Trainingslager des SKK in Schilbach

Möglicherweise war das unser 18. Trainingslager seit der Wende. Begonnen hat es in den Jugendherbergen Bad Brambach, Taltitz, Fröbersgrün, Aschberg und es fand einigemale seine Fortsetzung in Erlbach. Die darauffolgende längste Zeitspanne waren wir im Schloß/Rittergut Schilbach (Nähe Schöneck/Vogtl.) einquartiert. Ein ansprechendes Ambiente, zahlreiche gute Schulungsräume stehen zur Verfügung. 22 Kinder hatten  zugesagt: die komplette U 16 / U 14 / U 12 und die „Neue U 10“ übten mit fünf Trainern in vier Gruppen. Dieses Jahr hat es nun endlich geklappt, wir konnten den Berliner FIDE-Meister Holger Borchers gewinnen, welcher mit unseren U 16 Spielern  trainierte.
Mit von der Partie waren auch zwei mitübende Väter ( Andre Burian u. Mario Dreise) und zahlreiche Eltern. In der I. Gruppe gab es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Toni Merkel und Erik Fischer, dicht gefolgt von Huy Duc und Binh Karl. Daniel Suhr, Timm Nicklaus, Lukas Ng. führten in der II. Gruppe knapp vor Daniel Helmrich und Niklas Linnert. Unser Gast aus Waldkirchen, Julia Heyne überzeugte in der III. Gruppe vor Lukas Ruckdeschel,Lucas Graf und Ian Grimm. Bei den Kleinen, den 2003/02  Geborenen und siegte Simon Burian vor Alexander Bandt und Moritz Jahn. Bei den Nesthäckchen (2004 geb.) war Liam Ertl der Favorit vor Konstantin Lange und Lukas Langer. Konzentriert wurde an der Planfindung, Verwertung des Vorteil usw. gearbeitet. Dazu ein abendliches Schnellschachturnier+ Blitz + Wanderung mit viel Spaß und Freude sollten das Wochenende abrunden. Das Interesse ist riesig und für nächstes Jahr gibt es schon wieder unsere Anmeldung in Schilbach, wieder das letzte Ferienwochenende, am 1. bis 3. November 2013.


III./IV./V. Team des SK König Plauen

Die III. erzielte in Ehrenfriedersdorf mehrere Punktsiege. Den ersten davon konnte sie im direkten Altersvergleich gewinnen ! Unser Team wies ein ausgerechnetes Durchschnittsalter von 30 Jahren auf und das der Ehrenfriederdorfer betrug ca. 60 Jahre. Im Vorfeld waren wir uns über den schweren Gang einig, um uns dann aber zu wundern wie locker das 5:3 für uns zustande kam. Die Grundlage schufen mit zwei sehenswerten Siegen Binh Karl, Erik Fischer und desweiteren gab es vier friedliche Einigungen und am Schluß konnte Jochen Bandt den Mannschaftssieg sicherstellen !
Die IV. wurde von Markneukirchen mit 5,5:2,5 besiegt und hier konnte unser Oberhaus kaum gegenhalten. Dafür wurden im Unterhaus die 2,5 Punkte erzielt : Lothar Wagner und Ulrich Seyffert waren hier die Sieger. Tim Seyffert steuert dann noch ein Remis bei.
Die I. von Treuen war für unser zu förderndes Nachwuchsteam noch zu stark, denn es wurde mit 7:1 verloren. Die Niederlage geht zwar in Ordnung, wenn auch nicht in dieser Höhe (lt. Elmer Pekrul). Überraschend das Remis von Daniel Suhr gegen den „Neu Treuener“ Dietzsch (vormals Waldkirchen) und auch die beiden schachspielenden Väter Mario Dreise und Andre Burian konnten überzeugen.


Oberliga: First Blood

Die Erste musste heute zeigen, dass sie trotz des Abstiegs im letzten Jahr das Gewinnen nicht verlernt hat. Gerade in dieser Situation empfing uns die USG Chemnitz, die fraglos zu den Top-Teams unserer Oberligastaffel gehört. Der Kontrast zum Vorjahr fiel also gar nicht so stark aus.

Dessen unbeschadet konnten wir schon frühzeitig ordentlich Fahrt aufnehmen. Mir schlug die Ereignislosigkeit der letzten Monate derart aufs Gemüt, dass ich meinen Gegner wild anging, noch bevor die letzten Leichtfiguren die Grundreihe verlassen hatten. Es dauerte jedoch nur eine Handvoll Züge, bis auch diese Aufgabe abgearbeitet war und stattdessen die gegnerischen Leichtfiguren ihre Grundreihe säumten. Angesichts der nicht mehr vorhandenen Koordination war es kein Problem, entscheidend Material zu gewinnen, was umgehend auch den vollen Punkt bedeutete.

Schnell fertig war auch Jolanta, die mit den weißen Steinen aus der Eröffnung nicht viel herausholen konnte und deswegen zeitig ins Remis einwilligte. Erfolgreicher ging Tomasz zu Werke, der Manuel Feige schon früh heftige Probleme bereiten konnte, die dessen Zeiteinteilung durcheinander brachten, sich aber selbst angesichts dieser Investitionen als zu hartnäckig herausstellten. Tomasz gewann so in überlegener Stellung auf Zeit. Gleich darauf konnte auch Kura punkten. Durch sehr feinfühlige Manöver gelang es ihm, einen in seine Stellung vorgedrungenen Läufer wieder zu vertreiben, woraufhin er aufgrund des überwältigenden Raumvorteils seine Figuren völlig harmonisch in Szene setzen konnte. Die Dame-Läufer-Batterie auf der langen Diagonale bescherte ihm dann auch schnell einen ungefährdeten Sieg.

Mit 3,5 Punkten im Rücken war der Kampf im Wesentlichen gelaufen. Um die Zeitkontrolle remisierte unser griechischer Neuzugang Dimitrios Mastrovasilis gegen Mathias Womacka, dem er die Festigkeit der Berliner Mauer demonstrierte. Den fehlenden halben Punkt steuerte Roland bei. Nach jahrelangem Suchen gelang es ihm endlich, die letzte Lücke seines Eröffnungsrepertoires zu schließen. Seine aktive Spielweise brachte einen optisch höchst ansprechenden Kampf aufs Brett. Nachdem sich der Rauch gelichtet hatte, verblieb er mit einem Mehrbauern im Endspiel, den er aber aufgrund des Punktestandes noch nicht einmal mehr zu verwerten brauchte.

Zu diesem Zeitpunkt war schon lang abzusehen, dass Christof am letzten Brett nichts holen würde. Gewohnt theoriefest tat er sich ebenso gewohnt schwer, die zweit- und drittstärksten Züge seines Gegners zu parieren, dessen Angriff sehr überzeugend über Zentrum und Königsflügel rollte. Im entstandenen Turmendspiel hatte Weiß dann eine Schwerfigur mehr zur Verfügung, was unseren Präsidenten dazu veranlasste, seine Partieanalyse noch am bespielten Brett unterzubringen. Als letzter kämpfte noch Lutz um Zählbares. Sein König bekam im Laufe des Mittelspiels sehr viel Luft und fand sich bald in einer hoffnungslosen Lage wieder; ein einziger Zug hätte seinerseits die Aufgabe erzwungen. Die Partie ging stattdessen in die Verlängerung, wo anscheinend beide Kontrahenten nochmals fehlgriffen. Zum Schluss befand sich Lutz in einer eigenartigen Zugzwangstellung, in der letztlich sein Turm die Verteidigungslinie verlassen musste und im Anschluss seinem König nicht mehr beispringen konnte. Am Mannschaftssieg änderte dies selbstredend nichts. Trotz des knapp anmutenden 4,5:3,5 waren beide Punkte nie in Gefahr.


Zweite spielt wieder 4:4 in Neu-Oelsnitz

Nils Süß und Huy Nguyen Dang Duc Das war knapp: Mit einem holprigen 4:4 in der 1. Landesklasse Staffel B holten die Könige heute auswärts – genau wie in der vorigen Saison gegen die Erste des SV Neu-Oelsnitz – nur einen Mannschaftspunkt nach Plauen.

Nach anfänglicher Führung durch Andreas‘ Sieg sowie zwei Unentschieden von Lars und Lion wendete sich das Blatt bald zugunsten der Erzgebirgler.

Die Nachwuchsspieler Nils und Huy verloren leider beide in aussichtsreicher Stellung. Tobias nutzte die Zeitnot seines Gegners und verbesserte die „Tordifferenz“ im Turmendspiel auf 3:3. Nun wurde es richtig brenzlig, da Mathias in der Zeitnotphase patzte. So ruhte die Hoffnung allein auf Olaf, der in zweischneidiger Stellung den Überblick behielt, die Schwäche der gegnerischen Königstellung ausnutzte, seinen Freibauer laufen ließ und das 4:4 eintütete. Bravo!

Damit liegt die Zweite mit drei Mannschaftspunkten derzeit hinter dem SC Riesa 1 und der Schachgemeinschaft Leipzig 4 auf dem dritten Tabellenplatz. Hier gibts die Einzel- und Mannschaftsergebnisse der 2. Runde auf einen Blick.


Gute Freunde auf 64 Feldern

Seit mehr als 125 Jahren bestehen enge Verbindungen zwischen den Schachspielern aus Hof und Plauen. Weitgehend unterbrochen waren diese nur während des Zweiten Weltkrieges und der nachfolgenden deutschen Teilung.

Ein erster Beleg für die Verknüpfung zwischen Hofer und Plauener Schachspielern datiert vom 20. Juni 1897. An diesem Tag gab es in Schönberg einen Vergleichskampf an 16 Brettern, den die Hofer Schachfreunde mit 11:5 gewannen. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges gab es weitere freundschaftliche Vergleiche von Schachspielern beider Städte. Kurz nach Gründung der DDR, im Jahre 1950, reisten die Plauener noch einmal – auf einem Lastwagen – bis an die Grenze, wo sie von den Hofer Freunden abgeholt wurden. In der Folge schlief die Tradition dieser Schachvergleiche zwischen beiden Städten dann aus bekannten Gründen erst einmal ein. Einzig die Tatsache, dass mit Peter Wilfert ein Plauener dem Schachklub Hof über Jahre vorstand, hielt lose Kontakte am Leben.
Um so lebendiger gestaltete sich das Schachleben zwischen Hof und Plauen nach der politischen Wende im Jahre 1989. Bereits 1990 reisten die Mitglieder des Vogtländischen Schachclubs (VSC) Plauen nach Hof. Noch im gleichen Jahr waren die Hofer dann zu einem Turnier in der Gaststätte „Stadt Plauen“ im Chrieschwitzer Hang zu Gast. Auch das alljährliche Schnellschachturnier in Hof bekam jetzt regelmäßig Besuch von zahlreichen Spielern aus der vogtländischen Partnerstadt. Und am 4. Mai 1997 trafen sich die ersten Mannschaften des SK Hof und des SK König Plauen (damals noch als Schachabteilung des TSV Plauen 1990) zu einem Punktspiel in der 2. Schach-Bundesliga. Plauen gewann mit 5,5:2,5 und ein Jahr später mit 5:3. Dann fanden diese Punkteduelle ihr Ende, weil Hof aus der 2. Liga abstieg, während der Weg für die Plauener ein Jahr später sogar bis in die 1. Bundesliga, die stärkste Schach-Liga der Welt führte. Einige Spieler wechselten die Seiten, was den freundschaftlichen Verbindungen zwischen beiden Klubs aber keinen Abbruch tat. So ist Michael Kuraszkiewicz, ein Ur-Franke, seither fester Bestandteil der ersten Mannschaft des SK König Plauen, obwohl diese inzwischen wieder in der Oberliga, der dritthöchsten Spielklasse angekommen ist. (ban)


2. Sachsenliga – U 20

Zwei Spiele sind nun absolviert und in der ersten Runde verloren wir knapp mit 1,5:2,5 gegen den möglichen Aufstiegsaspiranten Siebenlehn. Gegen Grimma, einen möglichen Abstiegsaspiranten, gewannen wir deutlich mit 3,5:0,5. Nils Süß hat mit 1,5 Pkt. – bis jetzt, das beste Einzelergebnis. Die nächsten zwei Heimspiele gegen Kleinschönberg/Olbernhau und Aue werden den Beweiss erbringen müssen, ob wir aufstiegstauglich sind, denn dann kommen weitere ambitionierte Gegner zB. Coswig, Wilkau und Niederwiesa.


Auftakt der III./IV. und V.

Die III. verlor glatt mit 6:2 gegen die I. des VSC Plauen . Eigentlich hatte es ganz gut begonnen, denn im Oberhaus wurde dagegen gehalten: Bicker-Gerbeth , Merkel-Luban, Juntke-Bandt, Zeuner-Huy remis. Aber als Nils Süß und Stephan Meyer ihre Partien recht zügig verloren, war der Rest unter Gewinnzwang und das ging ordentlich schief. Anders die IV., diese traf auf eine neue Taktik der Cranzahler – diese setzten ihre Lebensversicherung, die polnischen Schachfreunde schon zum Saisonstart ein und entsprechend gab es eine krasse 7:1 Niederlage (Dimension Waterloo), die trotz allem nicht so hoch zu erwarten war. Den Ehrenpunkt holte unser Jugendlicher Binh Karl.
Unsere V. war nahe an einem Überraschungssieg gegen die II. vom VSC, am Ende trennte man sich jedoch 4:4.
Elmer Pekrul konnte gegen Roland Därr gewinnen und Niklas Linnert sowie Lukas Nuyen steuerten ebenfalls volle Punkte bei.


5,5 zu 2,5: Zweite mit Auftaktsieg gegen Leipzig-Südost I

Mit einem verdienten Heimsieg gegen die Erste der SF Leipzig-Südost revanchiert sich die Zweite nicht nur für die knappe Niederlage in der letzten Saison, sondern katapultiert sich zugleich auf den zweiten Tabellenplatz. Zu den siegreichen „Königen“ zählen dieses Mal Roland, Matthias, Christof und Andreas. Besonders schön ist, dass der neue Sachsenmeister Roland als auch der Plauener Meister Andreas ihren Lauf nutzten und zwei Punkte für die Spitzenstädter holten. Die „Neu-Bayern“ Christian, Lars und Lion steuerten jeweils ein Remis bei, bevor sie mit dem chö-Mobil davonsausten. Ein Auftakt, der Lust auf mehr macht!


Favoritensieg

Mit Andreas Götz vom SK König Plauen hat sich bei der 66. Plauener Schachmeisterschaft einer der Favoriten durchgesetzt. Bei dem fünfrundigen Turnier, an dem sich 28 Teilnehmer in die Startlisten eingetragen hatten, legte Götz einen Start-Ziel-Sieg hin, führte nach vier Runden mit 4:0 Punkten, so dass ihm ein Remis gegen Mario Tunger zum Titelgewinn (4,5 Punkte) reichte. Tunger wurde Zweiter, Peter Luban (beide 4,0) Dritter. Titelverteidiger Ulrich Rehm, der nach einjährigem Gastspiel bei der SG Waldkirchen jetzt wieder die feste Nummer eins beim SV Treuen ist, wurde Sechster. Bester Spieler des VSC Plauen war Vaceslav Ananev (3,5 Punkte/4. Platz). Dietmar Rößler, einst feste Größe in der ersten Mannschaft des SK König Plauen, landete bei seinem Comeback nach jahrelanger Pause mit 3,5 Zählern auf dem fünften Rang.
Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche an der Meisterschaft, die traditionell in jedem Jahr zum „Einspielen“ kurz vor dem Start der Punktspiele genutzt wird. Noch konnten sich die „Alten“ gegen die jungen Spieler behaupten. Bester Nachwuchsakteur war Huy Duc Nguyen Dang aus dem U16-Team des SK König, der mit 3,5 Zählern Siebter wurde. Bester Senior : Lothar Wagner , U 18 Binh Karl, U 16 Huy Duc, U 14 Simon Burian und Maja Schmidt siegte in der Frauenwertung.

Mittlerweile konnte Andreas Götz die Plauener Meisterschaft zum viertenmal gewinnen, 1971 / 1999/2009 und jetzt 2012. Damit schließt Andreas zu Peter Wilfert und Jürgen Heinz auf, die ebenfalls vier Siege verbuchen konnten. Spitzenreiter ist aber Rudolf Winkler 11x und Joachim Bühnert mit 5 Siegen.

Endstand nach 5 Runden
1. Andreas Götz 4,5 Punkte; 2. Mario Tunger; 3. Peter Luban (alle SK König Plauen) beide 4,0; 4. Vaceslav Ananev (VSC Plauen); 5. Dietmar Rößler (SK König); 6. Ulrich Rehm (SV Treuen); 7. Huy Duc Nguyen Dang; 8. Jochen Bandt – alle 3,5; 8. Erik Fischer; 10. Binh Karl; 11. Lothar Wagner; 12. Toni Merkel – alle 3,0; 13. Daniel Suhr; 14. Tim Seyffert; 15. Peter Dietzsch (alle SK König) alle 2,5; 16. Maja Schmidt (VSC); 17. Simon Burian; 18. Daniel Helmrich (alle SK König); 19. Udo Künzel (ohne Verein); 20. Mario Dreise (SK König); 21. Hans Schürer (VSC) alle 2,0; 22. Lukas Nguyen Dang (SK König); 23. Rolf Wieland (VSC); 24. Timm Nicklaus (SK König) alle 1,5; 25. Emilie Dietzel; 26. Armin Schneider; 27. Heiko Schmidt (alle VSC) alle 1,0; 28. Alexander Bandt (SK König) 0,5


1. U 13 Cup in der Saison 2012/13

Sieben Schachvereine (Wilkau/Reichenbach/Zeulenroda/VSC/SKK/Waldkirchen) schickten insgesamt 28 Kinder zum Auftakt der neuen U 13 Cup Serie in das  Spiellokal des VSC – der  Lebenshilfe/Hofwiesenstraße 3 . Ihre Gruppen konnten mit jeweils 3 Pkt. gewinnen: Ng. Dang,Lukas, Hörkner,Nico , Burian,Simon, Linnert, Niklas, Müller, Ludwig und Emma Luise – alle SK König Plauen , sowie Dietzel, Emelie vom VSC. Der zweite Cup wird am 20.Oktober ( Reichenbach ) stattfinden.