Erster Plauener Turniersieg in Pardubice!

Zum ersten Mal hat ein Plauener König ein Turnier beim Schach- und Spielefestival in Pardubice gewonnen. Christian Hörrs Qualitäten am Brett waren zwar erneut überschaubar, beim Crossword-Puzzle war er unter 65 Teilnehmern jedoch unschlagbar und sicherte sich bei der Siegerehrung ein Päckchen verfallenen Jihlavanka-Kaffees. Auch im Sudoku (7. von 220) und Kakuro (4. von 85) kam der Hobbylöser in die Preisränge (ohne Geld).

Die Vertretung für Lutz Espig im A-Turnier übernahm dieses Mal Roland Pfretzschner, der bei 3½ aus 9 allerdings auf Schadensbegrenzung gehen musste. Im B-Turnier kamen Christof Beyer und Lion Pfeufer mit 5 Punkten etwas unter den Erwartungen ein. Matthias Hörr, zwischenzeitlich nach 4 aus 5 an den vordersten Brettern offenbarte Konditionsprobleme und erreichte 50%. Dieses Ergebnis erreichten auch Jochen Bandt und Lars Hernla im C-Open. Peter Paul gelang in der D-Kategorie beinahe ein Turnier ohne Niederlage. Nach 5½ aus 9 sollte es dennoch ordentlich nach oben gehen. Im E-Turnier blieb Alexander Bandt als Jüngster leider noch ohne regulären Punktgewinn. Sämtliche Ergebnisse liegen bei chess-results.com vor.

Update: Fast hätte man es schon wieder vergessen, aber die Konditionierung im Hotel Kristl hinterließ tatsächlich Spuren. Ist es bedenklich, dass man sich zur hiesigen Krankenwagensirene inzwischen das Hundegejohle dazuhört? Im erhöhten Startgeld sollte nächstes Jahr für jeden Inhaber der TOP-5-CARD auch eine Packung Ohropax dabei sein, gerne auch aus der tschechischen Apotheke …


Czech Open 2009

Endlich ist es wieder so weit! Das Schachfestival in Pardubice, nach wie vor das weltweit größte seiner Art, läutet traditionell das Ende der schachfreien Zeit ein. Ab Freitag wird dann in den bewährten Kategorien A bis E wieder um Punkte gekämpft. Unser Verein wird wie jedes Jahr eine Delegation von 25 bis 30 Mann entsenden, davon erfreulicherweise auch einige Debütanten.
Für alle daheim Gebliebenen wird es in den kommenden Tagen auf den Webseiten des Veranstalters topaktuelle Ergebnismeldungen geben.


Wir sind drin!

Seit kurzem ist die Ausschreibung zur saechsischen Mannschaftsmeisterschaft 2009/10 unter www.schachverband-sachsen.de veroeffentlicht.
Neue Gegner für Plauen IV sind Klingenthal, Wilkau-Hasslau und Waldkirchen,
und das Beste zum Schluss:

Wir sind drin – in der 1. Bezirksklasse Staffel C.

Dann bis September mit folgenden Ansetzungen:

1. Klingenthal – Plauen IV
2. Plauen IV – Treuen
3. Wilkau IV – Plauen IV
4. VSC – Plauen IV
5. Plauen IV – Lichtentanne
6. Markneukirchen – Plauen IV
7. Plauen IV – Adorf
8. Boesenbrunn – Plauen IV
9. Plauen IV – Waldkirchen II


Großmeister Alexander Graf wird Plauener

Mitten im Sommerloch hat sich ein tolles Gerücht bestätigt: In der kommenden Saison wird GM Alexander Graf unsere I. Mannschaft in der 2. Bundesliga verstärken. Alexander, wie er selbst sagt „ganz Profi“, lässt Tomasz Markowski nach seinem Traumergebnis von 6½ aus 7 aber selbstverständlich den Vortritt am 1. Brett.
Mit Alexander Graf kommt auch ein ehemaliger Deutscher Meister nach Plauen. Nach seiner Einbürgerung wurde er in den Jahren 2000 und 2001 jeweils noch Zweiter, 2004 erkämpfte er jedoch unter anderem durch einen denkwürdigen Seeschlangensieg über 140 Züge gegen Lutz Espig den Titel. Noch für Usbekistan spielend gewann er 1992 mit einer Performance von 9½ aus 12 am 3. Brett die Silbermedaille bei der Schacholympiade in Manila. 2003 wurde er bei der Europameisterschaft Dritter. Zuletzt spielte Alexander Graf für die SG Porz in der Bundesliga. Er wohnt derzeit in Leipzig, ist verheiratet und hat einen Sohn.


Gelbe Elster

Warum denn die Weiße Elster immer so gelb sei, fragten seinerzeit die Geraer oft die Plauener. Ob man denn auf Höhe des Bahnhofs Zellwolle immer Sonnenblumen ins Wasser halte. In den chaotisch-ruhigen Jahren vor der Wende halfen da in aller Regel ein paar stereotype Berichte an die Kreisleitung.
Aber auch die Plauener standen gelegentlich ratlos in der sächsischen Prärie, zum Beispiel als man mit dem Zug zum Auswärtsspiel ins Leipziger Umland fuhr und feststellen musste, dass der angepeilte Ort Lützkendorf längst vom Braunkohletagebau geschluckt worden war.
Was ist wahr, was Legende? Ein letzter Schwank von Athene Noctua vor der wohlverdienten Sommerpause.