3.Runde III./IV./V./VI.

Die Ergebnisse unserer Landesklasse-u. Bezirksteams konnten durchwachsener nicht sein:
III. Geschafft, 4:4 gegen die II. von Eiche Reichenbrand. Dieses Ergebnis lässt uns beruhigt am 7.12.2014 nach Annaberg fahren. Stefan Meyer, Daniel Helmrich gewannen, Jochen Bandt, Mario Tunger, Huy Duc, Peter Luban remisierten und Binh Karl, Martin Reichardt gingen diesmal leer aus.
IV. Die unglückliche und auch unnötige 3:5 Niederlage bringt unser Team bei Markneukirchen I. in Zugzwang.
Nils Süß, Dietmar Rößler siegten an den Spitzenbretter, Remis spielten Lothar Wagner, Steffen Bork und Uwe Hörning, Christian Böttger, Tobias Franz und Daniel Butzke konnten nichts beisteuern.
V. Gegen Wilkau IV. gab es nichts zu holen, denn das 1:7 ist schon sehr deutlich. Nun heißt es für die kommenden Spiele Nerven behalten.
Nur Steffen Bandt und Lucas Graf konnten jeweils eine Punkteteilung erzielen.
VI. 3:5, eine kuriose Niederlage, denn Lukas Ruckdeschel hatte mit zwei Mehrfiguren verloren. Nur Andre Burian gewann und Jens+Nico Hörkner, Sebastian Barg, Mario Dreise, konnten aber mit ihrer Punkteteilung die Niederlage nicht mehr abwenden.


Keine Lorbeeren für die Zweite

Heimvorteil nicht genutzt: Unsere Zweite verlor heute im Hotel Alexandra 2:6 gegen die erste Mannschaft des Schachclubs 90 Niesky. Die Oberlausitzer, die ebenfalls nicht im Stammbesetzung antraten, wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Den einzigen vollen Punkt holte Andreas für die Plauener mit Schwarz. Trotz eines zeitweiligen Minusbauers gelang es ihm schön, den gegnerischen Damenflügel unter Beschuss zu nehmen und in der Zeitnotphase machte Andreas schließlich den Sack zu. Lion remisierte in ausgeglichener Stellung und Frank steuerte ebenfalls einen halben Punkt bei. Am 7. Dezember steigt die vierte Sachsenliga-Runde in Ebersbach bei Zittau. Hoffen wir, dass sich die weite Anreise lohnen wird.


TL- Schilbach/ 1. und 2. November 2014

Traditionell fand unser Trainingslager, gemeinsam mit dem SC Reichenbach, im Schloss Schilbach statt. Teilgenommen haben 28 Kinder, welche in fünf Trainingsgruppen fleißig übten, um auf die kommenden Höhepunkte (Vogtl. Nachwuchsmeisterschaft am 15./16. November + BMM U12 am 13./14. Dezember 2014) gut vorbereitet zu sein.
Das ÜL-Team wurde aus Holger Borchers /Berlin, Burkhart Atze /Markneukirchen und den SKK-Trainern: Andreas Götz, Jochen Bandt, Mathias Paul, Elmer Pekrul, Andre Burian und Peter Luban gebildet.

Die Erfolgreichsten in ihrer Gruppe waren:

I. Daniel Zähringer/SCR, Erik Fischer

II. Daniel Helmrich, Jan-Niklas Phenn/SCR

III. Niklas Linnert, Nguyen Lukas

IV. Alexander Bandt, Tom Fritsche und bei den ganz „Kleinen“ überzeugten eigentlich ALLE – Adrian Oehme, Erion Leka, Emma-Luise Müller, Jacob Berger, Sid Gerber und Reinhard Atze.

Am Freitag Abend wurde ein Blitzturnier gestartet, welches Daniel Zähringer /SCR für sich entscheiden konnte und am nächsten Abend gelang es der Kombination Linnert/SKK-Zähringer/SCR, das Tandemturnier zu gewinnen. Wir bedanken uns bei dem Herbergsteam, die uns vorbildlich unterstützten, den helfenden Eltern/Sponsoren, usw.. !


Team I in der Pflicht

Frohen Mutes und durchaus bewaffnet ging es in die erste Doppelrunde der neuen Oberligasaison. Mit zwei Siegen gegen unsere anhaltinischen Gäste sollte die Auftaktniederlage gegen Reisepartner Aue vergessen gemacht werden, so war zumindest der Plan, welcher trotz kleinerer banger Momente am Ende aufging.

Edwin Fischer erzielte bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft nach solider Leistung einen sicheren halben Zähler. Bemerkenswert war auf alle Fälle die freundliche, spontane Zusage zu spielen, gerne auch kurzfristig am Sonntag, was vielleicht selbstverständlich sein sollte, längst jedoch nicht ist.

Samstag, 17.10.2014  Rochade Magdeburg – SK König Plauen

Der Start verlief zunächst recht erfreulich. Am einzigen Brett an welchem Rochade Magdeburg eine gewisse Favoritenrolle hatte, zeigte einmal mehr Christof Beyer seine bemerkenswerte Eröffnungskenntnis. Sein Remisangebot wurde von seinem nominell deutlich stärkeren Gegner umgehend akzeptiert. Mit Schwarz – alles richtig gemacht, sollte man meinen. Freundliche und überaus vorsichtige Kritik gab es am Tag darauf von Dimitrios, welche uns empfahl, in besseren Stellungen niemals Remis anzubieten.

Nach ca. 3 Stunden Spielzeit fand sich der Autor, nach zu vorsichtigem Agieren in der Eröffnung in einer recht misslichen Lage wieder. Mit Minusqualität hatte die T-L-S-Freibauerkombination zwar immer noch einiges „Potential“, was jedoch zunehmend vom Gegner entschärft wurde. Just zu diesem Zweitpunkt war nicht wirklich zu sehen, wie der Mannschaftssieg errungen werden sollte. OK, bei Dimitrios an Brett 1 sollte in gleicher Stellung bei gefülltem Brett, ob seiner nummerischen Überlegenheit, immer ein Sieg drin sein, jedoch stand Jolanta an 2, für mich, eher schon tot als einfach nur schlechter. Am Ende vorentscheidend war der Sieg von Matthias an Brett 5, der seines Gegners König nach Figurenopfer in der Mitte des Brettes zusetzte. Der übermäßige Zeitverbrauch seines Gegners, hatte dann einen gröberen Überseher zur Folge. Als dann Dimitrios trocken noch einen drauf setzte (2,5:0,5), konnte ich meine mittlerweile chancenlose Stellung aufgeben, zumal sich Jolanta doch irgendwie in ein remises Endspiel retten konnte und auch sonst niemand mehr schlechter stand. Die wertzahlmäßige Überlegenheit zeigte sich in der Folge doch noch. Gunter Sandner, Hauptdarsteller im Wochenend-Zweiteiler „Turmendspiele mit +2“, gewann recht sicher den Teil 1 und auch Kura hatte seinen Gegner nach langem Kampf nieder gerungen, was den Mannschaftssieg endgültig sicher stellte.

 

  ROCHADE MAGDEBURG  ELO

2½:5½

SK KÖNIG PLAUEN  ELO
1. FM Kuchynka, L. 2290

0:1

GM Mastrovasilis, D. 2605
2. FM Bednar, M. 2294

½:½

WGM Zawadzka, J. 2414
3. Jäger, D. 2182

0:1

FM Kuraszkiewicz, M. 2313
4. WFM Horvath, J. 2194

0:1

FM Sandner, G. 2250
5. Niering, M. 2181

0:1

Hörr, M. 2152
6. Kahe, R. 2193

1:0

Paul, M. 2217
7. FM Pesztericz, L. 2070

½:½

Fischer, E. 2280
8. Kuna, R-M. 2168

½:½

Beyer, Ch. 1947

 

Fasst wäre die letzte laufende Partie des Samstags zwischen Edwin Fischer und seinem ungarischen Gegner für die Nachwelt verloren gegangen. Schiedsrichter Albrecht Beer musste am Sonntag die Akteure ermahnen, „die Originale rauszurücken“; zumindest der ungarische FM konnte der Aufforderung Folge leisten. Für unseren beteiligten Akteur trat am Sonntag planmäßig Lutz Espig ans Brett.

Sonntag, 18.10.2014 SK König Plauen – SG Aufbau Elbe Magdeburg

Leider hatte sich ein Spieler der Mannschaft Aufbau Elbe Magdeburg am Samstag noch nach Hause verabschiedet, ohne einen adäquaten Ersatz zu liefern, so dass ich, diesmal an Brett 7, keinen Gegner hatte. Vielleicht gar nicht mal so schlecht, durch einen kampflosen Punkt vom Schwachpunkt des Vortages in Führung zu gehen. Die erste philosophische Erkenntnis des Tages, oblag logischerweise unserem griechischen GM Dimitrios. Noch leicht schlaftrunken entkorkte er ein„Nach 2 Stunden wird einem plötzlich klar, dass es erst (!!) 11:00 Uhr morgens ist!“ Der unbedarfte Laie würde behaupten, 7 Damenzüge in 16 Zügen, zeugen ja auch von einer gewissen gedanklichen Lethargie, was aber in der konkreten Variante wohl auch bei 2800ern zu beobachten ist.

‚Wir führen 1:0, es steht niemand schlecht und ich habe sowieso keine Zeit mehr, die erste Spalte halbwegs fehlerfrei zu füllen, da kann ich auch Remis machen‘ dachte sich wohl Christof an Brett 8. Da es seinem Gegner zeitlich nicht so viel anders erging, einigte man sich hier auf Remis. Nach gut 3 Stunden begannen wir im Viertelstundentakt zu ernten. Zuerst erzielte Jolanta einen sicheren ganzen Zähler, danach streckte Lutz‘ Gegner die Waffen, Dimitrios durfte seine Gegnerin sogar Matt setzen und Gunter Sandner hatte im 2. Teil des Wochenendblockbusters „Turmendspiele mit +2“ nicht wirklich viel mehr Mühe als tags zuvor. Gerade just in dem Moment als Christof erste Ängste plagten, „Ich werde doch wohl nicht der Einzige sein?!“ , verdarb Kura seine Position und musste in der Folge ums Remis kämpfen, was er mit aller Härte auch erfolgreich tat. Zu bemerken ist der zweite Sieg im zweiten Spiel von Matthias, ein erfolgreiches Wochenende für ihn, was mich besonders freut.

Fazit: 2 Siege, 4 Mannschaftspunkte, 12,5 Brettpunkte, Besuch vom leider etwas abtrünnigen, dennoch stets liebenswerten „Maskottchen“ Andrea Hafenstein (darf man eine Frau so nennen?) und jede Menge angenehme Erinnerungen, bildlich festgehalten von Andre Burian, was will man mehr?  

P.S. Leider wurde mir von meiner Mutter untersagt, ihr Engagement zu erwähnen, also DANKE HEIKE ! 🙂

 

  SK KÖNIG PLAUEN  ELO 7:1 SG AE MAGDEBURG  ELO
1. GM Mastrovasilis, D. 2605 1:0 WGM Melamed, T. 2335
2. WGM Zawadzka, J. 2414 1:0 Andre, G. 2333
3. FM Kuraszkiewicz, M. 2313 ½:½ Wöllermann, J. 2230
4. GM Espig, L. 2294 1:0 Brüggemann, F. 2008
5. FM Sandner, G. 2250 1:0 Rothe, G. 2183
6. Hörr, M. 2152 1:0 Windelband, J. 2116
7. Paul, M. 2217 +:- Rafayevych, V. 2083
8. Beyer, Ch. 1947 ½:½ Sieber, M. 1892

 


Auftakt nach Maß

Einen gelungenen Auftakt des Oberligawochenendes konnte der SK König Plauen bereits am Freitagabend feiern. In einem lustigen Tandemsimultan sollten sich unsere beiden Spitzenbretter des Wochenendes Dimitrios Mastrovasilis und Jolanta Zawadzka ihr Abendessen im urigen Kellergewölbe des http://www.altes-handelshaus.de/ verdienen.

Ausgehungert wie zwei Raubkatzen zeigten beide keine Gnade, verputzen erst die Kombination aus U14 und U20 und danach jeder ein Steak.

Am Ende des Tages gab Dimitrios den zuvor „Nicht Teilnahmeberechtigten“ noch eine kleine Privatstunde mit einigen lustigen Studien. Hoffentlich hat sich keiner die Lektion „Zuerst stellt man alle Figuren hin, um dann mit dem letzten Bauer Matt zu setzen!“ zu sehr zu Herzen genommen.

 

 

 


2.Runde der III./IV./V./VI.

Nicht nur das II. Team musste Federn lassen, sondern auch die IV.+V., die III. erzielte in Bestbesetzung noch ein 4:4, während die VI. aus der Reihe tanzte und als einziges Team in Markneukirchen 4,5:3,5 gewann (Graf,L. 1Pkt., Hörkner,J. 1, Ertl,L. 1, Oehme,A. u. Dreise,M. 0,5). Die IV., ebenfalls fast in Stammbesetzung antretend sollte überraschend mit 3,5:4,5 gegen Reichenbach verlieren (Bork, St. 1 Pkt, Bandt,St. 1, Wagner, L. 1, Heike 0,5). Das Oberhaus konnte keinen halben Punkt beisteuern. Unsere Jungen der V. versagten wohl die Nerven bei ihrer ebenfalls knappen 3,5:4,5 Niederlage bei Waldkirchen II. ( Pekrul,E. 1 Pkt., Burian,S., Seyffert, U.+T., Suhr,D. und Nicklaus,T., 0,5). Vielleicht gelingt am 9.November eine positive Korrektur der Tabellenplätze.

 


Von 1 auf 7

Mit einer herben 7:1-Niederlage gegen SV Eiche Reichenbrand I rutscht unsere Zweite ab von Tabellenplatz 1 auf 7. Somit verpassen es die Plauener, an ihren schwungvollen Saisonauftakt in der Sachsenliga (5:3-Heimsieg gegen VfB Schach Leipzig 1) erfolgreich anknüpfen. Nur Lars und Lion holen Zählbares und verlassen das Hotel Rabensteiner Hof in Chemnitz mit jeweils einem Remis in Richtung Bayern. Am 9. November geht’s in Plauen gegen die starke Erste von Niesky. Vielleicht gelingt es den Spitzenstädtern gegen die Oberlausitzer ihr Potential aus der ersten Runde abzurufen.


U 20 Sachsenliga

Unser Sextett ist mit einem festen Siegeswillen zum Aufsteiger ASP Hoyerswerda gefahren. Zuvor gab es aber noch eine strapaziöse Fahrt zu meistern, dh. 2,5 St./230 km in einem Ritt. 9 30 Uhr entspann sich ein schnelles Match, den durch Binh Karls und Tim Seyfferts Siegen lagen wir mit 2:0 vorn! Durch die Niederlage von Erik Fischer wurde es noch einmal spannend. Nach langen Kampf stellten Toni Merkel und Daniel Helmrich ihre Gewinnversuche ein und remisierten. Mit drei Punkten im Rücken lag es nun an Huy, den Sieg perfekt zu machen. Huy zeigte sich in großer Spiellaune und konnte einen sehenswerten Königsangriff kunstvoll vortragen. Erst opferte er einen seiner weißen Bauern auf f6, danach folgte ein Springeropfer auf g7 und als der Gegner das drohende Turmopfer gewahr wurde, gab er konsterniert auf. Eine bemerkenswerte Partie + ein schöner Sieg + ein momentan vorderer Tabellenplatz!


Schnellschach Nachwuchsturnier

191 Jungen und 56 Mädchen fanden sich zum Chemnitzer Jugendopen ein. Der SK König Plauen war mit einem Starter in der „Königsklasse“  Altersbereich U 12 (69 Teilnehmer!) angereist. Unser 11 jähriger Nico Hörkner konnte mit seinen 6 Punkten den geteilten 3.Platz belegen.
1.Platz Richard Müller 6 Pkt./Aue, 2.Platz Alex Nguyen 6 Pkt./GW Leipzig. Wir gratulieren ihn zu diesem tollen Erfolg!


Schach und Wiesn: Geht gar nicht!

Nach einem vielversprechenden Beginn lief beim Münchner OIS für die Hörr-Brüder nicht mehr viel zusammen, ein regelrechtes Turnier zum Vergessen! Christian stand in acht Partien schon nach der Eröffnung schlechter und rettete immerhin noch sechs Remisen ins Ziel. Damit hält eine traurige Serie von nun 22 Spielen ohne Sieg und weitere 30 DWZ-Punkte wurden dem Orkus zugeführt. Auch Matthias zeigte sich ungewohnt uninspiriert und musste als Nr. 15 der Setzliste erstaunliche vier Niederlagen quittieren. Nachdem er sich schon auf bemerkenswerte 2180 hochgearbeitet hatte, geht es jetzt auf einen Schlag wieder mehr als 60 Punkte nach unten. Autsch!

Trauriger Höhepunkt war tatsächlich der Tag des Wiesn-Besuchs, als Matthias‘ Gegner in bereits klar gewonnener Stellung einzügig die Dame einstellte und dafür noch nicht einmal bestraft wurde. Kurz zuvor hatte Christian zu einem inkorrekten Bauernopfer angesetzt, das im besten Fall eine Figur hätte bringen können. Als es dann auch genau so kam, war der Gedanke aber schon wieder im künstlichen Nebel entschwunden. Lalalala. K.o.-Tropfen im Bier? Helene Fischer im Ohr? Rotes Pferd? „Man kann nicht alles haben.“