Coronabedingt schrumpfte unser Verein von 105 auf 82 Mitglieder, ein krasser Mitgliederschwund von Erwachsenen u. Nachwuchsspielern. Aber wir sollten uns nicht unterkriegen lassen und so gibt es auch schon zarte Hoffnungen, dh. wir haben gegen den Landestrend viele neue U 10 + U 8 Spieler aufnehmen können. Mittlerweile stehen wir wieder kurz vor der „100“. Dadurch konnten wir, wie sonst üblich, zwei U 10 Teams zur BMM melden u. auch zu der BEM in Geyer sind unsere U 10 Kinder stark vertreten. Vom Himmel fällt das natürlich nicht u. so ist Peter Paul in der GS Krebes, Montessori, Kuntzehöhe im Einsatz. Stefan Meyer in der Astrid Lindgren, Marwin Bühring u. Gunter Sandner sind in der GS Reusa aktiv. In unserer „Stamm- o. Leitschule sind Liam Ertl, Gunter Sandner, Peter Luban, Paul Mathias, Richard Melitzki, Stephanie + Kyrillus Akladius, Jochen Bandt am Ball! Aber auch in Reichenbach gibt es eine tolle Entwicklung mit zwei Nachwuchsteams, auch Markneukirchen hat wieder ein Nachwuchsmannschaft. Die Überraschung …. Waldkirchen hat 13 neue Nachwuchsspieler angemeldet u. der Verein hat jetzt immerhin 49 Mitglieder. Diese Bemühungen und vorallem unter großer Mithilfe der Eltern, könnte nicht nur unsere Nachwuchsabteilung stärken, sonder auch unsere weitere Existenz sichern. Freuen wir uns auf die Zukunft und hoffen auf weitere Mithilfe unserer Mitglieder.
Deutsche Vereinsmeisterschaft U14 – Kelheim 26.-30.Dezember 2022
Was gibt es als schöneren Jahresabschluss, als eine Teilnahme an der Deutschen Vereinsmeisterschaft. Das ist natürlich keine leichte Aufgabe. Startrang 18 (von 20 Mannschaften) zeigt, dass es nicht einfach sein würde Punkte einzufahren. Einer ersten Inspektion der örtlichen Gegebenheiten folgte ein deftiges Abendbrot bei einer amerikanischen Fast-Food-Kette.

Das Donau-Tor in Kelheim
Am nächsten Tag durfte dann auch gespielt werden; und dazu wir gingen an Bord. Der Donau-Pegel verhieß nichts Gutes – 3,40 Meter – und als ersten Gegner gleich den späteren Deutschen Meister – SC Garching 1980. Da wir nicht wussten, wie stark die wirklich waren, sah es auf den Brettern nicht so schlecht aus. Aber eine Chance nach der anderen wurde nicht genutzt und so kam es dann eben zu einer deftigen ½:3½-Niederlage. Auch in der Nachmittagsrunde gab es nichts zu holen: 1:3 gegen Stuttgart-Wolfsbusch.

Am Abend gab es dann neben einer mentalen Partievorbereitung auch noch einen weiteren wichtigen Termin – Sponsorenpflege. An dieser Stelle möchte ich mich ganz ausdrücklich bei der Tierarztpraxis Valtin – Winkler auch im Namen des Vereins und aller beteiligten Spieler bedanken. Ein erster Versuch ging leicht daneben, aber sofern wir uns für die nächste Meisterschaft qualifizieren, werden wir auch dabei ein höheres Level erreichen.

Neuer Tag, neue Runde. Bei gleichbleibenden Donaupegel sollten endlich die ersten Punkte her. Gegner war unser Nachbar in der Startrangliste, die Schachfreunde Birkenfeld (Rheinland-Pfalz). Mit einer konzentrierten Leistung gelang ein hohes 3½:½ und die Gefahr, ans Tabellenende zu rutschen, war gebannt. Nicht ganz so glücklich lief die Nachmittagssession. Trotz einer guten Leistung gab es eine knappe Niederlage: 1½:2½ gegen die SG Königskinder Hohentübingen.

Große Freude herrschte am nächsten Tag: die Donau hatte sich auf sagenhafte 3,60 Meter gesteigert und auch uns war es nach einer weiteren Steigerung zumute. Zwar klappte es im Kampf mit den Karlsruher SF 1853 nicht ganz, aber am Ende sicherte uns Maxim mit einer Energieleistung ein mindestens verdientes Unentschieden. Richtig gut lief es dann in der Vorschlussrunde. Die tapferen Gastgeber aus Kelheim hatten ohne ihr nominelles Spitzenbrett keine Chance und das deutliche 3½:½ brachte uns bei den Brettpunkten sogar die 50%-Marke ein. Leider meinte es dann die Auslosung nicht besonders gut mit uns: Gegner für die letzte Runde war ausgerechnet der Hamburger SK, ein Team, das eigentlich in Medaillennähe gehandelt wurde. Trotz zum Teil guter Stellungen und vereinzelter Gewinn-chancen wurde es dennoch ein deutliches 0:4, was am Ende Rang 16 in der Tabelle bedeutete.

Von der Zielstellung, drei Siege einzufahren, waren wir nicht soweit entfernt, der eine oder andere Mannschaftspunkt mehr war drin und wäre auch nicht unverdient gewesen. Auch 2023 könnten wir, die Qualifikation vorausgesetzt, mit dem gleichen Team noch einmal antreten. Gutes Training in Verbindung mit der diesmal gewonnenen Erfahrung sollte dann einen Top10-Platz möglich machen. Jeder hat dem Mannschaftsergebnis 3 Brettpunkte beigesteuert, was aufgrund der eigenen DWZ nicht selbstverständlich war. Es gilt also, die verbleibenden 360 Tage bis zur nächsten DVM intensiv zu nutzen …
Im Gleichschritt schweren Trittes
Unsere 3 Nachwuchsteams haben bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften den erwarteten schweren Stand. Nach dem gestrigen Tag belegten alle Teams kurioserweise den 17 Platz. Vor allem unsere U16 agiert bisher eher glücklos, am Wille scheint es nicht zu liegen.



Hier kann das Geschehen bei unseren 3 Teams verfolgt werden:
U16 – mit Burkhard Atze – in Darmstadt
U14 – mit Jochen Bandt – in Kelheim
U12w – mit Peter Luban – in Berlin
Runde 1 … gegen die „Bayern“
Wovon viele fussball-spielende Jungs in dem Alter träumen, ist aktuell bei unseren Mädchen bei der DVM U12 wahr, es geht gegen den FC Bayern München. Wenn das der Kaiser wüsste, dass dort immer noch Schach gespielt wird.

Hier kann das Geschehen bei unseren 3 Teams verfolgt werden:
U16 – mit Burkhard Atze – in Darmstadt
U14 – mit Jochen Bandt – in Kelheim
U12w – mit Peter Luban – in Berlin
3 Königsteams zur DVM
Alle Jahre wieder finden in der Weihachtswoche die Deutschen Vereinsmeisterschaften der Kinder- und Jugendalterklassen statten. Drei unserer Nachwuchsteams sind dieses Jahr mit am Start, erstmals auch ein Mädchenteam.
Wir wünschen viel Erfolg, die Wettkämpfe können unter nachfolgenden Seiten verfolgt werden:
U16 – mit Burkhard Atze – in Darmstadt
U14 – mit Jochen Bandt – in Kelheim
U12w – mit Peter Luban – in Berlin


17.12.22 Adventsturnier der USG Chemnitz
Als erstes möchte auch die gesamte Nachwuchsabteilung unseren Peter Paul/ Ehrenpräsident des SKK zum 80. Geburtstag gratulieren. Er ist noch im Rahmen der GTA in der Montessorischule, Kuntzehöhe, GS Krebes aktiv. Natürlich spielt er auch noch in unseren Schachteams mit. Bald ist es soweit, drei Teams des SKK fahren zur DVM (U 14/ U16 + U 12w). Zuvor nutzen unsere Kleinen der U12/U10/U8 das Chemnitzer Turnier um weitere Spielpraxis zu erlangen. Gespielt wurde in verschiedenen Gruppe zu je 8 Spieler/ mit jeweils 30 min Bedenkzeit. Möglich wurde dies, weil sich Anja Winkler, Steffi Schneider, Christine Neumann und Stephanie Akladius dieser Expedition annahmen. Die USG hatte für alles gesorgt, Urkunden, Pokale, Weihnachtsmann, ein super Spiellokal, Essen usw.. Auch konnten wir einige gute Ergebnisse erzielen. In der großen Gruppe hatte Antonius Akladius u. Frida einen schweren Stand u. sie kamen über hintere Plätze nicht hinaus. In der nächsten Gruppe konnte Theo Winkler immerhin 2 Pkt. ergattern. Im U10 Bereich sah es schon besser aus, denn Marie Rahmig u. Johanna Schneider wurden hier Zweiter u. Dritter, Jovana Milojevic belegte den 4. Rang. Niklas Wiedicker 3,5 Pkt. + Vanessa Bui 3 Pkt. konnten die Phalanx von Chemnitz durchbrechen u. kamen auf den jeweiligen Silberrang ein. Anni Winkler u. Theodora Akladius holten Gold + Silber in der U 8w Wertung. Ein schönes Turnier in unserer Nähe u. den Kinder wird es einen weiteren Aufschwung geben. In diese Reihe paßt auch die Teilnahme von Anni Winkler an einem Kaderlehrgang in Magdeburg (bei Tatjana Melamed). Dort belegte sie im Gesamtwertung den 2. Platz, Gratulation !




80 Jahre Peter Paul
Es hat sicher Vorteile, wenn die Kinder in der direkten Nachbarschaft wohnen. Diesen Vorteil erkauft man sich damit, dass man zu seinem 80. Geburtstag bereits 6:45 Uhr behelligt wird.

Lieber Ehrenpräsident, mein lieber Papa, alles Gute zu Deinem Ehrentag, sicherlich im Namen des ganzen Vereins, bleib gesund und guter Dinge.
BMM U 14/ Chemnitz
Nachdem unser U 12 Team den 2.Platz vorgelegt hatte, wollte die U 14 diesem Erfolg nicht nachstehen und kam mit der USG Chemnitz punktgleich mit 10 Pkt. im Ziel an. Das „Torverhältnis“ entschied mit 18,5 zu 15,5 zu unseren Gunsten = 1. Platz!
Einzelergenisse:
Maxim Melestean 4,5 aus 6 Partien,
Kyrillus Akladius 6/6!,
Nico Rühmer 5/6,
Pepe da Costa Silva 3/6.

Die Wertungssieger
Damit erhalten wir den Vorzug, die Vorrunde zur SMM 14 in Plauen auszurichten. In dieser Vorgruppe werden wir, SC Reichenbach u. die Verteter Dresden+Leipzig dabei sein.
Unser jüngeres II. Team mit Alhassan Al-Hrishat, Antonius Akladius, Sarah Al-Hrishat, Niklas Wiediker erreichte einen respektablen 5.Platz.

Team 2

gegen die alten Bekannten aus Markneukirchen
Dennoch gibt es einen allgemeinen großen Wermutstropfen, dh. vor Corona kamen zu diesen finalen Wettbewerben der U12 / U14 / U10 jeweils ca. 14- 18 Teams. Waren es bei der U 12 gerade noch 8 Teams, so kamen jetzt lediglich 7 Teams nach Chemnitz = Negativrekord. Die Qualikreise: Erzgebirge, Raum Freiberg/Niederwiesa und Zwickau/Wilkau hatten überhaupt keinen Verteter vor Ort. Die angereisten sieben Teams entfielen auf Chemnitz ( 2x USG, CSC) drei und dem Vogtland mit vier Mannschaften (2x SKK, Reichenb., Markneuk.).Recht vielen Dank unseren fahrbereiten Eltern: Anne Costa da Silva, Tolik Melestean und Steffen Borg. Sie haben mit mir die Meisterschaft abgesichert. Die U 10 wird am 28./29.Jan.2023 in Chemnitz stattfinden und der Meldeschluß dafür ist der 15.12.22 . Leider haben sich bisjetzt erst 4 Teams gemeldet. Es wird sich sicherlich noch USG melden und dann ……. ?
Team 2 verliert Spitzenplatz
Auch ohne unser etatmäßiges Spitzenbrett wollten wir beim Vorjahres-Mitabsteiger Turm Leipzig bestehen und die Tabellenführung verteidigen. Um es vorweg zu nehmen, es war ein wirklich packender Kampf, mit viel Einsatz und Siegeswille, ohne schnelle Remisen. Es gab alles was ein Mannschaftsleiterherz erfreut, einzig das Resultat passte am Ende nicht wirklich in unser Bild.
Aber der Reihe nach. Ziemlich schnell war klar, dass unser „Leipziger“ Brett 8 – Daniel – keinen langen Arbeitstag haben wird, zu ungestüm griff seine Gegnerin ihn an. Beim ersten hinsehen sah das alles noch nach einem schnellen Sieg aus, umso verheerender der Anblick bei der nächsten Stippvisite. Nach ca. 2,5 Stunden war der ganze Spuk vorbei, leider 1:0 gegen uns.
Ziemlich überzeugend schaffte Christian „Fermi“ Hörr den Ausgleich, sichtlich zu seiner, aber auch zu meiner Freude. Toll gemacht! Bleibt nur der Themenwunsch für die kommende Schachfahrt: Das Stefan-Boltzmann Gesetz kombiniert mit dem Planck’schen Strahlungsspektrum, dass die Jugend lernt, warum eine Klassenfahrt nach Rom keine so gute Idee ist.
Thema Jugend, Timur hatte an Brett 1 gegen seinen deutlich stärkeren Gegner den erwarteten schweren Stand. Lange Zeit plätscherte das Geschehen dahin, bis ihn sein Gegner im Turm-Springer Endspiel strategisch überlistete. Es war dennoch eine sehr ansprechende Leistung.
Mit seinem Trainer am Nachbarbrett spielte Florian an Brett 3 wieder eine starke Partie. Nach cleverer Eröffnungsbehandlung, luchste er im Mittelspiel seinem Gegner eine Figur ab und gab diese auch bis zum Ende nicht mehr her. Respekt, auch für die Art und Weise!
Und weiter ging es im Licht- und Schatten Spiel des Sonntags. Toni verlor seine sehenswerte aber völlig verrückte Partie an Brett 2, so dass wir bei den verbliebenden 3 Partien noch 2 Punkte zum Unentschieden holen musste.
Alle 3 Kämpfe wurden mit offenem Visier geführt, am übersichtlichsten war vielleicht meine Partie. Ihr Autor versuchte mit Läuferpaar gegen Läufer-Springer den Spagat zwischen Stellungsöffnung und Verhinderung von Vereinfachungen zu meistern. Trotz Minusbauer schien mir meine Stellung gewinnträchtig zu sein, ein Irrtum, wie sich zeigen sollte. Die beste und einzige Chance bestand, als noch alle 4 Türme auf dem Brett waren. Nachdem ich mit meinen Bemühungen auch mehrfach am Abgrund wandelte, verflachte das Spiel am Ende mit ungleichfarbigen Läufern und 2 Bauern jeweils zum Remis. Längst war klar, dass dies nicht mehr im Mannschaftssinne reichen wird.
Christof hatte an Brett 5 nach guter Eröffnung ein Qualitätsopfer aufs Brett gezaubert, verzettelte sich aber in der Folge und landete in einem verlorenen Endspiel, in welchem ohne fremde Hilfe nichts zu holen war und leider war sein Gegner nicht in der Stimmung.
Den Schlusspunkt setzte Lion an Brett 6. Lange Zeit hatte er versucht mit Läufer, Springer und Dame gegen Turm und Dame bei völlig offenem eigenem König, seinen Gegner zu bezwingen. Am Ende musste er mit dem Remis sehr froh sein, der Mannschaftskampf war sowieso entschieden. Damit haben wir die Tabellenführung abgegeben aber vielleicht lebt es sich als Verfolger einfacher.
Damit haben wir die Tabellenführung abgegeben aber vielleicht lebt es sich als Verfolger einfacher.
Ehrenvolle Niederlage gegen den Staffelfavoriten
Das möchte ich gleich voranstellen: Wir hatten nicht vor Wilkau-Haßlau auf den ersten Platz zu manövrieren. Gegen die in Stammbesetzung angetretenen Gastgeber schien es sowieso ein unmögliches Unterfangen zählbares einzufahren. Zu groß schien die DWZ-Übermacht: 1964 : 1783! Trotzdem konnten wir den Kampf, und es war lange Zeit wirklich einer, ziemlich offen gestalten. Ein sensationeller Punktgewinn war fast möglich, aber am Ende setzte sich an zwei Brettern doch die größere Erfahrung auf Seiten der Wilkauer durch. Richard Melitzki blieb es vorbehalten den einzigen Sieg für unsere Farben zu erzielen und machte das äußerst knappe 3½:4½ perfekt. Allerdings haben wir durchaus die Erkenntnis gewonnen, dass wir jeden Gegner Paroli bieten können, was in der zweiten Saisonhälfte sehr hilfreich sein wird. Das Schach-Orakel meint es inzwischen mit uns auch etwas besser, die Abstiegswahrscheinlichkeit haben wir von über 75 auf magere 13,3 % gesenkt.