Nachwuchssachseneinzelmeisterschaften U8 – U18 in Sebnitz gestartet

Heute war der scharfe Start für unsere Kids im Sebnitzer „KIEZ“ bei den diesjährigen Titelkämpfen des Nachwuchses der Altersklassen U8 bis U18. Die meisten unserer 10 Teilnehmer feierten dabei ihr Debüt auf Landesebene.

Alterklasse U8: Für unsere drei Kleinsten Frida Winkler, Antonius Akladius und Maurice Kolbe gab es in der ersten Runde leider noch keinen zählbaren Erfolg. Drücken wir den drei SEM Neulingen fest die Daumen für das weitere Turnier!

Altersklasse U10: Einen guten Auftakt legten unseren beiden Starter Tom Hai Dang und Kyrillus Akladius hin. Kyrillus konnte im vogtländischen Duell dem Setzlistendritten Maxim Melestan ein ordentliches Remis abringen. Tom lies es bei seinem überraschenden Partiegewinn gegen den Heidenauer Mitfavoriten Dylan Reich gleich richtig krachen. Gerne mehr davon…..

Altersklasse U14: Richard Meltzki und Florian Elstner starteten mit Partiegewinnen super in das Turnier wobei Florian gegen den Hoyerswerdaer Ramon Schuh (DWZ 1612) ein erstes Achtungszeichen setzen konnte und die kürzlich erlittene schmerzliche Niederlage bei der Mannschftsmeisterschaft egalisierte. Zum Lohn warten in Runde zwei mit dem Leipziger Laurin Haufe (DWZ 1991) und dem Chemnitzer Jakob Matthäi (DWZ 1832) zwei dicke Brocken auf die Beiden.

Altersklasse U16: Weniger Grund zur Freude gab es für unsere drei Starter Simon Burian, Illia Pivtorak und Nico Hörkner. Simon musste gegen den Leipziger Simon Westphal (DWZ 1681) ins Remis einwilligen. Illia hatte das Nachsehen gegen den Chemnitzer Valentin Schubert (DWZ 1628) trotz zwischenzeitlicher Gewinnstellung. Und auch für Nico hingen die Trauben gegen den Leipziger Topfavoriten Kasimir Lieberwirth (DWZ 2106) in Runde eins zu hoch.

Morgen stehen zwei Runden auf dem Plan wobei Florian ab 8:00 an einem der Live-Bretter spielt.


Von Osterblitz bis Äskulap

Unter den 33 Teilnehmern zum traditionellen Osterblitz (5+0) in Markneukirchen befanden sich auch fünf Plauener Könige. Bundesligaspieler Daniel Zähringer wurde mit 13,5/15 Punkten seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht und lies zu keiner Zeit Zweifel am eigenen Turniersieg aufkommen. Gut in Form zeigte sich auch Erik Fischer, welcher mit zwei Zählern Rückstand auf Daniel auch den „Vize“ nach Plauen entführen konnte und dabei die vogtländischen Bezirksligaspitzenbretter in die Schranken verwies. Mario Tunger auf Platz 14 und Heike Sandner als 22. des Endklassements, beidseits mit biederen 50% der Punkte, waren eher unzufrieden ob dem eigenen Ergebnis. Für U14 Spieler Reinhard Atze blieb trotz guter kämpferischer Einstellung nur Platz 32 bei einem Score von 4,5/15.

Weiter östlich kämpfte der Wahlplauener Christof Beyer in der alten Heimat bei der 36. Auflage des Görlitzer Äskulap-Turniers um Ruhm und Ehre. Unter 92 Teilnehmern landete Christof bei ordentlichen 4/7 fast exakt auf seinem Setzlistenplatz (38.) und erzielte dabei eine Elo-Performance von 2028.


Team 3 – es sollte einfach nicht sein

Am Sonntag weilten wir zum vorentscheidenden Spitzenspiel beim Tabellenführer in Blumenau, der vor der Runde einen Mannschaftspunkt und viele, viele Brettpunkte mehr aufwies. Bei einer Niederlage würde die SG Blumenau vorzeitig als Aufsteiger feststehen, während wir mit einem Sieg an ihnen vorbeiziehen könnten.

Bereits nach 2 Stunden zogen dunkle Wolken „von unten“ heran. Topscorer Illia hatte an Brett 8 gerade eine Figur für mehr oder weniger Nichts eingestellt. Tim Seyfferts König stand an Brett 7 in einem Königsinder als Weißer eingezwängt  auf h1. Die Szenerie auf dem Brett erinnerte an den Aufmarsch von Sarumans (schwarzen) Orks auf (das weiße) Helms Klamm in Herr der Ringe, einfach nur schrecklich. Zudem hatte Daniel Helmrich an Brett 6 nach einem groben strategischen Bock im Sizilianer eine völlige Ruine zu verwalten.

Von dem Anblick geschüttelt wollte ich gerade an mein Brett zurückkehren, als mich Mario Tunger von Brett 5 mit einem Remisangebot seines Gegners abfing.  „Mario, spiel bitte weiter, ganz normal, Du musst nicht gewinnen, aber Remis machen ist nicht!“, lautete wohl meine Antwort. Jetzt fragt nicht, warum ich mir selber nicht zuhöre! Just in diesem Moment hatte mein Gegner an Brett 1 mit einem Bauernopfer im Zentrum die Lunte gelegt. 2 Varianten hatte ich wohl richtig berechnet und zudem richtig eingeschätzt. In einer dritten Variante, die noch zusätzlich Öl ins Feuer goss, schlich sich am Ende ein kleiner Überseher ein. Anstatt mit 2 Figuren gegen Turm und Bauer sowie völliger Kontrolle, blieb ich mit 2 Figuren gegen Turm und 2 Bauern und einer völligen Ruine zurück. Als ich die Partie aufgab und wieder aufblickte, waren die 3 hinteren Bretter bereits fertig. Naja wenigstens Mario Tunger hatte gerade einen Sieg eingefahren, nach sehr starker Leistung. Ein Blick auf die Ergebnisse brachte den Schock, es stand 2,5 : 2,5. Daniel hatte seine Stellung gehalten und Illia sogar gewonnen. „Hier ist was los!“, dachte ich und prüfte die Stellungen der noch laufenden Bretter 2-4. Ein gleiches, ein besseres und ein deutlich besseres Endspiel könnten doch zum Sieg reichen?! Als erster beendete Michael Fuß an Brett 2 die Partie. Leider gelang es ihm in einem besseren Turmendspiel nicht im Ansatz Druck aufzubauen. Schade, aber es stand nun 3:3.

Marco Schaarschmidt hatte an Brett 4 die aktiveren Figuren, bereits einen Mehrbauern und einen zweiten Bauern unter Beschuss. „Marco, Du musst gewinnen!“ sagte ich ihm kurz, er entgegnete „Nein ich warte bis der Lucas gewonnen hat und dann mach ich einfach Remis“.  Genau in diesem Moment hatte Lucas in seinem schwierigen Läufer-Springer Endspiel die Leichtfiguren getauscht und damit ein teuflisches Bauernendspiel erstellt, mit d- und h-Bauern gegen e- und f-Bauern des Gegners und alle Tempi reichten genau … zum Sieg.

Yessss, genial, dachte ich, nur leider hatte er den allerletzten genauen Zug ausgelassen und landete somit in einem gleichen Damenendspiel mit Mehrbauer ohne wirklich Gewinnchance. Leider fand Marco in seinem Turmendspiel mit 4 gegen 2 Bauern nicht den richtigen Plan zum Sieg. Das drohende, aber im Mannschaftssinne praktisch nutzlose Remis vor Augen, versuchte er noch eine verrückte Abwicklung, die allerdings sein Gegner eiskalt auskonterte zum 4,5:3:5 Sieg und der Vorentscheidung um den Aufstieg, zu der wir sportlich aber auch herzlich gratulieren möchten. Respekt vor den Kampfgeist unserer Mannschaft, vor allem unseres Mannschaftsleiters. … Es sollte einfach nicht sein.


Runde 8 der zweiten Mannschaft

Am vergangenen Sonntag stand die vorletzte Runde in der Sachsenliga an. Für uns gab es ein Heimspiel gegen die vierte Mannschaft der Schachgemeinschaft Leipzig, auf Wunsch der Gäste begannen die Partien erst 10 Uhr im Café des Hotels Alexandra, während unsere Vierte bereits eine Stunde spielte. Die Ausgangssituation lässt sich schnell beschreiben, mit einem Sieg wären wir weiterhin ganz vorn mit dabei, drei Mannschaften waren vor der Runde punktgleich mit 9 MP auf dem ersten Platz nur durch die Brettpunkte voneinander getrennt.

Zuerst beendete Lion an Brett 6 seine Weißpartie mit einem schnellen Remis, beide Seiten hatten wenige Chancen für Fehler oder brillante Ideen. Danach gab es lange Zeit keine Ergebnisse, bis Niklas an drei seine Partie zu unserem Gunsten entscheiden konnte und uns in Führung brachte, inzwischen waren auch auf anderen Brettern leichte Vorteile für uns erkennbar, Christof (Br. 5) hatte einen Bauern gewonnen, allerdings konnte sein Gegner aktiveres Figurenspiel vorweisen, Simon an Brett 4 stand aussichtsreich und ich (Br. 7) hatte ebenfalls einen festen positionellen Vorteil erspielt. Einzig Daniel an zwei und Matthias am Spitzenbrett fühlten sich im Mittelspiel etwas unwohl und an Tonis Brett 8 fehlten auf beiden Seiten die Ideen.

Die Partie von Simon endete schließlich in der Punkteteilung, dafür hatte Daniel seiner Gegnerin einen Bauern abgenommen und ein klar vorteilhaftes Endspiel erreicht. Matthias verteidigte ein Turmendspiel in welchem sein Gegner einen Bauern mehr und aktivere Figuren hatte. Bei Toni war wenig los, aber auch solche Partien wurden schon gegen nominell schwächere Gegner gewonnen. Christofs Gegner schwächte im späten Mittelspiel zunehmend seinen eigenen König und auf meinem Brett hatte sich wenig geändert, es wurden Züge wiederholt und manövriert.

Doch dann wendete sich Caissa plötzlich gegen uns, Daniel verpasste es Gegenspiel seiner Gegnerin zu unterbinden, wodurch er seinen Mehrbauern verlor und plötzlich endete diese aussichtsreiche Partie remis. Matthias wickelte in ein Bauernendspiel ab, welches er falsch beurteilt hatte und so ging die Partie verloren. Toni war in einem Damenendspiel gelandet, hatte aber auf dem Weg einen Bauern vergessen, weshalb auch hier nur noch auf einen halben Punkt zu hoffen war. Christof hatte inzwischen seinen Mehrbauern verloren und stand unter Druck. Daher sah ich mich irgendwie in der Pflicht und versuchte nun mit aller Macht den positionellen in einen materiellen Vorteil umzuwandeln, eine Fehlentscheidung, welche mich ebenfalls meinen deutlichen Vorteil hätte kosten müssen, doch mein Gegner wollte meine übereifrigen Ambitionen auf die falsche Art und Weise bestrafen, wobei er in Zeitnot eine Taktik übersah, welche ihn eine Leichtfigur kostete, wonach er sofort aufgab. Toni hatte inzwischen einen halben Punkt aus seinem Endspiel gerettet und Christof verlor seine Partie leider noch.

So endete der Sonntag für uns mit einem 4:4 gegen eine ersatzgeschwächte, aber junge Mannschaft aus Leipzig. Der Blick auf die Ergebnisse unsere Konkurrenten um die Meisterschaft hellte die Stimmung wieder etwas auf. Die SG Leipzig III verlor mit sieben Spielern ihr Auswärtsspiel gegen Wilkau-Haßlau und auch der andere Aufsteiger aus Bautzen konnte nicht gewinnen, sondern erreichte ebenfalls nur ein Unentschieden gegen Dresden-Leuben. Daher konnten wir uns sogar auf Platz zwei verbessern und liegen nur einen halben Brettpunkt hinter dem Spitzenplatz. Neben Bautzen (10 MP, 34 BP) und uns (10 MP, 33,5 BP) hat auch unser Gegner der Schlussrunde, die SG Leipzig III (9 MP, 32,5 BP), noch Chancen auf die Meisterschaft, dafür dürfte Bautzen allerdings nicht gegen die dritte Mannschaft des USV TU Dresden (Platz 7, 8 MP, 29 BP) gewinnen.

Es bleibt also weiter spannend in der Sachsenliga.


Zwischenbilanz Nachwuchs

Maskottchen der kleinen Könige

Mittlerweile sind 80 % aller Nachwuchsaktivitäten abgeschlossen und es fehlt noch die SEM (Sebnitz) + Finalkämpfe SMM U 20/ U 14/ U 10, diese finden in Schneeberg/Filzteich statt. Dazu noch drei u 13 Cups. Zeit für einen kurze Zwischenbilanz.
TEAM: U 20 = 2. Pl. Vorrunde / Endrunde SMM  22./23.Juni 2019

U 16 = 2. Platz Sachsenliga !
U 14 = 2. Platz BMM, 2.Pl. Vorrunde / Endrunde SMM 18./19.Mai 2019                                                U 12= 3. Platz BMM / Vorrunde ausgeschieden
U 10 = 1. Pl. BMM, 1. Pl. Vorr. / Endrunde SMM am 22./23.Juni (wie die U 20)
Die U 16 ist wohl zur DVM qualifiziert und die U 20/ U 14/ U 10 haben auch noch ihre Chance zur Deutschen Meisterschaft zu gelangen!
EINZEL: ausgehend von den zahlreichen Medaillen zur BEM in Geyer haben wir erstmals wieder 10 Starter zur SEM in Sebnitz: U 16 = Simon Burian, Nico Hörkner/ Illia Pivtorak,  U 14 = Richard Melitzki, Florian Elstner, U 10 = Kyrillus Akladius, Tom Hai Dang, U 8 = Maurice Kolbe, Antonius Akladius und Frida Winkler. Matthias Hörr wird die Delegation leiten.

Geschafft aber glücklich. Tom und Antonius nach überstandener Quali zur SEM


WEITER GEHT ES !

Als Bezirksmeister der Altersklasse U 10 waren wir Ausrichter einer der drei Vorrundengruppen zur Sächs. Mannschaftsmeisterschaft. Von den drei Gruppen kommen die jeweils ersten zwei ins Finale – am 22./23.Juni in Schneeberg ( JH FILZTEICH)!
Im ersten Spiel konnte USG Chemnitz noch mit 3:1 besiegt werden. Aber im zweiten Wettkampf erreichten wir den Hof mit Müh und Not u. retteten uns ins 2:2 und alles war wieder offen, auch das ausscheiden. Nun mußte es der Kampf gegen Dresden Leuben bringen und so entwickelte sich ein spannender Duell um den Einzug in die Finalrunde. Beim Stande von 1:1, Raphael hatte schon gewonnen u. Kyrillus verloren, konnte Nico den entscheidenden halben Punkt erzwingen und wir waren Sieger, denn Tom konnte mit viel Materialüberschuß sicher gewinnen. Die Punktausbeute lautet wie folgt: Kyrillus Akladius 1/3 Pkt. , Nico Rühmer 1,5/3 , Tom Hai Dang 2,5/3 und Raphael Beck 2,5/3 Pkt. Somit haben wir uns qualifiziert und der Sieg gegen Dresden L. geht mit in die Finalrunde. Dort erwarten uns : TU Dresden, TUS Coswig, GW Leipzig, USG Chemitz I. . Am Sonntag war dann gleich Jochen Bandt und Peter Luban noch in Dresden zum Trainerlehrgang : Verlängerung des C-Trainerschein – auch gelungen!


Landesfinale für Grundschulen 2019

Am Dienstag, den 19.03.19 fand in Flöha das Finale der sächsischen Meisterschaft aller qualifizierten GS Teams statt. Vorausgegangen waren zahlreiche Wettkämpfe in den Regionalschulbezirken Sachsens. 31 Teams reisten an (18 männliche und 13 weibliche Teams). Die von uns betreute Karl-Marx GS startete mit jeweils einer m+w Mannschaft im Wettbewerb. Für unsere Mädchen Helene Martin, Aliya Ploss, Alessia Saja, Frida Winkler u. Zena Eskef, gebildet aus der 1. u. 2.Klasse ging es erst einmal um Erfahrung sammeln und sie werden in zwei Jahren ihren großen Auftritt haben. Ganz anders die Jungen, sie waren gewillt vorn mit zu mischen. Die Hoffnung wurde durch die Erfolge im Vorfeld genährt: 1.Platz zur BMM U 10 Chemnitz 14:0 Pkt. + 1.Platz im Regionalfinale Schulschach 14:0 Pkt. u. die Teilnahme zur DVM. Natürlich stehen hinter den Grundschulen die Vereine von Chemie Leipzig, TU Dresden, Niederwiesa, USG Chemnitz (waren der DWZ nach die großen Favoriten), die GS Seifertsdorf war mit GM Henrik Teske angereist und auch so waren alle sächsischen Nachwuchverantwortlichen vertreten. Das Turnier wurde also sehr ernst genommen und jeder wollte das Deutsche Finale am 26.-29.Mai in Friedrichroda schaffen. Zum Auftakt spielten wir gegen den deutschen Meister des Vorjahres, der 60. GS Leipzig und gewannen glatt 4:0. So ging es erst einmal weiter bis wir doch hin und wieder einen Brettpunkt abgaben. So nach der fünften Runde zeichnete sich unser Sieg ab und wir waren uneinholbar schon ERSTER! Alle sieben Spiele wurden gewonnen und auch die Brettpunkte sprach Bände: 23,5 Pkt. von 28 möglichen, enspricht einer Ausbeute von 84 %. Hier die Einzelergebnisse in der Brettreihenfolge: 1.Brett Ethan Manicio 4 aus 7, Akladius Kyrillus 4,5/7, Tom Hai Dang 7/7, Raphael Beck 7/7, Pepe Costa da Silva 1/2.  Den 2. Platz belegte die GS Seifertsdorf mit 10:4 Pkt., vor der GS Markleeberg mit 9:5 Pkt. Somit werden unsere Jungs, als stärkstes Grundschulteam Sachsens, zur Deutschen Meisterschaft der Grundschulen fahren.

Bedanken möchten wir uns bei dem engagierten Lehrerteam der KMS, allen voran die Schulleiterin Frau Schneider, der Lehrerin Frau Neumeister usw..


3.U 13 Cup in Reichenbach

Mit 61 Schülern war das Turnier wieder gut besucht und lt. Burkhard Atze haben an den ersten drei Turnieren schon über 100 Kinder teilgenommen. Mit 20 Kindern stellte der SKK das größte Kontingent. Weiterhin waren stark vertreten: der VSC Plauen, USG Chemnitz, Wilkau, Markneukirchen, Lengefeld i/V., Zeulenroda, Greizer Sf., Greizer Schachlöwen, Crimmitschau, Klingenthal dabei. Mit Quentin Heiser/ USG chemnnitz gibt es einen Favoriten auf den Sieg innerhalb 08/09 Wertung. In den anderen Altersbereichen ist alles noch dicht beisammen. Ausschlaggebend für den Erfolg, war wieder das große Engagement des SC Reichenbach, der wieder den sehr schönen Ratssaal bestellen konnte, ein großes Dankeschön. Der nächste U 13 Cup findet am 13. April / 8 30 Uhr  in der Karl-Marx Grundschule Plauen /Forststraße 60 statt.!


Saisonfinale der 2. Bezirksklasse

Während die höherklassigen Teams kurz vorm heissen Finale in ihren jeweiligen Ligen stehen ist in der 2. Bezirksklasse Chemnitz bereits „Zapfenstreich“ für unsere Teams VI und VII.

Mannschaftsleiter Mario Dreise berichtet vom abschließenden Heimspiel gegen Erzgebirge Stollberg III:

„Knapp sechs Stunden dauerte der Kampf zum 5:3 für unsere 6. gegen den Schachverein Erzgebirge Stollberg 3 . Peter lies nichts anbrennen und spielte Remis. Clemens lehnte ein Remisangebot ab, wurde für seinen Mut belohnt und holte sich den ganzen Punkt. Jörg und Rasool zogen mit Siegen nach. Joseph und Andre mussten sich ihren staken Gegnern beugen. Mario konnte nach einem kapitalen Bock, sich im Endspiel gegen deutlichen Materialvorteil seines Gegners ins Remis retten ehe dann nach fast sechs Stunden Ulrich mit seinem Sieg den Sack zumachte. Fazit der Saison: Nicht auszudenken, was gewesen wäre wenn…🤔🤔 Ich kann nur hoffen, daß nächste Saison ein Achter am Start ist der durchspielen kann. Stabilität ist ein Grundpfeiler des Erfolges.“


Matchwinner Uli Seyffert sorgte für einen versöhnlichen Saisonabschluß

Team II räumt auch USG Chemnitz aus dem Weg

Vor einigen Jahren wäre ein Wettkampf SK König Plauen II gegen USG Chemnitz I in der Sachsenliga an sich und insbesondere mit einem spielerischen 5:3-Sieg für die Plauener, noch dazu mit sieben Spielern, praktisch undenkbar gewesen. Und dass das Vogtland nach dem Aufstieg aus der Landesklasse nach sieben Runden nun sogar realistische Chancen auf einen Durchmarsch hat, ist ebenfalls kaum zu glauben. Was ist da eigentlich los?

Gut, die Liga ist sehr ausgeglichen, gerade erst hat Schlusslicht Ebersbach gegen den Tabellenführer SG Leipzig III gewonnen. Die Top 3 trennt bei immerhin schon fünf Minuspunkten gerade einmal ein halber Brettpunkt. Dennoch: Unsere stark verjüngte Mannschaft, in der Christof und Christian schon die Alterspräsidenten sind, spielt angesichts der unbekannten eigenen Leistungsgrenzen unbekümmert auf und beschränkt die Anspruchshaltung auf eine schöne gemeinsame Zeit, garniert mit ein paar deftigen Zoten.

Eigentlich war das Primärziel gegen die USG zunächst ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt. Und da passte es gar nicht, dass Niklas‘ Stuhl ohne jede Vorwarnung unbesessen blieb. Nach etwa zwei Stunden zeichnete sich eher noch eine deutliche Niederlage ab, zumal Toni da schon im Repariermodus war und schließlich die erste Null der Saison quittieren musste. Ab da ging aber nicht mehr viel schief und die Partien begannen Fahrt aufzunehmen. Simon, mittlerweile mit 2 aus 5 in der 2. Bundesliga und nun immer öfter in der Favoritenrolle, spielte Julian Kabitzke am Königsflügel schwindelig und konnte mit großem Bedenkzeitvorsprung einen souveränen Sieg einfahren.

Erik hatte gegen Alexander Schenk, der sich in erfolgreicheren Zeiten immerhin einen FM-Titel ergattern konnte, nie wirklich Probleme und willigte angesichts der sich abzeichnenden Vorteile an den anderen Brettern ins Remis ein. Daniel ließ seinerseits an Brett 2 gegen einen Kulkeschen Leningrader nichts anbrennen und zeigte sich von der desillusionierenden kleinen Münchner Rochade erholt.

Beim Stand von 2,5:2,5 kam es nun zu einem ganz seltenen „Ey, wir sind so geil!“-Moment der Hörr-Brüder. Während Matthias seinem zunächst verschlafenen Smaug sukzessive das Feuerspeien beibrachte, hatte Christian bereits einen Großteil seiner Bedenkzeit in die Vergewisserung investiert, dass es sich immer noch um eine Grünfeld-Theoriestellung handeln musste, ahnte da aber noch nicht, dass FIDE-Meister Azimov, wie er nach der Partie selbst sagte, bereits völlig planlos unterwegs war. Nach der thematischen Öffnung des Zentrums mit weißen Läufern auf d4 und d5 war der sofortige Partieverlust nur durch Ablehnung eines Damenopfers zu vermeiden. Das Endspiel war dann ganz im Sinne der Müllerschen „Total Domination“ aber reine Formsache. Derweil hatte auch Matthias sein verbundenes Freibauernpaar in die Todeszone geschoben und den Mannschaftssieg dingfest gemacht. Happy, happy, happy!

Dass Christofs Remis dann relativ schnell als überaus schmeichelhaft entlarvt wurde, mag eine Randnotiz sein. Nach dem verschenkten ganzen Punkt in Bautzen kann dieser halbe aber noch wichtig werden.

In den beiden Schlussrunden ist das Team gegen SG Leipzig IV und III nominell wieder Außenseiter. Nur was sollte sich ändern? Dass selbst bei einem 4:4 in Runde 8 ein großes Finale im Klein-Paris um den Aufstieg in die Oberliga mitsamt königlich-vogtländischer Wiedervereinigung möglich ist, erinnert an eine aussichtslos scheinende Situation aus dem März 2014, an deren Ende nach zwei hanebüchenen 4,5:3,5-Siegen unter über-, ja fast schon unmenschlicher Sandnerscher Mithilfe der letzte Aufstieg in die Sachsenliga stand und ein ganz besonderer Andechser Bierkasten in die Leubnitzer Teichmühle gebracht wurde.