Kantersieg gegen SV Rot-Weiss Treuen II

von Mario Dreise

Es sollte ein Kampf auf Augenhöhe werden. Aber, … schon beim Betreten des Spiellokales wurde klar, dass unser Gegner nicht in Bestbesetzung antrat. Peter bekam seinen Sieg schon auf dem Spielbericht zugesprochen, da Treuen keinen Gegner stellen konnte. Danach ging alles recht zügig. Bashar gewann am 7. Brett ohne Mühe und kurze Zeit später einigten sich Sebastian und Aliya mit ihrem Gegenüber auf Remis. Der ML zermürbte mit einem schönen Springerspiel und doppelten Figuren Gewinn seinen Gegner, der nach dem 19. Zug die Segel strich und aufgab. Robin ließ seinem Gegner ebenso keine Chance wie Pepe und so sicherten sie sich einen schön herausgespielten Sieg. Alhasan bot seinem Gegner ein Remis an, welches er nach einiger Bedenkzeit auch annahm.

Fazit: Erster Mannschaftssieg in der 1. Bezirksklasse. Keiner hat verloren. Unsere 3 Küken tragen 2 Brettpunkte zum Sieg bei – Glückwunsch an Aliya! Sie hat ihren ersten halben Punkt errungen und der Knoten scheint geplatzt zu sein. Bleibt alle am Ball und macht weiter so…


Auswärtsfahrt in eine andere Zeit …

Mit der Drohung, nach dem Spieltag den wohl einzigen Abstiegsplatz einzunehmen, ging es zum schweren Auswärtsspiel gegen die TSG Taucha 1861. Der Druck auf unser Team war immens, denn inzwischen haben wir es aufgegeben, von Unterstützung seitens der II. Mannschaft auch nur zu träumen. Freundlich begrüßt wurden wir von Manfred Schöneberg, der neben unzähligen Mannschaftsmeistertiteln mit der SG Leipzig 1972 sich den Einzelmeistertitel der DDR sichern konnte. Nebenbei war er auch zweifacher DDR-Blitzschachmeister (1969 und 1972) und Mitglied der DDR-Mannschaft, die 1970 in Österreich bei der Mannschafts-EM sensationell Bronze holte. Bei der Junioren-WM (U20) 1965 belegte er punktgleich mit GM Dr. Robert Hübner Rang 5.
Auch andere Tauchaer Spieler wie Friedbert Prüfer, Günther Heinsohn und FM Heinz Böhlig verfügen zusammen sicherlich über die Erfahrung von mehr als 1000 Sonderliga-Partien (für die jüngeren Leser: Sonderliga hieß in der DDR die 1. Bundesliga). Leichter erschien die Aufgabe auch nicht, wenn man sich den DWZ-Schnitt beider Teams betrachtet – 1956:1829. Am 1. Brett betrug der Unterschied 374 Punkte und Richard hatte „nur“ 316 DWZ-Punkte weniger als sein Gegner. Die Voraussetzung, um Zählbares zu erringen, können eigentlich nicht schlechter sein, nur in puncto Durchschnittsalter war der Vorteil auf unserer Seite.
Trotzdem entwickelte sich ein spannender Kampf und auf einmal stand es 1:0 für uns. Michael Fuß hatte mit sehenswertem Figurenspiel trotz Damentausch dem Gegner nicht den Hauch einer Chance gelassen. Dann schaffte Marco Schaarschmidt die Sensation und konnte dank einer grundsoliden Eröffnungsbehandlung über ein Remis gegen Manfred Schöneberg (mit Autogramm auf dem Partieformular) freuen. Den nächsten halben Zähler steuerte Huy dem Mannschaftskonto bei, bevor ich selbst noch einen ganzen Zähler drauflegte. Mein prominenter Gegner, FM Heinz Böhlig, verpasste es zu rochieren und das ging natürlich schief. Allerdings muss man auch anerkennen und Respekt zollen, dass 79 Lebensjahre schon ein gesegnetes Alter im Wettkampfschach sind.
Bei einem Zwischenstand von 3:1 darf man dann auch ein bisschen träumen und nachdem Nico Hörkner am 2. Brett verloren hatte, wird es auch schon wieder anstrengend, die Stellungen anzuschauen. Mit Glück und Geschick rettete sich Richard Melitzki (bisher 3½ aus 5) in den Remishafen. Als es dann am Spitzenbrett äußerst kritisch wurde, sicherte Mario Tunger mit seinem Unentschieden auch das der Mannschaft. Illia Pivtorak hielt lange Zeit ausgezeichnet mit und musste erst zum Schluss die Überlegenheit seines Gegners Friedbert Prüfer anerkennen. Neben dem wichtigen Mannschaftszähler haben wir auch in Taucha die Erkenntnis bestätigen können, dass der Klassenerhalt machbar ist. Allerdings werden wir dafür Vollgas bis zum letzten Zug der Saison geben müssen …


Team II begräbt Aufstiegsambitionen

Auch wenn wir unsere 2 Spitzenbretter gerne für höhere Aufgaben zur Verfügung stellten, war ein Sieg gegen den bisherigen Tabellenletzten eine Pflichtaufgabe, die es zu erfüllen galt, wollten wir im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mitreden.

Ihr Autor selbst lieferte an Brett 3 den Auftakt eines hartumkämpften Sonntags mit am Ende 8 entschiedenen Partien und das leider im negativen Sinne. Der erste eigene Zug, den es in einem fragwürdigen Abspiel des Gegners zu finden galt, stellte mich vor eine unlösbare Aufgabe. Ich konnte mich nicht zwischen zwei vielversprechenden Varianten (beide ca. +3) entscheiden und wählte eine dritte. Diese bedurfte aber einer korrekten Fortsetzung in den 3 Folgezügen, wohl gemerkt im Ausgleichssinne, wozu ich nicht im Stande war. So stand ich nach ca. 2 Stunden Gesamtspielzeit mit jeder Menge Zeit auf der Uhr auf Verlust und wurde auch wenig später sehenswert Matt gesetzt. Das nennt man dann wohl desolat.

Zum Glück hatten nicht alle Spieler einen solchen Tag. Ersatzmann Niklas Linnert überspielte seinen Gegner an Brett 7 sehenswert. Kurzzeitig hatte ich noch Hoffnung, dass er eher fertig wird als ich. Es wäre für mich nicht verdient gewesen. Erwartungsgemäß standen unsere beiden Spitzenbretter schön frühzeitig mächtig unter Druck. Toni an Brett 1 versuchte sich, mit einem Qualitätsopfer zu befreien. Am Ende wurden daraus zwei, ohne dass die Kompensation ausreichend war, so dass er die Waffen strecken musste. Einen „Sahne-Tag“ hatte Christof an Brett 4 erwischt. Mit den schwarzen Steinen verprügelte er seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst. Er schien fast etwas traurig, als es irgendwann vorbei war und sein Gegner sich geschlagen gab. Lion an Brett 5 und Christian an 6, kämpften mit der Zeit, kombiniert mit den cleveren 30-Züge Partieformularen des Tages und/oder den Remis-Anfragen der Gegnerschaft.

Kurz vor der Zeitkontrolle schien das Pendel endlich in unsere Richtung auszuschlagen. Christian hatte alle Widrigkeiten gemeistert und seine Partie gewonnen, ganz starke Leistung. Tobi an Brett 8 machte schwere Jagd auf den in der Mitte stecken gebliebenen König seines Gegners, Lion hatte in seinem Leichtfigurenendspiel mittlerweile 2 Bauern mehr und auch Florian hatte sich an Brett 2 längst aus dem gröbsten heraus gemogelt, nachdem er in der Eröffnung strategisch überspielt wurde. Jedoch schien keiner von uns an dem Tag im Stande irgendwie ein Remis zu machen. Tobi verdarb die bis dahin tolle Partie in ein verlorenes Endspiel, ähnlich erging es auch noch Florian, so dass nach Lions Sieg lediglich ein 4:4 stehen blieb.

Die Einzelergebnisse der Runde sind wieder hier zu finden, ebenso wie die Tabelle.


BMM U 10 in Chemnitz

Die Mannschaftsbezirksmeisterschaften unser 2013/14 u. jünger Geborenen sollte eine erfolgreiche Fortsetzung des Regionalausscheid der Grundschulen in Wilkau werden, denn der Altersbereich ist so ziemlich identisch. So kam es dann auch, obwohl natürlich Vereinswettbewerbe nochmal stärker besetzt sind, als Schulwettbewerbe. Unser 1.Team kämpfte von Anfang an im Medaillenbereich u. am Ende kam der 3.Platz mit 9:5 Pkt. heraus, Gratulation. Den Erfolg erspielten Theo Winkler 4/7 am 1.Brett, Ben Grasse 3,5/7, Havy Wieckowicz 6/7, Luca Drechsler 6/7 u. Marie Rahmig 1/1. Somit hat sich unser Team für die Vorr. U 10 in Leipzig qualifiziert. Ausgehend von unserem großen Zulauf im Altersbereich U 10/U 8 haben wir das II. Team gesplittet spielen lassen. Am Sonnabend kamen unsere ganz kleinen Jungen zum Einsatz u. am Sonntag ein komplettes Mädchenteam, worüber sich viele die Augen verwundert rieben (wir hätten auch mit vier Teams anreisen können). Aber entschlossen uns zur beschriebenen pragmatischen Variante. Hier ragte Anni Winkler mit 3:3 Pkt., Iman Ploss, 2,5/3 u. auch Johanna Schneider 1/2 heraus. Die Jungs+Mädchen erzielten 5:9 Pkt. u. das wird schon nächstes Jahr ganz anders sein. Bedanken möchte ich mich bei ALLEN Eltern die am Wochenende die Kinder mitgefahren haben, große Klasse ! Natürlich sehne ich den Tag herbei, wo die USG Chemnitz die Meisterschafften wieder in der TH ausrichtet. Mittlerweile ist es soweit, dh. nächstes Jahr fährt der Zug 8 00 ab Plauen, 9 00 Uhr Chemnitz , 9 15 – 30 Uhr geht es dann los!


Ein trauriger Nachtrag

Bereits Ende Dezember verstarb unser langjähriges Mitglied Joachim Bühnert. Er war einer der Pfeiler des schachlichen Neuaufbaus der damaligen BSG Fortschritt Plauen in der Vorwendezeit.

Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen schon lange keinen Wettkampf mehr bestreiten. Seine letzte, mir bekannte, Wettkampfpartie stammt vom 14.04.2013, ein Sieg, wie konnte es auch anders sein.

Es wird berichtet, dass selbst starke Gegnerschaft immer wieder Mühe hatte, gegen seine aggressive Spielführung zu bestehen. Unser Fidemeister Gunter Sandner verweist wohl heute noch einen negativen Score gegen ihn und das hat er sicher gerne auch so stehen lassen. „Achim, Du hast es Dir verdient!“


GS Regionalfinale Schulschach in Wilkau

Auf dem Weg nach Wilkau Haßlau machten sich 12 Grundschüler der Karl Marx Schule (Bus), um zur Muldentalhalle zu gelangen. Eigentlich ohne Ambitionen angereist, zu groß das Rätselraten über die eigene Spielstärke nach zwei Jahren Abstinenz. Die Hortnerinnen uund Nico Hörkner hatten in dieser Zeit gut vor gesorgt u. die Kinder weiter trainiert. Somit startete einfach ein 2014 und ein 2015 geborenes Team, verstärkt mit zwei Drittklässlern, das war es dann schon. Keiner erwartete den Start Ziel Sieg des 2014 Team, welches mit 9:1 Pkt. klarer Sieger wurde. Dabei erzielte Theo Winkler, Felix Tunger jeweils 100% und Luca Drechsler, Tristan Steppat, Liano Eske u. Tamino Lenke etwas weniger. Damit fährt die KMS Zum Landesfinale nach Leipzig, am 20.März.  Den 2. Platz belegte die Regenbogenschule Zwickau 7:3 Pkt. Den Erfolg für Plauen komplettierte die Astrid Lindgren Schule mit dem Bronzerang = 6:4 Punkten. Gratulation an unseren Stephan Meyer der sie trainiert.
Das Kückenteam der Karl Marx Schule, fast alle noch der AK U 8 (1.+2.Klasse) angehörig, überraschten mit einen ordentlichen 5. Platz. In den Folgejahren werden sie den Pokal holen können. Auch hier gab es tolle Ergebnis: Ivo Teufel, Milas Pilz 75% der Punkte, Timo Phan 50 % u. Emil Vogel, Linus Fink, Mickheal Kharchenko lagen etwas darunter. Für die Kleinen kommt am 26.02.23 in Wilkau der nächste Höhepunkt, BEM U 8!

 

Siegerteam – Karl Marx Grundschule
Drittplatzierten – Grundschule Astrid Lindgren

Bezirksklasse – ein hartes Geschäft

… von Mario Dreise …

Am 15.01.2023 reiste der Tabellenführer VfB Adorf 1 zu uns nach Plauen. Es war fast schon ein Gemetzel. Der Mannschaftsleiter gut gestartet, verteilt im Mittelspiel Geschenke und verliert eine bis dahin völlig offene Partie. Peter und Sebastian erkämpften sich ein Remis, was auch unserem Robin gelang, ganz stark! Herzlichen Glückwunsch an unser 8. Brett. Pepe, Frida, Aliya und Bashar mussten der Spielstärke ihrer Gegner Tribut zollen und verloren leider. Am Ende stand ein 1,5 :6,5 aus Sicht der Könige zu Buche. Da Treuen II gegen Markneukirchen II gewonnen hat, haben wir jetzt leider die rote Laterne. Wir werden sehen, wie stark Treuen II ist und versuchen am 05.02.23 im Kellerduell die Rangordnung zu klären.

In diesem Sinne bleibt am Ball und vor allem Gesund.

… und noch ein kleiner Nachtrag zur Runde 4 unter der Überschrift „Empor West“ Zwickau zu stark für uns
entstand der folgende Artikel schon im alten Jahr.

Am 4. Spieltag waren wir zu Gast bei „Empor West“ Zwickau. Zu holen gab es nicht allzu viel. Am Ende stand ein 2:6 aus unserer Sicht zu Buche. Das Ergebnis geht auch völlig in Ordnung. Peter und Mario spielten Remis. Die Partien von Sebastian, Robin und Bashar brachten leider keine Brettpunkte. Frieda übersah, nach großem Kampf, ein einzügiges Matt, welches ihr Gegner auch nutzte, um die Partie zu seinen Gunsten zu beenden. Aliya baute im Mittelspiel wieder ordentlich Druck auf den gegnerischen König auf. Nur die Lücke zum Durchbruch öffnete sich nicht. Pepe überrollte seinen Kontrahenten (DWZ 1629!!!) und erkämpfte sich somit seinen 1.Sieg in der 1.Bezirksklasse. Ganz, ganz stark. 

Fazit: Der erste Sieg ist nur eine Frage der Zeit und er wird kommen. Unsere Küken entwickeln sich auf jeden Fall in die richtige Richtung. Nämlich nach vorn. Macht weiter so…

Die Einzelergebnisse und die Tabelle (Staffel C – ganz runter scrollen) sind auf den Seiten des Verbandes einzusehen.


Ernüchterung in der Landesklasse

Nach der dummen Niederlage bei Turm Leipzig galt es für Team II, im Verfolgungsrennen fahrt aufzunehmen. Dazu sollte unbedingt ein Sieg gegen die Roten Rüben aus Leipzig her. In Quasi-Stammbesetzung ließ sich der Wettkampf sehr gut an. Erik kam mit Schwarz an Brett 1 gegen seinen deutlich DWZ-stärkeren Gegner sehr gut aus der Eröffnung, das Remis folgerichtig. Auch an allen anderen Brettern bestand zu diesem Zeitpunkt wenig Grund zur Sorge. Wenig später einigten sich 2 weitere Schwarzbretter mit ihren Gegner auf Remis. Sowohl Christian an Brett 7 als auch ich an Brett 5 akzeptierten die gegnerische Angebote, sah es doch immer noch mehr als gut an den übrigen Brettern aus.

Leider nahm dann das Schicksal seinen Lauf, zunächst versäumte es Florian an Brett 4 den Deckel drauf zu machen. Nach 3 Stunden Schwitzkasten bekam sein Gegner plötzlich die zweite Luft und versuchte sich in einem Remis Angebot. Da hier bereits abzusehen war, dass sich das Blatt wenden würde, durfte auch Florian das Angebot annehmen. In der Sache absolut logisch, schließlich muss man nicht sehenden Auges in Unglück stürzen, dennoch der Anfang vom Ende. Es war längst abzusehen, dass weder Toni an 3 und auch nicht Tobi an 8 ihre deutlichen Vorteile irgendwie verwerten würden. Schlimmer noch, mit jedem Zug schien die Lage beider aussichtsloser. Beide kämpften, mussten aber später Niederlagen quittieren. Am Ende lagen unsere Hoffnungen auf Timur und Christof, wenigstens einen Mannschaftspunkt zu sichern. Christof an 6 erfüllte brav seine lästige Pflicht, aber Timur hätte mit der gewählten Abwicklung durch genaues Spiel maximal ein Unentschieden erreichen können, was an diesem Tage aber misslang.

Da alle artig ihren Mannschaftsleiter vor Remisschluss fragten, kommt man nicht umhin, das Kind beim Namen zu nennen „Vercoacht!“ Tut mir leid Jungs!

Dummerweise war die Sache an jenem Tage scheinbar auch noch ansteckend, lief der Wettkampf für unsere Dritte im Nachbarraum ähnlich unglücklich. Auch wenn man hier mit deutlich mehr Kampfkraft und weniger – Achtung Sarkasmus – „Souveränität“ zu Werke ging, stand es am Ende 3,5:4,5 für die Gegner aus Markkleeberg.

Die Einzelergebnisse und die Tabelle sind auf den Seiten des Verbandes einzusehen.


Landesfinale Schulschach – 16.01.23

Spielort der WK III war die Alte Spinnerei in Flöha. Angereist waren der Vorjahressieger sowie die jeweils drei Besten Teams aus den jeweiligen drei Bezirken. Von Anfang an gab es einen Zweikampf zwischen dem Diesterweg-Gymnasium Plauen und dem M.-A.-Nexö Gymnasium in Dresden.

Am Ende kamen die zwei Teams mit 9:1 Pkt. auf den 1.Platz ein. Das Spiel gegeneinander hatte 2:2 geendet. So entschied die Feinwertung zugunsten der Dresdener. Den Hauptteil des Erfolges leisteten Timur Melestean mit 4/5 Pkt. u. Maxim Melestean 4,5/5 sowie Kyrillus Akladius mit 5/5 Pkt. Hassan Al Hrishat und Antonius Akladius haben tapfer mitgehalten und ihren Teil beigetragen. Den 3. Platz belegte das K.-Schmidt Rottluff Gymnasium Chemnitz mit 6:4 Pkt. Der große Punkteunterschied zwischen Platz 2 und 3 zeigt die Dominanz der Plauener und Dresdener in diesem Schnellschachwettbewerb.

 

Team Diesterweg Gymnasium Plauen

Team II erneut glücklos

Zum Auftakt des neuen Jahres musste Team II gegen die Roten Rüben aus Leipzig ran. Nach der Niederlage gegen Turm in der vierten Runde musste nun unbedingt ein Sieg her um die Rolle des Verfolgers im Titelkampf einzunehmen.

Erfreulicherweise konnte der Wettkampf pünktlich um 9 Uhr im Hotel Alexandra an allen acht Brettern stattfinden! Nach einer knappen Stunde einigte sich Erik am ersten Brett mit seinem Gegner FM Tischer auf eine Punkteteilung. Ein gefahrloser halber Punkt gegen den stärksten Leipziger sah wie ein guter Start in den Sonntag aus.

Christof und Florian setzten ihre Gegner aus der Eröffnung heraus unter Druck, während Edeljoker Tobi mit der kreative Eröffnungsbehandlung seines Gegners am achten Brett beschäftigt war. Christian einigte sich kurz nach der Eröffnung am siebten Brett mit seiner Gegnerin auf ein Remis. Während Toni ein Qualitätsopfer vorführte, welches vermutlich nahezu identisch auch in einigen Lehrbüchern abgedruckt ist. Timur nahm ebenfalls Anlauf und überspielte seinen Gegner im Mittelspiel kontinuierlich und auch beim formstarken Florian sah es nicht schlecht aus.

Am vierten Brett gab es die nächste beendete Partie, Mathias würdigte das aktive Gegenspiel seines Gegners und akzeptierte dessen Remisangebot. Ebenso bekam Florian wenig später die Punkteteilung angeboten, welche er nach reiflicher Überlegung auch akzeptierte. Im Übergang von Eröffnung ins Endspiel hatte er es verpasst in den Angriffsmodus überzugehen, die Endstellung war dann vermutlich ausgeglichen. Zu diesem Zeitpunkt sah es bei Toni nach einem einfachen Sieg aus, während Christof und Timur ihre jeweiligen Gegner mächtig unter Druck setzten. Einzig Tobi konnte seine gute Form vom Bremer Silvesteropen nicht ins neue Jahr retten und musste mit wenig Zeit eine verzweifelte Stellung verwalten.

Christof konnte seine Partie am sechsten Brett souverän zum vollen Punkt verwerten, während Tobi sich zur Aufgabe gezwungen sah. Toni hatte am dritten Brett wahrscheinlich die falschen Figuren getauscht und gleichzeitig seine Freibauern nicht vorangetrieben, weshalb er plötzlich unter Druck stand. Und auch bei Timur am zweiten Brett gab es nochmal Chancen auf Gegenspiel für den Gegner. Die beiden Partien kippten schlussendlich noch komplett zu Gunsten der Gäste, woraus sich eine ärgerliche 5:3 Niederlage ergibt. Das zweite Team liegt noch immer auf dem geteilten zweiten Platz, allerdings bereits mit drei Mannschaftspunkten Rückstand auf den Tabellenführer.