Schach in der Stadtgalerie

Das Centermanagment der Stadtgalerie und der Kreissportbund Vogtland organisierten am Donnerstag/Freitag voriger Woche eine „Werbeaktion“ bzw. weiteres Bekanntmachen von Sportarten, Verein und Aktivitäten. Am Donnerstagnachmittag standen die American Football Spieler der Vogtland Rebels und der SK König, mit Kyrillus Akladius & Raphael Beck, auf der Matte. Desweiteren gab es Spielstationen, Geschicklichkeitstest, Quiz, also eine breite Palette für die Kleinen, die aber nicht in Mengen auftraten. Dennoch verstanden sich unsere Kleinen gut mit den großen Kerlen von den Vogtland Rebels. Es kam zwischen ihnen zu einigen sportlichen Vergleichen, wonach jeder in seiner Disziplin klar vorn lag.


Was macht ihr eigentlich vormittags?

Zum Beispiel: Sophokles lesen. Tags zuvor ereilte mich das seltene Geschick, trotz des Inkrements gleich zwei Mal durch ZÜ zu gewinnen. Doch schwante mir Böses, als es aus dem Philoktetes schalte:

Wer frei von Leid ist, mache sich darauf gefaßt,
und wer im Glück ist, muß gerade dann erst recht
sich hüten, ob nicht heimliches Verderben droht.

Tja, was die Alten schon wussten… Dann kam die Niederlage, dann kam Daniel, dann kam die Sonne.

EINS!

Der Olmützer Schachsommer war das Ausweichturnier für das an uns vorbeigezogene Spektakel in Pardubice. Das Teilnehmerfeld präsentierte sich breit gestreut, an der Spitze allerdings etwas dünn besetzt, weil die Titelträger in drei Rundenturniere ausgelagert wurden und dort unter sich waren. Dadurch standen wir alle unter dem Zwang, regelmäßig voll zu punkten. „Wir“, das sind:

Burkhard alias B. A. – standesgemäß mit Kettchen aber angenehm flexibler Etikette

Daniel – Boltzer aus Leidenschaft mit riskanten Schlüsselzügen

Erik – das Dreibein wird blank ganz ohne Zahnbürste

Ich – verhinderter Mongolenschreck mit latentem Hang zur Unsafeness

Nein, nicht die Galeere!

ZWEI!

Als Stadt imponiert Olomouc weit mehr als Pardubice. Versorgungsstellen boten sich uns zwischen Heaven and Hell (mensch, war es dort warm) in Hülle und Fülle  – weit mehr, als dass wir die Szenerie nach einer Woche bereits hätten überschauen können. Und doch gab es regelmäßig  Pivo to go – umgeht das politische Gambit.

Nach dem Essen klappte es auch endlich mal mit dem Musikwunsch. Und siehe da: Es gibt nicht viele Songs, die man 2x nacheinander bringen kann. I am control, no way you can change me. Es sei denn mit Sliwowitz – hoher Pass auf den Radfahrer, Kontrollverlust. Alles kein Grund, gegen die eigene Natur zu handeln.

DREI!

Die Straßen wurden nicht von Schachspielern, sondern von der jungen Kirchenfestbesucherinnen dominiert – ungewöhnlich und alles andere als safe. Der grobe Geschmack wurde hingegen beim gemischten Beach-Rugby bedient, das wir uns vom feinsten Lokal am Platz aus ansahen.

Unkreative Freizeitbeschäftigungen bleiben gewohntermaßen ungenutzt. Wir inspizierten lieber die Olmützer Unterwasserwelt und ließen uns von Burkhard auf verwunschene Wege führen, die nur dem all-seeing eye bekannt sind.

Der Erstwähler und die Haselnuss

Ansonsten typische Semesterferien: Tauschbörse für Bildungs- und Erinnerungslücken.

VIER!

Schach gespielt wurde auch. Burkhard zeigte sich sehr agil im Handling des f-Bauerns, litt aber das ganze Turnier unter dem Fluch der hohen Einstiegselo. Der Rest konnte hingegen anständig punkten, wobei Überraschungen nach unten und oben ausblieben. Ein dämliches Turmendspiel hier, ein glückliches Händchen in der Eröffnung da; ein vereinsinternes Duell – naja, wenigstens in der ersten Reihe. Die aktiven Plauener beklagten zwischenzeitlich  alle eine ärgerliche Niederlage und jeder durfte seine Art des Umgangs damit zum Besten geben. Hach! Wäre ich doch nur mal mitgegangen und hätte den Ball gesucht!

Daniel hätte in der Schlussrunde groß ausholen können, wäre man ihm nicht rücklings in den Wurfarm gefallen. So blieb nur das unverdiente Preisgeld für mich, das aber hoch genug veranschlagt war, um unsere Heimreise zu verzögern.

Hörr, Matthias (2196) – Schmid, Thomas (2127). Stellung vor 24. … a5

Hier entschied sich mein Gegner für das sorglose 24. … a5, wonach die Königsangriffe auf beiden Flügeln eine seltene Symmetrie aufwiesen. Taktiken für Angriff und Verteidigung musste ich deshalb nur einmal berechnen. Allerdings hat Weiß nicht nur die Läufer, sondern ist mit seinem Spiel auch noch einen Halbzug weiter. Es folgte:

25. h5 a4 26. g6 fxg6 27. hxg6 Sxg6 28. Txh7 Kxh7 29. Th1+ und Schwarz verhinderte das Pauken-und-Trompeten-Matt mittels Aufgabe.

  • 4. Matthias Hörr 6,5/9 (2231, +11)
  • 11. Daniel Zähringer 5,5/9 (2139, +31)
  • 23. Erik Fischer  5/9 (1991, +16)
  • 78. Burkhard Atze 4/9 (xxxx, -yyy)

(98 Teilnehmer)

Der Dank geht dieses Mal nicht an die Zuhausegebliebenen, sondern an die, die für Action sorgen. Danke fürs Dabeisein, danke fürs Fahren, danke fürs Mitnehmen.

Bleiben nur noch 3 Fragen: Was klapperte im Non-Stop-Laden? Was wurde aus der Schatuelle? Und wer zählt hier eigentlich?


Mitgliederversammlung mit Vorrunde

Unsere ordentliche Mitgliederversammlung bot am vergangenen Freitag den 18.08.2017 im Alten Handelshaus den passenden Rahmen für ein ganz besonderes Ereignis. Unser Peter Luban wurde für seine Verdienste ums Schach vom Präsidenten des Sächsischen Schachverbandes Frank Bicker mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes geehrt.

Lieber Peter, als SK König Plauen möchten wir uns den Glückwünschen natürlich anschließen, vor allem aber uns an dieser Stelle von Herzen bedanken, schließlich waren und sind wir Hauptnutznießer Deines beispiellosen Engagements für unsere gemeinsame Sache.  

Somit geriet der Rest des Abends fast schon ein wenig in den Hintergrund. Der Vorstand berichtete zusammen mit dem Beirat über seine Arbeit in der abgelaufenen Saison.  Es wurden die einzelnen Mannschaften für die neue Saison vorgestellt, Ziele und Wünsche dargelegt, darüber debattiert und am Ende noch ein wenig geblitzt und viel gefeiert.


125 Jahre Schach in Hof

Turniersaal

…da müssten doch auch ein paar Plauener dabei sein. Gedacht, getan und Heike und mich angemeldet. 13 Stunden vor Turnierbeginn stiessen noch Christof und Simon zu uns. Kurze Freude, denn nach 4 Runden hatte ich gegen eben diese beiden Bösen verloren, war mit 2/4 schlechtester Plauener und musste mir vor jeder der nächsten Runden mitleidige Blicke von den vorderen Brettern gefallen lassen, wenn nicht noch kurz angebundene Statements folgten. Angesichts dessen regte ich an, dass der am Ende Bestplazierte einen Turnierbericht schreiben muss. In Runde 7 konnte ich endlich brettmässig zu Heike aufschliessen und ihr ein Remis nach 10 Zügen abtrotzen. Die anderen Bengel spielten da noch um die Medaillenplätze. Nach meiner dritten (vernichtenden) Niederlage durch Dieter Seyb schaltete ich in den Freizeitmodus. Und ab da gings aufwärts. So durfte ich in der vorletzten Runde gegen den führenden Igor Shaskin (vormals in Hof, jetzt Oberursel) antreten, der bis dahin nur von Simon eine übergezogen bekommen hatte und fast schon Turniersieger war. Nach der Runde war er nur noch Zweiter, überholt vom Turnierfavoriten und Nachmittags-Simultanspieler Alexander Seyb. Der IM musste nur noch die letzte Runde gewinnen… Irgendwann überzog er das Endspiel, daher muss ich diesen Bericht schreiben.
Christof stand in fast jeder Partie aussichtsreich, seine Behandlung der Endspurtphase liess mich aber regelmässig erschauern und kostete ihn eine bessere Platzierung. Leider hab ich gegen ihn meine Dame schon nach 2 Minuten hergeben müssen…
Dagegen spielte Simon zeittaktisch cleverer, verlor nur 2 Partien und hätte eigentlich verdient, diesen Bericht zu verfassen. Aufwärtstrend!
Heike spielte weit über Erwartung, sass in der vorletzten Runde neben mir an Brett 2 und hätte den Frauenpreis locker geholt. Aber in Hof gab es weder Startgeld noch Preise; auch mal wieder was Schönes.
Abschliessend Danke an Heiko Sieber und Freunde für das schön organisierte Turnier, keine Streitfälle und Eintracht allenthalben. Ein Besuch beim Saaleauenfest rundete den Tag ab.
Schön ist auch, dass im Gegenzug die Familie Wilfert am 3.Oktober unsere Schnellschachmeisterschaft bereichern wird. Der letzte der drei legendären W (Weber,Winkler,Wilfert) kommt wieder zurück!!
Ausführliche Berichte zum Event gibt es bei https://Schach-hof.jimdo.com


Czech Open 2017

Schloss von Pardubice

Die 28.Auflage des größten Schachturnieres mit ca. 1300 Teilnehmern war gleichzeitig wieder Saisonhöhepunkt für 17 Spieler unseres Vereins. Ganz im Gegensatz zu den Vorjahren lag man in diesem Jahr mit Regenschirm und langen Hosen goldrichtig. Das tat der allgemeinen Stimmung und dem Appetit aber keinen Abbruch. Schmerzlich vermisst wurde Papa Peter Luban. Unser Organisationsleiter ist nur schwer zu ersetzen. Kurzfristig waren seine Fähigkeiten vorrangig in der häuslichen Krankenpflege von Nöten. Womit wir auch schon zum schachlichen Geschehen kommen.

Holger Borchers – ein Berliner Urgestein – sollte dabei besonders erwähnt werden. Seit Jahren als Trainer in Schilbach, begleitete er bereits das dritte Mal unsere Jugend. Seine Arbeit kann man nicht oft genug loben: täglich ca. 10 Stunden Analyse und Partievorbereitung, zwischendurch noch ein paar Tipps für manch Großmeister und immer eine Anekdote zur Unterhaltung. Das Ergebnis der von ihm betreuten Spieler spricht für sich: 440 Elo-bzw. 380 DWZ Punkte Zuwachs wären ohne ihn nicht denkbar. Hoffentlich bleibt er uns und mit ihm das Musikquiz in Zimmer 205 B noch viele Jahre erhalten.

In diesem Zusammenhang müssen auch Peter Luban, Andreas Götz, Peter Paul, Elmer Pekrul und Jochen Bandt erwähnt werden, die das gesamte Jahr, Woche für Woche die Grundlagen für die Erfolge unseres Nachwuchses legen. Hervorzuheben ist sicherlich die Leistung unserer U20. Niklas (5,5 Punkte), Timm und Lucas (beide 5 Punkte) erreichten im B-Turnier starke Ergebnisse mit Elo-Zugewinnen von deutlich über 100 Punkten. Simon (3 Punkte) startete erstmalig im A-Turnier. Dort warteten fast ausschließlich Titelträger mit deutlich höheren Wertzahlen auf ihn. Dies brachte viel Erfahrung und immerhin 20 Elo Punkte.  Ganz nebenbei übernahmen die Großen auch noch die schachliche Betreuung der Jüngeren im D-Turnier. Besonders Liam (5 Punkte aus 8) und Alexander (4 Punkte) konnten deutliche Verbesserungen verbuchen. Für Sie sollte es nächstes Jahr sicherlich im C-Turnier weiter gehen. Florian (4 Punkte), bei seiner ersten Teilnahme und Richard (3,5 Punkte) sammelten viel Wettkampfhärte und erzielten dabei eine internationale Wertzahl. Nächster schachlicher Höhepunkt ist das Sommerturnier in Geithain Ende August. Dort sind die Könige mit 7 Spielern vertreten.


Open-Air-Blitzturnier + Simultan mit IM Seyb am 12.08.

Der SK HOF 1892 e.V. feiert sein 125-jähriges Bestehen. Dazu veranstaltet der SK HOF am Samstag, den 12.08.17 in Hof ein Blitzturnier (startgeldfrei) und einen Simultanwettkampf gegen den jungen aufstrebenden IM Alexander Seyb. Informationen zum Programm unter: https://schach-hof.jimdo.com, dh. auch die Anmeldung. Spielort ist das Berufsschulzentrum in der Mühlstr. 19 und der Beginn ist 10 30 Uhr ! Direkt hinter dem Veranstaltungsort findet am gleichen Tag auch das große Saaleauenfest statt u. es werden wieder 5000 Besucher erwartet. Heiko Sieber 1. Vorsitzender – SK Hof 1892 e.V.


Hauchdünner Sieg in Naumburg

Erster Platz für mich, vierter Platz und erster Seniorenpreis für Olaf Hilbig. So endete das 14. Naumburger Schnellschachopen für die Plauener alte Garde. Sehr viel Wertungsglück durch die Naumburger Regel „Sonneborn-Berger mit einem Streichresultat“ führte zum unerwarteten Sieg. Denn wir wurden in der letzten Runde gegeneinander gepaart und hatten wenig Lust auf Konfrontation. Dadurch schlossen die vor der Runde verfolgenden Uwe Mehlhorn und Nicolas Niegsch noch zu mir auf. Mit Wertung aller 9 Runden wäre ich wohl dritter geworden, aber…
Für unseren Jungmann Simon Burian war das Turnier schon nach zwei Runden gelaufen. Erst gewaltigen Materialvorteil gegen Olaf nicht genutzt (Dauerschach in letzter Sekunde), dann mit Mehrfigur gegen Niegsch noch verloren. Trotzdem kam er dem Preis U2000 sehr nah, „sicherte“ aber meinen Wertungssieg in der letzten Runde durch eine Niederlage.
Abschliessend: sehr gute Spielbedingungen in Naumburg, keine Zwischenfälle, freundliche Gastgeber und ein 10min + 6sec – Modus, der mir sehr entgegen kam und auch ein wenig zum ersten Turniersieg seit Hof 199? beigetragen hat.
Jetzt stehe ich als Sieger 2017 in der Ausschreibung 2018 neben Peter Enders. Endstand


U 13 Cup in Waldkirchen

72 Spieler aus neun Vereinen waren zum Saisonfinale dabei, um ihre Pokalsieger zu küren. Insgesamt nahmen 112 Kinder aus zwölf Vereinen/AG teil: VSC, Neumark, Reichenbach, Hof, Zeulenroda, Greiz, Wilkau, Lengefeld, Waldkirchen, Markneukirchen, Treuen und der SKK. Die SG Waldkirchen war wieder ein toller Gastgeber für das mit Spannung erwartete Finale. Hier nun die Pokalsieger in den jeweiligen Jahrgängen:
2004/05 Wertung: 1. Platz Melitzki, R. 2. Ertl, L. 3. Gerber, S. alle SKK und Berthel, P. /Wilkau
2006/07 Wertung: 1. Gabriel, P. /VSC, 2. Köber, S./Zeulenr., 3. Elstner, Fl., 4. Bühring, M., SKK
2008/09 Wertung: 1. Buschmann, M./Wilkau, 2. Akladius, K./SKK, 3. Neisch, M. /Zeulenroda, 4. Beck, R. /SKK
2010/11 Wertung: 1. da Silva, P./SKK, 2. Melestan, M./VSC., 3. Safar, H./SKK, 4. Atze,R. /Markneukirchen
Von den sechs ausgetragenen Turnieren (in Markn. Reichenbach, Plauen, Greiz, Waldkirchen, Zeulenroda) werden immer die vier erfolgreichsten Turniere eines Schülers gewertet. Zeulenroda, Wilkau-Haßlau, VSC u. der SKK zählen zu den stärksten beteiligten Vereinen. Dieser kleine „Wanderzirkus“ wäre ohne die vielen engagierten Eltern nicht möglich, Danke für ihre Bereitschaft die Kinder mit zu fahren.
Am 26.August 2017, 8 30 Uhr startet der kommende U 13 Cup in Greiz wieder !!


Junge Könige zu Gast in der Umwelt-Wieselburg in Stelzen

Mitte Juni war es nach langer Vorbereitung endlich so weit: Lange geheim gehalten, trafen sich unsere Nachwuchseleven zur Saisonabschlussfeier in der Wagenburg zu Stelzen, direkt am dortigen Festspielgelände.

Frühsommerliches Wetter, eine grandiose Aussicht auf das Vogtland sowie die rustikalen Wagen empfingen unsere Kinder, Jugendlichen und Schacheltern.

Unsere „Muttis“ hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und leckere Salate und Kuchen zum Fest mitgebracht. Die Reuther Bäckerei Baumann brachte uns einen riesigen Korb frische Bäckersemmeln, dafür vielen herzlichen Dank an Familie Baumann.

Schach wurde natürlich auch ein wenig gespielt. Traditionell stellten sich Spieler unserer ersten Herrenmannschaft zum Simultanspiel. Die beiden FIDE-Meister Gunter Sandner und Roland Pfretzschner, welche abwechselnd am Brett erschienen, um den Schwierigkeitsgrad noch zu erhöhen, hatten sich einiges vorgenommen und konnten dem Nachwuchs diesmal noch sehr deutlich die Grenzen aufzeigen, trotz einiger vielversprechender Stellungen. 22:1 lautete die standesgemäße Bilanz der beiden internationalen Titelträger. Lediglich Erik Fischer und Peggy Rühmer konnten ihre Partien remis gestalten, dabei hätte letztere sogar in einer Partiestellung den ganzen Punkt erbeuten können. Derweil waren wir auf die Premiere unseres Präsidenten Mathias Paul und Christof Beyer beim erstmals arrangierten Uhrensimultan á la Garry Kasparov gegen sechs Nachwuchsakteure der Altersklassen U14 bis U20 gespannt. Es wurde letztlich und sehr überraschend eine deutliche Angelegenheit für die Simultanspieler. Christof kannte keine Gnade und erzielte das totale Ergebnis von 6:0, Mathias stand dem wenig nach, musste aber, nach einem 3:0 zum Anfang, in der zweiten Runde mit wechselnden Gegnern leicht Federn lassen, seine Bilanz: 4,5:1,5. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde der Parcours für das Tandemturnier bereitet. Der Lostopf sorgte für viele interessante Paare, die Kleinen zogen sich ihren Partner. Somit bestand Chancengleichheit für alle. Nicht zu stoppen war das Duo Niklas Linnert und Adrian Oehme, welches mit klaren 100% Turniersieger wurde. Ob es in einer Tandempartie schon jemals ein forciertes Matt durch den regulären Zug „0-0“ gegeben hat, weiß keiner, jedenfalls war dies während des Turniers zu bestaunen. Freunde der Statistik finden die Ergebnisse des Simultans und des Tandemturniers in der Fotogalerie im Anschluss.

Der Abend klang mit zünftigem Lagerfeuer, sportlicher Betätigung außerhalb des Schachs und jeder Menge Abenteuer auf dem weiträumigen Gelände der Wagenburg aus. Die Kinder übernachteten im Zelt und in den urigen Wagen. Im Kerzenschein gab es dann weit jenseits der Geisterstunde für die tandembesessenen „Großen“ noch den entsprechenden Nachschlag.

Nach dem Frühstück war Sonntagmittag leider alles schon wieder vorbei. Was bleibt, sind die Erinnerungen an ein schönes gemeinsames Wochenende und die Vorfreude auf nächstes Jahr.

Danke für eine großartige Schachsaison 2016/17!

Peter Luban & Elmer Pekrul