Vogtländische Nachwuchsmeisterschaft

Es sollte ein rauschendes Nachwuchsfest werden, wurde es fast auch, wenn nicht der Rückgang der Teilnehmerzahlen gewesen wäre. Meist waren zwischen 70 bis 80 Kinder in den letzten Jahren im Plauener Rathaussaal beteiligt. Lediglich unser Verein konnte seine Schüleranzahl von 29 (Vorjahr) auf 38 Teilnehmer steigern! Die Reichenbacher verzeichneten einen kleinen Zuwachs von 8 auf 11 Schüler, Waldkirchen 4, der VSC blieb mit 12 Kindern unter seinen Möglichkeiten (im Vorjahr 19 Teiln.) und die restlichen Vereine rangieren unter kosmischem Staub. Der Rückgang war vor allem in der U 8 und U 10 zu konstatieren. In diesen beiden Altersklassen, welche der 1. bis 4. Klasse entsprechen, hatten wir nach dem großartigen Grundschulturnier in Weischlitz mehr erwartet! Die Bedingungen waren wieder optimal, die Stadtverwaltung stellte uns den Rathaussaal zur Verfügung, es gab eine gute Bewirtschaftung, der SKK, SC Reichenbach und VSC waren voll in die Turnierorganisation eingebunden. Hier nun die Schüler, die den SKK zur kommenden BEM in Geyer (15.-18.2.14 = Ferienbeginn) vertreten:
U 20: 1. Pl. N. Süß, 2.Pl. D. Suhr – U 18: 1. Pl. Huy Duc, 2. Pl. B. Karl., 3.Pl. E. Fischer u. T. Merkel – U 16: 2. Pl. T. Seyffert 4. Pl. D. Helmrich – U 14: 1. Pl. L. Nguyen, 2. Pl. T. Nicklaus, 3. Pl. S. Burian, 4. Pl. L. Graf, 5. Pl. L. Müller, – U 12: 1. Pl. N. Hörkner, 2. Pl. Alexander Bandt, – U 10: 1. Pl. L. Ertl , 1. Pl. w  E. Müller – U 8: 1. Pl.w. M. Ulrich, 2. Pl. A. Oehme,  3. Pl. J. Berger! Unser Verein entsendet 18 Nachwuchsspieler nach Geyer und zur offenen U 8 Meisterschaft können drei Teilnehmer, usw. (1./2.März) antreten. Der SK König erreichte mit insgesamt 7x Gold, 6x Silber und 4x Bronze fast 70 % der Medaillien und stellt somit die Mehrzahl der vogtländischen Nachwuchssportler zur BEM 2014.


Talentestützpunkt SKK/SC Reichenbach

Nachdem wir weit über 10 Jahre Talentestützpunkt waren, konnten wir diesen Stand in den letzten Jahren nicht mehr halten (kaum mehr Kaderspieler). Dennoch lagen wir fast immer noch in diesem Limit und haben nun mit Reichenbach zusammen einen  erfolgreichen neuen Antrag gestellt, welcher genehmigt wurde. Talentstützpunkte gibt es in Sachsen neun. Die vier Leipziger sind: GW Leipzig, SG Leipzig,Turm Leipzig, Kitzscher/Grimma, die zwei Dresdener sind: GW Dresden, USV Dresden und die drei Chemnitzer sind: GW Niederwiesa, Wilkau/VSC und der SKK/SC Reichenbach. Aus dem direkten Förderkreis/Talentestützpunkte sind so renommierte Vereine wie Nickelhütte Aue, Coswig, USG Chemmnitz u. Dresden Striesen ausgeschieden. Wir konnten unsere langfristige Nachwuchsarbeit in die Waagschale werfen,dh.: 8 Nachwuchsteams = 1x Team U 20 SL / 1x U 16 SL/ 2x U 16 Teams auf Bez. Ebene / 2x U 14 Teams / 1x U 12 Team und ein U 10 Team. Dazu kommen zahlreiche Medaillien bei der BEM u. SEM und die Teilnahme zur DEM von Simon Burian. Mehrmals Trainingsmöglichkeiten in der Woche, Ganztagsschulprojekte, ein gemeinsames Trainingslager, Pardubice, ein über 20 Jahre altes Erfolgsmodell, unser U 13 Cup (Sachsen/Bayer,Thüringen). Zahlreiche lizensierte Trainer sind im Verein Mitglied! Montags werden vereinsübergreifend die talentiertesten Schüler von Reichenbach durch Andres Götz trainiert. Schul AG befinden sich in der Karl-Marx , Kuntzehöhe u. Montessori GS. Ähnliches lässt sich auch von Reichenbach berichten. Nun liegt es an unseren beiden Vereinen, diese Förderung zu nutzen.
Ausschlaggebend wird die Gewinnung von Schüler der Jahrgänge 2004 bis 08 usw. sein.


TEAM I – mit schwerem Stand

Gegen die starke sächsische Gegnerschaft hatten wir den erwarteten schweren Stand. Am Ende sollten beide Mannschaftskämpfe deutlich verloren werden, wobei trotz einiger Chancen kein einziger Partiesieg heraus sprang.

Samstag, 09.11.2013  Nickelhütte Aue – SK König Plauen

In Zahlen ausgedrückt brachten wir im Schnitt 150 Punkte pro Brett weniger auf die ELO-Waage, dennoch sollte der Kampf einige Zeit ausgeglichen verlaufen. Nach zirka 2h sah es auf den Brettern vor allem aber auf den Uhren ganz gut aus. Einzig die Brüder Hörr hatten an diesem Tag Probleme mit der Zeiteinteilung. Was bereits am Morgen begann, sich über die Abholung zu Hause fortsetzte, sollte auch nachmittags am Brett eine gewisse Rolle spielen. Sehr schnell hatte Debütant Christian Hörr in komplizierter Stellung eine Stunde mehr verbraucht, als sein Gegner, der sich offensichtlich noch „im Buch“ befand. Zuerst steuerte Gunter Sandner an Brett 5 den Remishafen recht sicher an. Der Autor hatte an Brett 7 die ganze Zeit über mit Weiß auf dem Brett leicht und auf der Uhr deutlich gedrückt. Für die letzten 17 Züge zur Zeitkontroller blieben meinen Gegner noch 5 Minuten (plus 30sek Bonus/Zug) auf der Uhr. Seine Remisofferte sorgte bei der Auer Mannschaftsführung für Verstimmung, denn trotz nomineller Überlegenheit, war die Lage an den Brettern noch unklar. Tomasz Markowski drückte an Brett 1 deutlich. Lutz Espig hatte an Brett 2 gerade in ein remisliches Endspiel abgewickelt. Michael Kuraszkiewicz an Brett 3 übte mächtig Druck mit dem Läuferpaar auf den „schwarzfeldrigen Königskäse“ seines Gegners. Auch wenn Roland nach druckvollem Start bereits etwas den Faden zu verlieren schien und auch bei den Hörr Brüdern an 6 und 8 die Lage zumindest auf der Uhr sehr kritisch schien, konnte man sich dennoch Hoffnung auf Zählbares machen. Dennoch sollte mein Gegner am Ende Recht behalten, in dem er die Kritik an seiner Entscheidung „Räikönen-like“ mit „I am not a monkey, I know what I do!“ wegwischte. Leider ging dann so ziemlich alles schief. Roland verlor ebenso wie Christian und auch Michael musste nach großem Kampf die Segel streichen. Zu allem Überfluss musste er sich von der Maschine an einer Stelle abends ein +8 zeigen lassen. Zeigen lassen musste sich Lutz von seinem Gegner postmortem auch, wie er „einfach“ hätte remis halten können. Lediglich Matthias Hörr konnte an Brett 6 einen Minierfolg mit dem erkämpften Schwarzremis feiern. Tomasz ließ zwischenzeitlich eine bessere Fortsetzung aus und musste nach langem Kampf schließlich auch ins Remis einwilligen, zum 2:6 Endstand.

Nickelhütte Aue 6:2 SK KÖNIG PLAUEN
1. GM Prohaszka, P. 2583 ½:½ GM Markowski, T. 2581
2. GM Slobodjan, R. 2509 1:0 GM Espig, L. 2302
3. GM Meijers, V. 2461 1:0 FM Kuraszkiewicz, M. 2342
4. IM Spiess, G. 2429 1:0 FM Pfretzschner, R. 2252
5. FM Eichner, S. 2327 ½:½ FM Sandner, G. 2258
6. IM Wichmann, C. 2348 ½:½ Hörr, M. 2139
7. FM Rosko, L. 2350 ½:½ Paul, M. 2192
8. Schnabel, R. 2228 1:0 Hörr, Ch. 1934

 

Sonntag, 10.11.2013 SK König Plauen – USV TU Dresden 

Am Sonntag kam für Altmeister Lutz Espig Christof Beyer zu seinem ersten Saisoneinsatz, was, zur Überraschung der Dresdner, den ELO-Unterschied noch gewaltiger werden ließ, so dass für uns jeder einzelne Brettpunkt als Erfolg zu verzeichnen war. Frei nach „die Letzten werden die Ersten sein“ vereinbarte unser Langkämpfer vom Vortag Tomasz an Brett 1 diesmal als Erster Remis. Dann folgte Gunter Sandner, der an Brett 4 in einem Katalanen den schwarzen Mehrbauer neutralisierte und Remis vereinbarte. Roland Pfretzschner konnte an Brett 3 mit Schwarz gegen GM Wolfgang Uhlmann gegenhalten und erreichte wohl auch ziemlich sicher den Remishafen. Ich folgte an Brett 6 der Strategie vom Vortag, wenngleich ich die Nuancen etwas variierte. Etwas mehr Druck auf die Stellung und weniger auf die Uhr führte zum gleichen Resultat, dass der Gegner mit dem remis nicht völlig unzufrieden war. Leider sollte nichts Zählbares mehr hinzukommen. Kuras Stellung an Brett 2 kommentierte Gunter kurz vor der Aufgabe mit „sieht mir heute eher mehr nach „-8“ aus“. Christian machte einiges deutlich besser als am Vortage, konnte sich aber der vielen gegnerischen Nadelstiche nur zeitlich bedingt erwehren. Christof Beyer geriet in einem Ben-Oni mit schwarz auch auf die schiefe Bahn und verlor. Leider musste am Ende auch Matthias Hörr in einem Turmendspiel nach langem Kampf die Segel streichen, so dass am Ende wieder ein 2:6 zu Buche stand.

SK KÖNIG PLAUEN 2:6 USV TU Dresden
1. GM Markowski, T. 2581 ½:½ GM Dziuba, M. 2586
2. FM Kuraszkiewicz, M. 2342 0:1 GM Maiwald, J.-U. 2461
3. FM Pfretzschner, R. 2252 ½:½ GM Uhlmann, W. 2338
4. FM Sandner, G. 2258 ½:½ IM Loxine, J. 2414
5. Hörr, M. 2139 0:1 IM Hoffmann, P. 2341
6. Paul, M. 2192 ½:½ FM Wegener, D. 2364
7. Beyer, Ch. 1996 0:1 FM Seifert, V. 2314
8. Hörr, Ch. 1934 0:1 Neef, M. 2279

 

In 14 Tagen steht die Einzelrunde in Erfurt auf dem Programm, eine sicherlich nicht minder schwierige Aufgabe.


III./IV./V. SKK Team = 3 Siege

Das III. Team überzeugte nicht nur mit einem geringen Altersdurchschnitt (27Jahre), sondern auch mit einem sicheren 5:3 Sieg. N. Süß und Huy Duc gewannen, P. Luban, T. Merkel, J. Bandt, Binh, St. Meyer, P. Dietzsch hielten dagegen und remisierten.
Gegen Aue-Bernsbach ging es für unsere IV. schon um viel und zum Glück gelang ein knapper 4,5:3,5 Sieg. Somit ist der Anschluß zum Mittelfeld gelungen. D. Rößler, L. Wagner, Chr. Böttger gewannen und U. Seyffert, U. Hörning, M. Reichardt spielten Remis. H. Sandner und St. Bork mußten sich ihren Gegnern geschlagen geben.
V.Team: Mit einem 5,5:2,5 Sieg gelang ein starker Auftritt gegen Reichenbach II. Unser Durchschnittsalter war diesmal 18 Jahre. N. Linnert, Lukas Ng., S. Burian, S. Barg gewannen recht zügig und es folgten dann noch drei halbe Punkte  durch E. Pekrul, T. Seyffert, D. Helmrich und nur L. Graf verlor.


Zweite gewinnt 6:2 in Delitzsch

Nach einem hohen Auswärtssieg in Runde 3 gegen den ESV Delitzsch 1 steht unsere Zweite nun auf dem dritten Tabellenplatz.

Vor allem die Ersatzspieler zeigten eine tolle Leistung in der 1. Landesklasse und überzeugten mit einem Top-Ergebnis von 3,5 aus 4 Punkten! So luchste beispielsweise Nachwuchsspieler Erik Fischer seinem Gegner mit einer cleveren Kombination eine Figur ab und gewann als Erster. Ebenso siegreich waren Andreas und Mario. Tobias remisierte. Auffällig dabei: Alle Ersatzspieler reisten gemeinsam in einem Auto an. Fahrer Mario wollte vor Ort das „Sieger-Rezept“ leider nicht verraten. Fakt ist, dass nun Sitzplätze in seinem Auto an Wettkampfsonntagen hoch gehandelt werden.

Weitere Zähler kamen von den Stammspielern Olaf und Lars, Lion steuerte einen halben Punkt bei. Hier gibt’s die Ergebnisse im Detail.

In der letzten Runde der vergangenen Saison im April gelang der Zweiten gegen Delitzsch ein knapper 4,5:3,5-Sieg.


1.-3. Nov. Trainingslager des SK König Plauen

Traditionell fand am letzten Ferienwochenende unser Nachwuchstrainingslager in Schilbach statt. Begonnen hatte es vor rund zwanzig Jahren in Bad Brambach/Taltitz/Aschberg, ehe es einigemale in Erlbach stattfand. Die daran anschließenden Jahre sind wir nun schon im Schloß Schilbach einquartiert. Ein entsprechendes Ambiente, zahlreiche Schulungsräume stehen zur Verfügung. 25 Kinder hatten zugesagt: das U 20 + U 16 Sachsenligateam/SKK + U 14/12/10, übten mit fünf Trainern in vier Gruppen. D.Zähringer,J.-N. Phenn, O.Seidel (Reichenbach) und R.Atze (Markn.) waren das erstemal dabei. Mit von der Partie war der Berliner Nachwuchstrainer des Jahres 2012 , Holger Borchers, dazu A.Götz, J.Bandt, E.Pekrul u. P.Luban. Neben den neun Trainingseinheiten gab es ein abendliches Blitzturnier: Sieger E.Fischer und J.N. Phenn, das Tandemturnier gewann das Team L.Graf u. E.Fischer vor den Gebrüdern Huy Duc Ng.. Das Interesse ist groß und für das TL 2014 – 31.10 – 2.Nov. gibt es schon viele Anmeldungen. Das Trainingslager gilt als letzte Vorbereitung auf die Vogtl. Meisterschaft (16./17.Nov.) im Plauener Rathaussaal. Nur dort können sich die Tickets zur BEM in Geyer erspielt werden.


26.10.13 2. U 13 Cup zur Festveranstaltung der Rodewischer Schachmiezen

Der U 13 Cup fand zum erstenmal in Rodewisch statt. 37 Kinder nahmen ihre Wettkämpfe in den neun Turniergruppen auf. Stark vertreten waren die Schüler von Zeulenroda, Plauen, Reichenbach und Neumark. In den Spitzengruppen zeichnet sich ein Duell von Lucas Graf/SKK u. Spartak Galstyan/SK Hof ab, dahinter liegen Luwig Müller,Simon Burian und Nico Hörkner /SKK. Bei den weiblichen Teilnehmern konnten vorallem die Zeulenrodaer Mädels auftrumpfen. Anna Neisch u. Ida Weber sind hier der Favoritin Antonia Anstadt/VSC dicht auf den Fersen.
Dieses Nachwuchsturnier war in die Festveranstaltung “ 20 Jahre Rodewischer Schachmiezen “ eingebunden und die Jubileumsfeier wurde ein großer Erfolg !!  Es gab parallel zum U 13 Cup noch ein Familienturnier, welches mit 16 Team sehr gut angenommen wurde. Vom SK König Plauen nahmen vier Teams teil, welche alle im Vorderfeld landeten. Sieger wurde Vater & Sohn Fenderl aus Waldkirchen vor den Geschwistern Huy Duc & Lukas Ng. (SKK). Dritter wurde Ulrich Rehm mit seiner Schwester (Treuen), den 4. Platz belegten Vater & Sohn Jörg u. Daniel Helmrich . Fünfter wurde der Sportfreund Kaytel u. Enkelin aus Treuen, vor Timm Nicklaus und Vater Mario Dreise sowie Team Linnert.
Elisabeth Pätz konnte anschließen alle ihre 20 Simultanpartien gewinnen, während Regina Pokorna ihren Simultanwettkampf mit 19,5:0,5 gewann, nur Andreas Götz erzielte ein remis.
Der nächste U 13 Cup findet am 1.März im großen Saal der Hauptsparkasse Reichenbach statt. Zuvor findet aber noch der wichtigste Nachwuchswettkampf, die Vogtl. Meisterschaft ( AK U 8 bis U 16 m+w) am 16./17.Nov. im Plauener Rathaussaal , als einziges Qualifikationsturnier zur Bezirkseinzelmeisterschaft in Geyer/Erzg. statt.


III. u. V. Team

Die III. verpasste die zweite Überraschung, nach dem Sieg gegen Siebenlehn lag eine weitere in der Luft, denn gegen Ehrenfriedersdorf deutete alles auf einen Sieg. Am Ende wurde es eine undankbare knappe 3,5.4,5 Niederlage. Es gewannen J.Bandt, D.Butzke, P.Dietzsch und remis spielte T.Merkel.
Unsere V. konnte ihre Chance auch nicht nutzen, denn sehr schnell stand es 2,5 zu 0,5 für das junge Team. Danach kam nicht mehr viel und so ist es eine 5:3 Niederlage gegen Markneukirchen II. geworden. S.Barg, T.Nicklaus gewannen, remis spielten D.Helmrich u. S.Burian.


Erster Erfolg der Vierten

Zum ersten Auswärtsspiel durften wir nach Wilkau-Haßlau in das schöne neue Spiellokal fahren. Mit Navi und Stadtplan bewaffnet sind wir gestartet um auf neuen Routen das Spiellokal zu finden. Am Ende haben wir festgestellt, dass es nur wenige Meter vom alten entfernt auf der anderen Straßenseite liegt. Was gleich geblieben ist, ist das dritte Stockwerk.

Mit zwei Ersatzspielern sind wir in die zweite Runde gestartet. Nach einigen Fehlern in der Eröffnung stand ich hoffnungslos schlecht aber ich wollte nicht sofort aufgeben. So dauerte die Partie noch einige Zeit. An den anderen Brettern sah es besser aus. Am Ende kamen wir zu einem Punkt. Der erste in Richtung Klassenerhalt.


TEAM I – ein dunkelgraues Wochenende

Alles andere als einen Saisonstart nach Maß hat der SK König Plauen hingelegt. Die Plauener waren nahezu in Bestbesetzung nach Erfurt gereist, wo die erste Doppelrunde der 2. Schach-Bundesliga Ost auf dem Programm stand. Aber aus den angepeilten zwei Siegen wurde nichts, stattdessen mussten sich die „Könige“ mit einem mageren Punkt begnügen. Das Auftaktmatch gegen MSA Zugzwang aus München ging am Samstag knapp mit 3,5:4,5 verloren. Am Sonntag folgte dann ein 4:4 gegen Mitaufsteiger SG Pang Rosenheim.

Samstag, 12.10.2013 SK König Plauen – MSA Zugzwang
Das neue Spieljahr begann furchtbar für die Plauener. Gunter Sandner kassierte am achten Brett eine schnelle Niederlage. Am Spitzenbrett bekam Tomasz Markowski im Duell der Großmeister ein Remisgebot des einst für Plauen spielenden Österreichers Stefan Kindermann. Der für Plauen spielende Pole lehnte ab – ein halber Zähler, der später noch fehlen sollte. Zunächst holte sich der SK König die Führung. Dimitrios Mastrovasilis und Jacek Gdanski spielten an den Brettern zwei und drei ganz stark auf und gewannen – 2:1 für Plauen. Dann wählte Michael Kuraszkiewicz im Mittelspiel den falschen Plan – 2:2. Roland Pfretzschner zeigte nach seiner starken Deutschen Einzelmeisterschaft auch in der Mannschaft Kämpferherz, lehnte ein Remisgebot seines Gegners ab und gewann – 3:2. Dann griff Lutz Espig in Zeitnot fehl und verlor. Und als Markowski seine Partie verloren hatte, lagen die Plauener wieder hinten. Zum Schluss versuchte Sven Schaller vergeblich, wenigstens noch das 4:4 zu retten. Zu mehr als dem einzigen Remis in diesem Vergleich reichte es nicht.

SK König Plauen 3½:4½ Zugzwang München
1. GM Markowski, T. 2581 0:1 GM Kindermann, St. 2498
2. GM Mastrovasilis, D. 2587 1:0 GM Bromberger, St. 2521
3. GM Gdanski, J. 2515 1:0 GM Hertneck, G. 2491
4. GM Espig, L. 2302 0:1 FM Gerigk, E. 2385
5. FM Kuraszkiewicz, M. 2342 0:1 FM Hoffmeyer, F. 2301
6. FM Schaller, S. 2297 ½:½ WIM Boric, E. 2235
7. FM Pfretzschner, R. 2252 1:0 Gerstner, B. 2135
8. FM Sandner, G. 2258 0:1 WIM Dengler, D. 2079

 

Sonntag, 13.10.2013 SG Pang Rosenheim – SK König Plauen
Liga-Neuling SG Pang Rosenheim hatte sein Auftaktmatch gegen starke Erfurter klar mit 1,5:6,5 verloren, wurde dabei aber doch unter Wert geschlagen. Diesmal gab es zwei Punkteteilungen zum Auftakt. Sven Schaller und Roland Pfretzschner willigten nach dem Blick auf die anderen Partien auf die Remisgebote ihrer Gegner ein. Am achten Brett musste Mathias Paul, für Sandner in die Mannschaft gekommen, seinem Kontrahenten zum Sieg gratulieren. Dennoch sah es nicht schlecht aus für Plauen, und nach den Siegen von Kurazskiewicz und Espig lag der SK König mit 3:2 vorne. Es sollte aber wieder nicht zum Sieg reichen. Zunächst war Gdanski seinem Gegner aus kritischer Stellung entwischt – Remis. Dann musste sich am Spitzenbrett Markowski seinem stark aufspielenden Gegner beugen. An zwei Niederlagen des Polen in Folge konnte man sich im Plauener Lager nicht erinnern. Mastrovasilis kämpfte am dritten Brett noch um den ganzen Punkt, der den Mannschaftssieg doch noch gesichert hätte – es reichte nicht, auch er musste in das Remis zum 4:4-Endstand einwilligen.

SG Pang Rosenheim 4:4 SK König Plauen
1. IM Froewis, G. 2423 1:0 GM Markowski, T. 2581
2. FM Baldauf, M. 2402 ½:½ GM Mastrovasilis, D. 2587
3. IM Berchtenbreiter, M. 2405 ½:½ GM Gdanski, J. 2515
4. Maurer, J. 2233 0:1 GM Espig, L. 2302
5. FM Vogel, R. 2237 0:1 FM Kuraszkiewicz, M. 2342
6. Lindenberg, G. 2145 ½:½ FM Schaller, S. 2297
7. FM Wachinger, G. 2232 ½:½ FM Pfretzschner, R. 2252
8. FM Prediger, R. 2248 1:0 Paul, M. 2192

 

Am 9. und 10. November kommt es für die Plauener in Aue zu den sächsischen Derbys gegen den Gastgeber und Dresden.