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Halbzeit in Sebnitz – kurze Zwischenbilanz

4 Runden sind mittlerweile gespielt. Heute Nachmittag war spielfrei und damit Zeit für Freizeitaktivitäten. Elmer und Familie Atze nutzten die Zeit für einen Ausflug mit den jüngeren Jahrgängen zur Festung Königstein. Das Kulturprogramm kommt also nicht zu kurz.

Ausflug zur Festung Königstein

Das schachliche Zwischenfazit fällt garnicht so schlecht aus. Kyrillus mußte einen Dämpfer hinnehmen. Nach den beiden Auftaktsiegen gingen die nächsten beiden Partien verloren. Dabei täuscht das Ergebnis oft über den Partieverlauf. Reinhard und Clemens schlagen sich achtbar im ersten Jahr in der U12. Auch hier gilt, klare Siegstellungen müssen eben erst gewonnen werden um einen ganzen Punkt mitzunehmen. Simon liegt mit 3 aus 4 voll im Plan und hat derzeit gute Chancen auf eine Medaille. Nico tut sich etwas schwer, kann aber in den verbleibenden Partien noch einen vorderen Mittelfeldplatz belegen. Lucas hat es mit der stärksten AK zu tun.  Hier zählt jeder Punkt um etwas Selbstvertrauen zu tanken und sich gegen größtenteils nominell stärkere Spieler durchzusetzen. Niklas ist mit seinem heutigen Sieg wieder in Tuchfühlung zur Spitze. Hier ist noch einiges möglich.

Also weiterhin ordentlich die Daumen drücken und mitfiebern.


Sachseneinzelmeisterschaft des Nachwuchses startet in Sebnitz

Pünktlich um 9 Uhr startete unsere Delegation ins ostsächsische Sebnitz. Andreas Götz und Elmer Pekrul leiten die Expedition SEM 2017. Leider mußte kurzfristig Tu Pan Tuan mit Fieber passen und so kämpfen seit heute 7 Nachwuchsspieler des SK König Plauen beim sächsischen Championat. Der Start verlief sehr gut. In Runde 1 gelangen uns 5 Punkte. Dabei überraschte besonders Reinhard mit einem Sieg gegen den deutlich stärkeren Ben Hagenbeck-Hübert. Außerdem gewannen noch Kyrillus, Niklas und Simon. Lucas und Nico spielten Remis. Einzig Clemens mußte eine Niederlage quittieren. Morgen folgt eine Doppelrunde. Die Ergebnisse findet ihr auf der Homepage des Jugendschachbundes Sachsen unter SEM.


Vorrunde Sachsenmannschaftsmeisterschaft U 12 & U 14 – SK König Plauen löst die Tickets für‘s Finale

Am vergangenen Samstag fanden die Vorrunden zur sächsischen Mannschaftsmeisterschaft in der Plauener Karl Marx Grundschule statt. Unsere Vertretungen in den Altersklassen U 12 und U 14 hatten sich als Bezirksmeister des Spielbezirkes Chemnitz die jeweilige Ausrichtung erspielt.

In der Altersklasse U14 war es für unsere Jungs ein Start- Ziel Einlauf mit einem leicht bitteren Beigeschmack. Zur Endrunde nehmen wir ein 2:2 gegen die starken Dresdner aus Striesen mit. Simon Burian und Nico Hörkner waren wie schon in der Sachsenliga U 16 eine sichere Bank und überzeugten mit jeweils standesgemäßen 100% Ergebnissen. Ebenso überzeugen konnte Liam Ertl mit 2 Punkten aus 3 Partien, bedauerlich war nur aus völlig ausgeglichener Position der “ Fingerfehler“ im Match gegen die Landeshauptstädter welcher innerhalb weniger Züge den kompletten Damenflügel und somit die Partie kostete. Sid Gerber erzielte 1/3 und war sichtlich enttäuscht, hier war das Manko eindeutig die mangelhafte Bedenkzeiteinteilung.

Bei den U 12 – Jährigen war es wie zu erwarten ein „Hauen – und Stechen“, der 2:2 Auftakt gegen den Bezirksrivalen aus Niederwiesa in Runde Eins war schon eine herbe aber verdiente Enttäuschung. Der  Vergleich mit den Leipzigern in Form der BSG Grün-Weiß wurde zu einer wahren Zitterpartie, das letztliche 2:2 war irgendwie an diesem Tage das gerechte Ergebnis. Nun stand der harte Prüfstein mit dem SV Dresden Striesen bevor, diese konnten die beiden ersten Runden souverän gewinnen und standen bereits vor der finalen Runde als Endrundenteilnehmer fest. Nach dramatischem Verlauf unterlag unser Vierer mit 1:3 (dieses Ergebnis wird zur Endrunde übernommen) und eigentlich waren alle Hoffnungen auf eine Qualifikation in weite Ferne gerückt. Auf Grund der Schützenhilfe von Niederwiesa, welche selbst ernsthafte Ambitionen für die Quali geltend machen wollten, musste letztlich die „Berliner Wertung“ entscheiden. Hier hatten wir im direkten Vergleich mit der BSG Grün- Weiß Leipzig hauchdünn und äußerst glücklich die Nase vorn. Für den SK König spielten in Brettreihenfolge: Florian Elstner 1/1, Richard Melitzki 1/2, Reinhard Atze 2/3, Clemens Deiters 0,5/3 und Adrian Oehme 0,5/3.

Zum sächsischen Finale im Mai in Schneeberg, bei welchem es um die Fahrkarte(n) zur deutschen Meisterschaft geht, dürfte unsere U 14 durchaus realistische Medaillienchancen haben. Für unser U 12 Team gilt es bis dahin die eklatanten Defizite im Bereich Bedenkzeit in den Griff zu bekommen, zumindest sollte die Teilnahme ein hervorragender Vergleich unter Wettkampfbedingungen mit der sächsischen Elite darstellen.

 

Mannschaftsleiter

Elmer Pekrul


SK König Plauen II – Bezirksmeister U 20

Nach dem erneuten Sachsenmeistertitel für unsere Erste U 20 Mannschaft, konnte sich auch unsere Reserve in der Bezirksliga U 20 Chemnitz gut in Szene setzen. Am letzten Doppelspieltag konnte der Vierer vom Siebenlehner SV mit 6:2 (3,5:0,5 & 2,5:1,5) bezwungen werden. Im Verlauf der Saison wurde nur der USG Chemnitz ein Unentschieden gestattet, alle anderen Wettkämpfe konnten recht sicher gewonnen werden. Somit bedeutete dies den Bezirksmeistertitel (11:1 MP, 17,5:6,5 BP) und gleichbedeutend den Aufstieg zur 2. SJL U20.

An den einzelnen Brettern erzielten unsere Jugendlichen folgende Ergebnisse:

Tim Seyffert                                      5,0/6

Lukas Nguyen Dang                       2,0/2

Timm Nicklaus                                  5,0/6

Tom Fritsche                                     2,5/6

Sid Gerber                                         1,5/2

Daniel Kießling                                 1,0/1

Reinhard Atze                                  0,5/1

Sehr erfreulich in der abgelaufenen Bezirksligasaison war der Umstand, dass nicht ein einziges Brett kampflos entschieden wurde, herzlichen Dank an die Jugendlichen vom VSC Plauen, dem Siebenlehner SV und der USG Chemnitz für den vorbildlichen Sportsgeist. Dies ist leider in der heutigen Zeit eine rühmliche Ausnahme, in der sächsischen Eliteliga U 20 wird beispielsweise jede achte Partie durch physische oder psychische Bequemlichkeit weggeschenkt.

 

Elmer Pekrul


Nachwuchsbezirksmeisterschaft 2017 in Hormersdorf Altersklasse U 10- U 20

Pünktlich zum Start der Winterferien versammelte sich die Nachwuchselite des Spielbezirkes Chemnitz zu den Bezirkseinzelmeisterschaften der Altersklassen U 10 bis U 20 in der bewährten Jugendherberge Hormersdorf bei Geyer im verschneiten Erzgebirge. Das Organisationsteam der Annaberger Schachfreunde um Volker Berndt und Ronald Wilhelm hatte wieder einmal beste Bedingungen zur Ausrichtung der Meisterschaften geschaffen. Das Turnier war vom Team um Bezirksspielleiter Rainer Kutscha und Hauptschiedsrichter René Kindt bestens vorbereitet. Zur feierlichen Eröffnung waren neben den 111 Teilnehmern aus 21 Vereinen des Spielbezirkes Chemnitz, darunter 26 Starter aus dem Vogtland, der Präsident des SVS Frank Bicker sowie Landesjugendspielleiter Frank Jäger anwesend. Als Schiedsrichter waren aus dem Vogtland Burkhard Atze (Markneukirchen) und Elmer Pekrul im Einsatz.

Der SK König Plauen ging mit 19 Schülern und Jugendlichen unter Führung unseres „Häuptlings“ Peter Luban an den Start, weiterhin wurden die Vogtländer Jakob Stoppok (SG Waldkirchen) und Luisa Woywode (SV Markneukirchen) von unserem Verein mit betreut.

Für die Sachseneinzelmeisterschaft in den Osterferien konnten sich neben Kaderspieler Simon Burian, welcher bereits vorberechtigt ist, in der Altersklasse U 12 Florian Elstner mit Platz vier, U 14 Nico Hörkner als Vizemeister, U 16 Lucas Graf 3. Platz sowie Niklas Linnert als Bezirksmeister U 18 direkt qualifizieren. Zwei weitere Podiumsplätze erkämpften in der U 20 Tim Seyffert als Meister und Mister 100% und Tom Fritsche auf Platz 3. Die U20 kommt allerdings im Einzel auf Landesebene nicht zur Austragung. Maria Nguyen Dang (6. Platz) U10w, Clemens Deiters(5.), Reinhard Atze(6.) U12m und Lea Richter(6.) U12w haben beim Qualifikationsturnier noch die Chance, gegen die Vertreter aus Leipzig und Dresden,das Ziel Sachsenmeisterschaft zu erreichen.

Für viele unserer Kinder war es die erste Teilnahme am Bezirkschampionat und sie konnten dabei wertvolle Erfahrungen und Turnierhärte sammeln, einigen gelang es dabei schon ein erstes Achtungszeichen zu setzen, was für die Zukunft bei entsprechendem Trainingsfleiß und Wettkampfintensität hoffen lässt.Die weiteren Platzierungen unserer Starter: U 10 Marwin Bühring (8.) & Caio Costa da Silva (18.), U12 Adrian Oehme (11.) & Linda Thran Thi (9.), U 14 Liam Ertl (12.), Sid Gerber (14.) & Livien Voigtle (10.).

Sehr schmerzlich für den SK König Plauen war das gesundheitlich bedingte Ausscheiden der Medaillenhoffnungen Richard Melitzki und Lukas Nguyen Dang, welche schon angeschlagen zum Turnier anreisten, aber mit einer fiebrigen Erkältung macht Schach keinen Spaß und so war der Ausstieg leider unumgänglich. Glück im Unglück hatte unser „Bruchpilot“ Adrian Oehme bei einem Fehltritt auf der Treppe im Speisesaal der Jugendherberge, zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert außer einer sehr schmerzhaften Prellung der Kniescheibe, welche von Dr. Burkhard Atze diagnostiziert und erstversorgt wurde.Um sicher zu gehen, ging es am Sonntagabend mit Blaulicht ins Krankenhaus nach Annaberg zum Röntgen. Adrian biss die Zähne zusammen und spielte gehandicapt mit Kühl- Akku und dickem Verband das Turnier zu Ende.

Die weiteren vogtländischen Starter konnten sich in ihren Turnieren teils sehr gut in Szene setzen. Medaillen erkämpften Antonia Anstatt (Bezirksmeisterin), Emilie Dietzel (3.) beide vom VSC Plauen in der Altersklasse der 16- jährigen Mädchen sowie standesgemäß Jan Niklas Phenn (SC Reichenbach) als Vizemeister in der U 18.

Das traditionelle Tandemturnier sah Niklas Linnert und Lucas Graf auf einem sehr enttäuschenden 2. Platz, wohl auch weil ihnen der nötige Einfallsreichtum beim Teamnamen fehlte. Vorlagen wie im Foyer der Jugendherberge hätte es genügend gegeben.

Richtig gut drauf war hingegen Tim Seyffert, welcher an diesem Abend nicht mal vor dem Bezirksspieleiter Respekt hatte, nur leider hatte sein Partner an Brett zwei (Berichterstatter) bei den „Master of Puppets“ (5.) noch den „Hormersdorfer Treppensturz“ im Kopf und war eher eine Last als Hilfe. Das wirklich gute Tandem wurde dann unter Beteiligung des Ex Plaueners René Kindt nachgeholt………

Zur Partieanalyse mit unseren Nachwuchsspielern extra angereist war unser Präsident Mathias Paul und konnte das einzigartige Flair der Bezirksmeisterschaft als Debütant genießen. Neben Schach standen ausgiebiges Tischtennis, Wanderungen, Schneeballschlachten sowie der Besuch im nahe gelegenen Freizeitbad auf dem Programm. Danken möchten wir unseren mitgereisten Eltern für die Betreuung außerhalb des Schachbrettes, die Familien Bühring, Deiters und Atze waren vor Ort. Vielen Dank auch an unseren Ehrenpräsidenten Peter Paul, zur An- und Abreise war er für die Kinder da, was keine Selbstverständlichkeit ist. Weiterhin möchten wir Herrn Werner Söllner, Geschäftsführer der UTR GmbH Schönbrunn, für die seit vielen Jahren entgegengebrachte logistische Unterstützung mit einem Kleinbus danken. Freunde der Statistik finden die Turniertabellen aller Altersklassen hier.

Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft und jetzt heißt es ein Jahr warten auf die BEM 2018.

Elmer Pekrul


Sachsenliga U16 „Zitterpartie“

Am vergangenen Wochenende fand in der Aula des Bischöflichen  Montessori Schulzentrums die zentrale Endrunde der Sachsenliga U16 statt. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten die Ausrichter von der BSG Grün Weiß Leipzig , um den unermüdlichen Sven Sorge,  beste Rahmenbedingungen für das anstehende Finale geschaffen.

Für das Team vom SK König Plauen ging es beim abschließenden Turnier um nichts anderes als den Klassenerhalt. Im Verlauf der Saison wurden reihenweise beste Chancen ausgelassen, um diesen vorzeitig abzusichern.

Erster Gegener zum Saisonfinale war der Vierer von Dresden Striessen, welcher tabellarisch eine noch schlechtere Ausgangslage als wir hatte. Symptomatisch verlief auch der Wettkampf. Lucas Graf hatte leider in der Eröffnung einen irreperablen Aussetzer und die Niederlage war nur noch eine Frage der Zeit, anders Simon Burian, welcher mit gewohntem Druckspiel zügig Vorteile sammeln konnte. Beim Stand von 1:1 musste Daniel Kießling kapitulieren, zwei Minusbauern,welche aus dem Mittelspiel resultierten, waren einfach zu viel. Jetzt hing alles an Nico Hörkners Partie, mit einer zwar inkorrekten, aber dennoch sehenswerten Kombination stellte er nervenstark das wichtige Unentschieden sicher. Die Ausgangslage vor dem Wettkampf mit den favorisierten Dresdnern vom SV Leuben war klar. Eine Niederlage wäre fast schon der sichere Abstieg, glücklicherweise traten diese nicht in Bestbesetzung an und hatten zudem weder nach „Oben“ oder „Unten“ Ambitionen oder Befürchtungen. Simon ließ von Beginn an keinerlei Zweifel aufkommen und sicherte sich im weiteren Verlauf der Partie den entscheidenden Materialvorteil. Immer die anderen Wettkämpfe im Blick, benötigten wir zum sicheren Klassenerhalt, durch Schützenhilfe Dritter, noch einen halben Brettpunkt, welchen Daniel in bereits nachteiliger Stellung glücklich einfahren konnte. Nico konnte derweil dem Druck des Gegners standhalten und in ein unverlierbares Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abwickeln, zumindest ein Mannschaftspunkt war bereits gesichert. Lucas hielt unterdessen gegen den favorisierten Gengchung Wong gut mit, aber irgendwie passte auch diese Partie leider zur ganzen Saison.

Letztlich liegt der erreichte 6. Platz völlig im Rahmen der Erwartungen, mit dem Ausgang der Meisterschaft hätten wir aber auch bei optimaler Nutzung der eigenen Chancen nie etwas ernsthaft zu tun gehabt. Sachsenmeister wurde hochverdient die BSG Grün Weiß Leipzig im Fotofinish vor Turm Leipzig und der SG Leipzig.

Resümee:

Lucas hatte den erwartet schweren Stand am Spitzenbrett, völlig außer Form, war sein Ergebnis von 2,5/9 aber schon eine bittere Enttäuschung, negativer Höhepunkt sicher die Null und die daraus resultierende Mannschaftsniederlage gegen die SG Leipzig, als eigentlich bereits alle Messen zu unseren Gunsten gelesen waren.

Simon an Brett zwei war im Verlauf der Saison unsere Bank und hatte den Löwenanteil am Klassenerhalt, mit 7,5/9 (Performance 1910) war er der Topscorer der Liga und einer von nur drei Stammspielern ohne Niederlage.

Nico, Brett drei, kämpfte sich nach schwierigem Start in das Turnier und hatte am Ende der Saison den nötigen Biss, die Kampfkraft und den Willen weiterhin in der höchsten sächsischen Spielklasse U16 aufzulaufen. Seine 5/9 haben der Mannschaft sehr geholfen, allerdings sollte Nico in Bezug auf die eigene Bedenkzeiteinteilung stark an sich arbeiten.

Daniel als Debütant an Brett vier erkämpfte 3/9 und blieb damit im Rahmen der Erwartungen, gegen zum Teil deutlich bessere Gegner. In den kritischen Momenten der Meisterschaft zur Doppelrunde in Niederwiesa konnte er wichtige Punkte für die Mannschaft und den Klassenerhalt erkämpfen.

 

 

Elmer Pekrul

Mannschaftsleiter SL U16


Offene Schnellschach-Meisterschaft des oberen Vogtlandes 2017

Am Sonntag, den 29.01.2017 luden die obervogtländischen Schachvereine zur offenen Schnellschach- Meisterschaft ein. Nach den eher entäuschenden Teilnehmerzahlen der letzten Jahre bei der Ausrichtung im Turnierschach an mehreren Wochenenden entschieden sich die Ausrichter vom VFB Adorf und SV Markneukirchen diesmal für ein Turnier mit zwanzig Minuten Bedenkzeit pro Partie. 24 Spieler, darunter drei Nachwuchsakteure der Altersklasse U 12, aus vogtländischen Vereinen nahmen den Wettkampf über 7 Runden im Kulturraum der Wohnungsgesellschaft Adorf auf. Die Ausrichter um den soverän agierenden Turnierleiter Frank Weller waren sichtlich erfreut ob des guten Zuspruchs, konnte doch die Anzahl der Teilnehmer zum Vorjahr verdoppelt werden. Die vortreffliche Pausenversorgung hat Frau Neubert in der Hand, vielen herzlichen Dank an dieser Stelle.
Erklärter Top-Favorit war Christof Beyer vom SK König Plauen als einziger Starter mit DWZ über 2000 ausgestattet, zum erweiterten Favoritenkreis zählten weiterhin die Bezirksliga-Spitzenbretter Claus-Peter Franke (Neikirng) und Josef Biba (Klingenthal) sowie der Landesklassen Erfahrene Erik Fischer (SK König).
Bis zur vierten Runde verlief alles planmäßig ohne größere Überraschungen, Christof Beyer schien das Turnier zu dominieren. In Runde fünf gab es allerdings den ersten Kratzer an der Herrlichkeit, mit Weiß gelang dem Primus nur eine „ideenlose Remisschaukel“ gegen den Berichterstatter. Kein Beinbruch, da alle anderen Spitzenpaarungen dieser Runde ebenfalls Remis endeten. In der 6. Runde bat die Neikirgner Nummer 1 Claus-Peter Franke zum Spitzenmatch. In gewinnträchtigem Turmendspiel rannte Christof in ein einzügiges Selbstmatt.
„Das beste Mittel, um getäuscht zu werden, ist, sich für schlauer zu halten als die anderen.“: Karl-Thedodor zu Guttenberg
Derweil konnte Elmer Pekrul sein Turmendspiel mit Mehrbauern gegen Erik Fischer in der anderen Spitzenpaarung nicht gewinnen. Somit ging es dicht gedrängt in die letzte Turnierrunde. Bei Christof und Erik war der Kampfeswillen dahin, da überraschend andere den Turniersieg ausfochten, Remis. Claus-Peter Franke legte mit einem Sieg vor. Das Match um den Turniersieg zwischen dem Berichterstatter und Josef Biba und war an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten, der Klingenthaler setze mit Schwarz vehement zum Königsangriff an, welcher gerade so neutralisiert wurde. Derweil bohrte sich der weiße D-Bauer bis auf die siebte Reihe vor. Remisangebote des Klingenthalers wurden mehrfach ausgeschlagen.
„Wer bereit ist, seine Freiheit für Sicherheit aufzugeben, hat beides nicht verdient.“: Wolfgang Schäuble
Bei beidseits noch einer Minute verging einfach zu viel Zeit um den relativ einfachen Gewinn zu realisieren, letztlich siegte verdient Josef Biba und wurde Turniersieger vor Claus-Peter Franke und Markus Fenderl (SG Waldkirchen). Den Plauenern blieben die folgenden Plätze, Erik Fischer war dabei der einzige Teilnehmer ohne Niederlage, aber fünf Remispartien in sieben Runden sind für einen ambitionierten Nachwuchsspieler einfach zuviel um ganz vorn zu landen. Eine sehr gute Figur machten die drei teilnehmenden Nachwuchsakteure des SK König. Reinhard Atze (Neikirng) hatte nach Wertung die Nase vorn, punktgleich mit Florian Elstner (2,5 Punkte) und Adrian Oehme (2,0). Adrian gelang es dabei in der Schlussrunde den Klingenthaler Bezirksligaspieler Matthias Hiemisch zur Strecke zu bringen und die rote Laterne noch abzugeben.
Zur Siegerehrung konnte jeder Turnierteilnehmer ein kleines Andenken in Form eines Sachpreises mit nach Hause nehmen, der einhelige Tenor der Anwesenden: „Alles Richtig gemacht – im nächsten Jahr bitte wieder, wenn es heißt – OVL 2018“.

Elmer Pekrul


Neumarkt war eine Reise wert – U16 sammelt wertvolle Erfahrung in der Oberpfalz

Niklas Linnert, Nico Hörkner, Andreas Götz, Lucas Graf, Simon Burian und Timm Nicklaus

Niklas Linnert, Nico Hörkner, Andreas Götz, Lucas Graf, Simon Burian und Timm Nicklaus

Die 20 besten U16 Mannschaften Deutschlands ermittelten zwischen Weihnachten und Silvester in Neumarkt/Opf. ihren Meister. Mit dabei auch unser U16 Team mit Niklas Linnert, Simon Burian, Lucas Graf, Timm Nicklaus, Nico Hörkner und Mannschaftsvati Andreas Götz. Nach der DVM U14 2014 in Regensburg ist es bereits die zweite Teilnahme für diese Mannschaft. In der Setzliste auf Position 8 gestartet, liebäugelte mancheiner sogar mit einer vorderen Platzierung. So kam es leider nicht, aber der Reihe nach.

Beste Bedingungen bot das 4 Sterne Quartier Park Inn mit LED Farbwechselbett und bestem WLan Netz. Ein Kontrastprogramm zum Kiez Sebnitz. Das macht die künftigen Fahrten dorthin nicht leichter. Die Mittag- und Abendessenversorgung im nahegelegenen Klinikum kam weit weniger gut an. Gespielt wurde im gegenüberliegenden Landratsamt. Ein dickes Lob verdient sich der ausrichtende SK Neumarkt, der mit viel Herzblut und Hingabe ein tolles Turnier organisierte. Viele Hände halfen mit, es gab sogar eine Live-Übertragung mit Kommentierung im Neumarkter Einkaufszentrum, und das über 4 Tage, Respekt.

Und wie fällt das sportliche Fazit aus? Bestimmt nicht so schlecht wie der 16. Tabellenplatz, der es am Ende wurde. In einem solchen Turnier entscheiden oft Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Ein möglicher Grund, nicht alle Spieler konnten ihr Leistungsvermögen abrufen bzw. sind derzeit nicht in Topform. Die wäre aber notwendig gewesen, um im Vorderfeld zu spielen. Bis zur 3.Runde sah es noch hoffnungsvoll aus. Mit einem Sieg gegen Gastgeber Neumarkt und Platz 6 hielten wir Kontakt zur Spitzengruppe. In den letzten 4 Runden gelang aber nicht mehr viel. Drei Niederlagen und ein Unentschieden ließen uns auf den 16. Platz abrutschen.

Verdienter, wenn auch knapper Sieger wurde die Mannschaft von AE Magdeburg vor unseren Landsmännern/frauen von der SG Leipzig und dem Team von Bavaria Regensburg. Herzlichen Glückwunsch!

Die Ergebnisse unserer Mannschaft:

  1. Runde:  gegen  SK Gau – Algesheim              3:1
  2. Runde:  gegen SC Bavaria Regensburg    1;5:2,5
  3. Runde:  gegen SK Neumarkt                            3:1
  4. Runde:  gegen MS Halver-Schalksmühle  1,5 : 2,5
  5. Runde:  gegen Karlsruher SF                          1,5 : 2,5
  6. Runde:  gegen Gütersloher SV                          2 : 2
  7. Runde: gegen SK Bebenhausen                       1 : 3
  • 1. Brett Niklas Linnert (3Pkt. / 7)
  •  2.Brett Simon Burian (5/7)
  • 3. Brett Lucas Graf (1/6)
  • 4. Brett Timm Nicklaus (1/3)
  • 5. Brett Nico Hörkner (3,5/5)

Ein besonderer Dank gilt Mannschaftsleiter und Betreuer Andreas Götz. Sein jahrelanger unermüdlicher Fleiß sowie seine Hingabe zum Schachsport machten es erst möglich, an einem solchen Turnier zum wiederholten Male teilzunehmen.


U10 Team erreicht bei der DVM in Magdeburg einen tollen 7.Platz unter 60!!! Mannschaften

Siegerehrung mit Reinhard Atze, Florian Elstner, Adrian Oehme, Clemens Deiters und Felix Fischer

Siegerehrung mit Reinhard Atze, Florian Elstner, Adrian Oehme, Clemens Deiters und Felix Fischer

Vom 27.12. bis 29.12.2016 fand kurz vor dem Jahreswechsel im Magdeburger 4- Sterne Hotel „Maritim“ das diesjähre Championat der Altersklasse U 10 statt. Der SK König Plauen nahm erstmals in der Vereinsgeschichte an einer DVM dieser Altersklasse teil. Die Anreise verlief äußerst entspannt, im CD Player natürlich die zur Tradition bei Auswärtsfahrten gewordenen Känguru Chroniken von Marc Uwe Kling. Die Organisation lag bei der Sachsen-Anhaltiner Schachjugend. Rund 400 Kinder sowie 300 Eltern und Betreuer waren vor Ort, zeitgleich fand noch die Meisterschaft der U12 sowie weitere Rahmenveranstaltungen statt. Es gab keinen einzigen negativen Zwischenfall, ein hochachtungsvolles Lob hiermit dem rührigen Organisationsteam um den unermüdlichen Michael Zeuner für die perfekten Rahmenbedingungen zur Durchführung eines solchen Großereignisses.

Bevor ich auf das eigentliche Schachturnier eingehe, möchte ich mich im Namen des SK König Plauen an dieser Stelle bei unseren Schacheltern für Ihr Engagement über die gesamte Saison bedanken. Mit vor Ort waren die Familien Deiters und Atze sowie Frau Elstner und Frau Oehme welche sich rührend um Freizeitgestaltung, Verpflegung sowie die mentale Unterstützung der Kinder kümmerten. Wir konnten mit bester Besetzung zur Meisterschaft antreten, für unser Team spielten in Brettreihenfolge: Reinhard Atze, Florian Elstner, Adrian Oehme, Clemens Deiters sowie Ersatzspieler Felix Fischer.

Unter 60 gemeldeten Mannschaften aus ganz Deutschland waren wir an Startplatz 12 gesetzt. Allerdings stellen in dieser Altersklasse die Wertzahlen einen eher vagen Anhaltspunkt dar, da können 100 DWZ Punkte schnell Schall und Rauch sein. Also waren wir gespannt wie sich unsere Mannschaft schlagen würde. Während viele Mannschaften an den ersten Brettern über wahre DWZ Riesen verfügten war unser Trumpf die Ausgeglichenheit im Team. Nachfolgend ein kleiner Erlebnisbericht zum Turnier aus Sicht des SK König Plauen.

  1. Runde: „Der nächste Gegner ist immer der schwerste“: Super Mario – SG Niederkassel (Nordrhein-Westfalen)

Adrian und Clemens an Brett 3 und 4 sorgten recht schnell für eine beruhigende 2:0 Führung, daraufhin steuerten unsere beiden Spitzen Reinhard und Florian sicher den Remishafen an. 3:1 ein gelungener eher unspektakulärer Turnierstart.

  1. Runde: „Ooops i did it again“:Silvio Berlusconi“ – Hannover 96 (Niedersachsen)

Duplizität der Ereignisse, Adrian und Clemens wieder mit sicheren Siegen zum 2:0 aber Reinhard hatte bereits massive Probleme und musste in der Folge die Waffen strecken, das Hannoveraner Spitzenbrett war am Ende  der einzige Spieler mit echten 100% 7/7 des gesamten Turniers!!! Florian lies sich aber nicht aus der Ruhe bringen und gewann sicher. Wieder 3:1, die Spannung steigt…..

  1. Runde: „Jetzt mal immer schön auf dem Teppich bleiben“: Aladin – SC Borussia 1920 Friedrichsfelde (Berlin)

Mit den an Platz fünf gesetzten Berlinern stand uns der erste Härtetest gegen ein Spitzenteam bevor. Adrian wieder mit einem Sieg Marke „Dampfwalze“ und Clemens welcher sein Turmendspiel mit Minusbauer Remis halten konnte sorgten für die knappe Führung. Reinhard musste aber gegen das 300 DWZ Punkte höher eingestufte Spitzenbrett des Gegners kapitulieren. Florian spielte mutig auf Sieg, seine Gewinnbestrebungen führten aber zu einer gelockerten eigenen Königsfeste, welche sein Gegenüber zu seinen Gunsten verwerten konnte. Erster kleiner Dämpfer 1,5:2,5, aber durchaus achtbar: Der Favorit wankte, aber er fiel nicht.

  1. Runde: „Wenn du ein 0:1 kassierst ist ein 4:0 nicht mehr möglich“: Satz des Pythagoras – Hamburger SK II (Hamburg)

Den Auftakt machte wieder Adrian, diesmal aber mit grobem Schnitzer beim Übergang zum Mittelspiel und folgerichtiger Null. Der erste Rückstand im Turnier, aber nicht von langer Dauer, Reinhard und Clemens sorgten schnell und sicher für Ergebniskorrektur. Florian nahm daraufhin lieber den „Spatz in der Hand“ und remisierte seine gewinnträchtige Stellung zum Mannschaftssieg. 2,5:1,5 und damit wieder auf Kurs.

  1. Runde: „Sind sie zu stark, bist du zu schwach“: Charles Darwin – SF Brackel (Nordrhein-Westfalen)

Vor der Runde lies sich Burkhard in einem Anfall von sorgloser Euphorie zu einer vielleicht folgenschweren Prophezeihung hinreißen: „Wenn Ihr unter die Top Ten kommt, färbe ich mir die Haare pink“. Härtetest Nummer zwei bescherte uns den Setzlisten-Sechsten. Der Wettkampf war ein Spiel auf ein Tor, leider aus unserer Sicht auf das Falsche. Reinhard, Adrian und Clemens wurden schon in der Eröffnung bitterböse überfahren, einzig Florian hielt lange gut dagegen, musste aber letztlich auch die Überlegenheit des Gegners anerkennen. 0:4 „Mund abputzen und weiter machen“.: beigestelltes Zitat eines nicht weiter erwähnenswerten Repräsentanten eines unsäglichen Sport- und Wirtschaftsvereins („Klötzchenschieber“).

  1. Runde: „Sammeln Sie Punkte“: Das deutsche Verkehrszentralregister – TSV Kitzscher (Sachsen)

Nach der Klatsche von Vortag bescherte uns das Los mit den Randleipzigern eine durchaus lösbare Aufgabe. Adrian hatte sich von der vorhergehenden kleinen Rochade gut erholt und sorgte für die Führung. Zu seinem Debüt im Team kam Felix (Clemens pausierte) und konnte seine Partie solide in den Remishafen führen.  Reinhard verwertete seinen Mehrbauern und auch Florian gewann nach Figurengewinn sicher. 3,5:0,5 und nun banges warten auf die Auslosung. Insider des Schweizer Systems wissen um die Tücken der Schlussrunde, mit Lospech landest du vorn auf der „Schlachtbank“, wir hatten das vermeintliche Glück, irgendwie war es Vorsehung…….

  1. Runde: „Oaarrr, dieser Pinguin – mein kosmischer Widersacher, mein Antagonist“: Das Känguru – Schachpinguine Berlin (Berlin)

Vor der Schlussrunde lagen wir mit magerem Brettpunktekonto auf Platz 14. Die Ausgangslage war einfach. Bei einer Niederlage gehts ab Richtung Niemandsland der Tabelle, Unentschieden würde in etwa die Stellung halten und bei einem Sieg hätte Trainer Burkhard Atze eine blöde Frisur.  Also „hüpften“ die Kinder motiviert an die Bretter. Es wurde ein Kampf auf biegen und brechen, die Berliner entpuppten sich als harter Brocken. Nach gut anderthalb Stunden kam Adrian mit hochrotem Kopf aus dem Spielsaal. 1:0 für Plauen, kurz darauf erstritt Clemens das Remis in seiner Partie, aber Reinhard kämpfte bereits für eine verlorene Sache. Jetzt hing alles von Florians Partie ab und es sah echt gut aus, einem gesunden Mehrbauern nebst aktiven Turm auf der gegnerischen siebten Reihe folgte eine Kombi mit Qualitätsgewinn und der Widerstand war gebrochen.

Durch für uns günstige Ergebnisse der Gegnerschaft gelangten wir mit 10:4 Mannschaftspunkten im Schlussklassement auf einen unerwarteten aber hochverdienten   7. Platz. Deutscher Meister wurden die SF Nordost Berlin mit dem totalen Ergebnis von 14:0 vor dem Hamburger SK (12:2) und der Schachakademie Paderborn (11:3). Nebenbei avancierten wir zum besten sächsischen Vertreter noch vor den Nachwuchshochburgen USV TU Dresden (Platz 10.), Grün Weiss Leipzig (13.), Dresden Striessen (14.),  Dresden Leuben (23.) und Kitzscher (42.).

Zur Einzeleinschätzung unserer Mannschaft:

Brett 1 Reinhard Atze: erkämpfte im Turnierverlauf 2,5 Punkte aus 7 Partien, hatte es dabei mit teilweise bis zu 350 DWZ Punkte schwereren Gegnern zu tun und war jederzeit eine verlässliche Spitze.

Brett 2 Florian Elstner: 4/7 war unser „Mister Zuverlässig“, immer als letzter am Brett machte er in den entscheidenden Momenten des Turniers die „Big Points“.

Brett 3 Adrian Oehme: 5/7 mit oft schnellen Siegen brachte er viel Sicherheit in die Mannschaft.

Brett 4 Clemens Deiters: 4/6, Clemens war eigentlich die größte positive Überraschung des Turniers aus unserer Sicht, im letzten halben Jahr konnte er sich enorm steigern und hatte zur Meisterschaft sehr großen Anteil am guten Abschneiden des Teams.

Ersatzspieler Felix Fischer: 0,5/1, Felix kam nur einmal zum Einsatz und war aber dabei hellwach, ansonsten konnte er im Ersatzspielerturnier gegen die anderen fünften Bretter der Meisterschaftsteilnehmer viele wertvolle Erfahrungen und Turnierhärte sammeln.

Im Rahmenturnier dem „Zwergen – Open“ starteten Rüdiger und Burkhard Atze. Kindergartenkind Rüdiger holte zwar noch keinen zählbaren Erfolg, aber in der letzten Runde hielt er  47 Züge, bei fehlerfreier Notation stand, dreimal weniger Züge schaffte Papa Burkhard gegen den späteren Turniersieger „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“: Jörg Kachelmann  und war mit 2,5/4 nicht wirklich zufrieden.

Im Turnier der DVM U 12 gelang dem sächsischen Vertreter der BSG Grün Weiß Leipzig der ganz große Wurf mit dem hochverdienten Meistertitel welcher bereits eine Runde vor Schluss fest stand. Herzlichen Glückwunsch nach Leipzig an das Team um Sven Sorge, hier wird seit Jahren vorbildliche Nachwuchsarbeit in einem kleinen Verein geleistet. Im gleichen Turnier erkämpfte die sehr junge Mannschaft vom USV TU Dresden einen beachtenswerten 6. Platz.

 

Elmer Pekrul


Blitzschach und Blitzeis in Markneukirchen

Hatten gut lachen, Sieger Niklas Linnert, zweitplatzierter Erik Fischer und drittplatzierter Simon Burian

Hatten gut lachen, Sieger Niklas Linnert, zweitplatzierter Erik Fischer und drittplatzierter Simon Burian

Kurz vor Weihnachten traf sich wieder einmal die vogtländische Blitzelite zum Showdown, diesmal im Markneukirchener „Paulusschlössel“. Mit 30 Teilnehmern konnten die Markneukirchener Schachfreunde um den stimmgewaltigen Turnierleiter Burkhard Atze ganz zufrieden sein. Der SK König Plauen war mit 9 Spielern und Pressewart Andre‘ Burian angereist. Die Neikirgner stellen mit (12 ) das größte Teilnehmerkontingent neben Klingenthal(6) und dem VSC Plauen (3).

Gleich vorweg, keiner der Teilnehmer konnte sich im Turnierverlauf entscheidend absetzen, es gab ein Hauen und Stechen, wobei die vorderen Bretter ständig von den Plauener „Jungdynamikern“ belagert wurden und die vereinsinternen Duelle brutal durchgezogen wurden.

Landesklassespieler Niklas Linnert mit seinem „Hochgeschwindigkeitsschach“ hatte am Ende die besten Karten und durfte sich über den ersten der liebevoll arrangierten Sachpreise freuen. Auf dem Treppchen folgten mit Erik Fischer und Simon Burian zwei weitere Blitzexperten, nach Wertung wurde hier der Präsident des sächsischen Schachverbandes Frank Bicker auf den undankbaren 4. Platz verwiesen.

Gut in Szene setzen konnte sich Toni Merkel (7.Platz) insbesondere mit seinem Schlussrundensieg („Präsidentenmord“) ebenso wie unsere „Langsamspieler“ Daniel Helmrich (10.) und Steffen Bork (13.).

Eher entäuschend verlief das Turnier für Mario Tunger (9.) welcher nie in Reichweite der Spitze gelangte. Das Abschneiden der arrivierten Lucas Graf (14.) und Elmer Pekrul (15.) fällt dann schon unter die Kategorie „Saft- Kraft- und Ideenlos“, immerhin konnte Lucas sich trösten den Berichterstatter zu Recht zum schlechtesten Plauener zu degradieren.

Besonders erwähnenswert ist noch das Resultat des jüngsten Teilnehmers und Setzlistenletztem Reinhard Atze (24.) welcher einige gestandene Bezirksliga- und Bezirksklassespieler (es war kein einziges Geschenk dabei) eiskalt über die Klinge springen lies.

Die Ankunft zur Aftershowparty im Plauener Malzhaus verzögete sich durch das plötzlich einsetzende „Blitzeis“ doch erheblich, zur Not wäre anstelle dem Malzhaus auch eine Seitengrabenparty mit Metaxa und Bier möglich gewesen. Jedenfalls hätten die Gehwege im Schatten des Weissbachschen Hauses selbst Katharina Witt zur Ehre gereicht. Ob im Malzhaus noch viele Punkte erkämpft wurden ist derweil nicht überliefert………..


Elmer Pekrul