Mit einem anständigen 2:2 gegen die Schachfreunde Essen-Werden (NRW) verabschiedete sich unsere U10 Mannschaft von der diesjährigen DVM. 6:8 Mannschaftspunkte bedeuteten für unser Team im Endklassement Platz 43 unter 63 teilnehmenden Mannschaften. Neuer U10-Meister der Bundesrepublik Deutschland wurde knapp unser Niedersächsischer Erstrundengegner vom Schachzentrum Bemerode. Chefcoach Peter Luban wird in Kürze ausführlich über das Magdeburger Abenteuer berichten.
Unsere großen „Jungs“ kämpfen derweil noch im U20 Turnier. Gegen den Lübecker SV gab es am Morgen beim 1:5 nichts zu holen, der Kantersieg der Schleswig-Holsteiner fiel bei Betrachtung der Partien allerdings etwas zu hoch aus. Runde 6 brachte mit den Hessen von der SGES Bensheim 1931 einen nominell etwas leichteren Gegner. Der hart umkämpfte Wettkampf endete letztlich 3:3. Die morgige letzte Runde hält mit den Thüringern vom MTV 1876 Saalfeld einen machbaren Gegner parat. Derzeit liegt unser Team auf Platz 10 der Tabelle.
Derzeit läuft die Finalrunde für unsere Jungs, Gegner sind die SF Essen-Werden.
Frühstück bei Mutti
Unsere U10 „Rasselbande“
In Osnabrück konnte unsere U20 in Runde drei in einem hart umkämpftem Match die Nordrhein-Westfalen Märkischer Springer Halver-Schalksmühle (1796) mit 4:2 bezwingen. Die erste Mannschaftsniederlage in Runde vier gegen die SF Brackel (NRW 2091) fiel mit 1:5 ziemlich deftig aus. Aber kein Beinbruch, unsere Truppe liegt mit ausgeglichenem Punktekonto in Anbetracht der sehr starken Gegnerschaft derzeit gut im Soll.
Zum Auftakt des diesjährigen U20 Turniers um die Deutschen Vereinsmeisterschaften gab es in Runde eins mit dem Turnierfavoriten SG Aufbau Elbe Magdeburg eine nachweihnachtliche Bescherung. Vom „Hammerlos“ gänzlich unbeeindruckt zeigte sich unsere Mannschaft in blendener Form und egalisierte dabei im Schnitt 240 DWZ Punkte. Aus Osnabrück war zu erfahren, dass auch realistische Siegchancen auf den Brettern waren.
In Runde zwei wartete mit dem SC Bavaria Regensburg (5. der Setzliste) der nächste hochkarätige Gegner auf unsere Mannschaft. Auch hier hielt unser Sextett stand und auch hier bestanden dem vernehmen nach deutliche Chancen auf beide Mannschaftspunkte. Vorerst liegen wir auf Platz sechs der Tabelle, der kommende Gegner der dritten Runde aus Nordrhein-Westfalen vom Märkischen Springer Halver-Schalksmühle sollte aber keinesfalls unterschätzt werden.
Leider noch ohne mannschaftliches Erfolgserlebins ist bisher unser U10 Quintett in Magdeburg. Gegen den Setzlistenersten vom Schachzentrum Bemerode aus Niedersachsen gab es erwartungsgemäß fast nichts zu holen.
Auch in Runde zwei mussten wir diesmal sehr knapp beide Mannschaftspunkte an den hessischen Vertreter vom SC Nidderau abtreten. Morgen haben unsere Jungs gegen den VFL Gräfenhainichen aus Sachsen-Anhalt die Chance die ersten Mannschaftspunkte einzufahren, drücken wir unseren Recken die Daumen für die kommenden Matches.
Zur numehr 55. Auflage des traditionsreichen „Kirchberger“ Neujahrsblitzturnieres, welches seit einigen Jahren vom Zwickauer SC unter Leitung von Lutz Faber und seinen Mannen ausgerichtet wird, trugen sich fünf wackere Könige des Plauener Breitenschachs in die Startliste ein. Gespielt wurde wie immer in Vor- Zwischen- und Endrunde, für einen Partiegewinn gab es drei Punkte, bei Remis einen Punkt, bei beidseits fünf Minuten Bedenkzeit ohne Inkrement. Neuerlich gut in Form zeigte sich Reinhard Atze welcher die Jugendwertung nebst Sachpreis gewinnen konnte und im Finale C einige deutlich höher dotierte Spieler zur Strecke bringen konnte. Ebenso in den Preisrängen landeten Steffen Bork (Platz 2 D-Finale), Richard Melitzki (bester Jugendlicher im D-Finale) sowie der Autor (Platz 3 C-Finale). Einziger „Plauener“ ohne Siegerfoto blieb Burkhard Atze im Mittelfeld des C-Finales. Turniersieger wurde der Auer IM Gunter Spieß.
Alle Turniertabellen sind in Kürze auf der Homepage des Veranstalters zu finden.
Richard Melitzki (Mitte) bei der Siegerehrung
Steffen Bork 2. Platz D-Finale
Bester Jugendlicher, Reinhard Atze mit starkem Auftritt im C-Finale
Am 27.12. starten die Deutschen Vereinsmeisterschaften (DVM). Die Farben des SK König Plauen vertreten in Magdeburg (DVM U10) unsere Recken Kyrillus Akladius, Nico Rühmer, Pepe Costa da Silva, Raphael Beck und Tom Hai Dang unter Leitung von Chefcoach Peter Luban. Der scharfe Start ist am 27.12. 14:45 mit der ersten Runde, drücken wir unseren Jungs die Daumen, vielleicht gelingt ein ähnlich gutes Ergebnis wie bei der erstmaligen Teilnahme des SK König Plauen 2016 wo ein sensationeller 7. Platz zu Buche stand (Bericht auf „König Plauen“). Auf der Turnierseite der DSJ findet Ihr den jeweils aktuellen Turnierstand und die Rundenergebnisse.
Start nach Osnabrück für die U20 Nico, Simon, Erik, Florian, Matthias, Niklas und Daniel – 8,5 Stunden und vier mal umsteigen, heute war der Plauener Bahnhof Mitte zur Abwechslung mal stark frequentiert
Unser U20 Team unter der Leitung von Matthias Hörr und Erik Fischer sowie Celine Peil (Presse, Mentalcoaching) startet ebenso am 27.12., allerdings geht es für die „Großen“ Daniel Zähringer, Daniel Helmrich, Nico Hörkner, Niklas Linnert, Simon Burian und Florian Elstner in Osnabrück bereits 8:30 los. Mit unserem Aufgebot stehen wir in der Mitte der Setzliste des Turniers. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte des SK König Plauen gelang einer U20 Mannschaft im Jahre 2003 in Ditzingen mit einem 5. Platz. Unser Teammanager 2018, Matthias Hörr, sass vor 15 Jahren selbst am Spitzenbrett und erzielte gegen illustre Gegnerschaft bärenstarke 50%, zu seinen prominenten Gegnern zählte unter anderen der damals frisch gekürte Internationale Großmeister, Jugendweltmeister und spätere Nationalspieler Leonid Kritz welcher zähneknirschend das Remis gegen Matthias akzeptieren musste (Bericht auf „König Plauen“). Wenn das mal kein gutes Omen ist……….!!? Auf der Turnierseite der DVM U20 findet Ihr die Ergebnisse unserer Mannschaft in Osnabrück.
Traditionell am letzten Donnerstag vor Weihnachten bitten die Markneukirchener Schachfreunde zum zünftigen Zocken mit fünf Minuten Bedenkzeit, selbstverständlich ohne Inkrement, wie es sich gehört. Unter 23 Teilnehmern im 15-rundigen Turnier unter Leitung von Burkhard Atze konnte Bundesligacrack Daniel Zähringer seiner Favoritenrolle mit 14,5/15 eindrucksvoll gerecht werden. Sachsenligaspieler Erik Fischer folgte mit allerdings satten drei Punkten Rückstand standesgemäß auf Platz 2. nur durch die bessere Feinwertung gegenüber dem besten Einheimischen Claus-Peter Franke mit ebenfalls 11,5 Punkten. Etwas hinter den eigenen Erwartungen blieben die weiteren Plauener Könige Mario Tunger (6.), Steffen Bork (12.) und Heike Sandner (19.). Nachwuchsrecke Reinhard Atze hingegen überzeugte mit Platz zehn und sorgte damit für eine größere Überraschung.
4:4 hieß es für den SK König VI nach der letzten Partie gegen den SV Rot-Weiss Treuen 2 . Zwei schnelle Siege durch Joseph und Sid wurden umgehend egalisiert durch die Niederlagen von Caio und Pepe. Lothar verlor in Gewinnstellung erst die Qualität und anschließend seine Partie. Es folgten zwei Remis durch André und Mario. Am Ende war es Ulrich zu verdanken wenigstens das Unentschieden zu sichern. Fazit: Ersatzgeschwächt ein glücklicher Punktgewinn in Treuen.
Auf drei Stammkräfte musste unsere fünfte Herrenmannschaft beim Auswärtsspiel am dritten Advent in Treuen verzichten. Heike, Stephan und Jochen halfen in den personell arg gebeutelten Landesklassen Mannschaften aus. Am späten Samstag Abend folgte eine weitere Hiobsbotschaft mit der ärgerlichen aber nachvollziehbaren Absage eines Nachwuchsspielers, adäquater Ersatz konnte leider kurzfristig nicht akquiriert werden. Der Wettkampf begann dennoch verheissungsvoll für unser Team, Marwin Bührings zentralisierte Dame schaute auch in den letzten Winkel des Brettes und wurde fündig, nach dem Gewinn beträchtlicher Materialeinheiten war der schnelle Ausgleich nur eine Frage der Technik. Florian Elstner steuerte ein solides Unentschieden mit den schwarzen Figuren bei, die Remisbreite war beidseits zu keiner Zeit überschritten. Leider folgten die sich länger abzeichnenden Konter der Hausherren, Clemens Deiters konnte sein Turmendspiel mit Minusbauern nicht mehr halten und auch Richard Melitzki fand im Läuferendspiel kein Mittel gegen den Freibauern seines Gegenübers. Besser machte es Liam Ertl indem er den sehr eigenwilligen Franzosen seines Kontrahenten einer ernsthaften Prüfung unterzog, der schwarze Monarch hatte bald freie Sicht auf die anrückende weiße Streitmacht, die Kapitulation lies demzufolge nicht lange auf sich warten. Für den Mannschaftsleiter lag im Skat heute die Schellen Sieben. Das seit August andauernde Formtief erfuhr einen weiteren negativen Höhepunkt, das einzig Positive war der psychologisch richtige Moment um mit entsprechender Körpersprache in glatter Verluststellung das Unentschieden zu offerrieren. Beim Stand von 4:3 für die Treuener hatte unser Ass Uwe Hörning seinen großen Auftritt. An seine besten Zeiten aus der 1.Landesklasse erinnernd brachte Uwe den Spitzenmann Ulrich Rehm mit filligraner Technik zur Strecke und egalisierte dabei exakt 300 DWZ Punkte. Nach dem sehr schmeichelhaften 4:4 beträgt der Abstand zum Tabellenführer Aue bereits drei Mannschaftspunkte, ebenso groß ist der Abstand zum Tabellenkeller. Nach der Weihnachtspause empfängt die fünfte Mannschaft am 20.01.2019 die Gäste der zweiten Vertretung des SV Markneukirchen.
Einkreisen wollte man den Gegner, gegen die Wand spielen lassen. – Was mit großen Ambitionen für den Tabellenführer der Sachsenliga aus Bautzen begann, endete in einem Fiasko. Gegen drei Stamm- und fünf Ersatzspieler aus Plauen waren 3,5 schmeichelhafte Brettpunkte am heutigen Sonntag das Maximum.
Der Schlüssel zum Erfolg lag am Abend zuvor unter dem Blumentopf neben dem Eingang der Pension Stephan. Da hatten Tobias Franz und Christian Hörr schon insgesamt 1400 Anreisekilometer in den Knochen und entsprechend Kohldampf. Im Mafia-Restaurant mit weißen Tischdecken eine Rechnung über 70 Euro gegönnt hat sich dann aber schließlich ein anderer – ohne Tiramisu.
Gruppenbild im Hochformat: ausreichend Sitzplätze im Alten Bierhof zu Bautzen.
Nach diversen teambildenden Maßnahmen durfte tags darauf dann doch wieder jeder für sich spielen, Remisen müssen da auch nicht mehr abgestimmt werden. An allen Brettern in der Außenseiterrolle lief der Wettkampf gut an. Toni, Erik und Huy waren in durchaus dynamischen Stellungen mit der Punkteteilung zufrieden, zumal Debütant Nico bereits besser stand. Auch Christof an 1 hatte in einem Maroczy-Aufbau schon Chancen generiert.
Der Führungstreffer gelang dann aber doch an Brett 4, wo Christian sich anschickt, die Ding Lirensche Serie ohne Verlustpartie zu verbessern. In einer scharfen Sveshnikov-Variante verließ seine Gegnerin an mehreren Stellen der Mut. Geräuschlos und fast unbemerkt wurde die Partie dann stilecht mit einem Damenopfer auf h2 beendet.
Nico hatte derweil in ein Turmendspiel mit zweifachem Mehrbauer abgewickelt, machte es aber fast noch mal spannend. Zwischenzeitlich hatte nach holprigem Start auch Daniel sein Sachsenliga-Debüt siegreich gestalten können und so stand es bereits völlig verdient 4,5:1,5. Tobi hatte sich dilettantisch einen Bauern abjagen lassen und leistete zumindest noch zivilen Ungehorsam, konnte letztlich aber nichts mehr retten. Das muss sich auch Christofs Gegner gedacht haben, der vor der Zeitkontrolle bereits mit zwei Bauern im Nachteil war. Warum Christof dann in ein schwieriges Endspiel T vs. L+S abwickelte und die Partie noch vollends aus der Hand gab, wird sein Geheimnis bleiben. Bleibt zu hoffen, dass in einer extrem ausgeglichenen Liga dieser Brettpunkt am Ende nicht noch schmerzlich fehlen wird.
Im Januar kommt der derzeitige Tabellenletzte aus Ebersbach nach Plauen. Mit den Lausitzern besteht noch eine offene Rechnung: Beim letzten Aufeinandertreffen starteten wir trotz Anreise am Vortag mit einem Malus von 20 Minuten auf der Uhr, weil am vereinbarten Spiellokal niemand anzutreffen war. Wir haben seinerzeit zumindest nicht um einen Spielbeginn um 10 Uhr gebettelt.
Den Auftakt machte die charmant, freundliche Frage von Constanze Jahn „Ihr habt nicht zufällig Uhren dabei?“. Wahrscheinlich wollte sie uns aber nur von dem spitzbübigen Tun ihrer männlichen Mitstreiter ablenken, die sich in bester Gangstermanier lautstark am „Uhrensafe“ zu schaffen machten. Es musste die arme Kehrschaufel herhalten, denn wer geht schon Sonntag mit Brecheisen zum Schach. Schließlich hatte man doch noch eine Idee, wie man erfolgreich an den Schlüssel gelangte, so dass es mit etwas Verzögerung beginnen konnte.
Nach etwa 2 Stunden, merkte Ehrenpräsident Peter Paul an Brett 6 plötzlich, dass er seine Tabletten früh vergessen hatte, was zum sofortigen Remis führte. Ihm sei heute ganz besonders verziehen. Heike Sandners Gegner an Brett 7 wollte sich dem anschließen und bot ebenfalls remis an. Darauf sie freundlich erwiderte, „Machen Sie bitte noch eine Zug!“. Gesagt, getan, nach artiger Rücksprache mit dem Mannschaftsleiter, wollte Heike ins Remis einwilligen, was Ihren Gegner nun wiederum in Verwunderung versetzte. Erst ein freundliches Machtwort meiner Gegnerin von Brett 1 beendete die Partie offiziell.
Just zu diesem Zeitpunkt setzten wir an den restlichen Brettern im Unterhaus zur Operation G9 an. Tim Seyffert sperrte an Brett 5 dem Gegner mit g4 einen Läufer ab, Illia Pivtorak an Brett 8 seinem Gegenüber mit g5 sogar einen ganzen Turm, wenngleich an beiden Brettern noch Arbeit zu erledigen war.
Im Oberhaus zeigt sich Michael Fuß diesmal wieder etwas friedlicher und offenbarte früh die Punkteteilung, die akzeptiert wurde. Marco Schaarschmidt überspielte seinen Gegner recht sehenswert im Mittelspiel, fühlte sich dann aber in dem entstandenen Endspiel nicht mehr Wohl und willigte ins Remis ein. Danach hatten Mario Tunger und sein Gegner an Brett 4 langsam die Nase voll davon, mit allen Figuren um den Benzolring im Zentrum zu tanzen, so dass man sich auch auf Remis einigte. Aus Sicht der Heimmannschaft etwas unverständlich, da wir an den restlichen, laufenden Brettern in Summe Turm, Läufer und Springer mehr hatten, was in aller Regel und auch an jenem Tage zum Sieg reichte.
Am Ende stand ein Sieg an Brett 1 durch den Autor und an Brett 8 durch unseren Top-Scorer Illia, während Tim Seyffert seinen Gegner in Zeitnot noch ins Remis entwischen ließ.