2,5. Eine mögliche Niederlage von Michael Kuraszkiewicz wäre zu verschmerzen gewesen. Allerdings griff der Münchner Thomas Rodewis statt des Gewinnzuges daneben und musste schließlich mit einer Punkteteilung zufrieden sein.
Die Plauener verbesserten sich durch den 5:3-Sieg auf den vierten Tabellenplatz und treten am 12. Dezember beim noch ungeschlagenen Erfurter SK an. Steffen Bandt
Blindschach an sechs Brettern
Unter irregulären Spielbedingungen hat sich heute der Zwickauer SC mit sehr sehr viel Dusel einen Punkt gegen unsere II. Mannschaft erkämpft. Bei Kerzenschein, Zigarettenqualm und Küchenlärm verpassten erst Lion Pfeufer und Andreas Götz den Gewinn und dann warfen auch noch Christian Hörr und zu allerletzt auch Olaf Hilbig ihre Gewinnstellungen einzügig weg. Daniel Butzke war an Brett 8 (mal wieder) überhaupt nicht aufs Brett gekommen. Und so konnten wir froh sein, dass wir bei leichten Siegen von Matthias Hörr und Gunter Sandner überhaupt noch einen Punkt mitnahmen, da auch die Stellung von Mathias Paul sehr anrüchig war. Fazit: Statt eines standesgemäßen 7:1 wurde es ein katastrophaler Ausflug zum Tabellenletzten, der uns nun schon den zweiten Punkt im Aufstiegskampf gekostet hat.
Auftakt zur Chemnitzer Stadtmeisterschaft
Die Chemnitzer Stadtmeisterschaft findet inzwischen traditionell mit einigen Exil-Plauenern statt, die regelmäßig um die vorderen Plätze mitspielen. Nach Platz 3 und 4 für die Hörr-Brüder im vergangenen Spieljahr, versucht dieses Mal auch Tobias Franz, Schützenhilfe zu geben. In Runde 1 gelang ihm das leider noch nicht, da er gegen den Elo-Favoriten Günter Sobeck mit Schwarz unterlag. Matthias Hörr konnte erst nach zähem Kampf im Damenendspiel gegen das USG-Talent Justus Matschewsky gewinnen. Christian Hörr hatte mit Dr. Thilo Bocklisch weit weniger Probleme, da dieser wohl in der Vor- und Nachbereitung der Partie auch anderen Interessen nachging. Die einzige Überraschung zum Auftakt blieb somit der Sieg von Mario Mahn über Turnierleiter Alfred Pfeiffer. Die 2. Runde findet am 9. Dezember statt.
Alexander Graf weiter in Topform
Mit einem tollen Ergebnis von 7,5 aus 9 ist GM Alexander Graf punktgleich mit dem Sieger, Ex-FIDE-Weltmeister GM Alexander Khalifman, auf Platz 6 bei der Offenen Internationalen Bayrischen Meisterschaft eingekommen. Graf hatte nur in Runde 4 einen Hänger, als er IM Dieter Pirrot unterlag.
Knapper Sieg
Die Zweitligamannschaft des SK König Plauen hat am Sonntag den ersten
Schritt in Richtung Klassenerhalt in Staffel Ost der 2. Schach-Bundesliga
gemacht. Die Plauener gewannen gegen den SK Tarrasch München knapp mit 4,5:3,5 und verbesserten sich auf den fünften Tabellenplatz.
SK König Plauen – SK Tarrasch München 4,5:3,5
Es wurde das erwartet enge Match im Hotel Alexandra, das durchaus auch einen anderen Ausgang hätte finden können. Nach etwa zweieinhalb Stunden Spielzeit stand es noch 0:0, Markowski und Kuraszkiewicz hatten leichten Vorteil, während sich Lutz Espig mit Schwarz am dritten Brett schwer tat.
Geklärt war die Situation am achten Brett, wo Christof Beyer beim Spiel Dame gegen zwei Türme plus Bauer zwar materiell im Nachteil war, die Dame aber sehr aktiv war und Schwarz dem Remis durch Dauerschach nicht mehr entweichen konnte. Michael Kuraszkiewicz hatte bereits nach der Eröffnungsphase Vorteil. Sein Gegner musste sich gegen den starken Angriff des Plaueners wehren und griff in Zeitnot schließlich fehl. Am zweiten Brett stand Jacek Gdanski mit Weiß etwas defensiv, es reichte aber zum Remis und Plauen führte mit 2:1.
Am Spitzenbrett spielte Tomasz Markowski im Turm/Springer-Endspiel all seine Routine aus. Die schwarzen Figuren standen aktiver, die weißen des Münchners waren zum „Zuschauen“ verurteilt – 3:1. Lutz Espig war bei entgegengesetzten Rochaden hauptsächlich mit der Verteidigung seiner Stellung beschäftigt. Der Vorteil des Gegners wuchs stetig, Espig verlor eine Figur und die Partie. Das letztlich entscheidende Spiel wurde am sechsten Brett ausgetragen, wo sich Roland Pfretzschner bei etwas schlechterer Stellung tapfer wehrte. Den ausschlaggebenden Fehler machte schließlich der Gegner – 4:2 für Plauen. Die Niederlage von
Sven Schaller, der eine Qualität eingebüßt hatte, fiel nicht ins Gewicht, weil Neuzugang Grzegorz Masternak bei seinem Debüt für Plauen mit einem Bauern mehr zumindest nicht mehr verlieren konnte. Zum Sieg gegen Elena Levushkina reichte es aber nicht mehr.
Am 14. November fahren die Plauener zur zweiten Mannschaft des FC Bayern
München, die mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist. S.B.
Es läuft optimal !
Der dritte hohe Sieg in Folge wurde am Sonntag mit 6 : 2 gegen die zweite Mannschaft von Markneukirchen eingefahren.
Dieses klare Ergebnis war aber über längere Zeit umkämpft. Die ersten vier Partien ( Hörning, Sandner, Bühnert, Bork) endeten relativ früh remis. Vielleicht auch mit im Vertrauen auf die gute Besetzung der Bretter 3, 6, 7 und 8 (Hernla, Wagner, Böttger, Seyffert).
Aber zwischenzeitlich sah es eher nach einer Mannschaftspunkteteilung aus, denn Lothar Wagner hatte eine „Qualle“ weniger in unklarer Stellung, nach Meinung einiger „Kiebitze“ stand Uli Seyffert ein Zug vor der Aufgabe ( Nach eigener Aussage hatte er aber alles im Griff ! ) und Christian Böttger hatte nach eigener Einschätzung auch nicht die beste Stellung. Aber wie es halt manchmal so ist kommt es anders als man denkt.
Uli startete eine Mattangriff und Christian gewann eine Figur. Nach diesem Doppelschlag zweifelte unsererseits keiner mehr am Mannschaftssieg, denn Lars Hernla hatte seinen Gegner fest im Griff und der Sieg war nur eine Frage der Zeit. Lothar hat sich den eingesperrten Qualleläufer auf a8 abgeholt und war nun auch auf der Siegerstraße, dies sah sein Gegner dann mit Dame und Turm weniger auch ein.
Nach diesem Saisonstart kann nur der Staffelsieg unser Ziel sein.Steffen Bork
Unserer 5. Mannschaft gelang ein glänzender Sieg der Nachwuchsspieler bei dem die Punkte der Erwachsenen also nicht ausschlaggebend waren.